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Der Mensch denkt – Gott lenkt. Das sagt sich leicht und flüssig, der Spruch prägt sich gut ein, und das hängt auch mit der sprachlichen Form zusammen: Das reimt sich buchstäblich zusammen. Endreim.
Wer auf die Idee kommt, nachzuforschen, woher der Gedanke stammt, wird fündig in der Bibel. In einer bis zu 3.000 Jahre alten Spruchsammlung, die keinem Geringeren als dem dritten König Israels zugeschrieben wird. Salomo.
In den vielen verschiedenen Bibelausgaben, die es heute gibt, heißt dieses biblische Buch entweder einfach „Sprüche“ oder „Sprichwörter“ oder „Buch der Sprüche Salomos“ oder „Buch der Sprichwörter.“
Der Mensch denkt – Gott lenkt. Das findet sich in Sprüche 16,9 ein bisschen ausführlicher, aber auch dort in poetischer Form: „Das Herz des Menschen denkt sich seinen Weg, doch der Herr lenkt seinen Schritt.“ Aha.
Das Herz des Menschen: Das kommt also aus dem Innersten, gehört zu dem, was einen Menschen beseelt. Einen Menschen wie mich. Was erträume ich mir, was plane ich, was nehme ich mir vor? Wie viel davon kann ich verwirklichen, welche Träume platzen, was gelingt mir nur halb oder scheitert ganz?
Und dann gibt’s noch die andere Hälfte der Wirklichkeit. „Der Herr lenkt den Schritt des Menschen.“ Jedes Menschen. Also auch meinen Schritt. Gott lenkt meinen Schritt. Ich denke mir was aus, ich will was, und ich lege auch los, aber Gott sitzt am Steuer. Oder vielleicht tippt er mir auch auf die Schulter und deutet an: Da geht's lang. Oder er schubst mein Leben sachte in eine bestimmte Richtung. Und vielleicht wird mir irgendwann im Rückblick klar: Es war die richtige Richtung. Weil Gott gelenkt hat.
► Mehr zum Buch Sprüche:
Autor: Markus Baum
Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden
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Der Mensch denkt – Gott lenkt. Das sagt sich leicht und flüssig, der Spruch prägt sich gut ein, und das hängt auch mit der sprachlichen Form zusammen: Das reimt sich buchstäblich zusammen. Endreim.
Wer auf die Idee kommt, nachzuforschen, woher der Gedanke stammt, wird fündig in der Bibel. In einer bis zu 3.000 Jahre alten Spruchsammlung, die keinem Geringeren als dem dritten König Israels zugeschrieben wird. Salomo.
In den vielen verschiedenen Bibelausgaben, die es heute gibt, heißt dieses biblische Buch entweder einfach „Sprüche“ oder „Sprichwörter“ oder „Buch der Sprüche Salomos“ oder „Buch der Sprichwörter.“
Der Mensch denkt – Gott lenkt. Das findet sich in Sprüche 16,9 ein bisschen ausführlicher, aber auch dort in poetischer Form: „Das Herz des Menschen denkt sich seinen Weg, doch der Herr lenkt seinen Schritt.“ Aha.
Das Herz des Menschen: Das kommt also aus dem Innersten, gehört zu dem, was einen Menschen beseelt. Einen Menschen wie mich. Was erträume ich mir, was plane ich, was nehme ich mir vor? Wie viel davon kann ich verwirklichen, welche Träume platzen, was gelingt mir nur halb oder scheitert ganz?
Und dann gibt’s noch die andere Hälfte der Wirklichkeit. „Der Herr lenkt den Schritt des Menschen.“ Jedes Menschen. Also auch meinen Schritt. Gott lenkt meinen Schritt. Ich denke mir was aus, ich will was, und ich lege auch los, aber Gott sitzt am Steuer. Oder vielleicht tippt er mir auch auf die Schulter und deutet an: Da geht's lang. Oder er schubst mein Leben sachte in eine bestimmte Richtung. Und vielleicht wird mir irgendwann im Rückblick klar: Es war die richtige Richtung. Weil Gott gelenkt hat.
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