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Robert Müller erzählt von seinem Erfolg beim 1550 Kilometer langen Transpyrenees Race. Als wahrer Radsport Purist und Verfechter der reinen Lehre, hat er sich zu den bestehenden (und durchaus strengen) unsupported Regeln noch zusätzliche selbst auferlegt: Er bleibt dauerhaft offline und informiert sich nicht über Zwischenstände, nimmt keine Quartiere in Anspruch und kauft sich kein Trinkwasser.
Es lief bei weitem nicht alles rund: die kürzest mögliche Strecke auf katastrophal schlechter Straße, ein ausgewachsener Hungerast und eine Schlafpause, die unabsichtlicherweise 8 statt 3 Stunden dauerte. Spätestens als Robert bemerkt, dass er verschlafen hat, rechnet er sich keine Chancen auf eine Top Platzierung mehr aus, doch im Ziel erlebte er bei der Antwort auf seine Frage: „What is my position?“ eine große Überraschung.
Nur eine Woche später stand auch schon der nächste Start bevor: Per Interrail Ticket ging es nach Süditalien. Mit der reparierten Gabel seines Einser-Rades, das mit 25mm Reifen und Felgenbremse für die dortigen Straßenverhältnisse sicher nicht die ideale Wahl war, ging es zum 2VS, dem Two-Volcano Sprint vom Vesuv zum Ätna.
1650 Kilometer und 35.000 Höhenmeter später erreichte Robert das Ziel. Gewonnen hat er dieses Mal zwar nicht, aber die Erlebnisse könnten wieder ein ganzes Buch füllen: Straßen wurden von einem Erdrutsch beschädigt, eine Mülltonne wurde zum Not-Unterschlupf, und von der Fähre nach Messina verpasste er den Landgang.
Der Saisonabschluss beim „Across Andes“ in Südamerika wurde leider von einem Sturz überschattet, Roberts Wunden wurden erst nach einer wahren Tortur verarztet. Nach ein paar Tagen Pause konnte er aber immerhin seine Bikepacking Reise durch Patagonien antreten um schlussendlich in einer argentinischen Kneipe mit Fussball Fans den WM Titel der Gauchos zu feiern.
Robert Müller auf Instagram: @radbert_m
Robert Müller auf Strava: www.strava.com/athletes/2067075
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Unser liebster Stammgast ist wieder im Studio, diesmal aber live: Robert Müller kommt – luxuriös wie man ihn kennt – in seiner goldenen Stretch-Limousine, wird vom Chauffeur und einer Reihe Bodyguards über den roten Teppich ans Mikrofon geleitet. Oder so ähnlich. Eigentlich kommt er per Fahrrad nach einer kurzen Nacht am Salzburger Bahnhof mit seiner Packtasche zu einem Kurzbesuch nach Graz.
Straps und Flo möchten eigentlich über sein bisher spannendstes unsupported Rennen, das Transpyrenees, sprechen, wofür Robert mit dem dotwatcher „Rookie of the year“ Award geehrt wurde. Doch irgendwie gab es auch davor schon so viel zu erzählen, dass wir erst nach dem Race Around Niederösterreich, dem Race Across The Alps und dem Ultracycling Dolomitica zum eigentlichen Thema kommen.
Bei der Lockerheit, mit der Robert Müller über seine Rennen redet, könnte man fast vergessen, dass der Mann schon seit 25 Jahren Rennen auf der ganzen Welt fährt, pro Jahr 35.000 Kilometer trainiert und einfach ein Vollblut Rennfahrer ist. Trotzdem gibt es so viele Hoppalas und unterhaltsame Geschichten, die ihn dann doch als das enttarnen, was er eigentlich ist: Ein Top-Radsportler, der gar nicht so professionell ist, wie man denkt, aber trotz aller Missgeschicke unfassbar starke Leistungen abliefert. Last-Minute Reparaturen, Verspätungen vor dem Start, Navigationsfehler aufgrund von alten GPX Files oder eine gebrochene Gabel und daher ein Start mit einem Mietrad hindern ihn nicht daran, immer am Podium zu finishen und meistens sogar zu gewinnen.
Übrigens: Wer Robert Müller beim RATA begleiten möchte, darf sich gerne bei ihm melden. Chronischer Betreuermangel gehört genau so zu ihm, wie penible Vorbereitung bis ins letzte Detail.
Robert Müller auf Instagram: @radbert_m
Robert Müller auf Strava: www.strava.com/athletes/2067075
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Heute zu Gast im Sitzfleisch-Studio: Anja Gleichweit! Anja hat soeben das Gran Guanche mit 618 Kilometern und 14.000 Höhenmeter über 5 Kanarische Inseln absolviert und erzählt von ihrem ersten unsupported Ultra Radrennen, bei dem es richtig gut gelaufen ist.
