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By NDR Info
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Den einen Schöpfergott, der in sieben Tagen die Welt erschafft, gab es in Erzählungen im Asiatischen Raum nie. Vielmehr existiert dort bis heute eine Vielzahl an unterschiedlichsten Geschichten mit vielfältigen Göttern und Schöpferwesen. In China ist es der Riese P’an Ku, der aus einem Weltenei schlüpft, in Indien zählt man an die 500 Schöpfungsmythen, auch dort entsteht die Welt aus einem Ei, oder wird ein riesiger Milch-Ozean zu Schaum geschlagen. Wie kann man diese bunte Vielfalt mit der Schöpfung durch den einen Gott, wie sie im Christentum, Judentum und Islam gelehrt wird, vergleichen? Warum entstand in Asien nicht auch eine monotheistische Religion? Und was hält zum Beispiel die Kommunistische Partei Chinas von den traditionellen Schöpfungsgeschichten?

25 Jahre nach dem 11. September 2001 blicken wir auf die Folgen für das gesellschaftliche Klima und das interreligiöse Zusammenleben in Deutschland, vor allem in Norddeutschland. Was hat dieser 11. September für Ängste erzeugt, Misstrauen gegenüber muslimischen Menschen ausgelöst, wie hat er zu Ressentiments geführt, zu Polarisierungen in der Gesellschaft? Zudem: Was hat 9/11 aber auch freigesetzt an Bemühungen zur Integration muslimischer Menschen, zum Beispiel in Schulen und Universitäten?

Aus Chaos wird Ordnung, aus Leere die Welt. So kennen wir die biblische Schöpfungsgeschichte. Im Judentum wird diese Geschichte im Tanach erzählt, dem Ersten Buch Mose. Doch wie werden die alten Texte interpretiert? Wie haben die Rabbinen über Jahrtausende hinweg Fragen gestellt und Antworten gefunden? Etwa, wenn es um die Schöpfung des Menschen geht? Und wie blickt das Judentum auf den weltschöpfenden Gott? Um diese Fragen geht es in der neuen Ausgabe von Vertikal Horizontal „Gott als Künstler. Die Schöpfung aus jüdischer Sicht“.

Die mobile Circus- und Schaustellerseelsorge begleitet Menschen, die einen Großteil des Jahres unterwegs sind, bei Taufen, Trauungen, Beerdigungen und persönlichen Krisen und passt sich dabei ihrem besonderen Lebens- und Arbeitsrhythmus an. Während die Schaustellerseelsorge für viele von ihnen selbstverständlich ist und schätzungsweise rund 80 Prozent einer der beiden großen Kirchen angehören, steht die evangelische Arbeit finanziell unter Druck: Nach den bisherigen EKD-Beschlüssen sollen bis 2030 rund 71 Prozent der Mittel wegfallen. Der Podcast „vertikal horizontal“ begleitet Seelsorger Friedrich Brandi auf dem Hamburger Dom und zeigt, warum Gottesdienste zwischen Achterbahn und Ausschank mehr sind als eine kuriose Randerscheinung – und warum Schausteller um den Erhalt ihrer Seelsorge kämpfen.

Schon immer waren die Sterne und Sternbilder Orientierungspunkte für die Menschen. Frühere Kulturen erzählten sich ihre Schöpfungsmythen anhand der Sternbilder, die den nächtlichen Himmel erleuchteten. Für islamische Gelehrte waren die Sterne Fixpunkte, um Mekka zu finden. Und das christliche Bild des Sternes über Bethlehem, dem die Magier, oder Könige folgen, um den neugeborenen Jesus zu ehren, hat bis heute nichts an seiner Strahlkraft verloren. Warum verbinden wir so viel mit den Sternen? Wo verläuft die Trennlinie zwischen Glauben und Wissenschaft? Wie festigten islamische Herrscher ihren politischen Einfluss mithilfe der Sterne? Und was war das eigentlich genau für ein Stern, der die drei Weisen geleitet hat?
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