Raumzeit

Raumzeit

By Metaebene Personal Media - Tim PritloveScienceTechnology
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Raumzeit episodes

  • RZ032 Das Saturnsystem
    Nachdem wir bereits in der 30. Ausgabe von Raumzeit die technischen und organisatorischen Aspekte der Mission Cassini-Huygens im Detail besprochen haben, geht die aktuelle Ausgabe unserer Gesprächsserie auf die wissenschaftlichen Erkenntnisse über das Saturnsystem vor und nach dieser bedeutenden Mission ein.
    1 hr 47 min
  • RZ031 DLR_School_Labs

    Schülerlabore bieten Schülern einen frühzeitigen technischen Zugang zu Luft- und Raumfahrt

    Die DLR_School_Labs sind eine Nachwuchsförderungsinitiative des DLR und sind in neun Städten teils an DLR-Standorte, teils an Universitäten angeschlossen. In den Schülerlaboren wird Schülern die Möglichkeit gegeben, aktuelle Forschung und gelebte Wissenschaft hautnah zu erfahren und Schulen eine Ergänzung des normalen Lehrprogramms geboten.

    Dauer:

    1 Stunde
    8 Minuten

    Aufnahme:
    02.02.2012


    Anke Kovar

    Leiterin DLR_School_Labs, DLR
    Im Gespräch mit Tim Pritlove erläutert Anke Kovar, Leiterin des DLR_School_Labs am DLR-Standort in Braunschweig, die Hintergründe und Herangehensweise dieser Initiative, die konkreten Angebote der Labore und ihr Unterrichtsprinzip und welche Lehren aus der aktuellen Ausbildungssituation in Deutschland gezogen werden können.

    Themen: Überblick; DLR-Standort Braunschweig; Struktur und Ziele der DLR_School_Labs; Nachwuchsmangel das Bild des Wissenschaftlers in der Gesellschaft; Angebot für Schüler an den DLR_School_Labs; Kooperation mit den Schulen; Studie zur Auswirkung der DLR_School_Labs; Unterrichtskonzept und Team; Förderung und Finanzierung; Schülerlabore in Deutschland; Programm an den DLR_School_Labs; Evaluation und Feedback; Lehrerfortbildung und Unterrichtsmaterialien; DLR_next; Schwerpunkte der DLR_School_Labs; Beteiligung der Wissenschaftler an den Schülerlaboren; Wissenschaftliches Lernen in der Zukunft.

    Links:

    • DLR Standort Braunschweig
    • WP: Meteorologie
    • DLR_School_Labs
    • Panorama: Virtueller Besuch im DLR_School_Lab
    • DLR Dassault Falcon 20 E-5
    • Raumzeit: RZ013 Die Atmosphäre
    • WP: Wirbelschleppe
    • DLR: Institut für Aerodynamik und Strömungstechnik
    • DLR: Institut für Faserverbundleichtbau und Adaptronik
    • WP: Kohlenstofffaserverstärkter Kunststoff (CFK)
    • WP: Glasfaserverstärkter Kunststoff (GFK)
    • DLR: Institut für Verkehrssystemtechnik
    • DLR: Institut für Flugführung
    • WP: Fahrerassistenzsystem
    • WP: Autopilot
    • WP: Flugzeugkollision von Überlingen
    • DLR: Institut für Flugsystemtechnik
    • WP: Area 51
    • DLR: Institut für Flughafenwesen und Luftverkehr
    • WP: Technische Universität Dortmund
    • WP: Technische Universität Hamburg-Harburg
    • Lernort Labor
    • WP: Fluglotse
    • DLR: DLR_next
    • Raumzeit: RZ003 Raketenantriebe
    • Raumzeit: RZ026 Forschen in Schwerelosigkeit
    • Shownotes

