Table Today

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Table Today episodes

  • Nato-Gipfel Spezial


    In dieser Sonderausgabe von Table Today blicken wir auf den jüngsten NATO-Gipfel in Washington zurück, das wichtigste außenpolitische Ereignis des Jahres. Gemeinsam mit Gabriel Bub, unserem Experten vom Security Table, analysieren wir die Ergebnisse und diskutieren die zentrale Frage: Wie stark ist die NATO wirklich? 

    Wilhelmine Preußen spricht mit Christoph Heusgen, dem Vorsitzenden der Münchner Sicherheitskonferenz, über die Beschlüsse, die neue Rolle der Europäer und die Querschüsse des ungarischen Regierungschefs Viktor Orbán.


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    Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. 

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    32 min
  • Müssen wir den Soli abschaffen, Herr Bayaz?

    Seit Oktober arbeiten zwei Expertenkommissionen an Vorschlägen, um die Rahmenbedingungen zu ändern. Ein großer Wurf könnte es werden: Deutschland soll ein wettbewerbsfähiges und modernes Steuersystem bekommen, die Gesetze sollen vereinfacht, die Digitalisierung vorangetrieben und die Finanzämter entlastet werden. 

    Erste Details sind bekanntgeworden.

    Um die Vorschläge der Kommissionen und die Frage, was aus dem Solidaritätszuschlag werden soll, geht es auch im Table.Today-Podcast mit dem Finanzminister von Baden-Württemberg, Danyal Bayaz. 


    In den USA hat Präsident Joe Biden seine mit größter Aufmerksamkeit verfolgte Pressekonferenz gegeben. Er hatte dieses Mal keine Aussetzer - allerdings sorgen zwei Verwechslungen für Schlagzeilen in den USA.

    Die Frage bleibt, ob Biden die Diskussionen um seine erneute Kandidatur beenden kann.



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    26 min
  • Sind Frauen die besseren Unternehmerinnen, Frau Diem-Puello?

    Frauen in Vorständen – das ist immer noch selten in Deutschland. Auch Start-up-Gründer sind mehrheitlich Männer. Woran liegt das? Geht es doch nicht ohne Quote? Jedenfalls das Netzwerken haben Frauen gelernt: Im Verband deutscher Unternehmerinnen haben sich 1800 Frauen zusammengeschlossen. Die neue Präsidentin, Christina Diem-Puello, im Gespräch mit Helene Bubrowski.


    Die NATO-Mitglieder haben zum vielleicht letzten Mal Milliardenhilfen für die Ukraine beschlossen. In der Abschlusserklärung wird der NATO-Beitritt der Ukraine als „unumkehrbar“ bezeichnet. Michael Bröcker berichtet direkt aus Washington vom NATO-Gipfel.


    Wie groß ist die Gefahr durch KI? Wie stark sollten KI und mit ihr die großen Digital-Player reguliert werden? Meredith Whittaker, KI-Forscherin und Präsidentin der amerikanischen Signal-Foundation, bezieht klar Position.


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    30 min
  • Ist die SPD noch die Partei der Arbeiter, Herr Woidke?

    Der brandenburgische Ministerpräsident Dietmar Woidke sieht Fehler der Ampel-Koalition in der Sozialpolitik. Woidke erklärt die sinkende Popularität in der Arbeiterschaft auch mit missverständlichen politischen Botschaften zum Bürgergeld. Mit Blick auf mögliche Fehlanreize erinnert Woidke an Hartz IV: „Die Grundregel ‚Fördern und Fordern‘ halte ich nach wie vor für richtig.“ Er ergänzte: „Menschen, die arbeiten könnten, aber nicht arbeiten wollen, müssten anders behandelt werden als Menschen, die jeden Tag früh um fünf aus dem Bett steigen und dann irgendwo zur Arbeit fahren, ihren schweren Job machen und dann wieder nach Hause kommen. Das liegt auf der Hand.“

    Der Ministerpräsident wünscht sich seine SPD als „eine Partei der Mitte“. Im Gespräch mit Michael Bröcker betonte Woidke: „Die SPD muss eine Partei sein, die den Menschen im Land klarmacht, dass sie wirtschaftliche Kompetenz mit sozialer Kompetenz vereint.“ Außerdem müsse die SPD „klare Ansagen“ zur inneren Sicherheit machen und zeigen, dass „dieser Staat ein starker Staat ist, der handelt und handlungsfähig ist.“


    Der NATO-Gipfel in Washington hat mit einem Festakt zum 75-jährigen Bestehen des Bündnisses begonnen. US-Präsident Joe Biden sprach in seiner Rede davon, dass die NATO an einem Schlüsselmoment – einem „pivotal moment“ – ihrer Geschichte stehe. Er bekräftigte erneut die Unterstützung für die Ukraine. Michael Bröcker berichtet direkt aus Washington.


