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In Spanien erlebt die Mietenbewegung gerade eine riesige Protestwelle. Allein im April 2025 gingen Hunderttausende Menschen in 40 Städten auf die Straße, um gegen hohe Mieten, Airbnb und Zwangsräumungen zu demonstrieren. Im Zentrum der Proteste stehen Mieter*innengewerkschaften, die die spanische Politik vor sich hertreiben. Die Bundesregierung hat einen Mietendeckel eingeführt, der die Mieten in Katalonien sinken lässt.
Was ist da los in Spanien? Was hat es mit den Mieter*innengewerkschaften auf sich und was kann man in Deutschland von der spanischen Mietenbewegung lernen? Darüber sprechen wir mit Jonathan Welker, Mietenaktivist und Historiker, der selbst einige Zeit in Barcelona lebte und bei einer Mietergewerkschaft aktiv war.
Zuletzt schrieb er einen Artikel für die Analyse&Kritik zu den Mieter*innen-Protesten in Spanien
https://www.akweb.de/bewegung/spanien-barcelona-mietergewerkschaft-senken-wir-die-mieten/
Noch verhandeln Union und SPD ihren Koalitionsvertrag. Wir ordnen für euch den aktuellen Stand zum Thema Bauen & Wohnen ein.
Welche Verbesserungen gibt's für Mieter*innen und wo hat sich die Immobilienlobby durchgesetzt? Wie geht es weiter mit Mietpreisbremse, Umwandlungsverbot, Heizungsgesetz und sozialem Wohnungsbau?
Abschließend diskutieren wir die Frage: Wird die neue Regierung noch weniger erreichen für Mieter*innen als die Ampel?
Die Linke ist zurück: Bei der Bundestagswahl hat sie mit 8,8 Prozent ein fulminantes Ergebnis erzielt. In Berlin ist Die Linke sogar stärkste Kraft geworden.
Im Wahlkampf hat die Partei vieles richtig gemacht. Die Nachwahlbefragung zeigt: Die Linke hat vor allem als Kümmerer-Partei mit inhaltlichem Fokus überzeugt. Die Forderung nach einem bundesweiten Mietendeckel stand dabei im Vordergrund.
Im Podcast diskutieren wir: Wie kann Die Linke entlang der Wohnungsfrage weiter aufgebaut werden? Wie kann sich Die Linke mit Kompetenzaufbau, Hilfe vor Ort und der Unterstützung von lokalen Kämpfen in der Klasse verankern und die Klasse organisieren?
Und: Was erwartet uns mit der neuen Bundesregierung?
In einem aktuellen Artikel für das Jacobin haben wir dazu ebenfalls einige Gedanken aufgeschrieben: https://jacobin.de/artikel/die-linke-linkspartei-bundestag-wahl-mietendeckel
Mieten deckeln und öffentlich, gemeinnützig bauen sind zwei Seiten der gleichen Medaille. Eine harte Regulierung der Mieten und große, öffentliche Bauprogramme wurden in vielen historischen Beispielen wie dem Roten Wien, Dänemark oder den Niederlanden gleichermaßnahmen genutzt, um Wohnungsnöte zu lindern.
In dieser Folge sprechen wir darüber, warum das Thema bezahlbar Bauen von linker Seite mehr Beachtung finden sollte und welche Instrumente und Konzepte es gibt, um einen bezahlbaren Neubau zu organisieren und zu finanzieren. Dabei beziehen wir uns unter anderem auf eine Studie der Rosa Luxemburg Stiftung, die zeigt, wie es im Wiener Gemeindebau gelingt, die Mieten im Bestand niedrig zu halten und gleichzeitig öffentlich zu bauen: https://www.rosalux.de/fileadmin/rls_uploads/pdfs/Studien/Studien_2-24_Keine_Profite_2.Aufl_web.pdf#page=14
Viele Mieter*innen sind aktuell sehr verunsichert. Kein Wunder: Die Mietpreisbremse droht zum 31.12.2025 auszulaufen. Mieten werden damit auch zum Thema im laufenden Bundestagswahlkampf 2025.
In dieser Folge erfahrt ihr alles rund um die Mietpreisbremse. Wir erklären, wie die Mietpreisbremse funktioniert oder besser warum sie nicht funktioniert, wo sie überall gilt und was man tun könnte, um sie wirksamer zu machen.
Wir erklären den Unterschied zwischen Mietpreisbremse und Mietendeckel und diskutieren am Ende: Bremsen oder Deckeln?