      1 hr 9 min
    • RZ031 DLR_School_Labs
      Die DLR_School_Labs sind eine Nachwuchsförderungsinitiative des DLR und sind in neun Städten teils an DLR-Standorte, teils an Universitäten angeschlossen. In den Schülerlaboren wird Schülern die Möglichkeit gegeben, aktuelle Forschung und gelebte Wissenschaft hautnah zu erfahren und Schulen eine Ergänzung des normalen Lehrprogramms geboten.
      1 hr 9 min
    • RZ030 Cassini-Huygens

      Der wagemutige Flug zum Saturnsystem und die Entdeckung der faszinierenden Welten des Titan

      Deep Space Missionen gehören zu den größten Herausforderungen der Raumfahrt, da hier stets Neuland betreten wird und die technischen und organisatorischen Anforderungen extrem sind. Reisen zu den Gasplaneten unseres Sonnensystems sind dabei besonders selten und durch die großen Distanzen zusätzlicher Nervenkitzel. Die Mission Cassini-Huygens zum Saturnsystem ist eine dieser besonderen Projekte gewesen, die wir in diesem Podcast ausführlich vorstellen möchten.

      Cassini-Huygens ist eine Kooperation zweier Raumfahrtagenturen: Cassini (NASA) reiste gemeinsam mit der Sonde Huygens (ESA) zum Saturnsystem und setzte letztere über dem Saturnmond Titan ab. Der Eintritt von Huygens in die dichte Atmosphäre des Titan ist damit auch der erste Kontakt mit einem Himmelskörper unseres Sonnensystem, der trotz grundlegender Unterschiede auch frappierende Ähnlichkeiten mit unserer Erde aufweist.

      Im Gespräch mit Tim Pritlove erläutert Michael Khan - Missionsanalytiker der ESA beim ESOC in Darmstadt - die Planung, Durchführung und Erkenntnisse dieser außergewöhnlichen Mission und berichtet von den zahlreichen Schwierigkeiten, die im Vorfeld und auch während des Fluges bewältigt werden mussten.

      Dauer:

      1 Stunde
      48 Minuten

      Aufnahme:
      07.12.2011


      Michael Khan

      Missionsanalyse, ESOC, ESA
      Im Gespräch mit Tim Pritlove erläutert Michael Khan – Missionsanalytiker der ESA beim ESOC in Darmstadt – die Planung, Durchführung und Erkenntnisse dieser außergewöhnlichen Mission und berichtet von den zahlreichen Schwierigkeiten, die im Vorfeld und auch während des Fluges bewältigt werden mussten.

      Themen: Einfluss der Mondlandung auf die Menschheit; Deep Space Missionen zum Jupiter; das Interesse am Saturnsystem; Lockvogel Titan; Beschluss zur Doppelmission Cassini-Huygens als Kooperation von NASA und ESA; Energieversorgung in sonnenlichtarmen Zonen; Cassini-Missionsplanung; Flug durch die Saturnringe; Instrumente an Bord von Cassini; Bordkamera; Spektrometer; Magnetometer; Detektion kosmischen Staubs; Entdeckung des flüssigen Ozeans auf dem Mond Enceladus; Methan-Welt Titan; Abtrennung von Huygens über dem Titan; Entdeckung eines Konstruktionsfehlers der Kommunikation zwischen Cassini und Huygens; Instrumente an Bord von Huygens; Messungen beim Eintritt in die Titan-Atmosphäre; Cassini-Huygens und die öffentliche Wahrnehmung; Fortsetzung der Cassini-Mission und künftige Missionen zu Jupiter und Saturn.