    Das neue Europaparlament ist insgesamt deutlich rechtslastiger. Welchen Einfluss wird die neu gegründete Rechtsaußen-Fraktion haben? Einschätzungen von Markus Grabitz vom Europe.Table.


    In der HIV-Prävention deutet alles auf einen medizinischen Durchbruch hin. Ein schon zugelassenes Medikament hat in einer Studie einen hundertprozentigen Schutz vor einer Ansteckung gewährleistet.




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    31 min
  • Wie lange geht der Gaza-Krieg noch, Herr Botschafter?

    Der israelische Botschafter in Deutschland, Ron Prosor, betrachtet den Iran als „Katastrophe für uns alle“. Der Iran habe versucht, Schritte der Annäherung zwischen Israel und Saudi-Arabien zu zerstören.

    Prosor nennt es einen Fehler, die Ideologie der Hamas verharmlost zu haben.


    Dass der Antisemitismus in Deutschland und in weiten Teilen Europas zugenommen habe, erschüttere ihn, sagt Prosor im Gespräch mit Michael Bröcker. „Aber wir sind eine starke Gesellschaft. Wir sind der einzige jüdische Staat in der Welt. Wir sind stark. Die Resilienz der Zivilgesellschaft ist enorm. Das gibt mir Kraft.“


    Eine Mehrheit der Deutschen sieht in den USA immer noch Deutschlands zentralen Partner in transatlantischen Sicherheitsfragen. Das geht aus einer Umfrage hervor, die das Meinungsforschungsinstitut dimap im Auftrag der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit (FNF) durchgeführt hat. Table.Briefings liegen die Ergebnisse vor. Sie fallen auf beiden Seiten des Atlantiks positiv für die NATO aus – mit 78 Prozent Zustimmung in Deutschland allerdings deutlich höher als in den USA (57 Prozent).


    Bundeskanzler Olaf Scholz will das Treffen der NATO-Staaten ab heute in Washington nutzen, um Berlins gewachsene militärische und finanzielle Verantwortung im Bündnis herauszustellen. 2,16 Prozent der Jahreswirtschaftsleistung gingen 2024 in die Verteidigung, heißt es in Regierungskreisen – womit die Vorgaben der NATO an Deutschland ein Jahrzehnt nach ihrem Gipfel in Wales 2014 erfüllt seien. Auch bei der Unterstützung der Ukraine mit Munition und Luftverteidigung ist Deutschland hinter den USA die führende Kraft im Bündnis; für die neuen NATO-Kommandostrukturen stellt die Bundeswehr künftig 35.000 Soldaten ab.


    Generalleutnant Wolfgang Wien ist Deutschlands ranghöchster militärischer Vertreter bei der Nato und der EU in Brüssel. Im Gespräch mit Wilhelmine Preußen spricht er über die Bedeutung des Bündnisses. Wien erwartet eine Weichenstellung von dem Treffen in Washington.


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    31 min
  • Was ist heute konservativ, Herr Hagel?

    In Frankreich hat überraschend das Linksbündnis „Nouveau Front Populaire“ die meisten Stimmen geholt. Das Lager von Präsident Macron hat Platz zwei erreicht. Das Rassemblement National landete nur auf dem dritten Platz. Premierminister Attal hat seinen Rücktritt eingereicht.

    Gemeinsam mit Dr. Yann Wernert vom Jacques Delors Centre analysieren wir den Wahlausgang in Frankreich.


    Der Vorsitzende der CDU in Baden-Württemberg, Manuel Hagel, hat nach mehreren Messerangriffen von Zuwanderern eine Strafverschärfung und schnellere Abschiebungen gefordert. „Die Wahrheit ist: Die Messerkriminalität ist männlich, jung und migrantisch“, sagt Hagel im Gespräch mit Michael Bröcker. Diese Fakten müsse man nüchtern betrachten und ohne Schaum vor dem Mund diskutieren. „Wir müssen das Strafrecht in der Frage nachschärfen“, so Hagel. Auch die sicheren Herkunftsstaaten müssten ausgeweitet werden, um Rückführungen möglich zu machen. Wer alle Freiheitsrechte und Möglichkeiten im Land bekomme, aber dann immer wieder straffällig werde, müsse das Land verlassen, sagt Hagel.


    Der Wolfsgruß türkischer Fußballfans hat auch am Wochenende wieder Diskussionen ausgelöst. In der Türkei gibt es Kritik an der Bundesregierung.


    Michael Horeni und Florian Fischer schauen auf die Zukunft der deutschen Fußballnationalmannschaft und auch auf die beiden Halbfinalspiele der Europameisterschaft.



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    36 min
  • Wie teuer ist die Sicherheit, Herr Papperger?

