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  • Der Kult des Menschenopfers - von Jürgen Fliege
    Die Hälfte ihrer Kirchengebäude will die evangelische Kirche verkaufen oder einer anderen Nutzung überlassen. Es kommt ja kaum mehr jemand. Mit Religion haben wir in einer säkularen, aufgeklärten Welt wirklich nicht mehr viel zu tun. Oder sind wir lediglich konvertiert zu einer Weltanschauung, die für unser vermeintliches Seelenheil zu ähnlich rituellen Handlungen aufruft wie manche religiöse Gesellschaften?
    Opfer sollen wieder gebracht werden, diesmal für Freiheit und Demokratie, heißt es gebetsmühlenartig in den kriegstrunkenen Sonntagsreden, die ganzwöchig gehalten werden. Was auf den kalten Opferalter gelegt werden soll, sind die eigenen Kinder. Als hätte man die Geschichte der großen Massentötungen, der Weltkriege vergessen, werden die Posaunen für einen weiteren großen Krieg geblasen. Pfarrer Jürgen Fliege zeigt sich angesichts der Geschichtsvergessenheit und Gottlosigkeit der Zeitenwendepostulate entsetzt.
    Hören Sie hierzu seinen Text „Der Kult des Menschenopfers“.
    Sprecher: Ulrich Allroggen
    Bild: Flickr. https://www.flickr.com/photos/42311564@N00/4035001659
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    18 min
  • Silizium: Ein guter Grund - mit Dr. Stefan Hügel
    Kieselerde sagte man früher und wusste, dass sie für Haut, Nägel und Haare gut sein soll. Kieselerde klingt hübsch, nach Steine flippen im Flussbett. Der Begriff Silizium ist da deutlich chemischer aufgeladen und über dieses Halbmetall unterhalten wir uns in unserer Reihe „Ein guter Grund“ wieder mit dem Bioverfahrenstechniker und Wissenschaftler Dr. Stefan Hügel.
    Silizium ist das am zweithäufigsten vorkommende Element nach Sauerstoff auf diesem Erdball. 1,5 Millionen Jahre sollen die ersten Funde von Faustkeilen sein, die auf die Verwendung von siliziumhaltigem Gestein hinweisen. Im Feuerstein soll Silizium die Funken spendende Eigenschaft haben. Ganz schön geschichtsträchtig, dieses Element.
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    12 min
  • Gift als Heilmittel verkauft - Interview mit Pfizer Chef-Toxikologe Dr. Helmut Sterz
    „Ich habe mein Leben lang Gift von Menschen ferngehalten. Jetzt wurde Gift als Heilmittel verkauft – und ich schweige nicht länger.“ ist das prägnante Zitat des ehemaligen Chef-Toxikologen des Pfizer-Konzerns mit interessanter Vita, die umfassendes Wissen und langjährige Erfahrung aufzeigt. Geschätzt 20 Millionen Todesfälle hat es weltweit nach der Verabreichung der Corona-Immunisierungsversuchen gegeben. Kaum einer spricht davon, kaum einer hat Beweise vorliegen, dass die beteiligten Pharmariesen sehr genau wussten, dass man die Menschheit in einen weltumspannenden Menschenversuche trieb, für nicht regelkonform zugelassene, genetisch modifizierende als auch giftige Produkte und dass das Leiden und Sterben so vieler dabei von ihnen bewusst in Kauf genommen wurde und weiterhin in Kauf genommen wird.
    Dr. Helmut Sterz, der Pharma-Insider klagt jetzt mit seinem Buch: „Die Impf-Mafia“ genau das an. Hören Sie ein Gespräch von Eva Schmidt mit Dr. Helmut Sterz. Zunächst wollte sie von ihm wissen, was ihn als junger Mann zum Tierarztstudium trieb, um dann als Toxikologe Tierexperimente in Forschungslabors zu begleiten:
    „Die Impf-Mafia“, ist im Rubikon-Verlag der 14. Spiegel-Bestseller, hat 220 Seiten und Kostet 24 €.
