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„Der das Leben seiner Getreuen behütet, wird sie erretten aus der Hand der Frevler.“
Eine starke Erfahrung! Aber die Frage bleibt: Stimmt das? Ist das wahr?
Mit dieser Frage im Hinterkopf besuchte ich vor kurzem einen Kongress über verfolgte Christen in Schwäbisch Gmünd. Vier Tage lang berichteten Leute aus ihrer Heimat. Wie sie die Hand von Frevlern spüren.
Ja, da gab es Geschichten, die so ausgingen wie bei Daniel in der Löwengrube. Oder bei Daniels drei Freunden im Feuerofen. Aber es gab mehr Geschichten, die nicht so ausgehen.
In China werden Leute kontrolliert und eingeschüchtert, weil sie mit Jesus leben.
In Indien gilt immer öfter die Regel: Nur ein Hindu kann ein guter Inder sein. Alle anderen gehören nicht zu uns.
In Pakistan gibt es Gummi-Gesetze, die oft von böswilligen Nachbarn gegen Christen eingesetzt werden.
Im Iran gilt es als Verbrechen, einen christlichen Hauskreis zu besuchen. Wer das tut, wird leicht als Spion oder Terrorist angeklagt.
In Nigeria werden seit Monaten jede Woche christliche Gemeinden von Terroristen heimgesucht. Die Regierung kann oder will meistens nichts tun.
Auch in Europa machen viele die Erfahrung: Treue zu Gott wird von Menschen nicht nur belohnt, sondern auch belächelt, beargwöhnt oder auch sogar bestraft.
Lauter Geschichten, die unter die Haut gehen.
Auf diesem Kongress nun machte ich eine eigentümliche Erfahrung. Alle diese Geschichten aus ganz verschiedenen Ländern der Erde waren natürlich sehr unterschiedlich. Aber in einem waren sie sich alle ähnlich – so als hätten sich die Erzähler abgesprochen – das war natürlich nicht der Fall, denn sie kannten sich gar nicht.
Wir beten nicht, dass Gott uns aus den Bedrängnissen rettet, sondern Kraft schenkt in diesen Bedrängnissen.
Wir pflegen kein Selbstmitleid, sondern sind geborgen in der Hand des guten Hirten Jesus.
Wir hassen die Frevler nicht, sondern wir tun alles Mögliche, dass auch sie die Liebe Gottes erfahren. Gottes Sohn starb für Opfer und Täter.
Offenbar machen all diese Leute nicht nur die Erfahrung mit der Hand von Frevlern, sondern noch eine viel stärkere Erfahrung: Nämlich mit der Hand des guten Hirten Jesus, der einmal gesagt hat: Niemand wird meine Schafe aus meiner Hand reißen. Und sie kennen auch den nächsten Satz in unserem Psalm. Da steht nicht nur: „Der das Leben seiner Getreuen behütet, wird sie erretten aus der Hand der Frevler“, sondern es folgt Vers 11: „Bald geht die Sonne auf für alle, die ihm die Treue halten und ihm mit ganzem Herzen gehorchen; dann werden sie voller Freude sein.“
Unser Leben findet vielleicht nicht so extrem belastet statt wie in den gehörten Berichten. Aber auch in unserem Alltag greifen mit Sicherheit verschiedene Hände nach uns. Das gilt mit Sicherheit für Sie und mich: Wir sind nicht den Händen der Frevler ausgesetzt, sondern geborgen in der Hand des guten Hirten Jesus.
Autor: Pfarrer Matthias Adt
Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden
By ERF - Der Sinnsender„Der das Leben seiner Getreuen behütet, wird sie erretten aus der Hand der Frevler.“
Eine starke Erfahrung! Aber die Frage bleibt: Stimmt das? Ist das wahr?
Mit dieser Frage im Hinterkopf besuchte ich vor kurzem einen Kongress über verfolgte Christen in Schwäbisch Gmünd. Vier Tage lang berichteten Leute aus ihrer Heimat. Wie sie die Hand von Frevlern spüren.
Ja, da gab es Geschichten, die so ausgingen wie bei Daniel in der Löwengrube. Oder bei Daniels drei Freunden im Feuerofen. Aber es gab mehr Geschichten, die nicht so ausgehen.
In China werden Leute kontrolliert und eingeschüchtert, weil sie mit Jesus leben.
In Indien gilt immer öfter die Regel: Nur ein Hindu kann ein guter Inder sein. Alle anderen gehören nicht zu uns.
In Pakistan gibt es Gummi-Gesetze, die oft von böswilligen Nachbarn gegen Christen eingesetzt werden.
Im Iran gilt es als Verbrechen, einen christlichen Hauskreis zu besuchen. Wer das tut, wird leicht als Spion oder Terrorist angeklagt.
In Nigeria werden seit Monaten jede Woche christliche Gemeinden von Terroristen heimgesucht. Die Regierung kann oder will meistens nichts tun.
Auch in Europa machen viele die Erfahrung: Treue zu Gott wird von Menschen nicht nur belohnt, sondern auch belächelt, beargwöhnt oder auch sogar bestraft.
Lauter Geschichten, die unter die Haut gehen.
Auf diesem Kongress nun machte ich eine eigentümliche Erfahrung. Alle diese Geschichten aus ganz verschiedenen Ländern der Erde waren natürlich sehr unterschiedlich. Aber in einem waren sie sich alle ähnlich – so als hätten sich die Erzähler abgesprochen – das war natürlich nicht der Fall, denn sie kannten sich gar nicht.
Wir beten nicht, dass Gott uns aus den Bedrängnissen rettet, sondern Kraft schenkt in diesen Bedrängnissen.
Wir pflegen kein Selbstmitleid, sondern sind geborgen in der Hand des guten Hirten Jesus.
Wir hassen die Frevler nicht, sondern wir tun alles Mögliche, dass auch sie die Liebe Gottes erfahren. Gottes Sohn starb für Opfer und Täter.
Offenbar machen all diese Leute nicht nur die Erfahrung mit der Hand von Frevlern, sondern noch eine viel stärkere Erfahrung: Nämlich mit der Hand des guten Hirten Jesus, der einmal gesagt hat: Niemand wird meine Schafe aus meiner Hand reißen. Und sie kennen auch den nächsten Satz in unserem Psalm. Da steht nicht nur: „Der das Leben seiner Getreuen behütet, wird sie erretten aus der Hand der Frevler“, sondern es folgt Vers 11: „Bald geht die Sonne auf für alle, die ihm die Treue halten und ihm mit ganzem Herzen gehorchen; dann werden sie voller Freude sein.“
Unser Leben findet vielleicht nicht so extrem belastet statt wie in den gehörten Berichten. Aber auch in unserem Alltag greifen mit Sicherheit verschiedene Hände nach uns. Das gilt mit Sicherheit für Sie und mich: Wir sind nicht den Händen der Frevler ausgesetzt, sondern geborgen in der Hand des guten Hirten Jesus.
Autor: Pfarrer Matthias Adt
Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden

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