Die Linke will bezahlbares Wohnen zu einem Kernthema im Bundestagswahlkampf machen. Eine aktuelle Umfrage zeigt: 73 Prozent unterstützen einen bundesweiten Mietendeckel. Wir sprechen in unserer neuen Folge über dieses wichtige Instrument.
In Berlin gab es den Mietendeckel bereits – bis das Bundesverfassungsgericht nach Klage von CDU und FDP den Mietendeckel mit der Begründung kassierte, nur der Bund hat die notwendige Gesetzgebungskompetenz für das Vorhaben.
Mietenstopp, Mietobergrenzen und Absenkung überhöhter Mieten – das sind die drei zentralen Elemente des Instruments. Wir besprechen, wie das Konzept der Linken aussieht, was die anderen Parteien sagen und inwiefern das Thema „Mieten“ ein zentrales Thema im Wahlkampf wird.
Passend zur kommenden Bundestagswahl am 23. Februar 2025 sind wir zurück aus der verlängerten Sommerpause.
In der neuen Folge spricht Philipp mit Melanie Weber-Moritz, Bundesdirektorin des Deutschen Mieterbundes (DMB), über sozialen Klimaschutz für Mietwohnungen.
Der DMB vertritt mit seinen knapp 300 örtlichen Mietervereinen zusammen rund drei Millionen Mieter*innen.
Im Gespräch geht es um energetische Modernisierung als soziale Frage. Wir sprechen darüber, warum mit dem Gesetz der Modernisierungsumlage allein die Mieter*innen für den Klimaschutz bezahlen müssen, wie sich soziales Wohnen und Klimaschutz zusammenzubringen lassen und was es mit dem "Drittelmodell" auf sich hat, das der DMB zusammen mit dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) als Alternative vorschlägt.
Hohe Mieten und explodierende Heizkosten machen das Dach über dem Kopf für immer mehr Menschen zur Armutsfalle. Immer größere Teile der Bevölkerung, wie Alleinerziehende, Rentner*innen oder Transferleistungsbeziehende, sind faktisch vom normalen Wohnungsmarkt ausgeschlossen.
Wir sprechen mit Ulrich Schneider, seit 1999 Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbands, Autor und Sozialexperte, über die sozialen und psychischen Folgen von Wohnungsnot für Betroffene und die Gesellschaft. Inwiefern befördert die Krise am Wohnungsmarkt den Rechtsruck und die gesellschaftliche Entsolidarisierung? Was hat die Ampel im Bund politisch auf den Weg gebracht, um die Situation von Armutsbetroffenen am Wohnungsmarkt zu verbessern? Warum ist es so schwierig Bewegung gegen Armut aufzubauen?
Bei der letzten Bundestagswahl versuchte sich Olaf Scholz als „Kanzler für bezahlbares Wohnen“ zu stilisieren – heute wissen wir: die aktuelle Bundesregierung ist ein mietenpolitischer Totalausfall. Kein Mietendeckel, zu wenig bezahlbarer Neubau, selbst bei der Verlängerung der Mietpreisbremse gibt es Probleme.
Wir ziehen mit Caren Lay, Sprecherin für Mieten, Wohnen, Bauen der Linken im Bundestag eine Bilanz der Wohnungspolitik der Ampel. Was haben SPD, Grüne und FDP für Mieter*innen erreicht? Warum spielt Wohnungspolitik nur eine kleine Rolle im Bund?
Seit Jahren streitet Caren als eine der profiliertesten Wohnungspolitikerin im Bundestag für einen bundesweiten Mietendeckel und eine neue Wohngemeinnützigkeit. In ihrem 2022 veröffentlichtem Buch Wohnopoly beschreibt sie, wie die Immobilienspekulation das Land spaltet und welche politischen Antworten es darauf gibt.
Im Gespräch erklärt uns Caren, warum Wohnen eine Klassenfrage ist – und inwiefern sie sich bei Social Media aktuell mit großem Erfolg als Rapperin hervortut.
Am 01. Juni sind bis zu 12.000 Menschen in Berlin für bezahlbares Wohnen auf der Straße. Ein großer Erfolg, nachdem die Mieten-Demos in den letzten Jahren ausfielen und die Mietenbewegung kriselte. Mit Johannes und Sanna vom Bündnis gegen Mietenwahnsinn und Verdrängung diskutieren wir: ist die Mietenbewegung zurück? Woher kommt die neue Dynamik? Was sind aktuelle Auseinandersetzungen? Wie gehts es weiter und welche Aktionen sind im Vorfeld der Bundestagswahlen 2025 zu erwarten?
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