Trick 77

Trick 77

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Trick 77 episodes

  • Wenn Saugnäpfe nicht halten
    Die besten Saugnäpfe halten nicht, wenn der Haftgrund verschmutzt oder porös ist. Das kann helfen: Saugnäpfe und Haftgrund mit etwas Essig reinigen. Oder Saugnapf noch in feuchtem Zustand anbringen.
    Ein anderer Tipp: Den Saugnapf mit wenig Haarspray besprühen und ein paar Sekunden antrocknen lassen. So bildet sich ein klebriger Film, der für zusätzliche Haftung sorgt. Den Saugnapf an die Wand drücken und erst nach einem Tag belasten.
    Bei älteren und verformten Saugnäpfen wurde mit einer etwas aufwendigeren Massnahme Erfolge erzielt: Die Saugnäpfe vor dem Anbringen ein paar Minuten in kochendes Wasser legen. So soll der Plastik wieder geschmeidiger werden.
    5 min
  • Kampf den Blattläusen
    Ist das Wetter trocken und warm, fühlen sich Blattläuse besonders wohl. Gegen die kleinen Insekten haben «Trick 77»-Hörer diverse Tricks.
    Tipps gegen Blattläuse
    Befallene Pflanzen gemäss Angaben des Herstellers mit Bio-Schmierseife abspritzen. Eine andere Mischung beinhaltet einen Liter lauwarmes Wasser, einen Esslöffel Schmierseife und einen Esslöffel Sprit. Dank dem Sprit haftet die Mischung an den Läusen. Pflanzen morgens oder abends bei wenig Sonne besprühen.
    Andere Hörer bevorzugen folgende Mixtur: Ein Esslöffel Spülmittel, ein Esslöffel Speiseöl, drei bis vier Esslöffel Milch in eine Sprühflasche geben und mit Wasser auffüllen.
    Rosen soll man am frühen Morgen, bevor die Sonne auf die Pflanzen scheint, mit einem kalten, starken Wasserstrahl von den Läusen befreien.
    Prävention mit Brennnesselbrühe
    Zur präventiven Wirkung Pflanzen mit Brennnesselbrühe abspritzen: in einen Liter kaltes Wasser 100 Gramm grob geschnittene Brennnesseln geben. Ein bis zwei Tage (nicht länger) stehen lassen. Ein Liter Brühe mit zehn Liter Wasser verdünnen. Auch hier gilt: am Morgen oder am Abend anwenden.
    Natürliche Feinde der Blattläuse
    Blattläuse haben diverse natürliche Feinde: Gartenvögel, Spinnen, Marienkäfer, Fliegen-, Wespen- und Käferlarven. Heimische Käferlarven sind im Fachhandel erhältlich. Als Unterschlupf für Ohrwürmer, Blumentöpfe mit Holzwolle füllen und umgekehrt aufstellen oder aufhängen.
    5 min
  • Seifenblasenlauge selber machen
    Diese Situation gehört zu den Klassikern auf dem Spielplatz: Ein Kind bläst ein paar Seifenblasen in die Luft und leert dabei sein Röhrli mit dem Blubberwasser aus. Darum stellt der «Trick 77» selber Seifenblasenlauge her.
    Es gibt unzählige verschiedene Rezepte. Wir haben uns in einer Drogerie beraten lassen und für fünf Liter Lauge folgende Mischung gewählt:
    * 340 g Neutralseife
    * 11 g Tapetenkleister
    * 225 g Zucker
    * 5l destilliertes Wasser (kauft man am besten gleich im Kanister)
    Zutaten mit 0,5 Liter lauwarmem Wasser mischen und vorsichtig umrühren, bis sich alles aufgelöst hat. 24 Stunden ziehen lassen. Mit den restlichen 4,5 Litern Wasser verdünnen. Seifenblasenlauge in einen Kanister füllen, so bleibt sie verschlossen und griffbereit.
    5 min
  • Was tun mit Rostflecken auf dem Besteck?
