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Für einen Podcast wie TOAST HAWAII ist der heutige Gast ein Geschenk des Himmels. Sich mit dem Schauspieler Fritz Karl zu unterhalten, ist wie ein wilder, lustiger Tanz, wie das Kochen einer Suppe mit tausend Zutaten und Gewürzen - auch wenn es natürlich nicht die ganze Zeit über spaßig und ausgelassen zugeht. Karl, der 1967 im oberösterreichischen Gmunden zur Welt kam, ist das Kind zweier Gastronomen, er ist selbst Vater von 7 Kindern und kocht für sein Leben gern, wenn es die Zeit erlaubt. Und wenn „die Uhlig“ nicht schon vor ihm in der Küche ist und das Ganze übernimmt. Mit „Die Uhlig“, das wissen Sie bestimmt, ist die tolle Schauspielerin Elena Uhlig gemeint. Die beiden sind seit 2006 zusammen und haben 4 gemeinsame Kinder. Und eben die gemeinsame Leidenschaft für’s Kochen und Essen, aber davon erfahren Sie gleich mehr. Davon und von der Chinesischen Jungfrau, Söhnen und Leber, Marmelade und Marillenkompott. Es ist - ein Fest.
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Irgendwann tauchte sie auf, ein Wesen wie vom anderen Stern. Mit einem freundlichen, sehr schönen Gesicht, einem Strahlen und stets in Roben, immer besonders und detailreich gekleidet mit Hüten, rötlichen Haaren und roten Wangen. Genau: wer sie einmal gesehen hat, wird Enie van de Meiklokjes nicht mehr vergessen. Die gebürtige Potsdamerin, Jahrgang 1974, spielte schon als Kind in Defa-Produktionen mit, arbeitete als Requisit4eurin am Berliner Theater, moderierte für VIVA und moderierte Bravo TV. Lang ist’s her. Und früh begann Enie, sich dem Thema zu widmen, das einen großen Platz in ihrem Leben einnimmt: dem Essen, dem Kochen, speziell: dem Backen. Viele Jahre läuft ihre Backshow „Sweet and Easy“ nun schon und ein Ende ist nicht absehbar. Es gibt Bücher zur Show, aktuell ist eins erschienen und apropos: brandaktuell, jetzt, superfrisch gibt es jetzt auch ein Buch zu diesem Podcast hier, es heißt „Das Essen meines Lebens“, beinhaltet Interviews, Fotos und Rezepte verschiedenster Gäste. Das müssen Sie haben, wirklich. Und jetzt: der Backofen ist vorgeheizt, der Zuckerguss bereit, der Teig ausgerollt und der rote Teppich ebenfalls für Enie van de Meiklokjes.
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Der Bestsellerautor Martin Suter muss nicht groß vorgestellt werden, oder? Jahrgang 48, Schweizer, ein immer elegant gekleideter, immer gut frisierter, immer sehr höflicher Mensch, mit dem Bettina Rust bereits einige Male zusammenarbeiten durfte und der stets gut gelaunt und zu Scherzen aufgelegt ist. Über 30 Bücher hat er geschrieben, es gibt 10 Romanverfilmungen und zahlreiche Hörbücher. Rust freute mich sehr über seine Zusage für TOAST HAWAII. Die Limousine hielt vor ihrem Haus, sie begrüßte ihren Gast, sie tranken erstmal einen Tee, gingen ins Studio und das Gespräch begann. So, wie Sie es gleich hören. Im Anschluss daran bedankte sich Bettina noch einmal recht herzlich bei ihm dafür, dass er sich bei seinem wirklich zackigen Zeitplan - kurz mal nach Berlin fliegen, gleich wieder zurück nach Zürich - bereit war, mehr als 1 Stunde über Essen zu sprechen. Suter sah sie an und sagte: „Frau Rust, ich hatte keine Ahnung, dass das unser Thema sein würde. Aber nach etwa einer halben Stunde fiel der Groschen“. Dass er blanko zugesagt hatte, ihr Podcast-Gast zu sein, war natürlich toll. Was wird dieser Mann eine Stunde lang gedacht haben? Keine Frage zum Buch, zum Film, zur Schweiz, zum Klima? Herrje, was stellt denn Frau Rust heute für Fragen? Lauch? Olivenöl? Küchengeräte? Kräuter? Aber Suter war viel zu freundlich, um zu intervenieren. Wenigstens haben die beiden anschließend darüber gelacht (sehr). Und Sie können diese Episode nun noch mal mit ganz anderen Ohren hören. Hier sitzt der Bestsellerautor Martin Suter, gerade angekommen und weiß nur: das Interview, zu dem er zugesagt hat, beginnt JETZT.
