ring frei!

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ring frei! episodes

  • 12 – mit Ragnhild Sørensen von Changing Cities

    Ring frei!“ macht euch Lust aufs Leben ohne Auto.

    wortwörtlich per direkter Demokratie – mit Demonstrationen, Mahnwachen, Radentscheiden machen Aktivisten wie wir Druck, damit sich unsere Städte wandeln hin zu lebenswerten, gerechten, sicheren und vor allem gesunden Orten. Heute machen wir diesen Schritt gemeinsam mit Ragnhild Sørensen, Pressesprecherin bei Changing Cities.

    WIr lernen unter anderem, warum es am Geld liegt, dass Kopenhagen und weitere dänische Städte so fahrradfreundlich gebaut sind. Woran es liegt, dass dort sogar siebenjährige Kinder bedenkenlos Fahrradfahren können. Welche großen und kleinen Gesten der Wertschätzung die Kopenhagener motivieren täglich auch bei Wind und Wetter aufs Rad zu steigen. Wir hören auch, was die Kiezblocks-Kampagne in Berlin bewirkt und wir bekommen konkrete Zahlen, wie ungerecht der Platz im Berliner Straßenraum bislang noch verteilt ist.

    Seid Ihr neugierig, wie sich auch Berlin in eine lebenswerte Stadt verwandeln kann? Dann bitte hier einsteigen!

    Website: https://team-berlin-autofrei.de/mitmachen Twitter: https://twitter.com/VBerlinautofrei Instagram: https://www.instagram.com/vberlinautofrei Facebook: https://www.facebook.com/VBerlinautofrei

    Mehr Infos über Changing Cities e.V.: https://changing-cities.org

    Timecodes

    00:11: Intro

    00:30: Verkehrskontrolle

    04:33: Begrüßung

    05:12: Was macht eine lebenswerte Stadt aus?

    06:27: Was macht eine Stadt unattraktiv? 

    08:11: Was sind die Erfahrungen in Dänemark?

    11:30: Was Straßen in Berlin sind eigentlich keine Wohnstraßen? Was, wenn wir die Innenstadt endlich auch so begreifen?

    13:41: Lernen Dänische Kinder wirklich Fahrradfahren, bevor sie laufen können?

    14:35: Was macht eine der besten Fahrradstädte der Welt aus, was ist das Geheimnis von Kopenhagen?

    16:26: Was können wir von der Zufriedenheit der Kopenhagener mitnehmen und für Berlin lernen?

    18:12: Träume vom autofreien Berlin

    19:17: Danksagung

    19:35: Outro

    Quotes:

    · „Es ist das A und O, dass wir die Ungleichheit bei der Mobilität aufheben.“

    · „Die Menschen fangen ganz anders an, miteinander zu kommunizieren, wenn Autos reduziert werden.“

    · „Dänische Stadtplaner sind ganz neidisch auf Berlin, wie viel Platz es dort gibt. Was man dort nicht alles machen könnte!“

    · „Mit dem Auto in Kopenhagen zu fahren macht überhaupt keinen Spaß, es ist extrem teuer und man ist extrem langsam im Vergleich zum Fahrrad.“

    · „Die Stadt (Kopenhagen) hatte auf die Radwege hingestempelt "Danke, dass Du radfährst!". Wenn Du diese Wertschätzung jeden Tag erlebst in der Infrastruktur, dann machst Du das auch.“

    20 min
  • 11 – mit Roland Stimpel über Fußverkehr

    „Ring frei!“ macht euch Lust aufs Leben ohne Auto.

    wortwörtlich per Pedes – machen wir heute einen vehementen Schritt hin zu einer lebenswerten, gerechten, sicheren und vor allem gesunden Stadt. Und zwar gemeinsam mit Roland Stimpel, Geschäftsführender Bundesvorstand vom FUSS e.V. – dem Fachverband Fußverkehr Deutschland.

