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„Signatur meiner Kindheit“ Der Soziologe Ilija Matusko wurde 1980 geboren; seine Mutter stammt aus Bayern; sein Vater kam in den 1970er-Jahren aus dem damaligen Jugoslawien nach Deutschland. Jahrzehntelang arbeitete der Vater in der Gastronomie in Bayern, stand als Koch in der Küche, sieben Tage die Woche. Der Geruch von Frittierfett, so sagt Ilija Matusko es, wurde „zur Signatur meiner Kindheit“. Der Geruch von Frittierfett In seinem autobiografischen Essay „Seitenwechsel“ in SWR Kultur erzählte Matusko vom Tennissport und den damit verbundenen Klassenunterschieden, die er selbst in seiner Kindheit erlebt hat. Nun hat Matusko seinen Debütroman vorgelegt, der, wie er im Gespräch erzählt, autofiktional ist. „Jugo“, der Titel, ist doppeldeutig. Zum einen ist er die abwertende Bezeichnung für Menschen wie seinen Vater, für Einwanderer aus dem ehemaligen Jugoslawien. Zum anderen ist es der Name für einen heißen Wind, der über die Adria weht. Rückkehr nach 30 Jahren Matuskos Vater setzte sich eines Tages, nach 30 Jahren in Deutschland, in seinen Mercedes und zog zurück nach Kroatien. Die Eltern waren zu diesem Zeitpunkt bereits geschieden. Jugoslawien, das Heimatland des Vaters, war bereits in einem brutalen Bürgerkrieg explodiert. Nun kam der Vater als Rückkehrer in einem fremden Land an. Eine Liebeserklärung Ilija Matusko erzählt im Gespräch von seinem Aufwachsen mit seinen Eltern, „zwei Menschen ohne Sprache“, die in perfektionierten Arbeitsabläufen wortlos miteinander funktionierten. Von einem komplizierten Vater-Sohn-Verhältnis und davon, dass sein Roman letztendlich auch eine Liebeserklärung ist.

Im Jahr 1893 überschlagen sich in Honolulu die Ereignisse. Lili’uokalani, die Königin Hawaiis, wird in einem Staatsstreich gestürzt. Hinter dem Putsch stehen amerikanische Großgrundbesitzer, die schon bald die Regierungsgeschäfte übernehmen und vor allem ein Ziel verfolgen: den Anschluss Hawaiis an die USA. Durch den Umsturz gerät nicht nur das Leben der Monarchin aus den Fugen, sondern auch das der Journalistin Emma Nāwahī und das von Gertude Wolf, einer früheren Gesellschaftsdame der Königin. Die drei Frauen stehen vor der Frage, in welchem Maß sie sich den neuen Begebenheiten anpassen und in welchem Maß sie Widerstand leisten – das gilt auch Gertrude Wolf: „Um nicht einzuknicken, klein zu werden wie so viele, hält sie sich das selbstzufriedene, hämische Gesicht von Sanford Ballard Dole vor Augen, dem Präsidenten der Provisorischen Regierung. “ Wie niemand sonst steht er für die Gier und die Herrschsucht der Amerikaner, wie niemand sonst steht er für die Auslöschung all jener Prinzipien und Visionen, die Königin Liliʻuokalani politisch durchsetzen wollte.“ Quelle: Sabrina Janesch – Territorium Detailreich und mit Witz erzählt: Deutsche Einwanderer in Hawaii Janesch entfaltet in ihrem Roman ein Panorama an Geschichten von deutschen Einwanderinnen und Einwanderern auf Hawaii. Während die einen der Krone die Treue halten, stellen sich andere auf die Seite der provisorischen Regierung. Es ist ein spannender Stoff, den Sabrina Janesch mit vielen Details und Witz zum Leuchten bringt. Sie erinnert zum Beispiel daran, wie der frühere König Hawaiis bei einem Besuch im Kaiserreich den Hofstaat zum Staunen brachte, als er in der Uniform eines Preußischen Generals erschien – Paradefangschnur und Pickelhaube inklusive. All das wäre kurios und possierlich, schreibt Janesch, wenn es nicht so tragisch wäre. Denn die Freundschafts- und Handelsverträge nützen den Hawaiianern nach dem Putsch nichts. Ihr Inselarchipel ist endgültig zum Spielball größerer Mächte geworden. Das sieht auch Getrude Wolf, die in einer Vision die kommenden Konflikte vor Augen hat: „Die Augen verdreht, ging dein Blick nach innen, Nebel auf hoher See, und als er sich lichtete, lag da nicht das Königreich von Hawaiʻi, sondern ein entseeltes, entkerntes Territorium, verloren in den endlosen Weiten des Pazifiks, du sahst Feuer, Fräulein Wolf, Flammen, die alles, was hawaiisch war und gut, verzehrten, vernichteten, den Palast, das Gericht, die Regierungsgebäude, die Schulen, die Oper, selbst die Zinnen des Koʻolau-Gebirges, alles ging in Flammen auf.