
Sign up to save your podcasts
Or


!
Ich bin mit den Comics von Asterix und Obelix groß geworden. In denen wurden Schimpfwörter und Beleidigungen in Sprechblasen durch eine Kombination aus Symbolen und wirren Schriftzeichen dargestellt.
Der Apostel Paulus hätte folgende Zeilen also genauso gut an die unbeugsamen Gallier schreiben können, anstatt sie an die Christen in Ephesus zu richten: „Kein schlechtes Wort komme aus eurem Mund, sondern nur eins, das gut ist zur notwendigen Erbauung, damit es den Hörenden Gnade gibt!“
Beim Lesen merke ich: Diese Ermahnung hatten nicht nur die Christen damals nötig. Ich brauche sie heute genauso. Okay, ich schimpfe vielleicht nicht so viel wie Asterix und Obelix, aber trotzdem kommen mir immer wieder "schlechte Wörter" über die Lippen. Schimpfwörter, Kraftausdrücke oder gar Beleidigungen. Die tun meinem Gegenüber nicht gut und mir selbst auch nicht. Was nun?
Erst denken, dann reden. Der Grund für meinen Ärger kann natürlich berechtigt sein. Das Gefühl, das ich empfinde, ist auch real. Nur, was habe ich davon, andere schlecht zu machen? Werde ich dadurch besser? Fühle ich mich dadurch besser? Nein.
Gute Worte können aber genau das schaffen. Ehrliche und zugleich wertschätzende Worte. Worte, die die Beziehung fördern. Worte, die mir selbst und dem anderen helfen, gemeinsam voranzukommen. Paulus nennt sie „Worte, die Gnade geben.“ Das wäre doch mal was!
Also: Welche Symbole sollen meine Mitmenschen heute in meinen Sprechblasen entdecken?
Autor: Tobias Schier
Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden
By ERF - Der Sinnsender5
11 ratings
!
Ich bin mit den Comics von Asterix und Obelix groß geworden. In denen wurden Schimpfwörter und Beleidigungen in Sprechblasen durch eine Kombination aus Symbolen und wirren Schriftzeichen dargestellt.
Der Apostel Paulus hätte folgende Zeilen also genauso gut an die unbeugsamen Gallier schreiben können, anstatt sie an die Christen in Ephesus zu richten: „Kein schlechtes Wort komme aus eurem Mund, sondern nur eins, das gut ist zur notwendigen Erbauung, damit es den Hörenden Gnade gibt!“
Beim Lesen merke ich: Diese Ermahnung hatten nicht nur die Christen damals nötig. Ich brauche sie heute genauso. Okay, ich schimpfe vielleicht nicht so viel wie Asterix und Obelix, aber trotzdem kommen mir immer wieder "schlechte Wörter" über die Lippen. Schimpfwörter, Kraftausdrücke oder gar Beleidigungen. Die tun meinem Gegenüber nicht gut und mir selbst auch nicht. Was nun?
Erst denken, dann reden. Der Grund für meinen Ärger kann natürlich berechtigt sein. Das Gefühl, das ich empfinde, ist auch real. Nur, was habe ich davon, andere schlecht zu machen? Werde ich dadurch besser? Fühle ich mich dadurch besser? Nein.
Gute Worte können aber genau das schaffen. Ehrliche und zugleich wertschätzende Worte. Worte, die die Beziehung fördern. Worte, die mir selbst und dem anderen helfen, gemeinsam voranzukommen. Paulus nennt sie „Worte, die Gnade geben.“ Das wäre doch mal was!
Also: Welche Symbole sollen meine Mitmenschen heute in meinen Sprechblasen entdecken?
Autor: Tobias Schier
Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden

73 Listeners

1 Listeners

0 Listeners

0 Listeners

1 Listeners

16 Listeners

54 Listeners

1 Listeners

345 Listeners

16 Listeners

125 Listeners

1 Listeners

1 Listeners

0 Listeners

1 Listeners