ERF Plus - Wort zum Tag

Tun, was Gott will


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Die letzten Stunden vor dem Leiden am Kreuz verbringt Jesus im Garten Gethsemane. Es war für ihn eine schreckliche Zeit. Jesus macht Furchtbares durch. „Meine Seele ist betrübt bis an den Tod.“ Er ist an einer Stätte des Kampfes, der Angst und Wahrheit. Was ist das Furchtbare vor dem Jesus sich so entsetzt, dass er zittert? Was lässt seinen Schweiß wie Blutstropfen werden? Und was ist der Kelch, den er von sich weisen möchte?

Der Apostel Paulus sagt uns das im 2. Korintherbrief, Kapitel 5,21: „Denn er hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, auf dass wir in ihm die Gerechtigkeit würden, die vor Gott gilt.“ Jesus schaut in einen tiefen Abgrund. Er sieht in diesem Augenblick eine Finsternis, die nie ein Mensch gesehen hat – die Sünde der ganzen Welt.

Er der heilige Gott, der die Sünde hasst, auf ihn soll die ganze Sündenlast gelegt werden. Jesus als das unschuldige Lamm Gottes soll die Schuld der ganzen Welt tragen. Das ist der Kelch, den der Vater ihm auferlegt hat. „Vater willst du, so nimm diesen Kelch von mir.“ Sagt Jesus zu Gott.

In Jesus ist keine Sünde und somit keine Lüge, keine Habsucht, keine Eifersucht, kein Neid. Egal, welchen Namen die Sünde trägt – in ihm war und ist keine Sünde. Sünde ist für Jesus ein unzumutbarer Zustand. Er, der Sohn Gottes, soll der Welt Sünde tragen. Das ist eine unerträgliche schwere Last. Ich erahne nur, was das für Jesus bedeutet hat. Da lädt Gott die Sünde aller Menschen auf seinen geliebten Sohn.

Jesus hat solch eine schreckliche Angst, weil er in diesem Augenblick weiß, was es bedeutet die Sünde von allen Menschen auf sich zu nehmen. In dieser schweren Stunde lassen ihn sogar seine Jünger im Stich.

Wie sieht Gott das mit der Sünde? Gott gibt die Menschen nicht so ohne weiteres auf. ER will nicht, dass Menschen verloren gehen, sondern sich retten lassen. Gott hasst die Sünde, aber er liebt den Sünder. Darum hat er einen Ausweg gefunden, um nicht den Sünder für seine Vergehen zu bestrafen. Gott setzt den Sünder nicht gleich mit der Sünde, sonst hätte ich keine Chance, ich würde ewig verloren gehen wegen meiner Sünde.

„Für uns zur Sünde gemacht.“ Für Sie und mich steigt Jesus in den Abgrund des Todes, damit ich leben kann. Für mich ist er am Kreuz gestorben. Am dritten Tag hat ihn Gott von den Toten auferweckt.

Jesus wendet sich an seinen himmlischen Vater, dem alles möglich ist. Gibt es für die verlorenen Menschen keinen anderen Weg zu Gott? Der Vater sagt nein – es gibt nur diesen. Jesus ist der einzige Weg zu Gott. Alle anderen Wege führen in die Irre, in die Verdammnis. Weil das so ist, ordnet sich Jesus dem Willen Gottes unter: „Doch nicht mein, sondern dein Wille geschehe!

Jesus ist zu Tode betrübt. Lukas berichtet:  Mitten in seinem Ringen mit Gott in seinem Todeskampf kommt ein Engel vom Himmel und stärkt ihn. Gott selbst ist bei ihm.

So soll ich mich dem Willen Gottes unterordnen. Das tun, was Gott für mich für richtig und wichtig hält. Indem ich mich auf seine Gerechtigkeit einlasse. Meine eigene Gerechtigkeit ist zu wenig und reicht nicht, um in den Himmel zu kommen. Es gibt eben nur diesen einen Weg zu Gott - Jesus ist der Weg zum ewigen Leben.

Keine Frage, jeder Mensch muss einmal sterben. Und in der Bibel lese ich, dass jeder Mensch sich für sein Leben vor Gott verantworten muss. Stehen Sie dann als solche vor Gott, die sich nicht haben durch Jesus retten lassen? Was werden Sie Gott antworten, wenn er fragt: „Und Jesus, meinen Sohn, er hat sein Leben für deine Sünden gegeben. Warum hast du nicht an Jesus geglaubt?“ Menschen, die nicht an Jesus geglaubt haben, sind verloren. Aber wer sich für ein Leben mit Jesus entschieden hat, hat ewiges Leben bei Gott. Zum ewigen Leben lädt Jesus Sie ein.

Autor: Siegfried Skubski

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