    33 min
  • Wir müssen reden - von Kerstin Chavent
    Haben und Sein. Der Psychoanalytiker Erich Fromm stellt in seinem 1976 erschienenen Buch diese zwei Existenzweisen gegenüber. Fromms Kritik an der Konsum- und Besitz-orientierten Lebensart des modernen Menschen beschränkt sich nicht auf das Sammeln und Horten lebloser Dinge. Die dominante Existenzweise des Habens durchdringt demnach jeden Aspekt unseres Lebens. Fromm zeigt dies anhand verschiedener Lebenssituationen wie „Lernen“, „Lieben“ und „Miteinander sprechen“. Dort heißt es:
    „Während sich der ‘Habenmensch’ auf das verlässt, was er hat, vertraut der ‘Seinsmensch’ auf die Tatsache, dass er ist, dass er lebendig ist, und dass etwas Neues entstehen wird, wenn er nur den Mut hat, loszulassen und zu antworten. (…) Die Unterhaltung hört auf, ein Austausch von Waren (Informationen, Wissen, Status) zu sein, und wird zu einem Dialog, bei dem es keine Rolle mehr spielt, wer recht hat. Die Duellanten beginnen, miteinander zu tanzen, und sie trennen sich nicht im Gefühl des Triumphs oder im Gefühl der Niederlage, was beides gleich fruchtlos ist, sondern voll Freude.“
    Eben diese verbindende Kraft findet unsere Autorin Kerstin Chavent in der Sprache – sofern wir sie umsichtig einsetzen und nicht nur als Mittel der Selbstdarstellung. Hören Sie ihren Beitrag „Wir müssen reden“, der zunächst bei Manova erschienen war: https://www.manova.news/artikel/wir-mussen-reden
    Sprecherin: Sabrina Khalil
    Foto: Radio München - Installation: Isaac Cordal
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    14 min
  • Fridays for Frieden - von Nicolas Riedl
    „Mit drastischen Plakaten“ schreibt der BR, hätte die Jugend am letzten Freitag auf den Münchner Demos gegen das neue Wehrdienst-Gesetz demonstriert. Und jetzt halten Sie sich fest. Es sei zu lesen gewesen: „Kein Werben für's Sterben“, „Friedrich an die Front“, „Zivildienst = Lohndumping“ und „Lieber Hausaufgaben statt Schützengraben“.
    Auf dem Foto von Nicolas Riedl, das er von der Giesinger Demo mitbrachte, lese ich: „Bitti keine Wehrpflicht“ und musste mich erst einmal aufklären lassen, dass Bitti im Jugendsprech die Verniedlichung von Bitte ist. Seien wir gespannt, wann die Sprache mit ihrer ganzen Drastik wieder das ausdrückt, was der Realität entspricht. Und jetzt hören Sie Nicolas Riedls Kommentar: „Fridays for Frieden“.
    Sprecherin: Sabrina Khalil
    Foto: Nicolas Riedl
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    13 min
  • Jod: Ein guter Grund - mit Dr. Stefan Hügel
    Hier in Bayern leben wir in einem Jod-Unterversorgungsgebiet, so heißt es seit Urzeiten, drum haben wir in der bayerischen Tracht das Kropfband, um die unschöne Auswölbung der Schilddrüse zu kaschieren. Gut, dass 1989 eine flächendeckende Jod-Prophylaxe begann … Oder etwa nicht?
    In unserer Reihe „Ein guter Grund“ ist heute das reaktionsfreudige Halogen Jod unser Thema. Dazu begrüße ich wieder den Bioverfahrenstechniker Dr. Stefan Hügel.
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    13 min
  • Glyphosat, das tödliche Vermächtnis - Interview mit Dr. Hans-Michael Hackenberg
    Glyphosat? Dagegen versucht sich eines jeden Immunsystem zu wehren, denn wir tragen es alle bereits in uns. Nicht, weil es natürlicherweise zu uns gehört, nein, es ist das Unkrautvernichtungsmittel mit dem Namen Roundup, das der Chemiekonzern Monsanto, heute Bayer, 1974 in die Welt brachte. Und wie das mit Wirkungen so ist, sie werden gefeiert. Die sogenannten Unkräuter sind vernichtet und die Nutzpflanzen so genmanipuliert, dass ihnen das Gift nichts anhaben kann. Jede Wirkung zeigt allerdings auch Nebenwirkung. Und die werden seit Jahrzehnten diskutiert und von den Behörden immer wieder mit Macht negiert, so dass 2023 das weltweit eingesetzte Gift Glyphosat für weitere zehn Jahre seine Zulassung bekam.
    Die ehemalige leitende Wissenschaftlerin des Massachusetts Institute of Technology (MIT) Dr. Stephanie Seneff liefert jetzt im Buch ”Tödliches Vermächtnis” Beweise für die gesundheitlichen und ökologischen Wirkungen der Substanz und sie belegt, dass Glyphosat als wesentliche Ursache für die Entstehung von Zivilisationskrankheiten wie Autismus, Parkinson, Alzheimer, Autoimmun-Erkrankungen oder Krebs anzusehen ist. Das Buch wurde aus dem Englischen von Dr. Hans-Michael Hackenberg unter Mitwirkung von Dr. Wolfgang Wodarg ins Deutsche übersetzt. Meine Kollegin Eva Schmidt unterhielt sich mit jenem Dr. Hackenberg darüber, der als Arzt im Uni-Klinikum Heidelberg arbeitete, von 1976 an als medizinischer Fachautor für verschiedene Verlage tätig war und ab 1984 in einer Praxis mit Schwerpunkt Allgemein- und Sportmedizin. Heute ist er Hauptautor der ”Orientierungshilfe 'Post-Vac', also für die Folgen gentechnischer Immunisierungsversuche und gibt damit den Hausärzten einen Leitfaden an die Hand.
