Projekte leicht gemacht – Projektmanagement-Podcast für pragmatische Macher

Projekte leicht gemacht – Projektmanagement-Podcast für pragmatische Macher

By Projekte leicht gemachtBusinessEducationCareersManagement
Download on the App Store

Projekte leicht gemacht – Projektmanagement-Podcast für pragmatische Macher episodes

  • Die ABC-Analyse einfach erklärt

    Wenn alles wichtig ist, ist nichts wichtig.



    Ich liebe diesen Spruch. Denn er ist so wahr! Wenn wir alle Dinge im Projekt mit gleicher Priorität behandeln, wird folgendes passieren:



    * Das Wesentliche wird nicht vom Unwesentlichen getrennt.* Es wird Energie für unwichtige Dinge aufgewendet.* Diese Energie und Zeit fehlt für die Dinge, auf denen die eigentliche Konzentration liegen sollte.



    Und deshalb müssen wir priorisieren! Eine Möglichkeit zur Priorisierung haben wir uns schon im Rahmen des Pareto-Prinzips angeschaut. Heute geht es um eine weitere Analyse-Form: die ABC-Analyse!







    Nutzen der ABC-Analyse



    Die ABC-Analyse hilft dir bei der Fokussierung auf das Wesentliche. Elemente werden hierbei in A-, B- und C-Elemente eingeteilt.



    Zielstellung: Die Elemente identifizieren, denen die höchste Aufmerksamkeit geschenkt werden sollte (A-Elemente). Denn das sind die wirklich wichtigen, die den größten Effekt auf den Gesamterfolg haben. Wird viel Aufwand in die weniger wichtigen C-Elemente gesteckt, hat das einen verhältnismäßig geringen Nutzen.



    Die ABC-Analyse ist bei weitem nicht auf das Projektmanagement begrenzt – im Gegenteil. Sie ist universell einsetzbar und findet sich in vielen Unternehmensbereichen wieder:



    * Logistik und Materialwirtschaft: Welche sind die wichtigsten Lieferanten? Welche Materialien werden am meisten verbraucht?* Produktion: Welche Produkte verursachen die meisten Produktionskosten?* Produktportfolio: Mit welchen Produkten erzielen wir am meisten Umsatz?* Vertrieb: Welche sind die Kunden, die am meisten Umsatz einbringen? Welche sind die Key Accounts?



    Aufbau



    Die ABC-Analyse klassifiziert Daten nach vorgegebenen Kriterien, wie zum Beispiel Umsatz, Verbrauch, Gewinn usw. Hierbei entstehen drei Klassen:



    A-ElementeHier handelt es sich um die wenigen besonders hochwertigen Elemente, die einen hohen Wertanteil aufweisen. Genau diese gilt es, zu identifizieren, da hier der Hebel am größten ist, um erfolgreich zu sein.



    B-ElementeDiese Elemente bilden das Mittelfeld. Mit mittelmäßig hoher Zahl vertreten, mittelmäßig wertvoll. Je nach Situation ist es sinnvoll, diese genauer zu betrachten – oder eben zunächst zu vernachlässigen.



    C-ElementeDas sind die vielen Elemente, die in großer Zahl auftreten, aber nur einen recht geringen Einfluss auf das Gesamtbild haben. Eine Fokussierung auf diese Elemente hat nur geringe Auswirkungen – und frisst meist jede Menge Zeit.



    Ablauf der ABC-Analyse



    * Auflistung der zu untersuchenden ObjekteWas wollen wir eigentlich klassifizieren? Je nach Einsatzzweck können das Produkte, Lieferanten, Kunden, Risiken usw. sein.* Festlegung der KriterienWonach soll denn genau klassifiziert werden? Mögliche Kriterien sind Kosten, Umsätze, Wahrscheinlichkeiten usw.* Bewertung der ObjekteOft ergibt sich die Bewertung aus der Auswertung statistischer Daten, wenn z.B. Umsätze von Kunden als Bewertungskriterium verwendet werden. Liegen solche Daten nicht vor, wie z.B. bei der Bewertung von Risiken, dann muss die Bewertung in diesem Schritt erfolgen.* Ordnen der ObjekteDie Objekte werden nun nach ihrer Rangfolge geordnet, z.B. Anordnung der Kunden nach der Höhe der Umsätze. Oft bietet sich eine grafische Darstellung an.* Einteilung in drei KlassenDie Grenzlinien für A-, B- und C-Elemente muss nicht immer einheitlich gezogen werd...
    14 min
  • Fundierte Entscheidungen treffen mit der Nutzwertanalyse
    Handlungsalternativen strukturiert bewerten

    Du magst unseren Podcast? Dann gibt uns gern einen Kaffee aus: https://steadyhq.com/de/projekteleichtgemacht

    Die Nutzwertanalyse ist eine einfache Methode, die sich besonders zur Bewertung verschiedener Handlungsalternativen eignet und somit als Entscheidungshilfe dient. Die Methode spielt besonders dann ihre Stärken aus wenn bei der Bewertung von Alternativen auch subjektive Einflüsse eine Rolle spielen.