    Ohne Gehen ginge gar nichts, etwa 27% aller Wege in Berlin – mehr als mit allen anderen Verkehrsformen – werden zu Fuß zurückgelegt. Von Roland Stimpel lernen wir heute, weswegen es großen Sinn macht, Straßen von den Haustüren aus zu planen und was das für Veränderungen mit sich bringt, gerade in puncto Gerechtigkeit für die schwächsten Verkehrsteilnehmer. Es ist nämlich ein „stiller Skandal“, dass wir die persönliche Freiheit von unseren Kindern und zunehmend auch von alten und mobilitätseingeschränkten Menschen opfern, weil der Straßenraum schlicht zu gefährlich und einschüchternd ist.

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    Mehr Infos über FUSS e.V.: https://fuss-ev.de/

    Homepage von Roland Stimpel: https://www.roland-stimpel.de/


    Timecodes

    00:11: Intro

    00:51: Verkehrskontrolle

    03:45: Begrüßung

    03:50: Warum braucht es Aktivisten für Fußverkehr?

    05:00: Wer geht alles zu Fuß, und welche Strecken?

    06:35: Welche Unterschiede zwischen Frauen und Männern?

    08:15: Was hat Gehen mit Gerechtigkeit zu tun?

    09:55: Welche Forderungen haben Sie bei der Platzverteilung?

    12:35: Was tun beim Konflikt in sogenannten Shared Spaces?

    15:50: Zugeparkte Kreuzungsbereiche – was tun?

    19:05: Warum kommt man als Fußgänger nie bei Grün über Ampeln?

    21:35: Was kann man tun bei Aggression im Straßenverkehr?

    23:32: Träume vom autofreien Berlin

    25:15: Danksagung

    25:45: Outro


    26 min
  • 10 – mit Kommunikationsforscher Dirk von Schneidemesser über Verkehrsgewalt

    „Ring frei!“ macht euch Lust aufs Leben ohne Auto.

    Einen regelrechten Satz hin zu einer lebenswerten, gerechten, sicheren und vor allem gesunden Stadt machen wir heute gemeinsam mit Dirk von Schneidemesser. Dirk ist Sozialwissenschaftler und wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt "Co-Creation and Contemporary Policy Advice" am IASS Potsdam. Er ist Teil der in Berlin ansässigen Initiative Changing Cities e.V., die für die Mitgestaltung des 2018 verabschiedeten ersten deutschen Fahrradgesetzes verantwortlich ist.

    Dirk von Schneidemesser erklärt uns, warum es sinnvoll ist, wenn wir von "Verkehrsgewalt" statt von "Unfällen" sprechen, ebenso wie von "Autolagerflächen" statt von "Parkpkätzen". Er lehrt uns, dass eine andere Stadt und ein anderer Austausch im öffentlichen Raum möglich sind, wenn wir bei der Sprache beginnen und die Dinge beim Namen nennen, mit denen wir uns in der autozentrierten Stadt selbst entmenschlichen.

    Er macht drei wichtige Vorschläge zur Berichterstattung über Verkehrsgewalt, die alle Journalist:innen beherzigen sollten. Erstens, Opfer sollten nicht als Protagonisten geframed werden, weil Leser:innen oder Zuhörer:innen ihnen sonst automatisch Schuld zuweisen. Die Handlungsmacht der Autofahrer muss aktiv gekennzeichnet werden, um Verharmlosung von Verkehrsgewalt zu durchbrechen. Drittens, es ist wichtig, Verkehrsgewalt immer zu kontextualisieren, zum Beispiel durch Statistiken oder Faktoren aus der Umgebung, wie zum Beispiel unzureichenden Schutz von Fußgängern oder Radfahrenden am Ort einer Kollision. 

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    Infos über Dirk von Schneidemesser und seine Forschung: https://www.iass-potsdam.de/de/menschen/dirk-von-schneidemesser


    Timecodes

    00:11: Intro

    00:43: Verkehrskontrolle

    02:30: Begrüßung

    03:00: Was haben Sprache und Verkehrserziehung miteinander zu tun?

