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Der deutsche Wald stirbt - nicht. Er wandelt sich. Wo Stürme wie Kyrill die Fichten im Sauerland umhauten, wachsen heute mehr Birken, Buchen und Eichen. Waldwirtschaft im Wandel.
Unsere Wälder werden in Zukunft viel aushalten müssen: Trockenheit und Hitze, Überschwemmungen und Erosion. Wie können Waldbrände verhindert werden? Welche Bäume können am besten den Herausforderungen trotzen? Wie wichtig ist mehr Jagd für den Wald? Dabei bleibt der Wald ein Wirtschaftsfaktor. Ein Drittel Deutschlands ist bewaldet. Die deutsche Holzwirtschaft gibt einer Million Menschen ein Auskommen. Auch Holz von Laubbäumen kann in Zukunft zu einem besonders nachhaltigen Wertstoff werden – wenn es gelingt, Kohlenstoff langfristig darin zu binden, zum Beispiel im Häuserbau. Das Feature fragt nach den wirtschaftlichen, ökologischen und gesellschaftlichen Auswirkungen dieses Umbruchs.
Ein Feature von Heiner Wember. Produktion: WDR 2026
Unser Podcast-Tipp: ARD Klima Update
https://1.ard.de/ARD_Klima_Update
Seit Donald Trump wieder Präsident ist, hat sich die Lage an US-Universitäten drastisch verändert: Studierende fürchten Abschiebungen, Wissenschaftler verlieren ihre Stellen und wichtige Forschungsprojekte werden gestrichen.
Im Jahr 2025 streicht die Regierung unter Trump den Universitäten Columbia und Harvard Fördermittel in Milliardenhöhe. Die offizielle Begründung lautet: Die Hochschulen hätten nicht genug gegen die Belästigung jüdischer Studierender unternommen. Columbia-Professor Michael Thaddeus sieht darin eine politische Agenda: Debatten über den Nahen Osten sollen Israel gegenüber weniger kritisch sein. Und das sei nur der Anfang: Auch Themen wie Geschlechtervielfalt, soziale Ungleichheit, Klimawandel oder Impfstoffe sollen künftig nur noch im Sinne der Regierung behandelt werden. Dok-5-Autor Egon Koch fragt: Wie frei ist die Wissenschaft in den USA heute? Und: Wie wehren sich die Universitäten?
Ein Feature von Egon Koch. Produktion: WDR, SWR, ORF und Deutschlandfunk 2026
Hinweis der Redaktion: Wir haben am 17. März um 16 Uhr eine überarbeitete Fassung des Features „Wissenschaft unter Druck – Trumps Angriffe auf US-Universitäten“ online gestellt.
Maxim sucht einen Ausbildungsplatz, Jane bewirbt sich um ihre erste feste Anstellung. Maßnahmen und Projekte sollen ihnen in dieser „Zeit dazwischen“ Orientierung bieten. Wir haben Maxim und Jane mehrere Monate lang begleitet.
Der Übergang ins Berufsleben ist für viele Jugendliche eine Zeit der Unsicherheit. Sie sind mit ihren eigenen Erwartungen und denen ihres Umfelds konfrontiert. Staatliche und private Maßnahmen und Projekte sollen ihnen helfen. Die Möglichkeiten reichen von Jugendberufsagenturen bis zu staatlich unterstützen Ausbildungen. Die richtige Maßnahme zu wählen, kann zu einer Herausforderung werden. Und ob die Angebote Jugendliche tatsächlich in Ausbildung bringen, ist völlig unklar.
Ein Feature von Eva Kunkel. Produktion: WDR 2026
Unsere Podcast-Empfehlung: Deep Doku
https://1.ard.de/deep_doku
Am 8. Juli 2024 ist die größte und wichtigste Kinderklinik der Ukraine, das Ohmatdyt-Krankenhaus in Kyjiw, von einer Rakete getroffen worden.
Krebskranke Kinder aus der gesamten Ukraine kommen ins Ohmatdyt -Krankenhaus – von der Front und den besetzten Gebieten im Osten bis zu den vom Krieg weniger versehrten Gebieten im Westen des Landes. Die Bilder gingen um die Welt: das von der Rakete zerfetzte Gebäude – unweit entfernt die Kinder, manche mit nackten Füßen, herausgerissen aus ihren Chemotherapien und Dialysen. Das Feature begleitet drei Mütter und ihre Kinder, die den Angriff miterlebt haben – sowie eine Krankenschwester, die schwer verletzt wurde, und eine Filmemacherin, die sofort zur Hilfe geeilt ist. Ein Raketenangriff auf das wichtigste Kinderkrankenhaus im Land – was macht so ein Angriff mit einer Gesellschaft, die ohnehin im Ausnahmezustand ist? Und was sagt es über diesen Krieg aus, wenn selbst dieser Ort angegriffen wird – ein Ort, an dem die Verletzlichsten der ukrainischen Gesellschaft Schutz suchen?
Ein Feature von Patrick Batarilo. Produktion: WDR 2026
Podcast-Empfehlung:
https://1.ard.de/general
Klöster sind Orte der Spiritualität - aber gleichzeitig auch unabhängige Wirtschaftsbetriebe. Kirchensteuer kriegen sie keine. Nonnen und Mönche bringen ihre Arbeitskraft ein. Und jedes Jahr ist natürlich eine Steuererklärung fällig.