    Link zum Artikel: https://projekte-leicht-gemacht.de/blog/pm-methoden-erklaert/nutzwertanalyse/

    Du willst zum Experten im Projektmanagement werden? Dann schau dich bei den Ausbildungsangeboten der ittp um:

    ittp – virtual education for professionals

    10 min
  • Fundierte Entscheidungen treffen mit der Nutzwertanalyse

    Du musst entscheiden!



    Und das regelmäßig, zügig – und wenn möglich natürlich auch sachlich fundiert.



    Und das ist gar nicht immer so einfach. Besonders dann, wenn viele Alternativen vorliegen und unterschiedliche Randbedingungen berücksichtigt werden müssen.



    Warum das Treffen von Entscheidungen trotzdem so wichtig ist, obwohl Unsicherheiten im Projekt bestehen (die nicht zu vermeiden sind), kannst du in diesem Artikel noch einmal nachlesen.



    Ein kleines Beispiel:







    Beispiel Stell dir vor, in einem Unternehmen für Sportartikel soll ein neuer Laufschuh auf den Markt gebracht werden. Es gibt zwei Alternativen (wir haben Glück, es sind nur zwei!). Geschäftsführung und Marketingleitung sind sich uneinig: Konzipiert wurden die Laufschuhe „Flinke Füße“ und „Wie der Blitz“. Beide könnten dem Unternehmen große Erfolge bringen. Doch welcher soll es werden? Die Meinungen im Unternehmen sind gespalten.







    Eine Pro- und Contra-Liste als Hilfsmittel?



    Der Marketingleiter schlägt vor, eine Pro- und Contra-Liste zu erstellen. Es soll geprüft werden, welche Faktoren für und welche gegen die beiden Produkte sprechen.



    Pro- und Contra-Listen sind eine tolle Sache. Sie führen zumindest dazu, dass ein Problem strukturiert betrachtet und dokumentiert wird. Doch sie haben ein Problem: Kennst du die Situation, in der die eine Seite der Liste deutlich länger als die andere ist, und die Entscheidung trotzdem nach Gefühl anders aussehen sollte?



    Das liegt daran, dass die einzelnen Punkte zwar aufgelistet, aber nicht bewertet werden. Aber dafür gibt es eine Lösung!



    Die Nutzwertanalyse



    Die Nutzwertanalyse hilft bei der Auswahl von Alternativen! Sie eignet sich besonders zur Bewertung von verschiedenen Handlungsalternativen und dient somit als Entscheidungshilfe.



    Die Methode kann immer dann eingesetzt werden, wenn die Bewertung von Alternativen nicht in erster Linie anhand von konkreten Zahlen und Fakten geschieht, sondern auch subjektive Einflüsse eine Rolle spielen.



    Der Ablauf



    Die Nutzwertanalyse wird in folgenden Schritten durchgeführt:



    * Festlegung der Alternativen bzw. EntscheidungsvariantenDie verschiedenen Varianten, aus denen eine ausgewählt werden soll, werden gesammelt und festgehalten. Es ist hilfreich, wenn diese Liste nicht allzu lang wird, weil die Methode sonst sehr aufwändig wird.* Definition von BewertungskriterienEs werden die Kriterien festgelegt, anhand derer eine Entscheidung getroffen werden soll. Diese Kriterien sind häufig Anforderungen an das Produkt oder zu erreichende Ziele. Hier entsteht meist eine Liste von bis zu 10 Kriterien.* Gewichtung der BewertungskriterienJedem Kriterium wird ein Prozentsatz hinterlegt, der die Wichtigkeit des Kriteriums belegt. Die Summe der Einzelgewichtungen muss 100% ergeben.* Festlegung des BewertungsmaßstabesDie einzelnen Kriterien werden mit Punkten bewertet. Um hier eine Eindeutigkeit sicherzustellen, muss der Bewertungsmaßstab genau definiert werden, z.B. 5 Punkte = sehr gut, 1 Punkt = mangelhaft.* Bewertung der AlternativenHier erfolgt die eigentliche Bewertung: Pro Kriterium und Alternative werden nun Punkte vergeben und die gewichteten Punkte berechnet.* Summierung und AuswahlDurch Summierung der Einzelgewichtungen ergibt sich die gewichtete Punktzahl pro Alternative.
    10 min
  • Protokolle schreiben leicht gemacht: So meisterst du die ungeliebte Aufgabe optimal!
    Für übersichtliche Mitschriften

