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Radio München episodes

  • Es war einmal ... Vorfall im Fahrstuhl
    ... ein polit-satirisches Märchen:
    Beatrix nimmt auf dem Weg in ihr Bundestags-Büro den Fahrstuhl.
    Als wäre es nicht schlimm genug, dass sie diesen mit Tessa teilen muss, endet die Fahrt dann auch noch überraschend vor dem Ziel ...
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    12 min
  • Wem gehört das Land? Von Tom-Oliver Regenauer
    Über den ersten Menschen, der ein Stück Land umzäunte und behauptete, dies gehöre nun ihm, schrieb Jean-Jacques Rousseau: „Hütet euch, dem Betrüger Glauben zu schenken; ihr seid verloren, wenn ihr vergesst, dass zwar die Früchte allen, aber die Erde niemandem gehört.“ Seit der Sesshaftwerdung des Menschen wurden abertausende Kilometer an Zäunen gezogen.
    Ein Großteil der Erdoberfläche gilt mittlerweile als „Privatgrund“. „Betreten verboten“, heißt es auf davor. Aber glücklicherweise gibt es noch Grün und wilde Ländereien die niemand sein Eigen nennt. Die bayerische Verfassung sieht beispielsweise vor, dass Seeufer frei zugänglich sein müssen. Sie dürfen nicht durch Privatgrundstücke der öffentlichen Zugänglichkeit entzogen sein.
    Doch der romantische Schein trügt. Die UN schickt sich mit ihrem „30 X 30“-Programm an, zunächst 30 Prozent des Planeten unter Naturschutz zu stellen. Das klingt wunderbar, entpuppt sich allerdings als Enteignung der planetaren Gemeinschaftsgüter. Wie das?
    Hören Sie hierzu Tom-Oliver Regenauers Text „der Biofeudalismus“.
    Sprecher: Karsten Troyke
    Nachzulesen bei Tom-Oliver Regenauer: https://www.regenauer.press/
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    39 min
  • Paradiessucher - von Rena Dumont
    »Ich kann nicht gehen«, sagt sie leise. »Ich kann … ich kann dich
    hier nicht allein lassen... Du bist mein Zuhause. Niemand ist dort, der mich halten würde. Das wirst du erst verstehen, wenn du eigene Kinder hast. Eine Mutter liebt ihre Kinder bedingungslos.«
    Diese Eingangsworte schreibt Rena Dumont in ihrem Jugendroman „Paradiessucher“. Jetzt hat sie die tragikomische Story ihrer Flucht aus dem Jahr 1986 mit der Freien Theater Company auf die Bühne in der Münchner Mucca Halle gebracht.
    Sie sagt: Das Thema liegt gar nicht so lange zurück und betrifft uns erneut: Kalter Krieg - Flucht - Mutter-Tochter Beziehung - Integration - Heimatverlust - 80er Jahre - Pubertät.
    Diese Theaterarbeit sei – im wahrsten Sinne – ein Upcycling. Nicht nur inhaltlich. Es werden keine neuen Kostüme und Kulissen erworben oder gebaut. Aus alter Bekleidung werden die Kostüme kreiert, aus bereits vorhandenem Mobiliar das Bühnenbild gestaltet.
    Die ausverkaufte Première der Bühnenadaption des Jugendromans von Rena Dumont ist am 7. November in der Mucca Halle, weitere Vorstellungen sind am 9.und 10. und vom 14. bis 17. November jeweils um 19 Uhr in der Schwere Reisterstraße 2. Es ist ab 12 Jahren empfohoen. Karten gibt es für 14 Euro, ermäßigt für 10 Euro. Reservierungen über [email protected] oder etwas teurer über Münchenticket oder an der Abendkasse.
