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Ein kultureller Rundgang durch Hongkong, ein Gespräch mit Christine Thürmer, Weitwanderexpertin und ein wildes Wochenende in Taipeh - Asien mal anders.
Ein kultureller Rundgang durch Hongkong, ein Gespräch mit Christine Thürmer, Weitwanderexpertin und ein wildes Wochenende in Taipeh – Asien mal anders.
Ab Minute (5:00) begeben wir uns auf einen kulturellen Rundgang durch Hongkong.
In der Stadt der neun Drachen, wie die Berge rund um die Inselstadt genannt werden, gibt es in den Museen und auf der Straße jede Menge Kunst zu finden. Internationale und einheimische Streetart, digitale Kunst, die das Verhältnis zwischen den Menschen in der Großstadt auslotet. Michael G. Meyer geht der Frage nach, wie frei und politisch die Kultur in Hongkong noch sein kann und bekommt manchmal widersprüchlich wirkende Antworten. Fest steht: mit den richtigen Guides gibt es viel zu entdecken.
Ab Minute (23:30) erzählt Christine Thürmer von den vielen Überraschungen, die sie auf ihren Wanderungen durch Asien erlebt hat.
Keine Frau hat schon so viel Strecke gemacht: Christine Thürmer ist DIE Weitwander-Expertin. Nach Reisen durch Europa und Amerika wollte sie mal echte Abwechslung – und dann waren es ihr doch zu viele Überraschungen: Ende August ist sie gestartet (viel zu heiß!) durch Japan, Taiwan und Südkorea. Da gab es einige überraschende Begegnungen mit Tieren - Bären, Hunden in Buggys und Wasserbüffeln. Und die Snacks waren vor allem salzig: kleine getrocknete Fische. Für allein-reisende Frauen hat sie einen Tipp: Frauen werden eher nicht als Bedrohung wahrgenommen, weswegen ihnen viel Hilfsbereitschaft entgegengebracht werde – was wiederum eventuelle Gefahren bei weitem aufwiege, so Christine Thürmer.
Ab Minute (39:00) verbringen wir ein Wochenende in Taiwans Hauptstadt Taipeh. Dort gibt es so viel zu entdecken! Laura Beck entführt uns auf quirlige Nachtmärkte und bringt uns die Küche Taiwans nahe, von der nicht nur die Einheimischen sagen, sie sei die beste der Welt (außer für Vegetarier). Außerdem erlebt sie, dass Taipehs Rentner nicht nur trinkfest sind und Karaoke können, sondern es auch länger in heißen Quellen aushalten als so manch junge Hüpfer.
Wir schlemmen uns durch die europäische Küche, an sehr unterschiedlichen Orten: in Dänemark an einer enormen südjütländischen Kaffeetafel, in Europas Foodie-Hauptstadt Krakau und auf Sardinien bei der Artischocken-Ernte. Aber egal wo: es gilt überall: Liebe geht durch den Magen.
Wir schlemmen uns durch die europäische Küche, an sehr unterschiedlichen Orten: in Dänemark an einer enormen südjütländischen Kaffeetafel, in Europas Foodie-Hauptstadt Krakau und auf Sardinien bei der Artischocken-Ernte. Aber egal wo, es gilt überall: Liebe geht durch den Magen.
Ab Minute (4:00) wagt sich Thomas Samboll an eine opulente Südjütländische Kaffeetafel in Dänemark.
Jütland – das ist der westliche Teil Dänemarks zwischen Nord- und Ostsee. Ganz im Süden dieser Region gibt es eine Tradition, die ganz viel mit Genuss zu tun hat, aber auch mit Geschichte. Und die eine absolute Grenzerfahrung sein kann, die auch dem Schriftsteller Siegfried Lenz schon alles abverlangt hat. Es geht um die Südjütländische Kaffeetafel, der Lenz ein literarisches Denkmal gesetzt hat – oder sollte man lieber „Mahnmal“ sagen? Denn was dort alles auf den Tisch kommt, lässt sich zwar sehen, aber nur schwer verdauen. Riesige Kuchen- und Keksberge sorgen für einen kulinarischen Härtetest, den nur die Wenigsten wirklich bestehen. Der aber trotzdem jede Menge Naschkatzen aus ganz Dänemark und den Nachbarländern anlockt. Auch Thomas Samboll konnte den Verlockungen der Südjütländischen Kaffeetafel nicht widerstehen ...