In der Vergangenheit hat sich nach einigen Jahren im Fussball und vielen erfolgreichen MTB Rennen das Rennrad als Favorit herauskristallisiert. Bald hat Anja die Liebe zu langen Touren und dem Bikepacken entdeckt, und dann war es nur eine Frage der Zeit, bis sie gemeinsam mit Freundinnen kurzentschlossen die Chance wahrgenommen hat, sich dieser Herausforderung mit Start auf Lanzarote und Ziel auf La Gomera zu stellen.
Anja begeistert uns aber nicht nur mit ihrer positiven Einstellung und Ausstrahlung, sondern auch mit ihrem Einsatz für den Radsport generell: Sie arbeitet im Organisationsteam der Ultra Rad Challenge in Kaindorf, organisiert Radsport Camps für Frauen und ist auch als Guidin für Gruppen oder einzelne Personen aktiv, die ihre Fahrtechnik verbessern wollen.
In der heutigen Episode hört ihr, wie Anja das Gran Guanche mit allen Höhen und Tiefen in 2 Tagen und 15 Stunden gemeistert hat, wie das mit der Nahrungssuche spät nachts dort so läuft, und warum ihr euch so schnell wie möglich für ein Basecamp bei ihr anmelden sollt!
Aufgelockert wird die Aufnahme von Sprachnachrichten ihrer Mitstreiterinnen, mit denen wir Anja spontan überraschen.
mehr über Anja und ihre Female Cycling Basecamps: https://femalecyclingbase.at/
Auf Instagram: @femalecyclingbase
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Sonderausgabe Race Around Rwanda // Episode 5
In dieser Bonus Episode besprechen Christoph Strasser und Florian Kraschitzer die Fragen, die von der Community zum unsupported Rennen rund um Ruanda gestellt wurden.
Wieviel kostet die Teilnahme in etwa? Wie sicher fühlt man sich in Zentralafrika? Welche Möglichkeiten gibt es sich unterwegs zu verpflegen? Wie geht es Flo körperlich, was macht die Regeneration und was kann man bei Nervenbeeinträchtigungen an Händen und Fingern tun? Was allerdings unklar bleibt, ist die Frage, ob man sich von Flo wirklich Tipps zur Reifenwahl geben lassen will?
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Sonderausgabe Race Around Rwanda // Episode 4
Es war fast schon zu erwarten: In den letzten 24 Stunden muss Flo Kraschitzer wieder improvisieren und Probleme lösen. Der Reifen hält zwar so irgendwie bis ins Ziel durch, aber die Elektronik fällt plötzlich aus. Kein Licht, kein Garmin, dafür eine ungeplante Schlafpause am Straßenrand. Wie das passieren konnte, weiß niemand, aber genau diese unvorhersehbaren Zwischenfälle gehören bei unsupported Rennen irgendwie dazu. Somit kann Flo die letzte Nacht nicht durchdrücken, sondern muss sein Biwak aufschlagen, um im Morgengrauen weiterzufahren.
Es wird schlussendlich der sehr gute 14. Platz, für die Umrundung Ruandas benötigt Flo insgesamt 86:44 Stunden. Aber wie wichtig ist das Ergebnis eigentlich, geht es nicht viel mehr um die Erlebnisse und die unvergesslichen Eindrücke in diesem wunderschönen Land?
Die kompletten Ergebnisse und alle Infos zum Rennen findet ihr auf: www.racearoundrwanda.com/
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Sonderausgabe Race Around Rwanda // Episode 3
Es wird dramatisch! Beim Aufpumpen des Hinterreifens passiert Flo Kraschitzer ein Missgeschick: Das Rad macht sich selbständig, fällt um, und dabei bricht das Ventil in der Pumpe. Mitten in Ruandas Hinterland, weit entfernt vom nächsten Dorf, ist Flo in dieser Situation völlig hilflos und kann weder den Schlauch wechseln, noch die Pumpe retten. Glücklicherweise kann er sich ein Moto-Taxi organisieren um zurück zum Checkpoint zu gelangen. Tags darauf geht es dann ausgeschlafen, mit gut gefülltem Magen und repariertem Bike weiter. Nach dem Wiedereinstieg am Punkt, wo Flo am Vorabend abgeholt wurde, kommt er aber bald zu Sturz. Es passiert nichts schlimmes, aber die Summe an kleinen Schrammen nimmt nun schon schmerzhafte Ausmaße an.
Landschaftlicher Höhepunkt des dritten Tages ist die Durchquerung des Dschungels an der Grenze zu Burundi im Süden des Landes. Noch liegen eine letzte Nacht und ein letzter Tag vor dem tapferen kämpfenden Flo. Wird er den schwierigsten Gravel-Abschnitt meistern? Hält der Reifen bis ins Ziel durch? Welche Herausforderungen warten noch?