    04:30: Wie kam es zur autozentrierten Stadt und wie prägt das unser Bewusstsein?

    06:45: Was sind Sprachbeispiele von autozentriertem Denken?

    09:00: Warum sollten wir nicht von "Unfällen" sprechen?

    11:35: Warum ist der Begriff "Freiheit" in Verbindung mit dem Auto unpassend? 

    14:10: Warum sollte Mobilität unter dem Aspekt des Zugangs betrachtet werden?

    15:40: Woran krankt die Berichterstattung von Polizei und Presse?

    20:27: Werden Elektroautos uns retten, und was haben sie mit Demokratie zu tun?

    22:18: Kleine Übung zum Belegen von öffentlichem Raum als Privatbesitz

    23:32: Wie können wir im Straßenraum besser miteinander sprechen?

    27:30: Welche sprachlichen Umwidmungen sollten wir vornehmen? 

    29:45: Träume vom autofreien Berlin

    31:55: Danksagung

    32:25: Outro

    33 min
  • 09 – mit der Verkehrswissenschaftlerin Carolin Kruse über Umweltgerechtigkeit und Verkehrswende

    „Ring frei!“ macht euch Lust aufs Leben ohne Auto.

    Auf dem Weg hin zu einer Stadt mit einer gerechteren und wirklich freien Mobilität sprechen wir in dieser Folge mit Carolin Kruse. Sie ist Verkehrswissenschaftlerin und Betriebswirtin. Tätig ist sie als Mobilitätsberaterin, politische Aktivistin und Netzwerkerin. Sie hat an der TU Berlin in dem Projekt MobilBericht gearbeitet, mit dem Ziel nachhaltige Mobilität strategisch und bedürfnisorientiert in Berlin-Pankow zu gestalten. Carolin arbeitet seit mehreren Jahren in der Förderung von aktiver Mobilität und ist hier für verschiedene Kommunen und Interessensverbände tätig. Zunächst als freie Beraterin und seit Ende 2020 für das AEM Institute welches sie mit Ines Kawgan-Kagan gemeinsam leitet. Sie ist seit der Gründung in 2015 beim Netzwerk Fahrradfreundliches Neukölln aktiv und war von 2014 bis 2019 in dem Verein GreenBuzz Berlin tätig, um Netzwerkveranstaltungen im Bereich der Nachhaltigkeit durchzuführen. Derzeit arbeitet sie gemeinsam mit Anwohner*innen in ihrem Kiez ein Konzept aus, um den motorisierten Durchgangsverkehr nachhaltig herauszuhalten und den Kiez für die Menschen zu öffnen.

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    Infos über Carolin Kruse und ihre AEM Accessible Equitable Mobility GmbH: https://www.aem-institute.de



    Timecodes

    00:11: Intro

    00:43: Verkehrskontrolle

    03:15: Begrüßung Carolin Kruse

    03:55: Umweltgerechtigkeit – was bedeutet das für Berlin?

    07:25: Interview- und Umfrageergebnisse

    09:11: Wie lässt sich Fahrradkultur fördern?

    10:30: Wie lässt sich Fußverkehr unterstützen?

    12:15: Warum ist der Zugang zur Stadt nicht fair geregelt?

    13:38: Was geht verloren, wenn wir uns auf Autoverkehr konzentrieren?

    14:51: Was haben Grünflächen mit der Umweltgerechtigkeit zu tun?

    16:37: Mutmachende Beispiele aus Europa

    18:05: Genderunterschiede im Verkehr

    19:11: Wie könnte weibliche Mobilität unterstützt werden?

    21:27: Träume vom autofreien Berlin

    22:30: Danksagung

    23:00: Outro

    24 min
  • 08 – mit Michael Cramer MdEP (Die Grünen) zu alternativer Verkehrs- und Stadtpolitik

    „Ring frei!“ macht euch Lust auf Mobilität ohne Auto.

