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Johann Lafer ist einer der bekanntesten Köche im deutschsprachigen Raum. Zwei Sterne, Witzigmann-Schule, Fernsehen, Unternehmer, Marke. Viele kennen ihn aus dem TV, andere aus der Spitzengastronomie. In der neuen Folge von Rolling Pin Talks trifft er auf Host Ursula Macher – und spricht so offen wie selten zuvor.
Es geht um seinen Weg vom jungen Steirer in die große Küche, um Erfolge, Rückschläge und Entscheidungen, die erst im Nachhinein richtig wirken. Lafer erzählt, warum er seine Krebserkrankung öffentlich gemacht hat, wie sich sein Blick auf das Leben verändert hat und weshalb Ehrlichkeit für ihn irgendwann alternativlos wurde.
Gleichzeitig wird es kulinarisch: Lafer spricht über den Zustand der Spitzenküche, über junge Köche, die zu früh zu viel wollen, über die Grenze zwischen Kreativität und Selbstinszenierung – und über die Frage, warum ein guter Kartoffelsalat manchmal mehr über einen Koch verrät als ein komplizierter Teller.
Auch seine Arbeit mit der Lufthansa, die Rolle von Technik in der Küche und sein Blick auf Chancengleichheit in der Ausbildung kommen zur Sprache. Am Ende steht ein Gespräch über Kulinarik, Öffentlichkeit, Verletzlichkeit und den Antrieb eines Mannes, der längst nicht mehr beweisen müsste, dass er dazugehört – und trotzdem weitermacht.
Die spannendsten News aus der Branche und die bestbezahlten Jobangebote gibt es hier: www.rollingpin.com
Alles über die Rolling Pin.Conventions: www.rollingpinconvention.com
In Folge 4 von Der Retter geht es um besondere Gäste – und um jene, die sich gern dafür halten. Retter erzählt von Restauranttestern, Einladungen, Bewirtungsbelegen, Social-Media-Mechaniken und der Frage, wo im Service die Grenze zwischen professioneller Gastfreundschaft und peinlicher Hofierung verläuft.
Seine Haltung ist klar: Jeder Gast verdient denselben Respekt. Ein Tester soll gut behandelt werden, ein normaler Gast genauso. Entscheidend bleibt, was am Tisch, im Glas und im Umgang miteinander passiert.
Außerdem spricht Retter über den Wert von Auszeichnungen, die Macht der Bühne, die trügerische Nähe zu Promis und warum die wirklich Großen oft die angenehmsten Gäste sind. Eine Folge über Anstand, Eitelkeit, Abhängigkeiten – und darüber, warum gute Gastgeber nicht kriechen müssen.
Presseaussendung raus, Artikel rein? Schön wär’s. In der neuen Folge von Rolling Pin Unplugged sprechen Jürgen Pichler und Johannes Stühlinger darüber, warum 90 Prozent der PR-Mails sofort im digitalen Papierkorb landen – und welche Geschichten wirklich zünden.
Was muss passieren, damit ein Restaurant, ein Koch, eine Bar oder ein neues Konzept medial auffällt? Und noch wichtiger: Was sollte man dringend lassen, wenn man ernst genommen werden will?
In der neuen Folge Rolling Pin Unplugged geht es um ein Thema, das in der Branche jeder gerne hätte: Aufmerksamkeit. Jürgen Pichler und Johannes Stühlinger sprechen darüber, warum „Wir haben eröffnet“ in den meisten Fällen keine Geschichte ist, weshalb der Betreff einer Mail oft über Leben und Tod entscheidet – zumindest über das Leben im Posteingang – und warum gute PR selten mit Lautstärke beginnt.
Kurz gesagt: Diese Folge ist ein Crashkurs für alle, die mehr Aufmerksamkeit wollen. Es geht um Medienlogik, gutes Storytelling und die Kunst, aus einem Betrieb eine erzählbare Marke zu machen.
In Folge #131 trifft Rolling Pin auf Massimo Bottura – an seinem Geburtstag, mitten in einem Jahr voller Jubiläen. Die Osteria Francescana wird 30, Food for Soul feiert 10 Jahre, und Bottura denkt lauter denn je darüber nach, welche Rolle Köche heute spielen müssen.
Es geht um die schwierigen Anfänge in Modena, um italienische Tradition als lebendigen Rohstoff, um Lasagne als Kindheitserinnerung, um soziale Verantwortung in der Spitzengastronomie und um die vielleicht wichtigste Frage für die nächste Generation: Reicht es noch, nur gut zu kochen?
Die Antwort von Bottura ist ziemlich eindeutig. Und ziemlich unbequem.
Diese Folge wurde während der Rolling Pin.Convention Germany 2025, am Geburtstag Massimo Botturas aufgenommen.
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Alkohol ist in der Gastro allgegenwärtig. Genau das macht das Thema so heikel. In Folge 3 von Der Retter spricht Gerhard Retter über eine Seite der Branche, über die viel getuschelt und viel zu selten offen gesprochen wird: über Alkohol, Abhängigkeit, Verharmlosung und den schmalen Grat zwischen Genuss und Kontrollverlust.
Retter erzählt von Erfahrungen aus dem Gastro-Alltag, von Ritualen, die sich einschleichen, von Grenzüberschreitungen, die lange harmlos wirken, und von einem Umfeld, in dem Alkohol fast immer verfügbar ist. Es geht um Verantwortung sich selbst gegenüber, um Rücksicht auf Kollegen, Freunde und Familie – und um die unbequeme Frage, wann aus Leidenschaft ein Problem wird.
