
Sign up to save your podcasts
Or


In dieser Episode von Waldorf Perspektiven geht es um die Strategien und Initiativen, die entwickelt wurden, um Rechtsextremismus in Waldorfschulen zu bekämpfen. Die Gäste diskutieren die historischen Verbindungen der Waldorfpädagogik zum Rassismus und die Herausforderungen, die sich daraus ergeben. Sie betonen die Notwendigkeit, ein Bewusstsein für die Verfassung und die Grundwerte der Demokratie zu schaffen. Es wird auch über die Rolle der Lehrkräfte bei der Sensibilisierung und Bildung gegen Rechtsextremismus gesprochen. Die Gäste erklären, wie sie mit rechtsextremen Vorfällen in Schulen umgehen und welche pädagogischen Ansätze und Methoden sie entwickelt haben, um aktiv gegen Rechtsextremismus vorzugehen. In diesem Teil des Gesprächs geht es um die Herausforderungen, mit rechtsextremen Tendenzen an Waldorfschulen umzugehen und wie die Waldorfpädagogik dazu beitragen kann, eine demokratische Kultur zu fördern. Es wird betont, dass offene Kommunikation, Transparenz und Zusammenarbeit mit den Betroffenen entscheidend sind. Es wird auch darauf hingewiesen, dass nicht jeder Verdacht auf Rechtsextremismus sich bewahrheiten muss und dass man vorsichtig sein sollte, Etiketten zu verwenden. Die Vision für die Zukunft der Waldorfpädagogik im Kontext der Bildung gegen Rechts besteht darin, eine entwicklungsbezogene und freiheitliche Pädagogik zu fördern, die Schülerinnen und Schüler dazu befähigt, als freie und demokratische Menschen in die Welt zu treten.
https://www.erziehungskunst.de/inhalt/klare-kante-gegen-rechts/
https://www.forschung-waldorf.de/fileadmin/dateien/downloads/JfW/JfW3_Freie_Schule_h.pdf
Hier nur Titel:
Autonomie statt Autoritarismus, Erziehungskunst 10, 2023
Berlin, ick liebe dir! - PoliKlassenfahrt in eine einzigartige Stadt ,
Aufruf zur Aktion:
Über diese Episode:
https://www.erziehungskunst.de/inhalt/klare-kante-gegen-rechts/
https://www.forschung-waldorf.de/fileadmin/dateien/downloads/JfW/JfW3_Freie_Schule_h.pdf
Hier nur Titel:
Autonomie statt Autoritarismus, Erziehungskunst 10, 2023
Berlin, ick liebe dir! - PoliKlassenfahrt in eine einzigartige Stadt ,
Aufruf zur Aktion:
Takeaways
Weiterführende Links:
Plattform Elewa - https://e-learningwaldorf.de/
In der aktuellen Episode von "Waldorf Perspektiven" beleuchtet Markus Oberreuter die komplexe Beziehung zwischen Waldorfpädagogik und Antisemitismus. Mit einem scharfen Blick auf die gesellschaftlichen Verflechtungen zeigt er auf, wie antisemitische Strömungen auch in Bildungseinrichtungen präsent sein können. Oberreuter argumentiert, dass der Schlüssel zum Umgang mit dieser Herausforderung in der fortlaufenden Selbstreflexion und Weiterbildung der Lehrkräfte liegt. Er legt besonderen Wert auf den ersten Kontakt der Schülerinnen und Schüler mit dem Judentum, der ein fundiertes Verständnis und Respekt fördern soll. Zudem wirft er einen kritischen Blick auf die Notwendigkeit, den Unterricht stärker an die gesellschaftliche Realität anzupassen und die Perspektivenvielfalt zu erweitern. Die Diskussion erstreckt sich über die Schwierigkeiten, diverse Schülergruppen, wie muslimische Familien z.B, für Waldorfschulen zu gewinnen. Oberreuter unterstreicht die Bedeutung einer inklusive Erziehung, die frei von Vorurteilen ist, und bietet praktische Tipps für Eltern und Erziehende, um dieses Ideal in der Waldorfpädagogik zu verwirklichen.
Falls ihr Kontakt aufnehmen wollt, schreibe uns gerne dein Lob oder Kritik, deine Themen oder Gästeempfehlungen an: [email protected]
Update 24.04.24
Hier die aktuelle Ausgabe als PDF:
In diesem Gespräch mit Yampier Aguiar Durañona beleuchtet Larissa Beckel die Verknüpfung von postmigrantischer Gesellschaft und Waldorfpädagogik, basierend auf ihrer Erfahrung in Ethnologie und der Arbeit mit Geflüchteten. Sie differenziert zwischen postmigrantischen und postkolonialen Gesellschaften und stellt ihre Forschungsmethodik vor. Die Diskussion umfasst die Prinzipien der Waldorfpädagogik im Kontext postmigrantischer Herausforderungen, die Bedeutung sozialer Konstruktion für Bildungsteilhabe und die Rolle von Waldorfschulen in der Bildungsgerechtigkeit. Themen wie Repräsentationslücken, strukturelle Diskriminierung und die Wichtigkeit der LehrerInnen-Selbstreflexion werden ebenso erörtert wie Sprachbarrieren und Anpassung des Lehrplans. Abschließend werden Ansätze für eine gerechtere Bildungsumgebung und die Zukunft der Waldorfpädagogik in einer diversen Gesellschaft diskutiert.
Weiterführende Links
Artikel von Naika Foroutan zur postmigrantischen Gesellschaft, hier sind auch die Statistiken zu den Repräsentationslücken zu finden und zu den Schüler*innen mit migrantischen Bezügen in deutschen Städten
WEiDe-Studie (Waldorfeltern in Deutschland)
Dissertation Larissa Beckel
Für diejenigen, die mehr über die unterschiedlichen Dimensionen von Diskriminierung erfahren wollen:
Takeaways
From the publisher's feed

31 Listeners

0 Listeners

315 Listeners

3 Listeners