Ab Minute (22:30) lässt uns Anna Küch mit-erleben, warum Krakau für sie die Foodie-Hauptstadt Europas ist.
Das polnische Essen zählt zu den besten der Welt. Vor allem in Krakau und Umgebung gibt es eine lebendige Foodszene. Anna Küch isst dort polnische Brezl nach einem Rezept von 1396, entdeckt auf den Märkten Slowfood wie Brennesselsaft, Sauerteigsuppe und eingelegte Rote Bete. In den Cafés probiert sie Torten, da könnten die Österreicher einpacken. Im Nationalpark Ocjow bekommt sie die beste Forelle ihres Lebens. Dort ist es Agnieszka und ihrer Mutter gelungen, die Bachforellenzucht wiederzubeleben und im ganzen Land bekannt zu machen.
Wer noch mehr Geschichten von Anna Küch und ihrer Familie lesen mag, dem sei ihr E-Book zur Europa-Reise empfohlen: “Travel &Taste – wie wir unser Haus kündigten, um ein Jahr lang mit unseren Kindern in Europas Küchen das wahre Leben zu suchen”. Von Patrick und Anna Hemminger, erschienen im Westend Verlag.
Ab Minute (40:00) erkunden Helga-Mari Steininger und Gilbert Schneider die Vielfalt der sardischen Artischocke – und werden fast als Erntehelfer eingespannt.
Bis heute ist Sardinien das Paradies aller Artischocken-Liebhaber. Die einheimische Sorte, Carciofo Spinoso di Sardegna, ist nach Meinung der Sarden die beste der Welt, und auf Sardinien kennt man sich aus mit Artischocken. Geerntet wird das schmale, stachlige Distelgewächs im Winter und Frühling, dann schmeckt es am besten. Helga-Mari Steininger und Gilbert Schneider haben sie direkt vor Ort erlebt, die sardische Begeisterung für die Artischocke.
Und noch eine kulinarische Empfehlung:
Habt Ihr Lust zu kochen, zu lachen und zu träumen? Dann seid Ihr richtig beim Podcast:
„Lecker & très bon – Küchenfunk mit Lolo und Lisi“.
Leckere Gerichte, einfach umgesetzt: Dafür stehen der Radiomann Laurent Genvo und die Radiofrau Lisa Huth. Sie sind erfahrene Hobbyköche und plaudern bei der Zubereitung über alles, was in Frankreich gerade los ist. Das können auch größere politische oder gesellschaftliche Themen sein. Dabei geht’s auch um Musik und Ideen fürs Reisen in die Region, aus der das jeweilige Gericht stammt. Wobei Lolo immer ein bisschen aufpassen muss: Französische Rezepte folgen einer Dramaturgie und Lisi büxt gerne ein bisschen aus.
Den ARD-Podcast „Lecker & très bon – Küchenfunk mit Lolo und Lisi“ des Saarländischen Rundfunks gibt's jeden Freitag in der Mediathek ARD-Sounds.
#WirVorOrt und in Bayern unterwegs: Dabei jodeln wir am Starnberger See, so ganz ohne Fremdscham. Wir radeln ohne teure Ausrüstung von Regensburg nach Eichstätt. Wir entdecken in Fürth Bayerns Industriegeschichte.
#WirVorOrt und in Bayern unterwegs: Dabei jodeln wir am Starnberger See, so ganz ohne Fremdscham. Wir radeln ohne teure Ausrüstung von Regensburg nach Eichstätt. Wir entdecken in Fürth Bayerns Industriegeschichte.
Ob Hochwasser in Schwaben, Wohnungsnot in Nürnberg, Jodel-Workshop am Starnberger See: BR-Korrespondenten berichten direkt aus Deiner Region.
#WirVorOrt - der BR in Deiner Region | BR24
Timecodes:
Ab Minute (2.02) jodeln wir!
