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Hören Sie mit mir auf Worte aus dem Johannesevangelium, Kapitel 6, Vers 35:
„Jesus sprach zum Volk: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten.“
Kurz vor dieser Aussage hatte Jesus ein erstaunliches Wunder getan, als er 5000 Menschen mit fünf Broten und zwei Fischen satt machte. Diese vielen Menschen waren zusammengekommen, um Jesus zu hören. Bei der Predigt von Jesus war die Zeit im Flug vergangen und nun war es Abend geworden und weit und breit gab es keine Möglichkeit, dass die Menschen noch was zu essen bekommen konnten. Und so kam es zu diesem Speisungswunder am Rande des Sees. Die Menschen erlebten, dass Jesus tatsächlich auch bei diesen ganz alltäglichen Bedürfnissen in ihr Leben eingreifen kann. Er stillte ihren Hunger und machte sie alle satt. Das Volk ist daraufhin so begeistert, dass sie Jesus sogar zum König machen wollen. Sie wünschen sich, dass er endlich die Herrschaft in Israel übernimmt und dass es ihnen dann viel besser gehen würde. Doch Jesus reagiert ablehnend. Er macht deutlich, wozu er wirklich gekommen ist. Er will mehr: Er will den Lebensdurst und den Lebenshunger stillen. „Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten“, sagt Jesus und lädt das Volk ein, zu ihm zu kommen und bei ihm zu bleiben.
Das ist der große Unterschied von Jesus zu allen Religionen. Dort bleibt immer die Frage: Reicht es, was ich getan habe. Kann ich gewiss sein, dass Gott mir nicht mehr gram ist, weil meine Rechtfertigung vor Gott von meiner Leistung abhängt. Es bleibt die tiefe Unsicherheit: Habe ich genug getan?
Ganz anders bei Jesus! „Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten.“ Das ist der Anspruch von Jesus. Bei ihm heißt es nicht: Du musst der Gottheit Brot geben, ein Geldopfer bringen, viele gute Taten tun, sondern Jesus ist das Brot des Lebens. Durch ihn bekommen wir das Leben und in ihm haben wir das Leben. Wer ihn annimmt, der muss keine Leistungen bringen, um das Leben zu bekommen, sondern hat das Leben, wird nie mehr hungern und nicht durstig werden. Die Sehnsucht des Lebens ist gestillt.
Ich habe in meinem Leben mit vielen Menschen zu tun, die von verschiedenen Süchten betroffen sind. Schon sehr früh lernte ich die schlimmen Folgen der Alkoholsucht kennen. Später kamen die Erfahrungen mit Drogensüchten dazu. Aber egal, um welche Sucht es sich handelt: Immer gilt der Satz: Hinter jeder Sucht steckt eine tiefe Sehnsucht. Es ist die Sehnsucht nach mehr, die Sehnsucht nach erfülltem und wahrem Leben. Solange die tiefe Sehnsucht des Lebens nicht gestillt ist, fällt es schwer, auf Suchtmittel zu verzichten, denn das Suchtmittel ermöglicht ja wenigstens für eine kurze Zeit die Illusion, dass das Leben doch schön ist. Aber die Ernüchterung kommt und die Enttäuschung ist umso größer. Deshalb ist es so hilfreich, wenn Menschen durch den Glauben erleben, dass Jesus die tiefe Sehnsucht nach Leben erfüllt. Ich kenne viele, die dies erfahren haben und dann auch auf Suchtmittel verzichten konnten. Das ist auch im Glauben nicht einfach, aber sie haben erlebt, dass das Versprechen von Jesus stimmt: „Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten.“ Wir können Jesus darum bitten, dass auch wir oder unsere Freunde dies erleben.
Autor: Pfarrer Reinhard Holmer
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By ERF - Der SinnsenderHören Sie mit mir auf Worte aus dem Johannesevangelium, Kapitel 6, Vers 35:
„Jesus sprach zum Volk: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten.“
Kurz vor dieser Aussage hatte Jesus ein erstaunliches Wunder getan, als er 5000 Menschen mit fünf Broten und zwei Fischen satt machte. Diese vielen Menschen waren zusammengekommen, um Jesus zu hören. Bei der Predigt von Jesus war die Zeit im Flug vergangen und nun war es Abend geworden und weit und breit gab es keine Möglichkeit, dass die Menschen noch was zu essen bekommen konnten. Und so kam es zu diesem Speisungswunder am Rande des Sees. Die Menschen erlebten, dass Jesus tatsächlich auch bei diesen ganz alltäglichen Bedürfnissen in ihr Leben eingreifen kann. Er stillte ihren Hunger und machte sie alle satt. Das Volk ist daraufhin so begeistert, dass sie Jesus sogar zum König machen wollen. Sie wünschen sich, dass er endlich die Herrschaft in Israel übernimmt und dass es ihnen dann viel besser gehen würde. Doch Jesus reagiert ablehnend. Er macht deutlich, wozu er wirklich gekommen ist. Er will mehr: Er will den Lebensdurst und den Lebenshunger stillen. „Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten“, sagt Jesus und lädt das Volk ein, zu ihm zu kommen und bei ihm zu bleiben.
Das ist der große Unterschied von Jesus zu allen Religionen. Dort bleibt immer die Frage: Reicht es, was ich getan habe. Kann ich gewiss sein, dass Gott mir nicht mehr gram ist, weil meine Rechtfertigung vor Gott von meiner Leistung abhängt. Es bleibt die tiefe Unsicherheit: Habe ich genug getan?
Ganz anders bei Jesus! „Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten.“ Das ist der Anspruch von Jesus. Bei ihm heißt es nicht: Du musst der Gottheit Brot geben, ein Geldopfer bringen, viele gute Taten tun, sondern Jesus ist das Brot des Lebens. Durch ihn bekommen wir das Leben und in ihm haben wir das Leben. Wer ihn annimmt, der muss keine Leistungen bringen, um das Leben zu bekommen, sondern hat das Leben, wird nie mehr hungern und nicht durstig werden. Die Sehnsucht des Lebens ist gestillt.
Ich habe in meinem Leben mit vielen Menschen zu tun, die von verschiedenen Süchten betroffen sind. Schon sehr früh lernte ich die schlimmen Folgen der Alkoholsucht kennen. Später kamen die Erfahrungen mit Drogensüchten dazu. Aber egal, um welche Sucht es sich handelt: Immer gilt der Satz: Hinter jeder Sucht steckt eine tiefe Sehnsucht. Es ist die Sehnsucht nach mehr, die Sehnsucht nach erfülltem und wahrem Leben. Solange die tiefe Sehnsucht des Lebens nicht gestillt ist, fällt es schwer, auf Suchtmittel zu verzichten, denn das Suchtmittel ermöglicht ja wenigstens für eine kurze Zeit die Illusion, dass das Leben doch schön ist. Aber die Ernüchterung kommt und die Enttäuschung ist umso größer. Deshalb ist es so hilfreich, wenn Menschen durch den Glauben erleben, dass Jesus die tiefe Sehnsucht nach Leben erfüllt. Ich kenne viele, die dies erfahren haben und dann auch auf Suchtmittel verzichten konnten. Das ist auch im Glauben nicht einfach, aber sie haben erlebt, dass das Versprechen von Jesus stimmt: „Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten.“ Wir können Jesus darum bitten, dass auch wir oder unsere Freunde dies erleben.
Autor: Pfarrer Reinhard Holmer
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