    Du magst unseren Podcast? Dann gibt uns gern einen Kaffee aus: https://steadyhq.com/de/projekteleichtgemacht

    Viele hassen es. Andere mögen es. Korrigiere: Zumindest hassen sie es nicht. Das Schreiben von Protokollen in Sitzungen und Meetings. Egal, ob du es magst oder nicht: Es ist nicht unwahrscheinlich, dass diese Aufgabe mal auf dich zukommt. Außer, du bist immer in der Situation, diese ungeliebte Aufgabe delegieren zu können. Protokoll schreiben – warum?

    Link zum Artikel: https://projekte-leicht-gemacht.de/blog/pm-in-der-praxis/protokolle-schreiben-leicht-gemacht-ablauf-inhalt-und-tipps/

    Du willst zum Experten im Projektmanagement werden? Dann schau dich bei den Ausbildungsangeboten der ittp um:

    ittp – virtual education for professionals

    10 min
  • Protokolle schreiben leicht gemacht: So meisterst du die ungeliebte Aufgabe optimal!

    Viele hassen es.



    Andere mögen es. Korrigiere: Zumindest hassen sie es nicht.



    Das Schreiben von Protokollen in Sitzungen und Meetings.



    Egal, ob du es magst oder nicht: Es ist nicht unwahrscheinlich, dass diese Aufgabe mal auf dich zukommt. Außer, du bist immer in der Situation, diese ungeliebte Aufgabe delegieren zu können.



    Protokoll schreiben – warum?



    Was ist eigentlich so ein Protokoll?







    Es ist ein Dokument, das diskutierte Punkte, Entscheidungen und Maßnahmen eines Meetings festhält.



    Hierbei geht es nicht darum, jede Minute eines Meetings akribisch genau festzuhalten, sondern die wichtigsten Punkte zu identifizieren und knackig zusammenzufassen:



    * Entscheidungen und Abstimmungen* Festlegung nächster Schritte* Nachverfolgung von Aufgaben



    Hältst du Protokolle für überflüssig? Weil sie doch ohnehin niemand liest? Kann sein. Es ist vielleicht gar nicht so ungewöhnlich, dass ein Protokoll in den Untiefen von Email-Postfächern versinkt und nie wieder angeschaut wird.



    Und doch: Solche Protokolle sind absolut nützlich, schau hier:



    * Meetings können lang und komplex sein. Protokolle sind es nicht: Sie fassen die wesentlichen Inhalte übersichtlich zusammen.* Nicht anwesende Teilnehmer können sich über die Inhalte der Sitzung informieren.* In der Zukunft können getroffene Entscheidungen nachvollzogen werden.* Verantwortlichkeiten für Maßnahmen und nächste Schritte sind übersichtlich aufgeführt.



    Ablauf



    Du hast also die ehrenvolle Rolle des Protokollschreibers übertragen bekommen. Wie gehst du nun vor? Die folgenden Schritte werden dir helfen:



    * Erwartungen klärenFrage den Sitzungsleiter nach seinen Erwartungen: In welcher Detailtiefe hätte er gern sein Protokoll? Sollen bei Abstimmungen zum Beispiel auch die Namen der abstimmenden Teilnehmer genau protokolliert werden?* VorbereitenWenn möglich, besorge dir die Agenda des Meetings. So kannst du dich auf den Ablauf und die wichtigsten Punkte einstimmen. Eine Vorlage zum Protokollieren oft sehr praktisch und hilft bei der Strukturierung. Andere schreiben lieber im freien Fließtext. Finde die Variante, die dir am besten liegt!* ProtokollierenDas ist die Kernaufgabe. Hier solltest du das Kunststück vollbringen, a) aufmerksam zuzuhören, b) die wesentlichen Inhalte herauszufiltern, c) alles prägnant auf den Punkt zu bringen und dabei nicht den Faden zu verlieren. Klingt schwierig? Ist es auch! Schließlich läuft das Meeting weiter, ohne dass jemand auf dich wartet. In der Regel werden die Aufzeichnungen noch nicht optimal sein – aber dafür gibt es ja den nächsten Schritt.* NachbereitenGanz wichtig: Falls du kein Superheld des Protokollierens bist, werden deine Aufzeichnungen noch ein wenig Nachbereitung benötigen. Umformulieren, Zusammenfassen und Formatieren sind jetzt deine Hauptaufgaben.* VerteilenSo ein Protokoll ist natürlich nicht nur für dich bestimmt: Bringe es also unter die Leute! Je nach Projekt wird der Sitzungsleiter das Protokoll erst freigeben wollen. Verteile das Dokument dann so, wie es im Projekt festgelegt ist.