Eine Folge, die nicht moralisieren will und gerade deshalb trifft. Direkt, persönlich und mit ordentlich Reibung – so wie Der Retter sein soll.
Der gebürtige Steirer hat bei Gordon Ramsay in London, im Arzak in San Sebastián und im Steirereck gelernt. Seit 2013 baut Konstantin Filippou gemeinsam mit Ehefrau Manuela an einem kleinen Imperium in Wien – zunächst das „Konstantin Filippou", dann das Bistro „o boufes", und schliesslich Feinkostprojekt „Mama Konstantina". Zwei Sterne, volle Häuser, große Anerkennung.
Und dann kam das Jahr 2025, das alles auf den Kopf stellte. Berichte über Arbeitsbedingungen, Vorwürfe über falsch deklarierte Zutaten, ein Mediensturm, der sich gewaschen hatte.
In dieser Folge der Rolling Pin Talks sprechen Manuela und Konstantin Filippou gemeinsam und ungeschönt über Fehler, Konsequenzen und die Frage, was einen als Paar und als Unternehmer zusammenhält, wenn es wirklich brennt.
Hinweis: Diese Folge wurde am 30. September 2025 live auf der Rolling Pin.Convention aufgenommen – also bevor die jüngsten Vorwürfe gegen René Redzepi und Noma erneut international durch die Medien gingen. Auf diese Causa wird in der Coverstory der neuen Ausgabe des Rolling Pin ausführlich eingegangen.
René Redzepi gehört zu den prägendsten Köchen der vergangenen Jahrzehnte. Mit dem Noma in Kopenhagen hat er die internationale Fine-Dining-Szene stark beeinflusst, die New Nordic Cuisine mitdefiniert und zugleich immer wieder Debatten ausgelöst – über Kreativität, Arbeitskultur, Nachhaltigkeit und die Frage, wie viel Druck ein Restaurant-System aushält.
In diesem Gespräch geht es weniger um Legendenbildung als um einen Umbruch. Redzepi spricht darüber, warum der bisherige Betrieb für ihn auf Dauer nicht tragfähig war, warum Kreativität im Restaurantalltag oft zu kurz kommt – und weshalb er das Jahr 2070 als gedanklichen Fluchtpunkt nimmt.
Dabei wird es groß, aber auch konkret: Was werden wir in Zukunft essen? Welche Rolle spielen Hülsenfrüchte, Pilze, Meeresgemüse und Insekten? Warum sind viele Fleischalternativen trotz riesiger Investments gescheitert? Wie viel Automatisierung verträgt Gastronomie? Und warum glaubt Redzepi trotz Krisen, Fachkräftemangel, Klimadruck und wirtschaftlich engen Margen weiter an Restaurants als zutiefst analoge Orte?
Unbedingt anhören!
Mehr Informationen zu unserem Werbepartner Friesenkrone und der Aktion "Matjes around the Word 2026": https://www.friesenkrone.com/matjes-around-world-2026
In dieser Folge von Rolling Pin Unplugged sprechen Jürgen Pichler und Johannes Stühlinger über eine der einflussreichsten Listen der Branche: wie die 50-Best-Academy arbeitet, wer dort abstimmt, warum manche Länder auffällig stark vertreten sind – und weshalb Deutschland und Österreich trotz herausragender Restaurants oft erstaunlich schwach abschneiden.
Es geht um Jurymitglieder, Food-Touren, PR-Agenturen, Tourismusstrategien, internationale Sichtbarkeit und die große Frage: Sind wir im deutschsprachigen Raum zu brav, zu leise – oder schlicht zu schlecht organisiert?
Außerdem: Warum die Liste trotz aller Kritik für Jürgen Pichler eine der spannendsten und wichtigsten der Welt bleibt. Warum Kulinarik längst ein Tourismus- und Wirtschaftsthema ist. Und warum Mut, Haltung und kluges Marketing manchmal genauso entscheidend sind wie das, was am Teller passiert.
Eine Folge über Können, Kontakte, Kalkül – und die unbequeme Wahrheit, dass die beste Küche nichts bringt, wenn niemand davon erfährt.
Der prominente TV-Koch und Gastronom Ali Güngörmüş packt in der neuen Rolling-Pin-Podcast-Folge aus: über fehlende Gäste, das gastronomische Potenzial der levantinischen Küche, überfordernde Sternerestaurants – und warum sein Sohn nicht in seine Fußstapfen treten will.
Gastro-News, Jobs und mehr: www.rollingpin.com
Die Rolling Pin.Convention: www.rollingpinconvention.com
In Folge 3 von Der Retter nimmt sich Gerhard Retter ein Berufsbild vor, das zwischen Anspruch, Wandel und Wirklichkeit neu verhandelt werden muss. Es geht um Haltung, um Relevanz, um das Ende alter Eitelkeiten – und um die Frage, warum echter Getränkeservice heute weit mehr können muss, als nur Wein zu empfehlen.
Gerhard Retter ist Sommelier-Legende, Maître, Juror, Moderator und einer der profiliertesten Wein- und Serviceexperten im deutschsprachigen Raum. Wenn es um Gastgeberkultur, Service und die Zukunft der Branche geht, gehört seine Stimme seit Jahren zu den prägendsten.
Eine Folge über ein Metier im Umbruch. Und über die große Herausforderung, dabei nicht bedeutungslos zu werden.
Der Retter fragt:
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