Jodeln hat etwas Anachronistisches, Zopfiges – und steht immer irgendwie unter Spießigkeitsverdacht. Zumindest für unsere Reporterin Sandra Limoncini, Rheinländerin mit italienischen Wurzeln. Trotzdem hat sie beim „Jodel dich frei“-Kurs am Starnberger See die Neugier gepackt und sich auf eine Jodelwanderung gewagt. Ihre Erkenntnis: Jodeln ist auch abseits des Bayern-Klischees möglich, macht Spaß – und entspannt Körper & Geist.
Wiederholung vom 19.03.23
Ab Minute (17.16) radeln wir!
radioReisen-Autor Michael Wagner liebt Radeln – in der Stadt und im Gelände. Aber er gibt viel zu viel Geld für neue Sachen aus. Völlig gegen den Trend versucht es Michael mit der Methode „Underbiking“: Mit seinem alten Mountainbike aus den 90ern radelt er von Regensburg nach Eichstätt und testet: Kann man auch ohne viel teure Ausrüstung ein Radl-Abenteuer erleben?
Wiederholung vom 01.10.2023
Ab Minute (32.57) sehen wir Fürth!
Heute wird Franken oft vergessen, dabei liegt in der Mitte der Region das Herz der bayerischen Industrialisierung: In Nürnberg und Fürth entstanden die ersten großen Fabriken Bayerns. radioReisen-Autor Nico Horn wollte herausfinden, wo die Spuren der Industrie noch heute zu sehen ist. Dafür steigt er aufs Rad und entdeckt, wem die Industrieruinen bis heute gute Dienste leistet.
Wiederholung vom 24.01.2021
Zum Valentinstag geht's ums Allein-Sein: mit einem Gespräch zwischen zwei Frauen übers allein Reisen, mit einem Besuch in einer Gebärmutter-Simulation im Fruchtbarkeitsmuseum in Montpellier und mit einem nassen Selbstversuch auf dem Fuschlsee.
Zum Valentinstag geht's ums Allein-Sein: mit einem Gespräch zwischen zwei Frauen übers allein Reisen, mit einem Besuch in einer Gebärmutter-Simulation im Fruchtbarkeitsmuseum in Montpellier und mit einem nassen Selbstversuch auf dem Fuschlsee.
Timecodes:
Ab Minute (5:30) geht es zurück in die Gebärmutter
Was tun, wenn frau sich ein Kind wünscht? Wenn es mit einer Schwangerschaft einfach nicht klappen will? Zu allen Zeiten und auf allen Kontinenten haben Frauen zu Göttern und Heiligen gebetet, wenn sie ein Kind wollten – oder wenn sie keines bekommen konnten, sich aber innigst eines wünschten. Ein pensionierter Kinderarzt und Geburtshelfer hat im südfranzösischen Montpellier Kunstgegenstände, Figuren und Bilder aus aller Welt gesammelt, die sich mit der weiblichen Fruchtbarkeit beschäftigen, und mit ihnen ein Museum eröffnet. Eine einmalige Einrichtung - und ein ziemlich einzigartiges Erlebnis, meint Rebecca Hillauer, die eine Führung mitgemacht hat.
Ab Minute (24:30) hören wir ein Gespräch zwischen den Generationen übers Allein-Reisen – als Frau!
Diese beiden Frauen waren schon fast überall auf der Welt, denn sie lieben es zu reisen: Die eine ist 72 und heißt Margot Flügel-Anhalt. Und die andere ist die 26-Jährige Celine Breitwieser. Die beiden haben nicht nur ein Menge Reiseziele gemeinsam: Margot und Celine reisen allein. Und sind damit als Frauen eher die Ausnahme. Margot hat tatsächlich als Rentnerin angefangen, Motorrad zu fahren und damit monatelang um die Welt zu düsen. Celine ist dagegen meist ohne eigenes Fahrzeug unterwegs, dafür mit ihrem Smartphone. Sie gehört nämlich zur Generation Instagram und nimmt ihre rund 100.000 Follower mit, wenn sie trampt oder ins Flugzeug steigt. Seit fast drei Jahren ist sie auf Weltreise und kommt trotz kleinem Budget ganz schön rum: Wie es ist, als Frau allein in der Welt unterwegs zu sein - Darüber erzählen Celine und Margot im Generationengespräch mit Paula Lochte.
