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In dem Film „Indiana-Jones und der letzte Kreuzzug“ gibt es eine interessante Szene. Indiana Jones steht direkt vor einer tiefen Schlucht. Er soll rübergehen. Nur wie? Er macht einen Schritt, droht in die Tiefe zu fallen … und auf einmal ist da eine Brücke. Die Brücke gab es vorher nicht. Erst als er den Schritt wagte, war sie auf einmal da. Diese Szene ist eine gute Illustration für Erfahrungen mit Gott. Auch Gott baut sozusagen Brücken. Wege über die Schluchten im Leben. Aber das erfahren wir erst, wenn wir einen Schritt des Vertrauens gehen. Dies wird ausgedrückt in dem heutigen Bibelwort aus Jesaja 49, Vers 23: „Du wirst erfahren, dass ich der HERR bin, an dem nicht zuschanden werden, die auf mich harren.“
Dieser Vers ist gerichtet an die Israeliten in der Verbannung in Babylonien. Sie waren dort praktisch Gefangene der Eroberer. Und es war für sie sehr schmerzlich, alles Vertraute zurückzulassen. Vor allem den Tempel in Jerusalem. Mit ihm war auch der enge Kontakt zu Gott verloren. Und nun macht Gott seinem Volk Mut, an ihm festzuhalten. Und sagt ihm zu, dass es dann nicht untergehen wird.
Nun sind wir nicht gefangen in Babylonien. Aber vielleicht gibt es auch bei Ihnen die Erfahrung, gefangen zu sein. Vielleicht gibt es bestimmte Gedanken, die Sie nicht loslassen. Oder Sie kommen von einer schlechten Angewohnheit nicht weg. Oder Sie haben Schuld auf sich geladen und das bedrückt Sie. Wenn Sie sich gefangen fühlen, macht Gott ihnen heute Mut, ihm neu zu vertrauen. Er ist stärker als alles, was uns innerlich gefangen hält. So wie er damals stärker als die Babylonier war. Nach einigen Jahrzehnten durften die Israeliten wieder zurückkehren in ihr Land. Und der Tempel wurde neu aufgebaut. So kann Gott auch Sie frei machen. Frei machen z.B. von schweren Gedanken und schlechten Gewohnheiten. Frei machen auch von Schuld, die Sie belastet. Frei machen von Situationen, die Sie einengen.
Wir sehen das an Jesus. Am Kreuz hat Jesus alle unsere Schuld übernommen. Und seine Auferstehung zeigt: Er ist stärker als der Tod. Und damit auch stärker als alles, was uns belastet und was uns gefangen nimmt. Jesus ist sozusagen die Brücke in die Freiheit.
Ich habe das in meinem Leben auch schon manchmal erlebt. Er hat mich z.B. von manchen Sorgen befreit, mit denen ich mir selbst das Leben schwer gemacht habe.
Trauen Sie Gott zu, dass er Sie frei machen kann? Nein, ich meine nicht nur theoretisch. Sondern ganz konkret: Trauen Sie Gott zu, dass er Ihnen in der Situation, in der Sie gerade sind, wirklich helfen kann? Vielleicht haben Sie auch den Eindruck, Sie stehen vor einer großen Schlucht. So wie Indiana Jones. Dann können Sie heute sagen: Ich will vertrauen, dass Gott mir einen neuen Weg zeigt.
Er tut das nicht immer genauso, wie wir uns das wünschen. Und auch nicht immer sofort. Die Israeliten mussten auch viele Jahre in Babylonien ausharren, bevor sie zurück in die Freiheit konnten. Aber es lohnt sich, Geduld zu haben. Auf Gott zu „harren“, um es in der Sprache unseres Bibelwortes auszurücken. Dann werden wir erfahren: Gott handelt. Er macht frei. Er baut auch in Ihrem Leben sozusagen eine Brücke über den Abgrund. Sie können ihm vertrauen!