“ Historisch und hochaktuell: Der Kampf um Herrschaftsgebiet In Zeiten eines erstarkenden Neo-Imperialismus, der sich durch das Denken in Einflusssphären und Herrschaftsgebieten auszeichnet, liest sich der Roman bedrückend aktuell. Er erzählt eine Zeitenwende aus der Sicht derjenigen, die sie hautnah erfahren: Während die Königin versucht, die Monarchie mit diplomatischen Mitteln zu retten, schließt sich Gertrude Wolf der Rebellion an. Die Journalistin Emma Nāwahī beschließt, in ihrer Beobachterrolle zu bleiben – und hat so den klarsten Blick auf die Geschehnisse. Sie macht unter den Hawaiianern drei Typen aus: die Traditionalisten, die eher abwägend sind, die Opportunisten, die vor allem die eigene Geltungssucht ausleben, und schließlich die Heldenhaften. Vor dieser Gruppe graust es ihr am meisten: Natürlich würde auch sie gerne die Souveränität Hawaiis retten, es bewahren vor Annexion durch die USA und einer kulturellen, sprachlichen sowie gesellschaftlichen Gleichschaltung. Aber um welchen Preis – jeden? Quelle: Sabrina Janesch – Territorium „Bei dem Gedanken läuft es ihr kalt den Rücken runter. Größtenteils handelt es sich um hawaiische junge Männer, leicht lassen sie sich aufwiegeln von einem, der die richtigen Worte findet.“ Auch weil Sabrina Janesch beschreibt, wie Gewissheiten in kürzester Zeit verloren gehen, liest sich ihr Roman absolut gegenwärtig. „Territorium“ besticht dabei durch einen spannenden Plot, der in einem Aufstand der Monarchisten gipfelt. Der Roman lässt sich aber auch als Tragödie lesen. Der Ausgang der Geschichte ist schließlich bekannt. Im Palast der Königin residiert heute der US-amerikanische Gouverneur Hawaiis.

In fünf Tagen wird David Hastings sterben. Dann wird er in der Schweiz einen vorbereiteten Medikamentencocktail nehmen, der ihn tötet. Assistierter Suizid. Die Formalitäten sind geregelt, nur ein letzter Check wartet noch. Besser jetzt abtreten, wo die Welt noch Elemente von Verständlichkeit enthielt. Bald würde sie gänzlich fremd sein, jemandem wie ihm überhaupt keinen Halt mehr bieten. Quelle: Emma Cline - In die Schweiz David Hastings hat Alzheimer, er fürchtet die Veränderungen, die ihm bevorstehen und will deshalb sterben, solange er diese Entscheidung noch treffen kann. Der Mitte 70-Jährige steht im Zentrum von Emma Clines Roman „In die Schweiz“ – eine Figur, die man kennt aus der US-amerikanischen Literatur: weiß, wohlhabend, geschieden, kultiviert. Ein Mann, der tat, was getan werden musste, sich in seine Arbeit im Finanzwesen geflüchtet und die gesellschaftlichen Erwartungen erfüllt hat. Nun hat er sein Sterben geplant: Mit zwei Zwischenstationen bei seiner Tochter in London und einem Schulfreund aus Frankreich reist er nach Zürich. Vertraute Erzählmuster als Ausgangspunkt Diese Reise gibt diesem faszinierenden Roman den äußeren Rahmen; auch das ein vertrautes Erzählmuster. Davids Demenz jedoch erschüttert alles Vertraute, sie verändert das Erzählte und das Erzählen. Das zeigt sich am deutlichsten in der Erzählperspektive: Wie in ihren vorherigen Romanen erzählt die 1989 geborene Emma Cline auch hier personal: Sehr nah bei David, aber doch mit etwas Abstand zu ihm. Und sie spielt die Stärken dieser Erzählweise gekonnt aus: Wichtig ist allein, was für David wichtig ist. So braucht er zwar seinen Assistenten Cody dafür, dass die Planung funktioniert und er sein Ziel erreicht. Als Figur aber bleibt Cody schemenhaft. Vielmehr führt dieser Roman in die eigene Welt eines Demenzkranken. Lange konnte David den Schein des Gesundseins aufrechterhalten, durch Umwege, Ausflüchte, die er sich zurechtgelegt hat: Lächeln. Über Dinge im Raum sprechen, wenn man nicht weiß, wo man eigentlich ist. Doch zunehmend verliert er diese Fähigkeit, klammert sich an sein Notizbuch, in dem er – möglicherweise – alles Wichtige notiert. In kurzen, aber niemals verwirrenden Absätzen springen Davids Gedanken zwischen der Gegenwart, fragmentarischen Erinnerungen, wiederkehrenden Gedanken, Orientierungsversuchen, Zitaten aus Liedern, Texten. „Verwirrt. Das war die Sorte von altmodischem Euphemismus. Für das Stottern in Davids Verstand. Diese Zufallswiedergabe anderer verschwundener Dinge – Bilder, Fakten, Namen, bedeutsame und unbedeutende Zeitabschnitte. The quick brown fox. Ich werde alt, Mr Bones. Ha-ha.