In der letzten Episode der Race Around Ruanda Sonderausgabe werden wir von Flo hören, wie er es bis ins Ziel geschafft hat, und besprechen im Anschluss die Fragen, die von der Community an ihn gestellt wurden. Bleibt dran!
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Sonderausgabe Race Around Rwanda // Episode 2
Vom Checkpoint 1 führt die selektive Strecke in den Norden Ruandas. Flo Kraschitzer erzählt von seinen Eindrücken der Fahrt durch das Vulkanland und entlang der Grenzen zu Uganda und der demokratischen Republik Kongo. Die Route führt auf knapp 3000 Meter Höhe, über steile Gravel-Anstiege durch Teeplantagen und entlang des Congo-Nile-Trails am Kiwusee.
So beeindruckend die Landschaft und so stabil die Kondition von Flo auch sein mögen – ganz nach Wunsch läuft es dann aber doch nicht. Die technischen Probleme häufen sich, Flo muss einige Male an Bikeshops anhalten. Dort wird es dann meist sehr hektisch, es ist aber nicht immer hilfreich, wenn viele helfende Hände zugleich anpacken.
In der zweiten Folge des Race Around Ruanda Specials hören wir, wie es Flo bis zum Halfwaypoint geht, ob er vom Africa Rising Cycling Center als Nachwuchs Talent entdeckt wird, und wie sich das Rennen an der Spitze des Feldes entwickelt. Ulrich Bartholmös erholte sich erst kurz vor dem Start von einer Krankheit, konnte aber teilnehmen und führte das Rennen dann sogar an. Doch leider musste er bei Halbzeit doch die Notbremse ziehen. Er hat sich mit Flo zusammengesetzt und von seinen Erlebnissen erzählt.
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Sonderausgabe Race Around Rwanda // Episode 1
Florian Kraschitzer vor der Abreise nach Kigali: „Ich ziehe in ein Abenteuer!“ In ein 1000 Kilometer langes unsupported Abenteuer, um genau zu sein. Einige Stunden später sitzt er beim Umsteigen am Flughafen in Istanbul für einen Tag fest und bekommt einen ersten Vorgeschmack auf das, was in der Woche vor dem Rennen folgen sollte: Viel Improvisieren in einer für ihn völlig neuen Umgebung.
Flo nützt die verbleibende Zeit in Zentralafrika, um sich an das feucht-milde Klima und die Höhenlage zu gewöhnen, erkundet die ersten Abschnitte der Strecke und lernt die extrem freundlichen Menschen und die lokalen Gegebenheiten kennen. Als Freund der zuckerhaltigen Ernährung wird er von der Verfügbarkeit von Lebensmitteln und der Anzahl an Einkaufsmöglichkeiten gleich mal überrascht.
Erste technische Probleme gibt es bereits vor dem Start, die kann er aber noch relativ souverän lösen. Ewig sollte das farbenfrohe Rad von Flo aber nicht durchhalten, wie wir in den kommenden Episoden erfahren werden.
In der ersten Folge des Race Around Ruanda Specials hören wir, wie es Flo bis zum ersten Checkpoint geht, ob er den Hummelmodus zündet, und ob er das enorme Anfangstempo der einheimischen Spitzenfahrer mitgehen will. Beziehungsweise mitgehen kann.
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Unser Lieblings Podcast-Host Flo Kraschitzer ist unterwegs zu einer besonderen Herausforderung: Er nimmt am Race Around Ruanda teil, einer Challenge, die über 1000 Kilometer unsupported rund um das kleine Land in Zentralafrika führt.
In der heutigen Episode erzählt Flo, wie er sich vorbereitet hat, wie es um seine Form steht, was er auf sein Gravel-Bike packt und wie seine Ziele lauten, die er mit der (hoffentlich) weiterentwickelten Kraschitzer-Methode erreichen möchte.
Wir tauchen heute aber auch etwas tiefer in die Geschichte Ruandas ein, versuchen über die Radsportbegeisterung in Afrika zu berichten, beleuchten die Entwicklung in den letzten Jahren und lernen dabei völlig überraschend, wie groß der Stellenwert des Rades in Ruanda ist – nicht zuletzt durch den Einsatz eines ehemaligen RAAM Siegers und Tour de France Teilnehmers.
Achtung Spoiler: Straps ist völlig verblüfft von Flo's streberhafter Vorbereitung. Er wirkt richtig motiviert und sitzt mit einem Buch über Ruanda im Studio. Wenn er auf das Race nur halb so gut vorbereitet ist, wie auf die aktuelle Aufnahme, dann wird er dort einen heißen Reifen ins hügelige Terrain brennen!
Verfolgen könnt ihr das ganze unter: www.racearoundrwanda.com
Und auf den Social Media Kanälen von @dontatflo und @straps_377
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