Ausschnitt aus dem Podcast “Ein Zimmer für uns allein”.
Ab Minute (40:00) überwindet der Reporter seine Angst auf dem Stand UP Board – vor allem seine Angst vor mangelnder Eleganz
Stand Up Paddling ist der neue Volkssport und sieht auch recht einfach aus: Aufrecht stehend auf einem breiten Surfbrett gleitet man auf dem Wasser entlang einer malerischen Kulisse. Wie wackelig die ganze Angelegenheit aber wirklich ist, hat Stefan May im Selbstversuch getestet. Und dabei den Fuschelsee von unten, oben und seiner kontemplativen Seite kennengelernt.
Die Rentiere kommen! Da packen Menschen im nördlichen Skandinavien ihre Blumenkästen ein, sonst werden sie angeknabbert. Samische Sprache taucht auf Straßenschildern auf und auch touristisch ist die Kultur der Sámi inzwischen ein Highlight.
Wenn die Reintiere kommen, packen die Menschen in Skandinavien ihre Blumenkästen ein, sonst werden sie angeknabbert. Samische Sprache taucht auf Straßenschildern auf und auch touristisch ist die Kultur der Sámi inzwischen ein Highlight. Doch das einzig offiziell anerkannte indigene Volk der EU musste in der Vergangenheit auch viel Diskriminierung erleben. Norwegen nimmt eine Vorreiterrolle ein in Sachen Versöhnungspolitik. Finnland zeigt, wie ein Kulturprogramm für mehr Leichtigkeit und Selbstbewusstsein sorgen will.
Am 24.01.2026 sendet Bayern2 einen Live-Mitschnitt vom WILD-Festival in Wolfratshausen, am 25.01.2026 gibt es in den radioreisen nochmal ein Best-Of davon zu hören.
Alle Folgen von Dirk Rohrbachs Podcast Projekt 50 States gibt es in der ARD gibt es in der ARD Audiothek.
Infos zum Wild Festival gibt es hier.
Wir entdecken eine der europäischen Kulturhauptstädte 2026, Oulu. Durch einen Sprachkurs lernen wir Turku kennen. In Tampere besuchen wir das Mumins-Museum und streifen durch die wunderbare Welt von Tove Jansson.
Ab Minute 6:30 entdecken wir eine der europäischen Kulturhauptstädte 2026, Oulu.
Diese Stadt ist sowas von unterschätzt: Oulu ist die nördlichste europäische Großstadt, beherbergt die zweigrößte Universität Finnlands und hat seit 2026 einen neuen Titel: europäische Kulturhauptstadt. Wir entdecken die Stadt mit seiner fischlastigen Küche, auf der Fahrradschnellbahn Bana und auf einem Spaziergang durch die Innenstadt. Ob wir uns ans Luftgitarrespielen und Teereiscreme auch heranwagen?
Ab Minute 23:10 lernen wir Turku mit einem Sprachkurs besser kennen.
„Hyvää päivää!“ – „Guten Tag!“. Finnisch hat so gar nichts mit unserer Sprache zu tun. Und hört sich genau deshalb so exotisch, spannend, lustig an. Finnland-Liebhaberin Petra Martin hat sich ins Abenteuer gestürzt und Finnisch gelernt: bei einem vierwöchigen Intensiv-Sprachkurs in Turku. Und sich dabei im wahrsten Sinne des Wortes mit Händen und Füßen zurechtgefunden.
Eine Wiederholung vom 05.02.2023
Ab Minute 36:10 streifen wir durch das Mumins-Museum in Tampere und die wunderbare Welt von Tove Jansson.
Erschienen in 120 Zeitungen, in 40 Ländern, weltweit bekannt, als Buch, Zeichentrickserie und Hörspiel: Mit den Mumins hat Tove Jansson die erfolgreichste finnische Comicserie erschaffen. In Tampere widmet sich ein ganzes Museum diesen knuffigen Figuren. Und auch dem Leben ihrer beeindruckenden Erfinderin.
Eine Wiederholung vom 15.03.2025
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