“ Die Bindung zur Welt verlieren Mit fast schon beängstigender-hypnotischer Ruhe erzählt Cline, wie Davids Demenz sein Bewusstsein, seine Wahrnehmung zersplittert – dabei korrespondiert dieser Erzählstil mit Davids einst kontrollierter Persönlichkeit. Doch nun entstehen immer mehr Risse, mehr Splitter, David zieht sich stärker in sich selbst zurück, verliert die Bindung zur restlichen Welt. Das ist teils friedlich, teils bitter-humorvoll– vor allem, wenn David Gegenstände oder Worte missversteht: Das deutsche Wort „Ausfahrt“ klingt für ihn wie „assfart“, also englisch für „Arschfurz“. Aber Emma Cline spart auch Davids Verzweiflung, seine zunehmende Aggressivität und die körperlichen Veränderungen nicht aus. „Aber das Leben, das dieses Hotelzimmer umfasste, umfasste auch die an seinen Oberschenkeln getrocknete Scheiße und das eine Mal, als er sich allein und von der hochstehenden Sonne wie betäubt auf einem Parkplatz wiedergefunden hatte, und den Umstand – einen Umstand, den er nie aus dem Gedächtnis verlor –, dass er eines Tages aufhören würde zu schlucken.“ Der Körper würde sich weigern. Quelle: Emma Cline - In die Schweiz Andere lassen sich nicht mehr täuschen Dieses innere Zersplittern kontrastiert Emma Cline mit Episoden, in denen David auf seiner Reise auf die Gegenwart der Anderen trifft: Das Zusammentreffen mit seiner Tochter Rebecca in einem exklusiven englischen Club, in dem er sich zwar bemüht, dass sie nichts merkt, seine Gedanken aber abschweifen. Warum ich/warum nicht ich – so gingen manche Leute mit schlechten Nachrichten um. Akzeptieren, dass man eben doch nichts Besonderes war. Rebecca hatte das noch nicht gelernt. Er in gewisser Weise schon. Quelle: Emma Cline - In die Schweiz „Der Fluch hatte ihn ereilt, es war zu spät. Die Vitamine blieben in der Schublade. Er ließ sein Gehirn bei Wörtern abschalten, ohne zu versuchen, sie aufzuspüren. The quick brown fox, the lazy dog. The lazy – Wie nannte man sie doch gleich, die kleinen Halbgardinen an den Fenstern?“ Oder eine leider unnötige Episode in einer Hotelbar, in der David auf eine Frau – vermutlich eine Prostituierte – trifft. Hier wiederholt Emma Cline nur, was längst klar ist: Dass David nur noch die Versöhnung mit seinem Schulfreund begehrt, sonst nichts und niemanden. Dieses Gespräch mit dem Schulfreund läutet das starke Ende des Romans ein. Hier zeigt sich noch einmal, wie viel emotionale Kraft in Emma Clines präzise-distanziertem Stil stecken kann. Es gibt keine tränenreiche Vergebung, kein Abschied, kein kitschiges Lebewohl. Nur zwei alte Männer, die sich nichts zu sagen haben. Kein Roman über Sterbehilfe Emma Clines trotz einiger Längen beeindruckender und berührender Roman „In die Schweiz“ handelt nicht von dem Für und Wider von Sterbehilfe: Für David steht der Entschluss fest. Als er am letzten Tag das Gift nimmt, das ihn töten wird, ändert sich für einige Absätze die Perspektive des Erzählens: Aus dem Er wird ein Du – und in diesen Absätzen steckt letztlich die Essenz von Davids Leben, von den kleinen Momente, die wirklich zählen. Es sind andere als man glauben mag. Denn letztlich erzählt „In die Schweiz“ auch davon, dass niemand ein anderes oder gar sein eigenes Leben jemals vollständig verstehen wird.

Shida Bazyar füllt die Lücken in der Geschichte eines Ortes mit Erzählungen von Fremdheit, Zugehörigkeit, Vertreibung und Heimat. Ein Panorama der letzten hundert Jahre.

