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Ein Mensch ist in Bedrängnis. Ihm, einen Unschuldigen, wird ein Prozess angehängt. Das Ziel ist seine Verurteilung. In seiner Not wendet er sich an Gott.
Gott soll sich an seinen Gegnern rächen. Er soll ihnen ihr schlimmes Verhalten heimzahlen. Das ist der innige Wunsch des Beters. Deshalb wird Psalm 109 zu den Rachepsalmen gezählt. David wird der Psalm zugeschrieben. Wer kann dem Psalmbeter seine Gedanken verdenken? Aber mitten in seinen Gedanken, die seine Gegner im Blick haben, geht der Blick des Beters zu Gott. Ihn bittet er um seinen Beistand. Ihn fleht er um Rettung an. Gott allein ist sein Trost. Er ist seine Hilfe und sein Halt. Deshalb betet er (Vers 30): „Ich will dem Herrn sehr danken mit meinem Munde und ihn rühmen in der Menge.“
Bei Gott weiß der Beter sich geborgen. Von ihm weiß er sich gehalten. Auf ihn setzt er seine Hoffnung. Gott kennt ihn, den Bedrängten. Er kennt seine Situation. Der Beter beschreibt seine Lage mit den Worten: Ich bin arm und elend. Meine Knie sind schwach und mein Leib ist mager und hat kein Fett. Die Situation zehrt an ihm. Mit den Worten: Ich bin ihnen zum Spott geworden, beschreibt er seine Befindlichkeit. Gott weiß um die Ränkespiele der Gegner. Gott kennt auch die Feinde des Beters. Diese Tatsache lässt den Beter auf das Eingreifen Gottes hoffen.
Ich kenne Ihre gegenwärtige Situation nicht. Ich weiß nicht um Ihre Befindlichkeit. Aber vielleicht können Sie sich einfühlen in die Gedankenwelt des Beters. Möglicherweise befinden auch Sie sich momentan in einem Konflikt mit jemanden.
Es könnte sein, dass Sie ungerecht behandelt werden. Vielleicht werden Sie von Menschen, die Ihnen Böses wollen, zu Unrecht beschuldigt. Vielleicht fühlen Sie sich missverstanden. Das belastet. Das kann sich auch in schlaflosen Nächten und körperlichen Beschwerden äußern. Gedanken der Rache sind auch bei Christen nicht immer ausgeschlossen. Mancher fragt: Wo komme ich zu meinem Recht?
Soll ich es ihm heimzahlen? Gilt das Liebesgebot auch jetzt? Vielleicht wenden Sie sich in Ihrer Not im Gebet an Gott. Sie bitten ihn um sein Eingreifen. Er soll Ihnen zu Ihrem Recht verhelfen. Gut, wenn Sie Gott im Blick behalten.
So war es beim Beter des Psalms. Das ständige Kreisen der Gedanken um die anderen bringt nicht weiter. Der Blick auf Gott bricht den Käfig der Rachegedanken auf. Es war ein Weg, den der Beter geht. Wie befreiend sind seine Worte am Ende des Psalms.
Anscheinend hat der Beter Frieden bei Gott gefunden. Er bekennt:
Autor: Dekan Michael Wehrwein
Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden
By ERF - Der SinnsenderEin Mensch ist in Bedrängnis. Ihm, einen Unschuldigen, wird ein Prozess angehängt. Das Ziel ist seine Verurteilung. In seiner Not wendet er sich an Gott.
Gott soll sich an seinen Gegnern rächen. Er soll ihnen ihr schlimmes Verhalten heimzahlen. Das ist der innige Wunsch des Beters. Deshalb wird Psalm 109 zu den Rachepsalmen gezählt. David wird der Psalm zugeschrieben. Wer kann dem Psalmbeter seine Gedanken verdenken? Aber mitten in seinen Gedanken, die seine Gegner im Blick haben, geht der Blick des Beters zu Gott. Ihn bittet er um seinen Beistand. Ihn fleht er um Rettung an. Gott allein ist sein Trost. Er ist seine Hilfe und sein Halt. Deshalb betet er (Vers 30): „Ich will dem Herrn sehr danken mit meinem Munde und ihn rühmen in der Menge.“
Bei Gott weiß der Beter sich geborgen. Von ihm weiß er sich gehalten. Auf ihn setzt er seine Hoffnung. Gott kennt ihn, den Bedrängten. Er kennt seine Situation. Der Beter beschreibt seine Lage mit den Worten: Ich bin arm und elend. Meine Knie sind schwach und mein Leib ist mager und hat kein Fett. Die Situation zehrt an ihm. Mit den Worten: Ich bin ihnen zum Spott geworden, beschreibt er seine Befindlichkeit. Gott weiß um die Ränkespiele der Gegner. Gott kennt auch die Feinde des Beters. Diese Tatsache lässt den Beter auf das Eingreifen Gottes hoffen.
Ich kenne Ihre gegenwärtige Situation nicht. Ich weiß nicht um Ihre Befindlichkeit. Aber vielleicht können Sie sich einfühlen in die Gedankenwelt des Beters. Möglicherweise befinden auch Sie sich momentan in einem Konflikt mit jemanden.
Es könnte sein, dass Sie ungerecht behandelt werden. Vielleicht werden Sie von Menschen, die Ihnen Böses wollen, zu Unrecht beschuldigt. Vielleicht fühlen Sie sich missverstanden. Das belastet. Das kann sich auch in schlaflosen Nächten und körperlichen Beschwerden äußern. Gedanken der Rache sind auch bei Christen nicht immer ausgeschlossen. Mancher fragt: Wo komme ich zu meinem Recht?
Soll ich es ihm heimzahlen? Gilt das Liebesgebot auch jetzt? Vielleicht wenden Sie sich in Ihrer Not im Gebet an Gott. Sie bitten ihn um sein Eingreifen. Er soll Ihnen zu Ihrem Recht verhelfen. Gut, wenn Sie Gott im Blick behalten.
So war es beim Beter des Psalms. Das ständige Kreisen der Gedanken um die anderen bringt nicht weiter. Der Blick auf Gott bricht den Käfig der Rachegedanken auf. Es war ein Weg, den der Beter geht. Wie befreiend sind seine Worte am Ende des Psalms.
Anscheinend hat der Beter Frieden bei Gott gefunden. Er bekennt:
Autor: Dekan Michael Wehrwein
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