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Die erste Begegnung mit Nikeata Thompson fand in einem Tanzstudio statt, irgendwo in einem 3. oder 4. Berliner Hinterhof, wenn man bereits so lange gelaufen war, dass jetzt eigentlich nur noch die Ostsee vor einem liegen konnte.
An die ruhige Ostsee denkt allerdings niemand lange, der Nikeata Thompson begegnet, an den Pazifischen Ozean übrigens auch nicht, eher vielleicht an die wilde Nordsee oder sprudelndes Wasser. Thompson, die wie jeder andere Mensch natürlich auch ruhig und still und nachdenklich sein kann, ist mit einer hohen Dosis Humor und liebevollem Temperament gesegnet. Die Tochter einer Jamaikanerin und eines Engländers kam 1980 in Birmingham zur Welt, arbeitet sehr erfolgreich als Unternehmerin, Choreografin und Moderatorin und lebt in Berlin. Über ihre Liebe zum Essen erfahren Sie ja gleich selbst einiges, aber vielleicht kann an dieser Stelle dieses Zitat eines Ex-Freundes schon mal vorweggenommen werden: Sie teilt alles, nur nicht ihr Essen.
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Er hat fast 900.000 Followerinnen und Follower auf Instagram, ist aber weder ein Popstar, noch einer dieser ganz jungen Menschen, die als Influencer - naja, Sie wissen schon.
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Seit die Sängerin Vanessa Mai vor ein paar Jahren in den Zeitschriften und Hitparaden plötzlich auftauchte, ist sie da. Ein fester Bestandteil der Medienöffentlichkeit. Anfangs wurde sie gerne in den Kontext mit einer sehr erfolgreichen Sängerin gesetzt: Andrea Berg. Bei Vanessa Mai handelt es sich um Bergs Schwiegertochter, genauer: um ihre Stief-Schwiegertochter, aber diese Information ist heute weniger als eine Randnotiz. Schnell nämlich hat sich Frau Mai, Jahrgang 1992, als Sängerin emanzipiert und etabliert. Sie brachte bislang 8 Studioalben heraus und ging mehrere musikalische Kooperationen ein, gerne kreuzt sie ihr Genre mit Rap. Vanessa Mai veröffentlichte unlängst eine Biografie, sie tanzt und moderiert und kocht. Sie kocht? Nun, darüber wird zu sprechen sein. In jedem Fall hat sie eine riesige Küche und ihre Fische fängt sie - wenn’s drauf ankommt - selbst. Sind Sie bereit?
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Es gibt nicht viele Menschen in diesem Land, die Mary Roos nicht kennen werden. Aber selbst die, die möglicherweise kein Gesicht zu ihr haben, eigentlich unvorstellbar, werden wahrscheinlich ihre Lieder kennen. Mary Roos war immer schon da, auch wenn sie erst 1949 zur Welt kam und außergewöhnlich alterslos wirkt. Die Sängerin wurde in Bingen geboren in einer Zeit, in der das Leben mit dem, wie wir es heute führen, kaum vergleichbar scheint. Vielleicht war die Welt etwas heiler, in jedem Fall sollte sie so wirken, heiler, heller, aufgeräumter. Klar, der Krieg war vorbei, jetzt wurde getanzt, gefilmt und gesungen. Marys Talent ließ sich nicht überhören, schon als 9jährige stand sie vor Publikum. Was sie sang und wie sie es sang, gefiel den Leuten und so wuchs eine beständige Karriere, eine Welt-Karriere, kann man sagen, allein in 25 Ländern lief die Mary-Show, heute im Grunde unvorstellbar. Über die Ups und ein paar Downs und all das Leben dazwischen legt Mary Roos jetzt eine Biografie mit dem Titel „Aufrecht geh’n“ vor und wir haben das Glück, die sehr gut gelaunte Sängerin bei Toast Hawaii zum Thema Essen begrüßen zu dürfen.
