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In dieser Folge begleitet uns ein realer Fall: Ein 48-jähriger Patient leidet über Wochen unter vielfältigen Entzündungszeichen. Doch die endgültige Diagnose einer akuten myeloischen Leukämie (AML) war nicht einfach zu stellen. PD Dr. Maximilian Christopeit erklärt, warum es so schwierig sein kann, eine AML frühzeitig zu diagnostizieren, wie sich eine AML pathophysiologisch entwickelt und wie die Überlebenschancen heutzutage sind.
Husten, Halsschmerzen, Fieber, Mundschleimhaut- und Gelenkentzündungen – wann können hinter unspezifischen Symptomen auch schwerwiegende Erkrankungen stecken? Ein Fallbeispiel aus dem Vorbereitungskurs zur Facharztprüfung Innere Medizin – Hämatologie/Onkologie verdeutlich, wie schwierig es ist, eine akute myeloische Leukämie frühzeitig zu erkennen.
"Ich habe junge, fitte Menschen verloren, bevor die Diagnose stand. Wir haben es uns im Nachgang angeguckt. Wir haben keinen Fehler gefunden, den wir hätten anders machen können. Diese Erkrankung kann so schnell verlaufen, so fatal ausgehen, dass es schwierig ist, von diagnostischen Fallstricken zu sprechen", berichtet PD Dr. med. Maximilian Christopeit von seinen Erfahrungen mit der AML.
Welche Untersuchungen dennoch diagnostische Hinweise geben können und für Therapieentscheidung wichtig sind, erklärt der Experte in dieser Folge. Außerdem werfen wir einen Blick auf die Pathogenese der AML. Wieso drängen Blasten in das Blut und Knochenmark? Wieso sind Betroffene so infektionsgefährdet? Und welche weiteren Komplikationen machen die Erkrankung so gefährlich? Und natürlich besprechen wir, wie es im Fall des Patienten mit Infektneigung weiterging.
Der besprochene Fall: Mann mit vielfältigen Entzündungszeichen
Der 46-jährige Patient zeigt seit 6-8 Wochen verschiedene Entzündungszeichen: Halsentzündung, orale Aphten, Gelenkschmerzen und eine febrile Nasenentzündung. Es besteht ein ungewollter Gewichtsverlust von 2-3 kg. In der körperlichen Untersuchung zeigt sich ein altersentsprechend unauffälliger Befund. >>Hier geht`s zum Trainingsfall (nach Registrierung)
Privat-Dozent Dr. med. Maximilian Christopeit ist Oberarzt am Zentrum für Onkologie, II. Medizinische Klinik und Poliklinik am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf und arbeitet am Universitären Cancer Center Hamburg. Er hat gemeinsam mit Prof. Dr. med. Florian Lordick und PD D. med. Christoph Oing den Vorbereitungskurs zur Facharztprüfung Hämatologie und Onkologie herausgegeben.
Die neuen Trainingsfälle können Sie auch im Sonderheft der Zeitschrift Die Onkologie (Heft 3) in Print lesen. Bestellen Sie sich einfach hier ein Gratisheft (solange der Vorrat reicht).
Unsere Kontaktdaten, weitere Informationen und Lektüretipps finden Sie im Podcast-Artikel auf SpringerMedizin.de.
Redaktion und Realisation: Anika Aßfalg
By Redaktion SpringerMedizin.de5
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In dieser Folge begleitet uns ein realer Fall: Ein 48-jähriger Patient leidet über Wochen unter vielfältigen Entzündungszeichen. Doch die endgültige Diagnose einer akuten myeloischen Leukämie (AML) war nicht einfach zu stellen. PD Dr. Maximilian Christopeit erklärt, warum es so schwierig sein kann, eine AML frühzeitig zu diagnostizieren, wie sich eine AML pathophysiologisch entwickelt und wie die Überlebenschancen heutzutage sind.
Husten, Halsschmerzen, Fieber, Mundschleimhaut- und Gelenkentzündungen – wann können hinter unspezifischen Symptomen auch schwerwiegende Erkrankungen stecken? Ein Fallbeispiel aus dem Vorbereitungskurs zur Facharztprüfung Innere Medizin – Hämatologie/Onkologie verdeutlich, wie schwierig es ist, eine akute myeloische Leukämie frühzeitig zu erkennen.
"Ich habe junge, fitte Menschen verloren, bevor die Diagnose stand. Wir haben es uns im Nachgang angeguckt. Wir haben keinen Fehler gefunden, den wir hätten anders machen können. Diese Erkrankung kann so schnell verlaufen, so fatal ausgehen, dass es schwierig ist, von diagnostischen Fallstricken zu sprechen", berichtet PD Dr. med. Maximilian Christopeit von seinen Erfahrungen mit der AML.
Welche Untersuchungen dennoch diagnostische Hinweise geben können und für Therapieentscheidung wichtig sind, erklärt der Experte in dieser Folge. Außerdem werfen wir einen Blick auf die Pathogenese der AML. Wieso drängen Blasten in das Blut und Knochenmark? Wieso sind Betroffene so infektionsgefährdet? Und welche weiteren Komplikationen machen die Erkrankung so gefährlich? Und natürlich besprechen wir, wie es im Fall des Patienten mit Infektneigung weiterging.
Der besprochene Fall: Mann mit vielfältigen Entzündungszeichen
Der 46-jährige Patient zeigt seit 6-8 Wochen verschiedene Entzündungszeichen: Halsentzündung, orale Aphten, Gelenkschmerzen und eine febrile Nasenentzündung. Es besteht ein ungewollter Gewichtsverlust von 2-3 kg. In der körperlichen Untersuchung zeigt sich ein altersentsprechend unauffälliger Befund. >>Hier geht`s zum Trainingsfall (nach Registrierung)
Privat-Dozent Dr. med. Maximilian Christopeit ist Oberarzt am Zentrum für Onkologie, II. Medizinische Klinik und Poliklinik am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf und arbeitet am Universitären Cancer Center Hamburg. Er hat gemeinsam mit Prof. Dr. med. Florian Lordick und PD D. med. Christoph Oing den Vorbereitungskurs zur Facharztprüfung Hämatologie und Onkologie herausgegeben.
Die neuen Trainingsfälle können Sie auch im Sonderheft der Zeitschrift Die Onkologie (Heft 3) in Print lesen. Bestellen Sie sich einfach hier ein Gratisheft (solange der Vorrat reicht).
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