    In dieser Folge mit unserem Gast Michael Cramer geht es darum, wie die Politik unser Verkehrsverhalten prägt – also die Frage, welche politischen Vorgaben auf lokaler, nationaler und europäischer Ebene die Art und Weise beeinflussen, in der wir uns fortbewegen. Er zeigt an vielen Beispielen auf, wie und warum der Autoverkehr einseitig gefördert wird. Und wie zugleich das Zufußgehen, das Fahrradfahren und der öffentliche Nah- und Fernverkehr vielfach behindert werden. Wie wir das verändern können, dafür präsentiert Michael Cramer viele Ideen aus seiner jahrzehntelangen parlamentarischen Arbeit.

    Michael Cramer war von 1989 bis 2004 Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin, zeitweise als verkehrspolitischer Sprecher der Grünen-Fraktion und Vorsitzender des Ausschusses für Verkehr und Betriebe. 2004 bis 2019 war er dann Mitglied des Europäischen Parlaments, unter anderem Mitglied im Ausschuss für Verkehr und Fremdenverkehr und verkehrspolitischer Sprecher der Fraktion Die Grünen/Europäische Freie Allianz. Bekannt ist er auch als unermüdlicher Vorkämpfer des Mauerradwegs um West-Berlin herum und des Europa-Radwegs entlang des ehemaligen Eisernen Vorhangs. Ein politischer Praktiker und Aktivist für eine menschenfreundlichere Verkehrspolitik auf lokaler wie international-europäischer Ebene also, an dessen reichem Erfahrungsschatz wir teilhaben dürfen.

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    Infos über Michael Cramer:

    https://www.michael-cramer.eu/aktuelles/
    https://www.europarl.europa.eu/meps/de/28238/MICHAEL_CRAMER/history/8


    Timecodes

    00:11: Intro

    00:39: Verkehrskontrolle

    04:06: Begrüßung Michael Cramer

    05:05: Massenmotorisierung nach 1945, Mobilität als Freiheitsversprechen, Entscheidung für Mobilität ohne Auto

    08:43: Scheiternde Verkehrswende, Benachteiligung der Bahn, Privilegierung des KfZ- und Flugverkehrs durch Steuern und Abgaben

    10:32: Autokonzerne verpassen es, sich in breit aufgestellte Mobilitätsdienstleister weiter zu entwickeln

    12:32: Unsinnige Großprojekte, Vernachlässigung des regionalen und transnationalen Bahnverkehrs, Bahn als Staatsunternehmen

    15:10: Verkehrspolitik in der EU

    17:19: Versäumnisse der Berliner Verkehrspolitik seit der Wende, Interessen der Baulobby

    21:28: Finanzpolitische Privilegierung des Autoverkehrs

    23:31: Vorbilder für eine menschenfreundlichere Verkehrspolitik in Europa: Pontevedra, Graz, Amsterdam

    25:35: Verkehrswende und soziale Gerechtigkeit

    27:50: Verkehrswende und soziale Milieus

    29:43: Träume vom autofreien Berlin

    33:13: Fußgängerfreundliches Berlin, Friedrichstraße. Vorbilder Wien, Kopenhagen

    35:30: Danksagung

    35:47: Outro

    37 min
  • 07 – mit Roda Verheyen zum Thema Freiheit und Generationengerechtigkeit

    Auf dem Weg hin zu einer Stadt mit in einer gerechteren und wirklich freien Mobilität sprechen wir heute mit der renommierten Klimajuristin Roda Verheyen. Sie hat in Hamburg, Oslo und London studiert und anschließend an der Forschungsstelle Umweltrecht der Universität Hamburg promoviert. Von 1999 bis 2001 war sie für die internationale Klimaschutzkampagne der weltgrößten Umweltschutzorganisation „Friends of the Earth“ (London) verantwortlich. Außerdem war sie offizielles Mitglied der deutschen Delegation zur UN-Klimarahmenkonvention. 