    Weist maschinell gewaschenes Besteck Rostflecken auf, handelt es sich in den meisten Fällen um sogenannten Flugrost. Dieser entsteht, wenn sich im Geschirrspuler Rostpartikel von fremden Quellen lösen. Auch rostfreies Besteck kann von Flugrost befallen werden. 
    Typische Auslöser von Flugrost sind rostige Geschirrkorbe, Schrauben an Pfannendeckeln oder alte Rüstmesser und Sparschaler. Daher vor dem Waschen Geschirr und Maschine auf Roststellen überprüfen und Rüstmesser sowie Sparschaler immer von Hand abwaschen. Flugrost lasst sich trocken mit einem Lappen entfernen. Bei hartnackigen Flecken hilft etwas Zahnpasta. Bleiben Flecken zurück, sollte der Messerschmied konsultiert werden.
    Um dauerhaften Schaden durch Rost vorzubeugen, verschmutztes Besteck nicht tagelang im Geschirrspuler liegen lassen. Teure Messer generell von Hand abwaschen, um die Klinge zu schützen.
    5 min
  • Die Mutterhefe als Hefe-Ersatz
    Wenn die Backhefe zum raren Gut wird, kann die Mutterhefe zum schmackhaften Ersatz werden. Als Mutterhefe wird der Ansatz für einen Sauerteig bezeichnet. Es gibt unzählige Rezepte. Man findet diese auch unter den Stichworten: «Lievito Madre», «Teigmutter» und anderen Namen. 
    Die Mutterhefe entwickelt genügend Kraft, dass man beim Brotbacken auf die Zugabe von Backhefe verzichten kann. Der Brotgeschmack ist säuerlich angenehm. Wer eine Teigmutter zuhause ansetzen will, braucht viel Zeit! Die fertige Mutterhefe ist jedoch über Jahre haltbar. Bäcker Fabian Füger aus Mörschwil erzählt: «Die Teigmutter in unserer Backstube ist über 25 Jahre alt. Sie wird wöchentlich mit frischem Wasser und Mehl aufgefrischt.»
    Für den langen Weg zum Teigmutter-Glück braucht es:
    * 50 g Süssmost aus einem (Bio) Apfel gepresst
    * 200 g Normales Halbweissmehl
    * 75 g Wasser
    Den ungewaschenen Apfel mit der Schale raffeln und den Saft abpressen. 50 Gramm Saft mit 75 Gramm Wasser und 200 Gramm Halbweissmehl zu einem Teig vermischen. Diesen in ein hohes Einmachglas füllen und bei Raumtemperatur 24 Stunden gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. Trick: Auf Teighöhe ein Gummiband ums Glas spannen. So erkennt man, wie sich der Inhalt entwickelt.
    Nun lassen wir die Hefebakterien arbeiten. 100 Gramm vom Teig entnehmen (den Rest entsorgen). Mit 100 Gramm Halbweissmehl und 50 Gramm Wasser vermischen. Zurück ins Glas. Das Teigvolumen sollte sich in 12 Stunden verdoppeln.
    Wieder 100 Gramm Mutterhefe entnehmen und mit 100 Gramm Mehl und 50 Gramm Wasser vermischen. Nun sollte sich das Volumen in 6 Stunden verdoppeln. Gleicher Vorgang nochmals wiederholen. Der Teig sollte jetzt nur noch 3 Stunden brauchen, bis er sich verdoppelt hat.
    Wir wiederholen die Prozedur zwei weitere Male. Wieder sollte sich die Mutterhefe jeweils innert 3 Stunden verdoppelt haben. Hat das funktioniert, sind wir am Ziel!
    Die Mutterhefe kann man nun in einem Glas mit locker aufgesetztem Deckel im Kühlschrank lagern. Die Masse wird einmal pro Woche «gefüttert». Wiegt die Hefe zum Beispiel 200 Gramm, mischt man 200 Gramm Mehl und 100 Gramm Wasser dazu. Einen halben Tag bei Raumtemperatur gären lassen. Will man mit der Hefe backen, ist nun der richtige Zeitpunkt, um die gewünschte Menge zu entnehmen. Den Rest stellt man zurück in den Kühlschrank.
