Kunst hat irgendwas mit Spiritualität zu tun. Das empfinden ganz schön viele Menschen so, ob sie nun religiös sind oder nicht. Das aber zu erklären, ist ein wenig komplizierter. Die christliche Theologie hat dazu bereits mehrere Anläufe unternommen. Einer, der uns besonders gut gefällt, stammt aus der Prozesstheologie. Für die ist Jason Liesendahl Experte, der sie in seinem Buch „Gott kann auch nicht alles“ erläutert und ihre Stärken und Schwächen darstellt. Jason ist dieses Mal zu Gast und diskutiert mit uns darüber, was wir von der Kunst über Gott und das göttliche Handeln in der Welt lernen können, aber auch, was das Nachdenken über Gott der Kunst bringen kann. Wir sprechen u. a. darüber, warum Romanfiguren ein Eigenleben haben, wie Kunst Schönheit aus dem Chaos entstehen lässt, warum das Leben kein Malen nach Zahlen ist, wie lang Gottes Atem ist und ob die Zukunft offen oder vorherbestimmt ist.