      Links:

      • WP: Cassini-Huygens
      • ESA: Cassini-Huygens – Special auf Deutsch
      • DLR: Cassini-Huygens
      • ESA: ESOC Darmstadt
      • WP: Mondlandung
      • WP: ExoMars
      • Michael Khan: Go For Launch
      • WP: Saturn
      • WP: Saturnmond Titan
      • WP: Galileo
      • WP: Jupiter
      • WP: Orbiter
      • WP: Lander
      • WP: National Aeronautics and Space Administration (NASA)
      • WP: Helios
      • WP: Fobos-Grunt
      • WP: Methan
      • WP: Spektroskopie
      • WP: Wasserstoff
      • WP: Kohlenstoff
      • WP: Venus
      • WP: Radionuklidbatterie
      • WP: Voyager-1
      • WP: Mars Express
      • WP: SMART-1
      • WP: Titan-Rakete
      • WP: Phoebe
      • WP: Zentauren
      • WP: Saturnringe
      • WP: CCD-Sensor
      • WP: Spektrometer
      • WP: Spektrallinie
      • WP: Chandrayaan-1
      • WP: Enceladus
      • WP: Serendipität
      • WP: Magnetometer
      • WP: Kryovulkan
      • WP: Ganymed
      • WP: Iapetus
      • WP: Dopplereffekt
      • WP: Frequenzband
      • WP: Gaschromatographie
      • WP: Massenspektrometrie
      • WP: Radioteleskop
      • WP: Signal-Rausch-Verhältnis
      • WP: Interferometrie
      • WP: Fluoreszenz
      • WP: In weiter Ferne, so nah!
      • WP: Eriesee
      • Shownotes

        1 hr 49 min
      • RZ030 Cassini-Huygens
        Deep Space Missionen gehören zu den größten Herausforderungen der Raumfahrt, da hier stets Neuland betreten wird und die technischen und organisatorischen Anforderungen extrem sind. Reisen zu den Gasplaneten unseres Sonnensystems sind dabei besonders selten und durch die großen Distanzen zusätzlicher Nervenkitzel. Die Mission Cassini-Huygens zum Saturnsystem ist eine dieser besonderen Projekte gewesen, die wir in diesem Podcast ausführlich vorstellen möchten.
        Cassini-Huygens ist eine Kooperation zweier Raumfahrtagenturen: Cassini (NASA) reiste gemeinsam mit der Sonde Huygens (ESA) zum Saturnsystem und setzte letztere über dem Saturnmond Titan ab. Der Eintritt von Huygens in die dichte Atmosphäre des Titan ist damit auch der erste Kontakt mit einem Himmelskörper unseres Sonnensystem, der trotz grundlegender Unterschiede auch frappierende Ähnlichkeiten mit unserer Erde aufweist.
        Im Gespräch mit Tim Pritlove erläutert Michael Khan - Missionsanalytiker der ESA beim ESOC in Darmstadt - die Planung, Durchführung und Erkenntnisse dieser außergewöhnlichen Mission und berichtet von den zahlreichen Schwierigkeiten, die im Vorfeld und auch während des Fluges bewältigt werden mussten.
        1 hr 49 min
      • RZ029 Herschel-Weltraumteleskop

        Per Infrarotstrahlung einen Blick in die entferntesten Ecken des Universums blicken

        Das Infrarot-Weltraumteleskop Herschel wurde gemeinsam mit dem Schwester-Satelliten Planck 2009 gestartet und erreichte zwei Monate später seinen Aufenthaltspunkt auf der Erd-Sonnen-Achse ca. 1,5 Millionen Kilometer von unserem Planeten entfernt. Von dort beobachtet Herschel den Weltraum im Infrarotteleskop mit dem größten Spiegel, der je von Menschen ins All gebracht wurde.

        Im Gespräch mit Tim Pritlove erläutert Micha Schmidt, Spacecraft Operations Manager beim ESOC in Darmstadt, die Technik des Satelliten und schildert die besonderen technischen Anforderungen, die für dieses Projekt beachtet werden mussten.

        Dauer:

        1 Stunde
        49 Minuten

        Aufnahme:
        23.11.2011


        Micha Schmidt

        Spacecraft Operations Manager, ESOC, ESA
        Im Gespräch mit Tim Pritlove erläutert Micha Schmidt, Spacecraft Operations Manager beim ESOC in Darmstadt, die Technik des Satelliten und schildert die besonderen technischen Anforderungen, die für dieses Projekt beachtet werden mussten.

