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Die deutsche Linke und insbesondere die Partei Die LINKE waren für Linke in Österreich lange das große Vorbild. Eine linke Partei, die in den Parlamenten fest verankert ist, in den öffentlichen Debatten gehört und in den strukturschwachen Regionen im Osten keinen Platz für rechte Mobilisierung lässt. Aber seit einiger Zeit kommen immer mehr Widersprüche zutage, die die Partei in ihren Grundfesten erschüttern. Die AfD ist in den östlichen Bundesländern schon lange auf einem Höhenflug, öffentlich fällt die Partei hauptsächlich durch interne Streitereien auf und spätestens seit der letzten Bundestagswahl, bei der der Einzug nur durch eine Sonderregelung des deutschen Wahlrechts ermöglicht wurde, scheint der Verbleib in den Parlamenten alles andere als sicher.
Aber wie kam es zu dieser Krise der Partei?
Und vor allem, wie kann sie überwunden werden?
Kann sie überhaupt überwunden werden?
👉 Darüber spricht Teresa heute mit mit Ines Schwerdtner. Ines war bis vor Kurzem Chefredakteurin der deutschen Ausgabe des linken “Jacobin” Magazins, betreibt den Podcast “Hyperpolitik” und beteiligt sich intensiv an der öffentlichen Debatte um die Zukunft der Partei Die LINKE. Außerdem hat sie letzte Woche verkündet, dass sie für die Linke zur Europawahl kandidieren wird.
📚 Hier der Artikel von Ines Schwerdtner zur Entwicklung in der Linken.
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Der Film "Barbie" hat für einiges an Aufsehen gesorgt und schon nach wenigen Wochen Kinorekorde gebrochen. Mehr als eine Milliarde Dollar hat der Film bereits eingespielt und damit Greta Gerwig zur ersten Regisseurin gemacht, die diese Milliarden-Marke als weibliche Alleinregisseurin übersprungen hat. Den Barbie-Hype kann man nicht nur weltweit, sondern auch in den heimischen Kinos an pink angezogenen Kino-Besucher:innen, Werbung und unzähligen Zeitungsartikeln und Social Media Posts erkennen. Heiß geliebt und als feministisches Meisterwerk gefeiert, wird er aber auch von verschiedensten Seiten kritisiert: Von Rechten als “woke” Männerhass-Propaganda und von Linken dafür, dass er hauptsächlich den Konsumwahn bedient und inhaltlich nur an der feministischen Oberfläche kratzt.
Wir fragen uns heute:
📌 Weshalb polarisiert Barbie so?
📌 Ist es ein feministisches Meisterwerk oder eine Mattel-Werbe-Produktion?
📌 Welches Verständnis von Feminismus bringt der Film unter die Leute?
Darüber spricht Teresa mit Julia Prassl. Julia hat die Jungen Linken mitgegründet, ist im Landesvorstand der Jungen Linken Steiermark und macht Social Media und Öffentlichkeitsarbeit für die KPÖ in Graz.
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Seit Beginn des Sommers sind Steuern auf große Vermögen in Österreich wieder Thema. Auf’s Tapet gebracht vom SPÖ-Chef Andreas Babler, der Vermögenssteuern ab 1 Million Vermögen zum Programm seiner Partei gemacht hat. Und schon wurde hitzig über diesen Dauerbrenner diskutiert. Während in Österreich ⅔ der Menschen für eine Vermögenssteuer sind, gibt’s andere Parteien, die lieber nicht darüber reden würden: Von “Scheindebatte” über “Politik des Marxismus” hat man da von FPÖ und ÖVP alle möglichen Beschreibungen gehört.
Reicht es Vermögen einfach zu besteuern, wenn es eigentlich darum gehen muss Ungleichheit als Ganzes zu beseitigen?
Wen würde eine Vermögenssteuer allen treffen?
Wie viel kann eine Steuer auf große Vermögen verändern?
👉 Darüber spricht Teresa heute mit Miriam Frauenlob. Miriam ist aktiv bei den Jungen Linken in Wien und hat Volkswirtschaftslehre und Internationale Entwicklung in Wien studiert.
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Seit Anfang Juli ist es fix: Österreich wird dem europäischen Luftraum-Verteidigungssystem „Sky Shield“ beitreten. Das kündigten Bundeskanzleramt und Verteidigungsministerium an. Begründet wird der Beitritt von ÖVP-Kanzler Nehammer mit der Verschärfung der Bedrohungslage durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine. Anschließend daran sind aber heiße Debatten losgetreten worden:
📌 Was ist Sky Shield und wie weit reicht es?
📌 Wie steht der Beitritt zum Luft-Verteidigungsbündnis im Verhältnis zu Österreichs Neutralität?
📌 Wie soll man als Linke zu den militärischen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte stehen?
Darüber spricht Teresa mit Raphael Magauer. Raphael ist aktiv bei den Jungen Linken in Linz, er arbeitet als Chemie-Verfahrenstechniker und schreibt jede Woche politische Analysen für den Junge Linke Hot Take.
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Von 11.–19. Juli 1995 wurden während des Bosnienkriegs in der Stadt Srebrenica und um sie herum mehr als 8000 Bosniaken getötet. Es waren fast nur Männer und Jungen, die zwischen 13 und 78 Jahren alt waren, das jüngste Opfer war ein Mädchen im Säuglingsalter. Das Massaker gilt als das schwerste Kriegsverbrechen in Europa seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges, und wurde 2007 vom Internationalen Gerichtshof als Völkermord eingestuft. Die geschichtliche und politische Aufarbeitung steht aber erst an ihrem Anfang. Auch die Rolle der Blauhelm-Soldaten der Vereinten Nationen, die nicht entschieden eingeschritten sind, um Morde zu verhindern, ist bis heute umstritten.
Der Pride Month ist vorbei, die Regenbogenfarben sind wieder aus den Firmenlogos verschwunden und es scheint wieder alles beim Alten. Politische Kämpfe, zum Beispiel um geschlechtliche Selbstbestimmung finden heute hauptsächlich auf einer symbolischen, einer kulturellen Ebene statt. Handfeste Veränderungen werden dadurch leider selten erreicht. In den letzten Jahrzehnten fällt auf, dass die politische Rechte diese symbolischen Kämpfe vorantreibt und zuspitzt: Zuletzt wurde von der FPÖ gefordert, dass es keine Drag-Queen Kinderbuchlesungen geben soll. Oder in Niederösterreich ist von der schwarz-blauen Landesregierung beschlossen worden, Gendern in Landesbehörden zu verbieten.
Weshalb steigen Rechte so stark auf diesen Kulturkampf ein?
Können symbolische Kämpfe etwas verändern?
Und wie hängen Kultur- und Klassenkampf zusammen?
👉 Darüber spricht Teresa heute mit Sophia Glinka. Sophia studiert Cross Disciplinary Strategies an der Angewandten, einer Kunstuni in Wien und ist im Landesvorstand der Jungen Linken Wien.
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