    Das klingt jetzt ziemlich umfangreich. Wie immer gilt es, das richtige Maß zu finden: Wenn du am Ende nur noch mit dem Vor- und Nachbereiten von Protokollen beschäftigt bist, ist das kein gutes Zeichen (außer natürlich, das ist deine Hauptaufgabe im Job). Nicht das detaillierteste und am schönsten formatierte Protokoll ist das beste, sondern das, was mit wenig Aufwand erstellt wurde und trotzdem alle wichtigen Punkte enthält.



    Was ist drin?



    10 min
  • Bist du ein Micromanager? Diese Behandlungsmöglichkeiten gibt es!
    Für die Micromanager dieser Welt

    Du magst unseren Podcast? Dann gibt uns gern einen Kaffee aus: https://steadyhq.com/de/projekteleichtgemacht

    Bist du ein Micromanager? Vielleicht hilft die Grafik bei der Selbsteinschätzung: Micromanagement Micromanagement liegt dann vor, wenn der Projektleiter sehr viel Wert auf Details legt und immer sicherstellen will, dass alle Aufgaben korrekt und termingerecht erledigt werden. Soll das jetzt schlecht sein? Das klingt doch gar nicht so übel!

    Link zum Artikel: https://projekte-leicht-gemacht.de/blog/pm-in-der-praxis/bist-du-ein-micromanager/

    Du willst zum Experten im Projektmanagement werden? Dann schau dich bei den Ausbildungsangeboten der ittp um:

    ittp – virtual education for professionals

    10 min
  • Bist du ein Micromanager? Diese Behandlungsmöglichkeiten gibt es!

    Bist du ein Micromanager?



    Vielleicht hilft die Grafik bei der Selbsteinschätzung:







    Micromanagement



    Micromanagement liegt dann vor, wenn der Projektleiter sehr viel Wert auf Details legt und immer sicherstellen will, dass alle Aufgaben korrekt und termingerecht erledigt werden.



    Soll das jetzt schlecht sein?







    Das klingt doch gar nicht so übel!



    Ist es auch nicht. Zumindest nicht dann, wenn es mit einem gesunden Maß praktiziert wird. Micromanager haben das Problem, dass der Wunsch nach Kontrolle und die Fokussierung auf Details sich auf das gesamte Projekt bezieht – von großen Entscheidungen bis zur kleinsten Aufgabe.



    Natürlich hat eine straffe Führung „an der kurzen Leine“ in bestimmten Situationen seine Berechtigung. Besonders dann, es zu Beginn darum geht, Weichen zu stellen oder kritische Projektsituationen zu meistern.



    Gute Führung im Projekt zeichnet sich allerdings dadurch aus, dass das Team eigenständig Aufgaben umsetzen kann. So dass du dich auf deine Kernaufgaben konzentrieren kannst: Die Steuerung, Koordination und Kommunikation.



    Liegt auf diesen Kernaufgaben dein Fokus? Oder tendierst du doch zum Micromanager? Schau dir an, woran du das festmachen kannst:



    Symptome



    * Du hast das Gefühl, die anstehenden Aufgaben am allerbesten erledigen zu können. Deinen Leuten traust du nicht so recht über den Weg.* Du delegierst Arbeit wie folgt: Die wichtigen Aufgaben liegen bei dir, während die wenig anspruchsvollen und „langweiligen“ Tasks abgegeben werden können.* Du willst immer genau wissen, woran deine Mitarbeiter wann arbeiten.* Du möchtest gern alle Aufgaben bis ins letzte Detail verstehen.* Du vergewisserst dich durch kurze Anrufe oder Nachfragen, wie es läuft. Auch gern abends oder wenn du selbst gerade am Strand liegst.* Du legst Wert auf jedes Detail. (Bösartige Menschen würden es „überpenibel“ nennen.)* Du gibst gern vor, wie Aufgaben Schritt für Schritt erledigt werden sollen.* Du möchtest bei Emails immer auf CC gesetzt werden, um gut informiert zu sein.