    Die Mutterhefe im Glas riecht nach Alkohol, manche Hörer sagen es rieche nach Haarspray. Das ist ein gutes Zeichen. Erst wenn der Geruch schimmlig oder faul riecht, ist das Experiment gescheitert und die Mutterhefe muss frisch angesetzt werden.
    5 min
  • Selbst die Haare schneiden
    Wenn Coiffeursalons geschlossen sind und man möglichst zuhause bleiben sollte, ist Improvisation gefragt. Die Haare schneidet man am allerbesten mit einer Coiffeur-Schere, sonst mit der schärfsten Schere im Haushalt. 
    Sehr von Vorteil sind ein Kamm und für Kurzhaarschnitte ein elektrischer Haarschneider. Geschnitten wird vor dem Badezimmerspiegel oder im Freien.
    Frauen machen das so:
    * Haare trocken oder nass gut kämmen.
    * Nur Haarspitzen schneiden, dafür regelmässig.
    * Im Bereich Rücken und Schultern den Kopf beim Schneiden etwas vor oder zur Seite neigen, denn die Haare sind in trockenem Zustand kürzer.
    * Keine neuen Frisuren ausprobieren, das überlassen wir der Fachperson.
    Männer machen das so:
    * Kurze Haare trocken oder nass kämmen.
    * Trockene Haare sind einfacher zu schneiden, da man das Resultat sofort sehen kann. Dafür kann man mit nassen Haaren genauer arbeiten.
    * Deckhaar auf dem Oberkopf mit Kamm in die Höhe ziehen und oberhalb des Kamms auf der gewünschten Länge abschneiden.
    * Kopfseiten mit dem elektrischen Haarschneider von unten nach oben angleichen.
    * Auch hier gilt: Haare nur wenig, dafür regelmässig schneiden und keine Experimente eingehen.
    Diese Tipps sind für den Notfall. Wir freuen uns schon jetzt, wenn wir alle wieder zum Coiffeur dürfen!
    5 min
  • Mit Geruchsbarrieren gegen Ameisen
    Da Ameisen zur Orientierung einen bestimmten Geruch versprühen, können die Wege der Tiere mit Geruchsbarrieren umgeleitet werden. Manche unserer Hörer streuen zum Beispiel Nelken, Zimt, Salbei und Pfeffer oder sprühen Parfüm.
    Auch die feinen Partikel von Backpulver oder Kreide stören die Geruchssensoren der Ameisen. Um ihre Wirkung voll zu entfalten, müssen sämtliche Massnahmen regelmässig wiederholt werden.
    Wer im Handel Ameisenfallen kauft, sollte vorerst nur eine Falle kaufen. Je nach Hersteller sind die Lockstoffe verschieden. Kriechen die ersten Ameisen in die Falle, ist der Lockstoff erfolgreich und man kann neue Fallen nachkaufen. Andernfalls den Hersteller wechseln.
    Zudem ist zu überprüfen, weshalb überhaupt Ameisen angezogen werden. Sind süsse Esswaren zugänglich? Oder ist eine Pflanze von Läusen befallen? Läuse produzieren Honigtau, die Leibspeise der Ameisen.
    Hilft alles nichts, sollte professionelle Hilfe von Drogisten, örtlichen Beratungsstellen oder Kammerjägern beigezogen werden.
    5 min
  • Ohne Stiche einen Kaktus umtopfen
    Kakteen umtopfen, ist eine heikle Angelegenheit. Je nach Grösse und Art der Pflanze können unterschiedliche Tipps hilfreich sein. Wichtig ist, dass man den Kaktus beim Umtopfen trotz den Stacheln stabil halten kann, ohne die Pflanze zu verletzen.
    Bei kleineren Kakteen schützen sich die Hörer mit dicken Gartenhandschuhen oder Ofenhandschuhen. Grössere Pflanzen werden mit Schaumstoff, einer Decke, Polystyrolplatten, Verpackungsplastik oder Zeitungspapier umwickelt.