        Themen: Überblick zu Herschel; Persönlicher Hintergrund; Testsatellit der TU-Berlin; Vorgängerprojekt ISO; Anforderungen an ein Infrarot-Weltraumtelskop; Sonnenkollektoren und -schutzschild; Temperatur-Einflüsse von Erde und Sonne; Die Langrange-Punkte und die optimale Wahl der Umlaufbahn; Abstrahlungsprinzip zur Wärmeableitung; Vorteile einer erdumlaufsynchrone Umlaufbahn für tägliche Kommunikation; Gründe für die Doppelmission mit Planck; Technische Synergien von Herschel und Planck; Kommunikation mit der Bodenstation; Aufbau und Komponenten von Herschel; Präzision und Funktionsweise des Lageregelungssystems; On-Board-Data-Handling; Energieerzeugung und -verbrauch; Kühlung der Komponenten schon vor dem Start; Sicherung der Temperatur durch Einschluss in Kühltank; Start von Herschel und Planck; Wissenschaftliche Forschung mit Herschel; Erfolg des Projekts.

        Links:

        • ESA: Micha Schmidt
        • RZ004 Operations
        • ESA: Herschel und Planck
        • WP: Herschel-Weltraumteleskop
        • WP: TUBSAT-A
        • WP: Arved Fuchs
        • WP: Handsprechfunkgerät (Walkie-Talkie)
        • WP: Infrared Space Observatory (ISO)
        • ESA: Infrared Space Observatory
        • WP: Langrange-Punkte
        • WP: Lissajous-Figur
        • WP: Halo-Orbit
        • WP: Erdnähe (Perigäum/Apogäum)
        • WP: Planck-Weltraumteleskop
        • RZ028 ESTRACK Bodenstations-Netzwerk
        • WP: New Norcia Station
        • WP: Cebreros Station
        • WP: Kosmische Strahlung
        • WP: Sonnenstrahlung
        • WP: Erdmagnetfeld
        • WP: Fehlertoleranz
        • WP: Helium
        • WP: RZ016 SOFIA Infrarotteleskop
        • WP: Stabilisation (Lageregelung)
        • WP: Kreisel
        • WP: CCD-Sensor
        • WP Peltier-Element
        • WP: Sonnenwind
        • WP: Spektroskopie
        • Shownotes

          1 hr 50 min
        • RZ029 Herschel-Weltraumteleskop
          Das Infrarot-Weltraumteleskop Herschel wurde gemeinsam mit dem Schwester-Satelliten Planck 2009 gestartet und erreichte zwei Monate später seinen Aufenthaltspunkt auf der Erd-Sonnen-Achse ca. 1,5 Millionen Kilometer von unserem Planeten entfernt. Von dort beobachtet Herschel den Weltraum im Infrarotteleskop mit dem größten Spiegel, der je von Menschen ins All gebracht wurde.
          Im Gespräch mit Tim Pritlove erläutert Micha Schmidt, Spacecraft Operations Manager beim ESOC in Darmstadt, die Technik des Satelliten und schildert die besonderen technischen Anforderungen, die für dieses Projekt beachtet werden mussten.
          1 hr 50 min
        • RZ028 ESTRACK Bodenstations-Netzwerk

          Ein internationales Geflecht aus Bodenstationen stellt die Kommunikation mit allen Raumfahrtzeugen sicher

          Raumfahrtmissionen erfordern eine permanente und zuverlässige Steuerung und Kommunikation mit der Erde. Diesen Kontakt halten eine Vielzahl von Bodenstationen, die auf unterschiedlichen Frequenzbändern die Aktivität im Orbit und im Deep Space beobachten und die Kontrolle der Missionen ermöglichen.