Autor: Pfarrer Dr. Christian Schwark
Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden
By ERF - Der SinnsenderIn dem Film „Indiana-Jones und der letzte Kreuzzug“ gibt es eine interessante Szene. Indiana Jones steht direkt vor einer tiefen Schlucht. Er soll rübergehen. Nur wie? Er macht einen Schritt, droht in die Tiefe zu fallen … und auf einmal ist da eine Brücke. Die Brücke gab es vorher nicht. Erst als er den Schritt wagte, war sie auf einmal da. Diese Szene ist eine gute Illustration für Erfahrungen mit Gott. Auch Gott baut sozusagen Brücken. Wege über die Schluchten im Leben. Aber das erfahren wir erst, wenn wir einen Schritt des Vertrauens gehen. Dies wird ausgedrückt in dem heutigen Bibelwort aus Jesaja 49, Vers 23: „Du wirst erfahren, dass ich der HERR bin, an dem nicht zuschanden werden, die auf mich harren.“
Dieser Vers ist gerichtet an die Israeliten in der Verbannung in Babylonien. Sie waren dort praktisch Gefangene der Eroberer. Und es war für sie sehr schmerzlich, alles Vertraute zurückzulassen. Vor allem den Tempel in Jerusalem. Mit ihm war auch der enge Kontakt zu Gott verloren. Und nun macht Gott seinem Volk Mut, an ihm festzuhalten. Und sagt ihm zu, dass es dann nicht untergehen wird.
Nun sind wir nicht gefangen in Babylonien. Aber vielleicht gibt es auch bei Ihnen die Erfahrung, gefangen zu sein. Vielleicht gibt es bestimmte Gedanken, die Sie nicht loslassen. Oder Sie kommen von einer schlechten Angewohnheit nicht weg. Oder Sie haben Schuld auf sich geladen und das bedrückt Sie. Wenn Sie sich gefangen fühlen, macht Gott ihnen heute Mut, ihm neu zu vertrauen. Er ist stärker als alles, was uns innerlich gefangen hält. So wie er damals stärker als die Babylonier war. Nach einigen Jahrzehnten durften die Israeliten wieder zurückkehren in ihr Land. Und der Tempel wurde neu aufgebaut. So kann Gott auch Sie frei machen. Frei machen z.B. von schweren Gedanken und schlechten Gewohnheiten. Frei machen auch von Schuld, die Sie belastet. Frei machen von Situationen, die Sie einengen.
Wir sehen das an Jesus. Am Kreuz hat Jesus alle unsere Schuld übernommen. Und seine Auferstehung zeigt: Er ist stärker als der Tod. Und damit auch stärker als alles, was uns belastet und was uns gefangen nimmt. Jesus ist sozusagen die Brücke in die Freiheit.
Ich habe das in meinem Leben auch schon manchmal erlebt. Er hat mich z.B. von manchen Sorgen befreit, mit denen ich mir selbst das Leben schwer gemacht habe.
Trauen Sie Gott zu, dass er Sie frei machen kann? Nein, ich meine nicht nur theoretisch. Sondern ganz konkret: Trauen Sie Gott zu, dass er Ihnen in der Situation, in der Sie gerade sind, wirklich helfen kann? Vielleicht haben Sie auch den Eindruck, Sie stehen vor einer großen Schlucht. So wie Indiana Jones. Dann können Sie heute sagen: Ich will vertrauen, dass Gott mir einen neuen Weg zeigt.
Er tut das nicht immer genauso, wie wir uns das wünschen. Und auch nicht immer sofort. Die Israeliten mussten auch viele Jahre in Babylonien ausharren, bevor sie zurück in die Freiheit konnten. Aber es lohnt sich, Geduld zu haben. Auf Gott zu „harren“, um es in der Sprache unseres Bibelwortes auszurücken. Dann werden wir erfahren: Gott handelt. Er macht frei. Er baut auch in Ihrem Leben sozusagen eine Brücke über den Abgrund. Sie können ihm vertrauen!
Autor: Pfarrer Dr. Christian Schwark
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