Westberlin, 1980 Man kann das neue Buch von Sven Regener so zusammenfassen: zwei Brüder suchen eine Tasche. Westberlin am 23. Dezember 1980. Frankie und sein älterer Bruder Freddie jagen der verlorenen Tasche hinterher, denn darin sind Freddies Pass und die Flugtickets nach New York, ohne sie kann er seine Reise vergessen. Klingt überschaubar – Sven Regener sieht das etwas anders. So viel Action wie ein Indianer-Jones-Film „Also für mich ist ja nicht weniger Action als in einem Indiana-Jones-Film oder so. Ich meine, die jagen so einer Tasche hinterher mit gutem Grund, entwickeln dabei eine gehörige Paranoia, marodieren dreimal quer durch die Stadt“, beschreibt es der Autor. Indianer Jones auf Regener Art. Mit dieser irren Regener Syntax: Mäandernden Sätzen, die geradewegs in den Kopf von Frank Lehmann führen, der in dieser Geschichte noch von allen Frankie genannt wird. Immer wenn Frankie zu denken beginnt, entwickeln die Sätze ein Eigenleben, rattern im Takt von einem Gedanken zum nächsten: „Wieso denke ich immer so einen Scheiß, wenn ich mit meinem Bruder zusammen bin, fragte er sich rhetorisch, denn natürlich wusste er die Antwort ganz genau, weil es eben sein Bruder war und genau dafür ist so ein Bruder ja wohl auch da, dachte er, dass er einen an früher erinnert, als man noch klein war und alles eine große Bedeutung hatte.“ Es geht um viel mehr als die verlorene Tasche Und genau darum geht es in „Frankie und Freddie“: Was passiert, wenn man mit Anfang 20 versucht, erwachsen zu werden – und neben einem plötzlich wieder der Mensch steht, der einen noch als Kind kennt? Frankie ist erst seit ein paar Wochen in Berlin. Auch wegen seines großen Bruders ist er überhaupt erst in die Stadt gekommen. Von Freddie hat er sich ein bisschen Orientierung erhofft – aber Freddie ist angeschlagen, er hat an einer Medikamentenstudie teilgenommen und leidet seitdem unter Panikattacken. Frankie und Freddie streiten um alles Mögliche Menschenmengen machen ihm Angst, U-Bahn fahren kann er nicht mehr - und ausgerechnet jetzt will er nach New York, mit einem Künstlerstipendium. Es geht also um viel mehr als um Freddies Tasche. Frankie und Freddie streiten um alles Mögliche: „Es geht natürlich darum, dass es so etwas wie Bruderliebe gibt und dass sie versuchen, das auszuloten, wie weit das geht und was das eigentlich bedeutet“, erzählt der Autor. „Das Interessante, aber auch melancholische an diesem Alter, in dem sie sich befinden, ist, dass da schon die ersten Türen zugeschlagen sind. Man hat schon die ersten Entscheidungen gefällt und sieht zum ersten Mal, welche Tragweite die haben.“ Den Regener-Humor muss man mögen Melancholisch ist das durchaus. Schwer fühlt sich „Frankie und Freddie“ trotzdem nie an. Vorausgesetzt, man kann mit Regeners sehr spezieller Art von Humor etwas anfangen. Man muss es komisch finden können, wenn Menschen minutenlang aneinander vorbeireden, sich an einem einzigen Wort festbeißen oder mit größtem Ernst alte Familienrollen verhandeln. „Freddie! Du bist der Ältere von uns beiden. Ich will gar nicht wieder mit der Große-Bruder-Enttäuschung anfangen, als die du dich immer mehr entpuppst, aber ich will dich mal darauf hinweisen, dass du, wenn du hier einen auf Rad-ab machst, deinem kleinen Bruder nicht gerade ein Vorbild bist.“ „Du redest wie unsere Mutter!“ Quelle: Sven Regener – Frankie und Freddie Die großen Veränderungen im Leben Sven Regeners Komik ist nicht auf Pointen hin konstruiert. Sie entsteht aus seinen Figuren: aus ihrer Rechthaberei, ihren Missverständnissen, dem Schwirren um vermeintliche Kleinigkeiten – und aus der ungeheuren Ernsthaftigkeit, mit der sie all das betreiben. „Ich sehe Komik oder eben Humor in solchen Romanen eher als ein Mittel, dass man zwischendurch als Leser wie auch als Autor eine gewisse Distanz gewinnt zu den Gefühlen, mit denen man die ganze Zeit sozusagen belastet ist. Denn wenn man sich da wirklich hineinversenkt in das, was die Leute erleben, ist das teilweise sehr melancholisch“, sagt Regener. Sven Regener erzählt in „Frankie und Freddie“ von den großen Veränderungen im Leben, indem er ganz genau auf die kleinen schaut. Dabei sind Frankie und Freddie keine Figuren, die für irgendetwas stehen müssen. Sie dürfen rechthaberisch sein und ungerecht, ängstlich, albern, anstrengend – so viel lustiges, menschliches Gewusel! „Frankie und Freddie“ ist ein sehr komischer zärtlicher Roman über zwei Brüder – und über all das, was man miteinander ins Erwachsenenleben schleppt.
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