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Heute sprechen der letzte Ritter aus Leidenschaft Hagen und Sir Marco Justus von Schöler über Pitches. Zu Anfragen gehören Absagen genauso dazu wie Zusagen. Und das kann weh tun. Vor allem wenn die Anfrage eigentlich wie Arsch auf Eimer zu dir passt. Die Fragen nach dem „Warum habe ich den Job nicht bekommen?“ sind wie die Nebel von Avalon, undurchsichtig, kalt und von Frust geprägt. Aber warum ist das so und wie läuft eigentlich dieses Pitch-Game auf Agentur- oder auch Produktions-Seite ab? Sind es wirklich immer nur die Kosten oder entscheidet eine andere ungeahnte Macht darüber? Auf diese Fragen haben die beiden keine wirkliche Lösung aber ein paar Antworten. Ah noch was: die heutige Folge ist diesmal ein wenig kürzer, da sich die Technik in der Mitte der Folge leider früher ins Wochenende verabschiedet hat. We're sorry, aber dafür erwartet euch am Ende eine kleine Überraschung. +1 Ehre, schwöre.
Die Kunst, Nein zu sagen gehört zu den Königsdisziplinen der heutigen Zeit. Muss man diese eine „ASAP“ Mail um 22:30h noch heute Abend beantworten? Der Druck immer erreichbar zu sein und zu jeder Uhrzeit abzuliefern steigt stetig. Aber stirbt jemand wenn man dies nicht tut? Nein. Wem willst du was beweisen? Dir selbst oder demjenigen, der damals nicht an dich geglaubt hat? Auch wenn viele Positionen in unserer Branche ersetzbar sind, muss man für sich selbst die eigenen Grenzen ziehen. Man muss lernen den Mac einfach mal zuzuklappen, auf Flugmodus zu schalten und einfach mal entspannt (ohne ein schlechtes Gewissen) ein paar Folgen „Family Guy“ schauen. Sei nicht so streng zu dir.
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Buch: „Utopien für Realisten“ von Rutger Bregman
Nachhaltigkeit und Werbung – geht das überhaupt? In der heutigen Episode sprechen wir mit Chiara Noack über nachhaltige Produktionen in unserer Werbewelt. Chiara ist Green Consultant und Producerin aus Berlin und zu ihren Aufgaben gehört es, Produktionen von Beginn an nachhaltig zu beraten. Ziel: den CO2 Fußabdruck während der Film- und Fotoproduktion so gering wie möglich ausfallen zu lassen. Doch wie sieht die aktuelle Realität aus? Und was sind die Wünsche an die Zukunft der Werbefilmproduktionen? Was ist alles möglich und welche Hindernisse gilt es zu überwinden? Denn es ist ein Balanceakt auf Messerschneide zwischen „true“ Green und Greenwashing. Wo liegt der kleine aber feine Unterschied? Gibt es (Kontroll-)Institutionen oder ist dies reiner good will? Bye bye old habits! Ach, eins noch: bei der Freigabe der Folge schrieb uns Chiara auf WhatsApp noch das: „Eine Sache ist mir aufgefallen, wo ich einen Zahlendreher drin hatte: Klimaneutralität in Deutschland muss bis 2045 erreicht werden, nicht 2040. da hab ich mich leider versprochen, sorry! :/“
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Chiara Instagram: @chiara_georgina
Links zum Informieren:
Die Sommerpause ist vorbei und eure zwei Kneipenphilosophen haben endlich mal wieder auf Record gedrückt. Während sich der Flachlandpreiß Marco die letzten Wochen fast ausschließlich von Kaiserschmarrn und Birra Moretti ernährt hat, hat Hagen einfach mal knallhart durchgeackert. Die heutige Episode ist ein (Instagram) Q&A Special, in der die beiden die seriösesten und dubiosesten Fragen von euch beantworten werden. Von fein geraspeltem Parmesan, Akquise, Eagles of Death Metal, Postproduction bis hin zu Oligarchen Après-Ski… alles dabei!
Die heutige Episode hat den Vibe wie damals in der Schule, wenn der Lehrer am letzten Tag vor den Sommerferien alles aufgegeben hat und die Schüler sich schon komplett verabschiedet haben. Ihr kennt noch genau dieses Gefühl. Hawaiihemd Hagen und Mojito Marco lassen es diesmal entspannter angehen und philosophieren darüber, wie man es schafft, die Leidenschaft zu seinem Beruf immer wieder neu zu entfachen und wie wichtig es ist, ab und an einen gesunden Abstand von dem Medienzirkus zu bekommen. Lehnt euch zurück, öffnet euch ein Kaltgetränk eurer Wahl und genießt diese Café del Mar Folge mit ASMR Einlagen, Darknet Stories und Hagens Filmecke. Arrivederci, Pfiate und Baba liebe Picolinis! Wir hören uns wieder Mitte August!