    Micromanagement ist in vielen Fällen ein Zeichen von Unsicherheit: „Weil ich nicht das Gefühl habe, alles überblicken zu können, beschäftige ich mich intensiv mit allen Details.“



    Auswirkungen



    Auf dich:



    * Dein Schreibtisch ist viel zu voll. Voll mit Aufgaben, die eigentlich nicht deinen Hauptaufgaben zählen. Und die die Anderen oft besser erledigen können.* Du verzettelst dich in Details. Deine Aufgabe ist der Blick auf das große Ganze, auf die Erreichung der Projektergebnisse. Durch Arbeiten und Kontrollen im Detail geht viel Aufmerksamkeit für die wesentlichen Aufgaben verloren.* Du wirst immer zu viel Arbeit haben. Weil dein Team nicht zur Selbständigkeit erzogen wird. Dieser Führungsstil ist nicht auf die Zukunft ausgerichtet.* Du machst dir selbst zu viel Druck. Weil du alles genau verstehen und kontrollieren musst. Und das verursacht Stress.



    Auf deine Leute:



    * Es werden keine eigenständigen Entscheidungen getroffen. Du signalisierst, dass die gesamte Verantwortung bei dir liegt. Dein Team wird entsprechend handeln, und keinerlei eigene Entscheidungen treffen. Schon aus der Angst heraus, falsch zu entscheiden.* Eigenes Denken und eigene Ideen werden unterdrückt. Wer will schon ständig ausgebremst werden? Sobald ein Anderer bis ins letzte Detail alles überwacht, arbeitet das eigene Hirn schnell auf Sparflamme.* Mitarbeiter können nicht aus Fehlern lernen. Aus Fehlern lernt man bekanntermaßen am besten. Und zwar aus eigenen.
    10 min
  • Nicht nur für Strategen: Die SWOT-Analyse
    Über Stärken, Schwächen, Chancen und Bedrohungen

    Du magst unseren Podcast? Dann gibt uns gern einen Kaffee aus: https://steadyhq.com/de/projekteleichtgemacht

    Es gibt unzählige Methoden und Analysen, die alle für diesen oder jenen Einsatzzweck brauchbar sind. Irgendwann verfügt man dann über

    ein Repertoire an Werkzeugen, die man zum geeigneten Zeitpunkt aus dem Hut zaubern kann. Und so nach und nach entwickelt man häufig auch Vorlieben für diese oder jene Methode. Genug der Vorrede: Heute geht es um eine meiner Lieblingsmethoden!

    Link zum Artikel: https://projekte-leicht-gemacht.de/blog/pm-methoden-erklaert/nicht-nur-fuer-strategen-die-swot-analyse/

    Du willst zum Experten im Projektmanagement werden? Dann schau dich bei den Ausbildungsangeboten der ittp um:

    ittp – virtual education for professionals

    10 min
  • Nicht nur für Strategen: Die SWOT-Analyse

    Ich weiß.



    Es gibt unzählige Methoden und Analysen, die alle für diesen oder jenen Einsatzzweck brauchbar sind. Irgendwann verfügt man dann über ein Repertoire an Werkzeugen, die man zum geeigneten Zeitpunkt aus dem Hut zaubern kann.



    Und so nach und nach entwickelt man häufig auch Vorlieben für diese oder jene Methode.



    Genug der Vorrede: Heute stelle ich eine der Methoden vor, die ich am liebsten einsetze: die SWOT-Analyse.







    Das ist eine ganz wunderbare Methode, um dein Projekt (oder auch Unternehmen, Konzept … ) einer Bestandsaufnahme zu unterziehen.



    Die SWOT-Analyse



    Diese Methode dient dazu,



    * deine Stärken auszubauen* deine Schwächen zu minimieren* Chancen zu nutzen* Bedrohungen zu identifizieren.



    Es ergibt sich ein übersichtliches Gesamtbild des Ist-Zustandes,



    * das sich ganz fantastisch in Management-Präsentationen macht* aus dem Maßnahmen abgeleitet werden können.



    Klingt spannend? Dann lies weiter:



    Der Aufbau



    Für die SWOT-Analyse wird eine 4-Felder-Matrix erstellt:







    S – Strengths



    Hier dreht sich alles um die Stärken: Worin sind wir gut? Was zeichnet uns aus? In welchen Bereichen haben wir keine Probleme? Wo sind wir besser als die Anderen? Die Stärken und Schwächen werden auch als interne Faktoren bezeichnet, also als Faktoren, die direkt vom Projekt oder der Organisation beeinflusst werden können.