          Das ESTRACK Bodenstations-Netzwerk der ESA ist ein weltumspannender Verbund von Großantennen, die über internationale Datenleitungen vom ESOC in Darmstadt ferngesteuert werden. ESTRACK erlaubt eine Rund-um-die-Uhr-Beobachtung und Steuerung sowohl von erdnahen Starts und Missionen als auch die Fernkommunikation mit weit von der Erde entfernten Sonden und Weltraumteleskopen. Dabei unterstützt ESTRACK sowohl die ESA-eigenen Missionen als auch Projekte anderer Weltraumagenturen weltweit.

          Dauer:

          1 Stunde
          42 Minuten

          Aufnahme:
          10.11.2011


          Thomas Beck

          Leiter Ground Facilities Services Section, ESOC, ESA
          Im Gespräch mit Tim Pritlove berichtet Thomas Beck, Leiter Ground Facilities Services Section am ESOC in Darmstadt, über die Aufgaben und Struktur des ESTRACK und welche Anforderungen heute an Bodenstations-Netzwerke gestellt werden.

          Themen: ESTRACK Bodenstationsnetzwerk; Steuer- und Kommunikationsbedarf mit erdnahen und erdfernen Missionen; eingesetzte Frequenzbänder; technische Ausstattung der Bodenstationen; Abstands- und Geschwindigkeitsmessungen; Antennenstruktur; Das Fotomodell in Kourou; ESTRACK Netzwerkstruktur; Bandbreiten; Zentrale Steuerung und Automatisierung der Bodenstationen; Wartung und Problemlösung; Weiterleitung der Missionsdaten für die wissenschaftliche Auswertung; Bedrohungen durch Vögel, Mäuse, Schlangen und Waldbrände; Zuverlässigkeit der Bodenstationen; Standards für Protokolle und Datenformate für die Satellitenkommunikation; Kooperation mit und Hilfeleistungen für andere Weltraumagenturen; Andere Bodenstationsnetzwerke; Internationale Kooperation; Begleitung der Startphase durch das ESTRACK-Team; Teambuilding; Psychologische Belastung der Mitarbeiter; Unterstützung und Motivation durch die ESOC-Family; Ausbildung und Voraussetzungen für das ESTRACK-Team.

          Links:

          • ESA: Trainee Programm
          • WP: ESTRACK
          • ESA: ESTRACK Tracking Stations
          • ESA: ESTRACK Control Centre
          • WP: Telemetrie
          • RZ008 Satellitennavigation
          • WP: Gravity field and steady-state ocean circulation explorer (GOCE)
          • WP: Erdbeobachtungssatellit
          • WP: Kiruna
          • ESA: Svalbard Tracking Station, Norwegen
          • WP: Rosetta
          • WP: Sonnensynchroner Orbit
          • WP: Frequenzband
          • ESA: Perth Station
          • WP: Dopplereffekt
          • WP: Kohärenz
          • WP: Transponder
          • RZ023 ROSAT
          • RZ024 ROSAT Wiedereintritt
          • ESA: Kourou Tracking Station
          • ESA: ESAC Madrid, Spanien
          • ESA: ESRIN Frascati, Italien
          • ESA: Cebreros Deep Space Tracking Station
          • WP: Beizjagd (Falknerei)
          • WP: Consultative Committee for Space Data Systems (CCSDS)
          • ESA: ESTEC Nordwijk, Niederlande
          • RZ018 ESTEC Test Centre
          • WP: Centre national d’études spatiales (CNES)
          • RZ004 Operations
          • Shownotes

