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Sigmar Gabriel über die Bedeutung der Außenpolitik.
Europa wird sich darauf einlassen müssen, großen strategischen Zielen zu folgen, anstatt sich immer wieder in Details zu verlieren. Wichtig sei, sich möglichst souverän zu machen im Sinne von politischer, technologischer aber auch militärischer Unabhängigkeit. Das sagt Sigmar Gabriel in Bezug auf die außenpolitischen Fragen Europas, für die es keine Bilderbuch-Antworten gäbe.
In dieser Ausgabe des World Briefing spricht der ehemalige Außenminister, Vizekanzler, Bundeswirtschaftsminister und Ministerpräsident über das Konfliktpotential der Zukunft. So werden insbesondere wir Deutschen uns häufiger dem Spannungsverhältnis von moralischen Werten einerseits und wirtschaftlichen Interessen andererseits stellen müssen. Wer sich dabei an einem Entweder-oder versucht, werde so scheitern, so Gabriel. Wir werden höhere Risiken eingehen und damit rechnen müssen, dass die künftigen Zeiten ruckeliger werden.
Vor diesem Hintergrund auch ein kurzer musikalischer Ausflug. Den passenden Soundtrack für die Außenpolitik könnten die Rolling Stones mit “Sympathy for the devil” liefern. Ein bisschen sei das so, sagt Sigmar Gabriel, damit müsse man klarkommen.
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Sigmar Gabriel über Putins Russland und Deutschlands Dreiecksbeziehung mit Bidens USA.
Das erste persönliche Treffen zwischen US-Präsident Joe Biden und Russland Präsident Wladimir Putin ist der Ausgangspunkt für das heutige Gespräch. Dass die diplomatischen Kanäle wieder offen sind, ist zumindest ein gutes Zeichen. Nun kann Schritt für Schritt das Verhältnis zu Russland wieder normalisiert werden, sagt Sigmar Gabriel.
In dieser Ausgabe des World Briefing wird das Beziehungsgeflecht von Russland mit den Vereinigten Staaten, China und Europa entwirrt. Auch die innereuropäischen Besonderheiten werden dabei berücksichtigt, insbesondere die Rolle Deutschlands. Dabei geht es nicht um pauschale Urteile. Es gibt auch keine einfachen Antworten auf die schwierigen Fragen. Aber es gibt nur einen einzigen Weg dorthin - den der Diplomatie.
Der ehemalige Außenminister, Vizekanzler, Bundeswirtschaftsminister und Ministerpräsident spricht über den langwierigen Prozess, geopolitische und zwischenstaatliche Spannungen abzubauen, über Widersprüchlichkeiten und Rückschläge.
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Sigmar Gabriel über die Eskalation im Nahen Osten und die mangelnde Komplexität in der Betrachtung.
Es ist eine große Schande, dass die internationale Staatengemeinschaft bislang nicht in der Lage war, diesen Konflikt zumindest zu pazifizieren. Aber solange nur eine der beiden Seiten in den Blick genommen, ist der Lage nicht gerecht zu werden und schon gar keine Lösung zu finden. Das sagt Sigmar Gabriel zur aktuellen Lage in Israel und in den palästinensischen Gebieten.
Der neu entfachte Nahost-Konflikt steht im Mittelpunkt der heutigen Ausgabe des World Briefing. Er müsse wieder in den Mittelpunkt der internationalen Debatte gerückt werden, denn die derzeitige Entwicklung habe ein neues, gefährliches Niveau erreicht, wo selbst Krieg wieder denkbar ist.
Der ehemalige Außenminister, Vizekanzler, Bundeswirtschaftsminister und Ministerpräsident spricht dabei natürlich auch über die Grenze zum Antisemitismus. Er sagt, wer den Konflikt wirklich beenden will, müsse offen über die gesamte Problematik reden, auch über die Politik Israels. Und auch mit der Hamas müsse man sprechen, auf höchster Ebene.
Sigmar Gabriels kritischer Gegenüber ist diesmal ThePioneer-Chefredakteur Michael Bröcker.
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Sigmar Gabriel über Chancen und Versäumnisse der Europäischen Union.
Wir würden ein bisschen von dem Mut brauchen können, den die Robert Schumans ihrer Zeit hatten - die nicht Ängsten nachgegeben, sondern Hoffnung produziert haben. Das sagt Sigmar Gabriel mit Blick auf die europäische Gemeinschaft. Er erinnert an Schuman, der in seiner Rolle als französischer Außenminister entscheidend zur Einigung Europas nach dem Zweiten Weltkrieg beigetragen hat. Gerade jetzt brauche es solch Visionäre, die sich nicht von temporären Stimmungen, sondern von grundlegenden Idealen haben leiten lassen.
In dieser Ausgabe des World Briefing spricht Sigmar Gabriel über ein Europa, das für ihn ein Wunder ist. Dass wir Deutschen fundamentaler Teil einer Gemeinschaft geworden sind, deren Werte auf Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit beruhen, ist nicht selbstverständlich. Es zeigt, wozu Politik in der Lage ist, wenn sie wirklich will. Politik, die nicht schicksalhaft hinnimmt, sondern mutig agiert.
Der ehemalige Außenminister, Vizekanzler, Bundeswirtschaftsminister und Ministerpräsident betont dabei, dass es nicht nur um die inneren Konflikte des Staatenbunds geht. So habe Europa immer noch nicht verstanden, dass es nicht mehr das Gravitationszentrum der Welt ist. Wir müssen wieder an Gewicht gewinnen. Vor allem für Deutschland gilt dabei: Nie allein, sondern immer gemeinsam.
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Sigmar Gabriel über die neue Weltwirtschaftsmacht China: Partner und Rivale.
Statt Dauerkonflikt brauche es ein verlässliches Management der Rivalität und des strategischen Wettbewerbs. “Es ist keineswegs so, dass die einzige Alternative ist Konfrontation oder Maul halten.” Das sagt Sigmar Gabriel mit Blick auf die komplexen Verflechtungen Chinas mit dem Rest der Welt.
Der ehemalige Außenminister, Vizekanzler und Bundeswirtschaftsminister spricht in der heutigen Ausgabe seines World Briefing über den geopolitischen Balanceakt, der auch für Deutschland schwierig sein wird. Die Gewichte haben sich verschoben. Erneut muss die führende Industrienation Europas einen Weg finden zwischen der Partnerschaft mit den USA einerseits und den Handelsbeziehungen zu China andererseits. Diese schwierige Dreiecksbeziehung analysiert Sigmar Gabriel präzise und kritisch - und auch durchaus mit Verständnis für das bevölkerungsreichste Land der Erde.
Wie nur wenige deutsche Politiker kennt Sigmar Gabriel nicht nur das Land, sondern auch seine politischen Führer. Mit drei Staatspräsidenten der Volksrepublik hat er Verhandlungen geführt, mit Jiang Zemin, Hu Jintao und Xi Jinping. Er spricht über die offiziellen Begegnungen, teilt aber auch einige sehr persönliche Erlebnisse.
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Der geopolitische Podcast von und mit Sigmar Gabriel, dem ehemaligen Außenminister und Vizekanzler der Bundesrepublik Deutschland. Im Gespräch mit The Pioneer-Moderatorin Chelsea Spieker ensteht einmal im Monat ein Navigationssystem für eine Welt im Wandel.
Ein Podcast von The Pioneer.
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