    Schon 2002 gründete Roda Verheyen mit anderen Anwält:innen das Climate Justice Programme, ein Netzwerk, das Klimaklagen vorbereitet. Vor kurzem wurde sie als Richterin ans Hamburgische Verfassungsgericht berufen. Bei uns räumt sie unter anderem auf mit dem fundamentalen Missverständnis, dass es in Deutschland juristisch betrachtet eine „Freie Fahrt für freie Bürger“ gäbe.

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    31 min
  • 06 – mit drei Radmesser-Testpilot:innen über den täglichen Überlebenskampf auf Berlins Straßen

    Hin zu einer lebenswerten, gerechten, gesunden und vor allem sicheren Stadt radeln wir heute gemeinsam mit Katrin Glinka, Paulina Grebenstein und Sarkis Bisanz, die an einer Langzeitmessung des Berliner Tagesspiegel Innovation Lab teilgenommen haben, mit dem Sicherheit im Straßenverkehr untersucht werden sollte. 

    Was ist das Radmesser-Projekt? Im Spätsommer 2018 haben 100 freiwillige Radfahrer*innen mittels Ultraschallsensoren gemessen, wie eng sie von Autofahrern in Berlin überholt werden. Aufgezeichnet wurde eine Gesamtstrecke von 13.300 Kilometern und auf dieser 16.700 Überholmanöver von Autos, Lastern, Bussen und Rollern. Davon lagen mehr als die Hälfte unterhalb des vorgeschriebenen Sicherheitsabstands und bei einigen davon fehlten nur wenige Zentimeter bis zum Unfall.

    Katrin Glinka, Paulina Grebenstein und Sarkis Bisanz, die auf ihren Rädern zu dem Ergebnis beigetragen haben, tauschen sich in dieser Folge unseres Podcasts über ihre Erfahrungen aus, die sie während der Testphase sammeln konnten. Sie beschreiben dabei, wie ihr eigenes Mobilitätsverhalten den Blick auf den Verkehr in der Stadt prägt und was sich aus ihrer Sicht dringend verbessern muss. Angst spielt dabei eine ganz entscheidende Rolle. „Gefühlte Unsicherheit“ wird von einigen Mobilitätsforschenden als stark unterschätztes Problem im Verkehr bezeichnet. Es führe dazu, dass sich viele Menschen in der Stadt nicht aufs Rad trauen.

    Unsere Gäste sprechen auch darüber, warum sich Berlins Radfahrer*innen trotz Mobilitätsgesetz und einigen neu geschaffenen Stellen in der Verwaltung vom Senat nicht ernst genommen fühlen.

    Seid ihr neugierig, wie gefährlich die Straßen zurzeit noch sind und wie sich Berlin dennoch in eine menschengerechte Stadt verwandeln kann? Dann bitte hier einsteigen!

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    https://interaktiv.tagesspiegel.de/radmesser/

    https://www.tagesspiegel.de/berlin/projekt-radmesser-so-gefaehrlich-werden-radfahrer-in-berlin-ueberholt/23702706.html

    https://www.urbanedenlab.com/

    32 min
  • 05 – mit Katja Diehl über Perspektivwechsel in Sachen Mobilität

    Einen Schritt hin zu einer lebenswerten, gerechten, gesunden und sicheren Stadt gehen wir heute gemeinsam mit Katja Diehl. Sie leitet She Drives Mobility, eine Agentur für Kommunikation und Beratung mit den Schwerpunkten #womeninmobility, New Work, Female Leadership und Change. Mit ihrem gleichnamigen Podcast und via Twitter regt Katja monatlich Hunderttausende Menschen zum Perspektivwechsel in Sachen Mobilität an.

    Bei She Drives Mobility geht es um den Mobilitätswandel, den Weg zu einer wirklich freien Mobilität: Den Privat-PKW will Katja Diehl möglichst weit durch echte Alternativen ersetzen. Alle, die aufs Auto verzichten möchten, sollten das möglichst schnell auch können, und zwar durch den Ausbau öffentlicher, geteilter, komfortabler Angebote. Dies gelingt nur durch Diversität bei denen, die neue Möglichkeiten anbieten und herkömmliche Angebote digitalisieren. Genau wie in der Zusammenarbeit von StartUps und Konzernen, Politik und allen, die Mobilität gestalten.