            1 hr 43 min
          • RZ028 ESTRACK Bodenstations-Netzwerk
            Raumfahrtmissionen erfordern eine permanente und zuverlässige Steuerung und Kommunikation mit der Erde. Diesen Kontakt halten eine Vielzahl von Bodenstationen, die auf unterschiedlichen Frequenzbändern die Aktivität im Orbit und im Deep Space beobachten und die Kontrolle der Missionen ermöglichen.
            Das ESTRACK Bodenstations-Netzwerk der ESA ist ein weltumspannender Verbund von Großantennen, die über internationale Datenleitungen vom ESOC in Darmstadt ferngesteuert werden. ESTRACK erlaubt eine Rund-um-die-Uhr-Beobachtung und Steuerung sowohl von erdnahen Starts und Missionen als auch die Fernkommunikation mit weit von der Erde entfernten Sonden und Weltraumteleskopen. Dabei unterstützt ESTRACK sowohl die ESA-eigenen Missionen als auch Projekte anderer Weltraumagenturen weltweit.
            1 hr 43 min
          • RZ027 Mars500

            Ein Langzeitstudie testet die psychischen Belastungen einer bemannten Marsmission in der Zukunft

            Langzeitaufenthalte im All haben ihre ganz eigenen Anforderungen und eine mögliche bemannte Mission zum Mars stellt die internationale Raumfahrt vor ganz neue Fragestellungen sowie organisatorische und vor allem medizinisch-psychologische Herausforderungen. Um letztere genauer zu analysieren und um entsprechende Rahmendaten für eine detaillierte Planung einer Marsmission zu gewinnen wurde von ESA und ROSKOSMOS das Mars500 Langzeitexperiment ins Leben gerufen.

            Über einen Zeitraum von 520 Tagen wurde im Juni 2010 dabei ein Team von 6 Männern in einer Raumfahrzeug-ähnlichen Situation untergebracht und wird seitdem Tag und Nacht beobachtet und medizinisch-psychologischen Tests unterzogen. Während der langen Zeit werden möglichst viele Bedingungen eines realen Marsflugs simuliert. Im November 2011 endet das Experiment.

            Dauer:

            1 Stunde
            29 Minuten

            Aufnahme:
            25.10.2011


            Jennifer Ngo-Anh

            Life Science Department, ESTEC, ESA
            Im Gespräch mit Tim Pritlove bietet Jennifer Ngo-Anh vom ESA Life Science Department beim ESTEC einen Einblick in die Vorbereitung und Durchführung des Projektes und die sich jetzt schon abzeichnenden Zwischenergebnisse noch bevor die eigentliche wissenschafltiche Auswertung der Mission beginnt.

            Themen: Persönlicher Hintergrund; Bedarf für medizinisch-psychlogische Studien für Langzeitmissionen; Erfahrungen durch Raumstationen und Mondflüge; Auswahl der Mars500-Teilnehmer; Module zur Simulation des Raumfahrtzeugs und der Marsoberfläche; Unterschiede zwischen Simulation und einer richtigen Mission; Einrichtung der Module; Sportprogramm für die Astronauten; Verzögerung der Kommunikation; Tagesplan; Wissenschaftliche Experimente an Bord; Veränderung bei Menschen in Isolation; Die Rolle der Betreuer und des simulierten Kontrollzentrums; Lustige Gruppenfotos und die Bedeutung von Humor und Kreativität für die Motivation; Kameraüberwachung an Bord; Simulierte Notfälle; wie man aufkommende Monotonie erkennt; Auswertung der medizinisch-psychlogischen Tests.

            Links:

            • ESA: ESTEC
            • ESA: Mars500
            • RZ021 Weltraumedizin
            • RZ026 Forschen in Schwerelosigkeit
            • WP: Internationale Raumstation (ISS)
            • WP: Mir
            • ESA: SPHINX
            • Institut für Biomedizinische Probleme (IBMP)
            • IBMP: Mars500
            • RZ010 Raumstationen
            • WP: Big Brother
            • WP: 2001: Odyssee im Weltraum
            • Shownotes

              1 hr 30 min

            About Raumzeit

            From the publisher's feed

            Der Podcast mit Tim Pritlove über Raumfahrt und andere kosmische Angelegenheiten

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