    8 min
  • Collateral - Therérsia, 74 Jahre
    Getriggert durch Angst, getrieben von Solidaritätsaufrufen, überzeugt von der Aussage „wirksam und sicher“ aus berufenen Mündern, unterzogen sich Millionen von Menschen einer Gentherapie, die ihnen als Impfung verkauft wurde. Viele tragen nun massive Schäden davon. Aber sie werden nicht gesehen und nicht gehört. Mit wenigen Ausnahmen kommen sie in der Öffentlichkeit nicht zu Wort. Nicht nur in der breiten Gesellschaft, auch bei Ärzten, in medizinischen Einrichtungen, an Arbeitsplätzen, im Freundeskreis oder in der Familie glaubt man ihnen oft nicht. Eine transparente Berichterstattung über Folgeschäden der sogenannten Impfung ist dringend erforderlich. Mit einer Reihe von sehr persönlichen, künstlerischen Foto- und Film- Portraits gibt die Gruppe COLLATERAL den Geschädigten und Ungesehenen Stimme und Gesicht.
    Wenn Sie unter Nebenwirkungen leiden und ebenfalls erzählen möchten, wie es Ihnen geht, melden Sie sich bitte unter [email protected].
    Copyright Bild & Ton: COLLATERAL
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    21 min
  • Teuflisch gut - von Kerstin Chavent
    Na? Gehören Sie auch zu den Guten? Also zu denen, die nicht die Bösen sind? Die Bösen also, das sind ja bekanntlich immer die anderen, niemals jene, zu denen man sich selbst zählt, nicht wahr?
    Ist es wirklich so einfach? Manche machen es sich so sträflich einfach. Erkennbar ist dieser Fakt an der zunehmenden Polarisierung und Feindbildzementierung im öffentlichen Diskurs oder dem, was noch daran erinnert. Die Frontlinien scheinen glasklar: drüben die Bösen, diesseits die Guten.
    Doch verläuft diese Frontlinie zwischen dem, was wir als „gut“ und „böse“ beschreiben - wenn wir ehrlich sind - nicht vielmehr durch uns selbst hindurch? Und wenn dem so wäre, müssten wir dann nicht unseren erhobenen Zeigefinger senken? Denn mit jedem Fingerzeig deuten drei weitere Finger auf uns zurück. Liegt vielleicht in der Anerkennung der eigenen, inneren Zerrissenheit zwischen der hellen und dunklen Seiten der Schlüssel zur Überwindung der gesellschaftlichen Spaltung?
    Hören Sie hierzu Kerstin Chavents Text „Teuflisch gut“, der zunächst bei Manova erschienen war. https://www.manova.news/artikel/teuflisch-gut
    Sprecherin: Sabrina Khalil
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    15 min
  • Eine Stunde Klassik! Chaconne mal vier
    Der Münchner Pianist und "Musikdurchdringer" Jürgen Plich stellt jeden Dienstag um 20 Uhr große klassische Musik vor. Er teilt seine Hör- und Spielerfahrung und seine persönliche Sicht auf die
    Meisterwerke. Er spielt selbst besondere, unbekannte Aufnahmen, erklärt, warum die Musik so und nicht anders klingt und hat eine Menge aus dem Leben der Komponisten zu erzählen.
    Sonntags um 10 Uhr in der Wiederholung.
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    1 hr 15 min
  • ArchivWare vom 1. 7. 22 - Achtung, Kinderfeinde: Ein Kommentar von Sylvie - Sophie Schindler
    ArchivWare vom 1. Juli 2022 -
    Es werden weniger Kinder in Deutschland geboren. Der Trend ist schon seit Jahrzehnten zu beobachten. Neu ist der drastische Rückgang im ersten Quartal 2022 um etwa 20.000 Lebendgeburten. Einige Ärzte und Wissenschaftler untersuchen einen möglichen Zusammenhang mit der neun Monate vorher begonnenen sogenannten Impfung bei den 18-59-jährigen. Der wäre dramatisch. Wahrscheinlich gibt es aber auch andere Gründe, warum plötzlich Frauen weniger Kinder bekommen. Unsere Autorin Sylvie-Sophie Schindler meint, Zeitgeist-Surferinnen und Feministen sähen Kinder als Armutsfalle an, der Nachwuchs werde mit Psychopharmaka ruhiggestellt oder gar abgetrieben. Sie fragt sich in ihrem Kommentar: Achtung, Kinderfeinde, woher diese Frostherzigkeit kommen könnte. Sylvie-Sophie Schindler ist nicht nur Autorin, sondern auch Philosophin und Erzieherin.