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Miss Germany. Na, welches Bild erscheint vor Ihrem inneren Auge? Eine makellose Barbie mit schräger Schärpe? So war es ja über Jahrzehnte. Bis es anders wurde vor ein paar Jahren. Heute darf Miss Germany zwar immer noch super aussehen, sollte aber mehr auf dem Kasten haben, gerade im Hinblick auf gesellschaftliche Verantwortung. Die 37-jährige Brasilianerin Domitila Barros hat einiges auf dem Kasten, sie hat gleich mehrere Kästen, aus denen sie unglaublich herzliche, abenteuerliche und immer interessante Geschichten herausfischt. Wenn sie sagt „Ich denke immer, ich kann alles“, dann ist das nicht von Vermessenheit geleitet, sondern vom ganz banalen Wunsch, die Welt ein bisschen besser zu machen. Domitila selbst wuchs in einer Favela auf, ihre Eltern gründeten ein Straßenkinderprojekt und somit befand sich ihre Tochter - zumindest was Bildung anging - schon mal ziemlich im Fokus. Domitila studierte, blieb ihr Leben lang fleißig und arbeitet heute als erfolgreiche Sozialunternehmerin mit einer eigenen Marke. Wir sprechen über Fleisch und Favelas, Geduld und Geld und ziemlich viel dazwischen. Kommen Sie mit.
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Es wird Ihnen zukünftig möglicherweise schwerfallen, beim Namen Jan Josef Liefers nicht mal kurz an saure Äpfel, Knoblauch oder - Obacht - Jane Fonda zu denken. Gut, wer Toast Hawaii schon häufiger gehört hat, ist darauf vorbereitet, dass links und rechts des Weges immer auch Geschichten auftauchen, mit denen man im Leben nicht gerechnet hätte. Aber diese Episode mit Jane Fonda und den Buletten in Ost-Berlin, die ist schon besonders. Überhaupt erzählt hier jemand gleichermaßen leidenschaftlich wie lustig vom Essen. Der gebürtige Dresdner, Jahrgang 64, ist Vater von 4 Kindern und lebt seit 2004 mit der Schauspielerin Anna Loos zusammen. Die übrigens auch schon hier zu Gast war. Falls Sie Annas Besuch bei Toast Hawaii verpasst haben: die Episode können Sie, wie auch alle übrigen, jederzeit streamen. Und da wir schon dabei sind: Wenn Ihnen Toast Hawaii gefällt, empfehlen Sie den Podcast gerne auch Ihren Freundinnen und Freunden. So, dann kann’s losgehen. Viel Spaß.
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In der Theorie sind sogenannte „Hits“, die häufig ja auch zu Ohrwürmern werden, etwas Wunderbares. Die Songs der österreichischen Band „Wanda“ befinden sich aus irgendwelchen Gründen auf einem anderen Level, denn sind „Bussi, Baby“, „Bologna“ oder „Columbo“ erstmal eingezogen, gehen sie so schnell nicht weg. Sie haften wie doppelseitiges Klebeband in den Köpfen der Menschen und hauptverantwortlich dafür ist Michael Marco Fitzthum, Frontmann und Sänger von Wanda. Ein Mastermind mit italienischen Vorfahren. Ein wilder, sensibler Kerl mit einer sehr besonderen Sicht auf’s Leben. Der gebürtige Wiener, Jahrgang 87, lebt in der Stadt der Mehlspeisen und Kaffeehäuser, aber natürlich kommt er - allein schon durch die Tourneen - viel herum. Für die Band ist dies eine sehr bewegte und bewegende Zeit: Wenige Tage vor Erscheinen des neuen Albums starb der Keyboarder Christian nach langer Krankheit. Das Gespräch mit Marco war zu diesem Zeitpunkt bereits aufgezeichnet.
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