    Die Wintermonate sind die ideale Zeit, um dem Kaktus eine neue Bleibe zu schenken. Mit dem Giessen sollte nach dem Umtopfen zwei bis drei Wochen gewartet werden. Anschliessend freut sich der Kaktus über einen rechten Gutsch Wasser.
    Um die Feuchtigkeit im Topf zu kontrollieren, steckt man ein «Grillspiessli» aus Holz in die Erde. Der Spiess sollte bis an den Topfboden reichen und wird etwa zwei Finger breit über der Erde abgeknickt. Das Holz leitet die Feuchtigkeit, daher: Ist der Spiess trocken, benötigt der Kaktus Wasser.
    Hat man grossflächig eine Ladung Stacheln eingefangen, können diese als Erste Hilfe mit einem Klebeband ab der Haut gezogen werden.
    6 min
  • Tipps und Tricks für blühende Orchideen
    Phalaenopsis oder Schmetterlingsorchideen gehören weltweit zu den meistverkauften Zierpflanzen. Die Farbenvielfalt ist enorm, die Blütezeit mehrere Wochen lang. Mit ein paar Tipps blühen die Orchideen immer wieder.
    Orchideen mögen einen hellen Standort mit Zimmertemperatur und wenig direkter Sonneneinstrahlung. 
    Orchideen wässern
    Die wichtigste Regel: keine Staunässe! Nach jedem Giessen muss die Pflanze gut abtropfen.
    Je nach Orchideenart, Standort und Raumklima kann die ideale Pflege variieren. Viele Hörer wässern nur einmal in der Woche. Die Pflanzen werden mit dem Plastiktopf für ein paar Minuten ins handwarme Wasser gestellt oder schlicht mit der Giesskanne gegossen. Regenwasser mit Zimmertemperatur, abgekochtes Wasser oder Mineralwasser würden Orchideen besonders mögen.
    Mit einem Handspritzer kann der Pflanze täglich zusätzliche Feuchtigkeit gespendet werden. Wurzeln und Blätter, aber nicht die Blüten besprühen. Vorzugsweise am Abend, um nächtlichen Tau zu simulieren.
    Orchideen düngen
    Orchideen benötigen nicht viel Dünger. Wenn überhaupt, sollte man speziellen Orchideendünger verwenden. Die Blumen bleiben gesund, wenn man ihnen alle zwei Jahre neues Substrat und einen neuen Topf gönnt. Beim Umtopfen werden faule und abgestorbene Wurzeln abgeschnitten. Ideale Zeit dazu: Frühjahr oder Herbst.
    Orchideen schneiden
    An jedem Blütenstängel hat es Augen, die (noch) nicht austreiben. Nach der Blüte die Stängel mit einem sterilen Schneidewerkzeug 1 cm über dem zweiten oder dritten Auge abschneiden. Pflanze danach für ein paar Wochen etwas kühler platzieren, um die Blüte wieder anzuregen. Vertrocknete Blütenstängel direkt am Ansatz abschneiden.
    6 min
  • Natron – Ein Allzweckpulver
    Die chemische Formel von Natriumhydrogencarbonat, kurzum Natron, lautet NaHCO3. Das weisse Pulver ist ein natürliches Natriumsalz, welches auch synthetisch hergestellt wird. Die Eigenschaften von Natron, machen das Pulver zum vielseitigen Helfer im Haushalt.
    «Ich bade meine Füsse in warmem Natron-Wasser. 3-4 Teelöffel Pulver pro Liter Wasser. Es entspannt und macht die Haut schön weich», berichtet eine Hörerin.
    Am meisten wird Natron als Treibmittel beim Backen und als Brausemittel bei Getränken eingesetzt. Auch Fondue soll dank Natron leichter und bekömmlicher werden, Fleisch zarter und Früchte weniger sauer.
    Im Weiteren wird Natron verwendet als: Spülmittel, Allzweckreiniger oder zum Gerüche neutralisieren. Weil Natron bei hohen Temperaturen CO2 abgibt, findet man es sogar in Feuerlöschern.
    Natronpulver ist im Fachhandel erhältlich. Es sollte unbedingt die genaue Dosierung für den jeweiligen Gebrauch beachtet werden.
    4 min

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