    Ihren Text hat Sabrina Khalil eingelesen.
    Er war zunächst in der Weltwoche erschienen.
    13 min
  • Belästigungen #29 - Warum wollt ihr unbedingt sterben?
    Eine Kolumne von Michael Sailer, jeden ersten Freitag bei Radio München.
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    17 min
  • BSW-Positionspapier schafft Glaubwürdigkeitsproblem
    In der Physik bezeichnet ein Lichtjahr die Entfernung, die Licht in einem Jahr zurücklegt. Analog dazu wäre ein Wahlversprechen der Zeitraum zwischen einem Wahlversprechen und dem Wahltag. Danach verschwindet das Versprechen wie eine sich selbst löschende E-Mail. Die nächste Wahl ist dann erst wieder in vier oder fünf Jahren. In dieser Zeit legt ein Lichtstrahl 37,84 bis 47,3 Billionen Kilometer zurück. Bis dahin sind die Hirne der Wähler längst mit neuen alten Katastrophen und Versprechen voll gekleistert. Die kurze Halbwertszeit von Wahlversprechen ist eine parteiübergreifende Konstante. Wo Macht lockt, ist Verantwortung entbehrlich. Keine Überraschung bieten daher auch die aktuellen Regierungsverhandlungen in Thüringen, an denen sich auch das Bündnis Sarah Wagenknecht (BSW) beteiligt. Angetreten als letzte im Bundestag vertretene Partei mit echten linken Positionen ist sie gerade dabei, eben diese zu verraten. So sieht es unser Autor Norbert Häring in seiner Analyse.
    Sprecherin: Sabrina Khalil
    Bild: BSW-Thüringen
    Der Beitrag erschien zunächst auf Norbert Härings Blog "Geld und mehr": https://norberthaering.de/news/bsw-thueringen/
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    23 min
  • Trump und die Stürme des Hasses - von Charles Eisenstein
    In zwei Wochen ist eine der hitzigen US-Präsidentenwahlen in der Geschichte der Vereinigten Staaten vorbei. Geflogen sind diesmal nicht nur Worte, sondern auch Kugeln. Über den zukünftigen Verlauf der USA wird unerbittlich gekämpft….
    Unabhängig vom Ausgang der Schicksalswahl stehen die 56 Bundesstaaten vor einer historischen Zerreißprobe. Zerrissen ist nämlich die US-amerikanische Gesellschaft wie kaum zuvor. Der diesjährig ins Kino gekommene Film „Civil War“ von Alex Garland scheint auf der Leinwand bereits vorwegzunehmen, was Amerika schlimmstenfalls blühen könnte. Wie lässt sich also das Abdriften einer Gesellschaft in bürgerkriegsähnliche Zustände verhindern?
    Der Philosoph Charles Eisenstein formulierte hierzu sechs friedfertige, auf Versöhnung und Deeskalation ausgerichtete Thesen. Ihre Umsetzung erfordert Besonnenheit und ein weises Gemüt. Ob Donald Trump und Kamala Harris dies vorzuweisen haben?
    Hören Sie seine sechs Thesen in dem Text „Trump und die Stürme des Hasses“, der zunächst bei auf seinem Substack erschienen war und von Ingrid Suprayan, Janet Klünder und Bobbdy Langer ins Deutsche übersetzt wurde. https://charleseisensteindeutsch.substack.com/p/trump-und-die-sturme-des-hasses
    Sprecher: Karsten Troyke
    Bild: KI
    19 min

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