    Das Buch ”Tödliches Vermächtnis”, im Originaltitel: "Toxic Legacy, how the wheedkiller Glyphosate is destroying our health and environment" von Stephanie Seneff, ist auf Deutsch im Rubikon Verlag erschienen. Das Buch hat 366 Seiten und kostet 24 Euro.
    Das Gespräch führte Eva Schmidt.
    32 min
  • Das Zensurnetz - von Multipolar
    Anfang 2022 warnte die Universität der englischen Stadt Northampton ihre Studenten davor, George Orwells 1984 zu lesen. Der Roman behandle „schwierige Themen wie Gewalt, Geschlecht, Sexualität, Klasse, Rasse, Missbrauch, sexueller Missbrauch, politische Ideen und anstößige Sprache“, hieß es in einem Bericht der Daily Mail. Die seelische und geistige Gesundheit auf die sensiblen Studentenseelen im Seminar „betreutes Denken“ stehe durch diese Lektüre auf dem Spiel. Das tatsächliche Anliegen des universitären Awareness-Departments verbirgt sich hinter dem Arsenal wokeness-affiner Trigger-Punkte: Studenten mit einem Mindestmaß an geistiger Selbstständigkeit könnten die Parallelen erkennen zwischen Orwells 1984 und dem ebenso woken wie kaputten England der Gegenwart. Und das ist selbstverständlich unzumutbar! Das ist nun wirklich nicht die Aufgabe einer Universität, freies Denken zu fördern, richtig?
    Für sich genommen ist diese Anekdote noch halbwegs amüsant. Betrachten wir das gesamte Ausmaß zielgerichteter Beeinflussung bis hin zur Entfernung von Inhalten oder strafrechtlicher Verfolgung von Urhebern in vielen Staaten Europas, entsteht das Bild einer mittlerweile gigantischen Zensur-Industrie im Mantel des noblen Kampfs gegen „Desinformation” oder „Hassrede” – worunter für die einzelnen Regierungen prinzipiell alles fällt, was nicht ihrer Sicht auf die Dinge entspricht. Wer Netanyahu des Völkermords bezichtigt, wer Merz, Macron oder Starmer als Kriegstreiber bezeichnet, inkompetente Politiker als „Schwachkopf“, von der Leyen und Selenskyj als korrupt, der landet im Visier von Behörden, Faktencheckern, Stiftungen, regierungsfinanzierten NGOs, Think Tanks, Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen. Darunter sind bekannte wie die Amadeu Antonio Stiftung und weniger bekannte wie das Aspen Institute Deutschland. Wie weit verzweigt ist dieses Zensurnetz? Wer gehört dazu? Wer erhält für seine Zensurbemühungen wie viel Geld aus Steuermitteln? All das hat die Initiative Liber-net (liber-net.org) untersucht und veröffentlicht. Im Zentrum ihres aktuellen Berichts steht - wenig überraschend - Deutschland. Dessen Amts- und Würdenträger mahnen bekanntlich bei jeder Gelegenheit, man müsse aus dem dunklen Kapitel 1933 bis 1945 lernen. Gelernt haben sie tatsächlich vor allem, wie man Zensur im besten Neusprech als „Verteidigung unserer Demokratie“ verkauft.
    Hören Sie dazu den Beitrag „Das Zensurnetz“, der zunächst bei Multipolar erschienen ist: https://multipolar-magazin.de/meldungen/0347
    Sprecherin: Sabrina Khalil
    Grafik (Ausschnitt): Liber-net.org
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    10 min
  • Ein übles Gespenst kehrt wieder - Belästigungen #41 von Michael Sailer
    In der Kolumne ‚Belästigungen‘ befasst sich Michael Sailer seit mehr als einem Vierteljahrhundert witzig, eigensinnig und manchmal auch provozierend mit … Belästigungen, nicht nur, aber auch und manchmal gerade in München.
    Nach 21 Jahren auf der letzten Seite des Programmhefts IN-München erscheint die Kolumne monatlich auf sailersblog.de und ist auch als Buch in bislang sechs Bänden lieferbar... Warum erzählen wir das? Nun, weil SIE die Belästigungen jetzt auch hier auf Radio München hören können. Jeden ersten Freitag im Monat.
    24 min

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