    Rheinmetall ist der Krisengewinnler in der deutschen Wirtschaft. Der Umsatz des Rüstungskonzerns dürfte dieses Jahr auf zehn Milliarden Euro steigen und damit doppelt so hoch liegen wie 2014. Der Düsseldorfer Panzer- und Munitionsproduzent ist der wichtigste Rüstungspartner der Ukraine. Bis Ende des Jahres wird das Unternehmen mit 700.000 Granaten zehnmal so viel Munition produziert haben wie vor dem Krieg.  


    Auch das Image des Konzerns in der Öffentlichkeit hat sich verändert. „Es fühlt sich gut an, und ich freue mich vor allen Dingen für meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Denn die haben ja 30 Jahre lang erlebt, wenn man am Rand der Gesellschaft ist, obwohl man sich für die Sicherheit dieses Landes eingesetzt hat“, sagt er im Gespräch mit Michael Bröcker in der Konzernzentrale in Düsseldorf. 


    In dieser Episode hören Sie das Gespräch in voller Länge.



    Michael Horeni und Florian Fischer diskutieren im Anschluss die EM-Niederlage der Nationalmannschaft gegen Spanien



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    45 min
  • Haushalt-Spezial: Was die Einigung der Ampel bedeutet

    Die Ampelparteien haben sich auf einen gemeinsamen Haushaltsentwurf verständigt. In einer langen Nachtsitzung wurden die letzten Details ausgearbeitet.

    Am Morgen sind zunächst die Bundestagsfraktionen informiert worden. Am Vormittag stellten Bundeskanzler Scholz, Wirtschaftsminister Habeck und Finanzminister Lindner die Grundzüge der Einigung vor. 


    Auf der nächsten Kabinettssitzung soll der Haushaltsentwurf für das kommende Jahr auf den Weg gebracht werden.


    Alle drei Ampelpolitiker haben betont, dass mit dem Haushalt auch eine Wachstumsinitiative beschlossen wurde.

    Ist das der große Wurf? Erste Einschätzungen und Einordnungen von Helene Bubrowski und Michael Bröcker in diesem Haushalt.Spezial.



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    10 min
  • Warum wächst die Bürokratie immer weiter, Herr Buschmann?

    „Landslide“ ist das Wort des Wahlabends in Großbritannien. Labour hat einen Erdrutsch-Sieg errungen. Keir Starmer wird in die Downing Street No. 10 einziehen.


    Marco Buschmann ist zu Gast in der heutigen Folge. Im Gespräch mit Michael Bröcker verteidigt er seine Bemühungen um den Abbau von Bürokratie gegen Kritik aus der Wirtschaft. Unternehmen im ganzen Land fordern seit Wochen und Monaten größere Schritte.

    Im vierten Bürokratie-Entlastungsgesetz soll es auch um die Kassenbonpflicht und eine Reduktion der Dokumentationspflichten gehen, sagt Buschmann im Gespräch mit Michael Bröcker.


    Der Düsseldorfer Rüstungskonzern Rheinmetall verlangt mehr Investitionen in die Sicherheit und eine Aufstockung des Verteidigungsetats auf jährlich 85 Milliarden Euro. „Die Bundesregierung wird nach der Bundestagswahl, wer auch immer es sein wird, eine Entscheidung treffen müssen und den Einzelplan 14 auf 85 Milliarden Euro hochpushen“, sagt Armin Papperger, Rheinmetall-Vorstandsvorsitzender. Derzeit liegt der Etat von Verteidigungsminister Boris Pistorius bei rund 52 Milliarden Euro.


    Auch heute analysieren Michael Horeni und Florian Fischer die Lage vor dem Spiel der Nationalmannschaft. Mit Spanien wartet heute Abend der bisher schwerste Gegner.


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    32 min
  • Hört die Politik der Wirtschaft zu, Frau Ostermann?

    Die Opposition sieht Deutschland auf dem Weg in die Deindustrialisierung. Auch Marie-Christine Ostermann, Präsidentin des Verbands ‘Die Familienunternehmer’ und geschäftsführende Gesellschafterin von Rullko Großeinkauf, treibt die Sorge um, dass Wirtschaftsunternehmen abwandern. Sie fordert den Abbau von Subventionen nach der Rasenmäher-Methode. Im Gespräch mit Helene Bubrowski wird klar, dass Ostermann im Grunde einen kompletten Mentalitätswechsel in der Wirtschaftspolitik fordert.


    In den USA haben in der Nacht die wichtigsten demokratischen Gouverneure betont, dass sie hinter Joe Biden stehen. Die Formulierung, auf die man sich mit dem Weißen Haus geeinigt hat, lautet: „He’s in it to win it.“ Die Zweifel an Joe Biden sind damit aber nicht ausgeräumt. Wir sprechen mit Martin Biesel in Washington. Er leitet das Regionalbüro Nordamerika der Friedrich-Naumann-Stiftung.


    Schon morgen, am Freitag, soll der Haushaltskompromiss der Ampel stehen. Der Kanzler will gleich morgens die SPD-Frakton informieren. Wie könnte der Kompromiss aussehen?


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