Klöster waren früher wirtschaftliche Zentren handwerklicher und landwirtschaftlicher Kunst – DIE Selbstversorger schlechthin. Das sind sie auch heute noch. Aber sie bestehen auch als Unternehmen am Markt. Nicht wegen der Hilfe durch Kirche oder Staat, sondern weil sie Wirtschaftsbetriebe mit klugen Köpfen sind, die gut rechnen können und geschäftstüchtig sind. Wir haben mit dem Mikrophon Klöster besucht, die immer noch oder wieder erfolgreich sind: als geistliches Zentrum, Gastbetrieb, mit Klosterladen oder Hostienbäckerei. Auch ein sehr junges Kloster ist dabei: Gründung 2022. Wie Klöster weiter existieren, trotz Nachwuchsproblemen und wirtschaftlicher Konkurrenz, das zeigt dieses Dok5-Feature.
Ein Feature von Katrin Boers. Produktion: WDR 2024
Am 29. April 1946 begann in Japan der Internationale Militärgerichtshof für den Fernen Osten. 28 Männer waren angeklagt, darunter Premier Hideki Tôjô, unter dessen Führung Japan einen Krieg führte, mit Millionen Toten. Elf internationale Richter entschieden über ihr Schicksal.
Was wie die Nürnberger Kriegsverbrecherprozesse ein Meilenstein der internationalen Strafgerichtsbarkeit sein sollte, wurde von Spannungen und Vorwürfen der Siegerjustiz überschattet. Der indische Richter Radhabinod Pal plädierte in einem Sondervotum für Freispruch. Bis heute nutzen rechte Bewegungen in Japan seine Person, um die Kriegsschuld in Frage zu stellen.
Das Feature folgt Pals Spuren nach Nürnberg und Japan mit exklusivem Zugang zu Dokumenten. Es spricht mit Rechtsexperten und Bewunderern, auch Tôjôs Urenkel. Es fragt: Wer war Pal – und was verrät sein Votum über die Grenzen und Chancen des Völkerstrafrechts, das heute um Relevanz ringt?
Ein Feature von Paul Hildebrandt und Cathrin Schmiegel. Produktion: Deutschlandfunk 2025
Langsam tuckernde Schiffe auf Flüssen und Kanälen – lange der Inbegriff für wirtschaftliche Kraft und zugleich auch ein Stück Wasserromatik. Doch jetzt herrscht auch in dieser Branche Krisenstimmung.
Nicht nur auf der Straße und der Schiene, auch auf den Wasserstraßen, am Rhein und den vielen wichtigen Kanälen in NRW krankt die Infrastruktur. Ergebnis jahrelanger Einsparungen und ausbleibender Investitionen. Zahlreiche überalterte Schleusen,akuter Personalmangel und die Zunahme von Niedrigwasserphasen reduzieren die Transportleistung. Dabei gelobt die Politik seit Jahren, mehr Güter umweltschonend auf Binnenschiffe umzuladen. Und gerade in NRW sind sowohl die Industrie als auch die großen Konsumzentren auf ein nachhaltiges, solides Frachtsystem angewiesen. Wie ist den vielfältigen Problemen beizukommen?
Ein Feature von Ulrich Land. Produktion: WDR 2026
Krieg klingt heute anders als früher. "Shellshocked" nannte man im Ersten Weltkrieg die zitternden Soldaten, die Granatenbeschuss traumatisiert hatte. Heute kreisen surrende Drohnen am Himmel und suchen nach Zielen. Das Geräusch quält die, die überleben noch lange nach ihrem Einsatz.
Krieg funktioniert heute anders als früher. Der Angriff Russlands auf die Ukraine begann "klassisch" mit Panzern und Artilleriefeuer. Heute zerstören kleine billige Drohnen schwer gepanzerte Fahrzeuge und töten tausende Soldaten. Laut ukrainischem Militär gehen 70 bis 80 Prozent der Verluste auf sie zurück.
Im "Radiofeature" erzählt ein Drohnen-Pilot, der in der Ukraine gekämpft hat, von seinem spannendsten Einsatz. Ein niederbayerischer Drohnenproduzent hat bei einem Bier eine entscheidende Idee und Experten mahnen, dass die Bundeswehr umdenken muss.
Ein Feature von Christian Schiffer und Fritz Espenlaub. Produktion: BR 2025
Ralf König, Name geändert, hat alles verloren. Sein Leben als erfolgreicher Manager kann er nicht mehr führen, seit die Erinnerungen hochkamen.
Als Kind wurde er über Jahre von mehreren katholischen Priestern vergewaltigt. Der Haupttäter: ein Pfarrer, der zugleich sein Vater war. Ralf König wehrt sich heute gegen die katholische Kirche wie viele Betroffene. Aber wie lässt sich Gerechtigkeit herstellen? Kann man Leid beziffern? Gabriele Knetsch geht der Frage nach, wo wir in der Missbrauchsdebatte heute stehen.
Ein Feature von Gabriele Knetsch. Produktion: SWR Kultur 2025
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