    Katja erzählt, wie sie aus ihrer persönlichen Erfahrung heraus mit dem Thema Wandel umgeht. Und sie erklärt, was sie anderen rät, um innere Widerstände zu überwinden und Chancen zu ergreifen. Sie geht darauf ein, warum Geschlechterfragen im Bereich Mobilität eine Rolle spielen und wie der weibliche Blick häufig ganz neue Perspektiven eröffnet. Erstaunlich für viele: Durch Diversität werden im Planungsprozess Kosten gesenkt, neue Handlungsoptionen eröffnet und überhaupt bessere Ergebnisse erzeugt – für rundum mehr Zufriedenheit.

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    23 min
  • 04 – mit Volker Quaschning zu Energiewende und Klimaschutz

    „Ring frei!“ macht euch Lust aufs Leben ohne Auto.

    Einen energischen Satz hin zu einer klimaneutralen, leisen, sauberen und lebenswerteren Stadt machen wir heute gemeinsam mit Volker Quaschning, Professor für regenerative Energie an der HTW Berlin und einem der Mitgründer von Scientists for Future.

    Er erklärt uns, warum wir die Anzahl aller Autos im Land halbieren müssen. Und er erzählt, warum er selbst aber aus gutem Grund noch eines fährt – das aber mit Sonnenstrom vom eigenen Hausdach betrieben wird. (Ganz nebenbei erfahren wir dabei, dass Solarstrom mittlerweile die preisgünstigste Methode der Energieerzeugung in Deutschland ist.)

    Volker Quaschning lässt uns daran teilhaben, wie lange und unbeirrbar er sich schon mit der Energiewende beschäftigt und weshalb er sie immer für machbar gehalten hat („Das lässt sich ganz leicht per Dreisatz ausrechnen!“). Er erklärt außerdem, dass der technologische Fortschritt schneller vonstattenging, als er selbst in den 1990er Jahren zu hoffen gewagt hatte, als man Forscher wie ihn, die 100% erneuerbare Energien anpeilten, mitunter noch als „Fantasten“ und „Spinner“ zu diskreditieren versuchte.

    Mittlerweile sprechen alle Zahlen und Fakten für einen schnellen Umbau unserer städtischen Mobilität. Allenfalls unsere psychologische Trägheit und die emotional – Volker Quaschning würde sagen: irrational – aufgeladene Beziehung zum Automobil hält uns derzeit noch zurück. Wenn aber in fünf Jahren Verbrenner obsolet werden, weil Elektromobilität preislich günstiger sein wird, gerät noch viel mehr ins Rutschen als das jahrhundertalte Geschäftsmodell von BMW, Daimler und Co.

    Seid ihr neugierig, wie Berlin sich viel schneller als gedacht in eine klimaneutrale, enkeltaugliche Stadt verwandeln kann – und wie davon alle Beteiligten profitieren? Dann bitte hier einsteigen!


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    https://www.buendnis-buergerenergie.de

    34 min
  • 03 – mit Jason Krüger dem Gründer von #autofreiberlin

    Einen mutigen Schritt hin zu einer lebenswerten, gerechten, sicheren und ökologisch gesünderen Stadt gehen wir heute gemeinsam mit Jason Krüger, Gründer der überparteilichen Initiative #autofreiberlin, die mit Nachdruck für eine menschen- und umweltgerechtere Verkehrspolitik wirbt. Seit 2018 macht sie den politischen Entscheidern Druck durch Demonstrationen auf Berlins Straßen, den sogenannten Blockparaden.

    Jason erklärt uns, welche Folgen die autozentrierte Stadt für Pflanzen und Lebewesen hat und wie seine alternative Vision für die Zukunft aussieht.

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    Website #autofreiberlin: http://autofreiberlin.de/

    Facebook #autofreiberlin: https://www.facebook.com/autofreiberlin/

    29 min

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