
Sign up to save your podcasts
Or


„Ein voller Bauch studiert nicht gern“, so heißt es in einem Sprichwort. Wer diesen Spruch im Internet eingibt, bekommt schnell die Erklärung, warum das so ist. Der Körper sei so mit Verdauen beschäftigt, dass das Gehirn weniger durchblutet sei und deshalb schläfrig würde. Kurz gesagt: der Fokus wandert vom Kopf zum Bauch. In Übertragung dieses Spruches könnte ich auch sagen: „Ein voller Bauch, der dankt nicht gern“. Wer erst mal rundum satt ist, in dem mag sich eine wohlige Zufriedenheit ausbreiten, die auch in dieser Hinsicht schläfrig macht. So wundert es nicht, wenn ich in der Bibel diesen Satz finde: „Wenn du gegessen hast und satt bist, sollst du den HERRN, deinen Gott, loben.“ (5. Mose 8, 10)
Mehrfach kann ich in diesen Kapiteln des fünften Mosebuches lesen: „… vergesst nicht …“.
Was sollten wir vergessen?
Haben mit unserer Kraft
Wie sollten wir vergessen?
Es fällt mir nicht schwer, die Aufforderung Mose in mein Leben hineinzudenken. Auch wenn ich keine vierzig Jahre in der Wüste unterwegs war – ich kenne auch Steine und dürre Zeiten. Ich kenne die Momente, in denen ich mich nicht daran hielt, was Gott mir zugesagt hat. Ich weiß um Schuld und Versagen und kenne die Sehnsucht nach Ruhe und Geborgenheit.
In gewissem Sinne bin ich aber auch angekommen. Ich leide keine Not, mir geht es gut, ich habe „was erreicht“, bin angesehen und geachtet. Was liegt näher, als im Gedanken vor’s Haus zu treten, mich umzuschauen und zu denken: „Gut gelaufen – da hab ich ganz schön was geschafft.“ – Aber: das ist doch alles nicht selbstverständlich. Dass ich gesund bin, Arme und Beine bewegen, meinen Kopf einigermaßen gebrauchen kann – das ist doch alles Ausdruck des Segens Gottes – so sehe und glaube ich es. Deswegen mache ich mir das zur Übung: Der Fokus wandert vom Kopf und Bauch zu Gott. Gerade dann, wenn ich nach einem guten Essen auf die Couch sinke, mir bewusst zu machen: nicht selbstverständlich – gute Gabe Gottes – Dankeschön.
Wie sagt es Mose? „Wenn du gegessen hast und satt bist, sollst du den HERRN, deinen Gott, loben.“
Autor: Werner Bücklein
Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden
By ERF - Der Sinnsender„Ein voller Bauch studiert nicht gern“, so heißt es in einem Sprichwort. Wer diesen Spruch im Internet eingibt, bekommt schnell die Erklärung, warum das so ist. Der Körper sei so mit Verdauen beschäftigt, dass das Gehirn weniger durchblutet sei und deshalb schläfrig würde. Kurz gesagt: der Fokus wandert vom Kopf zum Bauch. In Übertragung dieses Spruches könnte ich auch sagen: „Ein voller Bauch, der dankt nicht gern“. Wer erst mal rundum satt ist, in dem mag sich eine wohlige Zufriedenheit ausbreiten, die auch in dieser Hinsicht schläfrig macht. So wundert es nicht, wenn ich in der Bibel diesen Satz finde: „Wenn du gegessen hast und satt bist, sollst du den HERRN, deinen Gott, loben.“ (5. Mose 8, 10)
Mehrfach kann ich in diesen Kapiteln des fünften Mosebuches lesen: „… vergesst nicht …“.
Was sollten wir vergessen?
Haben mit unserer Kraft
Wie sollten wir vergessen?
Es fällt mir nicht schwer, die Aufforderung Mose in mein Leben hineinzudenken. Auch wenn ich keine vierzig Jahre in der Wüste unterwegs war – ich kenne auch Steine und dürre Zeiten. Ich kenne die Momente, in denen ich mich nicht daran hielt, was Gott mir zugesagt hat. Ich weiß um Schuld und Versagen und kenne die Sehnsucht nach Ruhe und Geborgenheit.
In gewissem Sinne bin ich aber auch angekommen. Ich leide keine Not, mir geht es gut, ich habe „was erreicht“, bin angesehen und geachtet. Was liegt näher, als im Gedanken vor’s Haus zu treten, mich umzuschauen und zu denken: „Gut gelaufen – da hab ich ganz schön was geschafft.“ – Aber: das ist doch alles nicht selbstverständlich. Dass ich gesund bin, Arme und Beine bewegen, meinen Kopf einigermaßen gebrauchen kann – das ist doch alles Ausdruck des Segens Gottes – so sehe und glaube ich es. Deswegen mache ich mir das zur Übung: Der Fokus wandert vom Kopf und Bauch zu Gott. Gerade dann, wenn ich nach einem guten Essen auf die Couch sinke, mir bewusst zu machen: nicht selbstverständlich – gute Gabe Gottes – Dankeschön.
Wie sagt es Mose? „Wenn du gegessen hast und satt bist, sollst du den HERRN, deinen Gott, loben.“
Autor: Werner Bücklein
Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden

12 Listeners

39 Listeners

1 Listeners

125 Listeners

50 Listeners

61 Listeners

91 Listeners

26 Listeners

1 Listeners

46 Listeners

350 Listeners

3 Listeners

29 Listeners

33 Listeners

20 Listeners