    W – Weaknesses



    Im Gegenzug werden natürlich auch die Schwächen betrachtet: Was können wir nicht so gut? Wo sind Andere besser? Wo treten immer wieder Probleme auf?



    O – Opportunities



    Chancen und Möglichkeiten werden hier eingetragen. Gemäß der „reinen Lehre“ werden hier nur Faktoren gelistet, die extern sind, also nicht direkt beeinflusst werden können. Beispiele: Von welchen Trends könnten wir profitieren? Welche wirtschaftlichen oder demografischen Entwicklungen helfen uns?



    T – Threats



    Ebenfalls externe Faktoren sind die Risiken oder Bedrohungen. Beispiele: Welche Trends könnten uns schaden? Welche Entwicklungen könnten uns Probleme bereiten? Welche Einschränkungen sind zukünftig zu erwarten?



    Ziel ist es nicht nur, diese Faktoren zu sammeln, sondern auch ihre Wechselwirkungen so zu betrachten, dass geeignete Maßnahmen definiert werden können:



    * Wie können wir unsere Stärken nutzen, um von den Möglichkeiten profitieren zu können?* Wie können wir unsere Stärken nutzen, um uns vor Risiken zu schützen?* Wie können wir unsere Schwächen überwinden durch die Nutzung von Chancen?* Wodurch können wir Risiken minimieren und gleichzeitig Schwächen überwinden?



    Willst du also einen Schritt weiter gehen, dann kannst du die Grafik wie folgt aufbauen:







    Einsatzzweck



    Das Schlüsselwort aus meiner Sicht: Bestandsaufnahme!



    Besonders dann, wenn zum Beginn eines Projektes unzählige Informationen auf dich einströmen, ist es an der Zeit, dich zu sortieren.



    Falls du die Analyse schon kennst, wunderst du dich vielleicht, warum sie hier ihren Platz findet, obwohl sie ursprünglich im strategischen Management angesiedelt ist. Die Antwort: Weil sie einfach auch in anderen Situationen unglaublich nützlich ist:



    * Strategisches Management:Wo stehen wir? Welche Geschäftsfelder sind zukünftig relevant?
    10 min
  • Problemlösung im Projekt: So funktioniert die Ishikawa-Methode
    Das Fischgräten-Diagramm einfach erklärt

    Du magst unseren Podcast? Dann gibt uns gern einen Kaffee aus: https://steadyhq.com/de/projekteleichtgemacht

    Fischgräten-Diagramm, Ursache-Wirkungs-Analyse, 8W-Methode oder Ishikawa: Viele Begriffe für eine anschauliche und leichte anwendbare Methode zur Ursachensuche bei Problemen.

    Link zum Artikel: https://projekte-leicht-gemacht.de/blog/pm-methoden-erklaert/ishikawa-diagramm/

    Du willst zum Experten im Projektmanagement werden? Dann schau dich bei den Ausbildungsangeboten der ittp um:

    ittp – virtual education for professionals

    11 min

About Projekte leicht gemacht – Projektmanagement-Podcast für pragmatische Macher

From the publisher's feed

Pragmatisches Projektmanagement für Macher: In kurzen und knackigen Folgen dreht sich alles um Praxis-Tipps und Projektmanagement-Methoden und den täglichen Projektwahnsinn.

More shows like Projekte leicht gemacht – Projektmanagement-Podcast für pragmatische Macher

Lage der Nation - der Politik-Podcast aus Berlin by Philip Banse & Ulf Buermeyer

Lage der Nation - der Politik-Podcast aus Berlin

221 Listeners

Eine Stunde History - Deutschlandfunk Nova by Deutschlandfunk Nova

Eine Stunde History - Deutschlandfunk Nova

104 Listeners

Psychologie to go! by Dipl. Psych. Franca Cerutti

Psychologie to go!

47 Listeners

Handelsblatt Morning Briefing - News aus Wirtschaft, Politik und Finanzen by Friederike Hofmann, Sven Prange und die Handelsblatt Redaktion, Handelsblatt

Handelsblatt Morning Briefing - News aus Wirtschaft, Politik und Finanzen

44 Listeners

Lead Forward by Harvard Business manager

Lead Forward

1 Listeners

Lanz + Precht by ZDF, Markus Lanz & Richard David Precht

Lanz + Precht

329 Listeners