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Thomas Vinterberg Oscar Backstory: https://youtu.be/HvsnfnKc1-Q
Der ganz schmale Grat zwischen Inspiration und dreister Kopie – das ist der Alltag in allen Werbeagenturen. Aber wie kommt eine vermeintlich “dreiste Kopie” zustande? Warum traut sich Deutschland in der Kommunikation so wenig? Wie reagiert man, wenn die neueste Kampagne 20 Sekunden nach Veröffentlichung auf “Joe La Pompe” zerrissen wird? Die zwei Pimmelnasen Hagen und Marco haben sich diesmal jemanden ins Boardbistro dazugeholt, der all diese Fragen genau beantworten kann. Julian Rinnewitz zählt zu den Top-Werbern in Deutschland und arbeitet seit vielen Jahren bei der Serviceplan als Management Supervisor. Zu seinen Aufgaben gehört es die Sprache des Kunden an seine Kreativabteilung zu übersetzen. Also sozusagen: Kunde - Deutsch. Deutsch - Kunde. Ein Workflow zwischen Marktanalysen, Excel-Tabellen und der nächsten Goldidee, die die Verkaufszahlen nach oben schnallen lassen soll. Ob in Deutschland alles CMD+C und CMD+V ist hört in der aktuellen Folge Picobello!
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Blog “Joe La Pompe”: www.joelapompe.net
Unglaublich wie hart Hagen Marco bei Minute 0:29 beleidigt hat – ihr werdet es nicht glauben! Abgefuckte Algorithmen, räudige Rabattcodes und irrelevante Influencer sind u.a. die Schattenseiten des Instagram Games. Aber warum benutzen wir es dann? Liegt es an der ständigen Suche nach Inspiration oder an der Angst etwas zu verpassen? #fomo Oder sind wir alle schlichtweg süchtig nach der Bestätigung und dem Dopamin Kick während dem Infinite Scrolling? #beachbody Hagen und #likeforlike Marco diskutieren in der heutigen Folge über all das, was Marco Zuckerbergs Schätzchen in seiner Karriere zu verdanken hat und warum Hagen auf Insta immer so schlechte Laune bekommt.
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– Netflix Doku „The Social Dilemma“
– Youtube Video: Marvins Influencer Prank „Influencer werben für mein FAKE-PRODUKT“ https://youtu.be/BpdgOzFO7wE
– Youtube Video: ZDF Magazine Royale „Zieh' nach Dubai!“ https://youtu.be/XMzLpuBD-1M
– Buch Tipp: Hans Rosling „Factfulness: Wie wir lernen, die Welt so zu sehen, wie sie wirklich ist“
Eins vorab: diese Episode ist bizarr. Sehr bizarr. In der heutigen Folge beschäftigen sich die zwei Lausbuben mit der Frage, ob man den Lifestyle oder das Produkt des Kunden fühlen und feiern muss um ein gutes Ergebnis abzuliefern. Welche Rolle dabei Zauberpilze in Capetown spielen, warum Marco darüber nachdenkt Promi Passbildfotograf zu werden, was Nascar Racing und Kleintierzüchter miteinander zu tun haben und warum es in Marcos Studio nach Oma riecht, erfahrt in der neuen Folge von Picobello. Dem Podcast über das Leben und das Überleben in der Werbebranche. Wir haben euch vorgewarnt, also kommt uns nicht mit “ÖöH, hätTe iCh vOrHeR GeWuSsT, dAsS DaS EiNe sO WiLdE ePiSoDe wIrD!!1!”
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Doku: “7 Days Out” auf Netflix
Das Thema Selfcare ist mittlerweile so ausgelutscht wie die Selbstoptimierungs-Dullies auf Clubhouse. Alle reden davon und doch verstehen die meisten nur eins darunter: Stoßlüften im Großraumbüro. Doch da haben die beiden Glücksbärchis ihr Thema gefunden. Sie sprechen über ihre Tipps, um in Zeiten wie diesen nicht komplett durchzudrehen – persönlich und ehrlich wie nie. Welche Rolle Marcos Grenzerfahrung im beschaulichen Ruhpolding und Hagens rote Speedo dabei spielt? Die ganze Story gibt’s in Folge 3 - präsentiert von Hagens einschläfernden sexy Stimme und Marcos gewohnt frechen Art.
Das Thema Produktionsvorbereitung ist komplizierter als die Mietpreispolitik in Berlin. Marco erzählt von seinem aktuellen Shooting mit dem Musiker Schmyt und wo er bei der Planung reingeschissen hat. In der Zwischenzeit ist Hagen nah am Wasser gebaut, versinkt im Bermudadreieck aus Kosten, Zeit und Qualität und windet sich in Erklärungsnot. Ob die beiden sich noch zusammenraufen und am Ende wieder alles picobello ist, erfahrt ihr in der neuen, geschmeidigen, brandaktuellen, überdurchschnittlich heißen und super hörenswerten Folge. Und warum ist Brandenburg so fucking dunkel?
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