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In der 92. Folge vom Windhauch Podcast ist Bernadette Wahl zu Gast. Bernadette ist Religionspädagogin und systemische Beraterin. Seit 2019 leitet Bernadette die Citypastoral in Fulda. Und ab Januar 2023 arbeitet sie mit 50 % im Fachbereichs Pastoral, Bildung und Kultur im Bischöflichen Generalvikariat die Neugründungsprozesse, wo sie die künftigen 28 Pfarreien konzeptionieren und begleiten wird. In der Folge spreche Bernadette und ich über die Potenziale der Stadt für die Pastoral, die Möglichkeiten und Chancen von Kategorialgemeinden und die Vorteile von Kooperationen.
Bernadette erklärt, warum Citypastoral mehr ist als nur "Stille Zeit in der Stadt" – sie betont die Bedeutung der Citypastoral als Initiative für Begegnung und Austausch. Dabei teilt sie gerne die Bühne mit anderen Kulturverantwortlichen und sieht in Kirche im Netzwerk einer Stadt eine wichtige Rolle. Durch die Zusammenarbeit mit anderen Kulturverantwortlichen kann Kirche dafür sorgen, dass Menschen zusammenkommen und neue Ideen entwickeln, die auf den sozialen, kulturellen und spirituellen Bedürfnissen der Stadt basieren.
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Diese Woche unterhalte ich mich mit zwei Menschen, die jung sind und Weihnachten mögen: Die beiden katholischen Theologinnen Antonia Lelle und Claudia Danzer sind Teil von y-nachten.de. Claudia ist Redakteurin von y-nachten.de und gleichzeitig als Teil von @meingottdiskriminiertnicht auch Mitautorin eines Artikels in der Neuerscheinung „Weihnachten kann erst werden, wenn… – Wie die Nacht wieder heilig wird.“ Auch Antonia ist Redaktionsmitglied und beide promovieren in Freiburg in katholischer Theologie. Mit ihnen rede ich über das Buchprojekt und Kritik an institutioneller Deutungshoheit in der Theologie.
Theologie ist zutiefst eine kontextuelle Form des Reflektierens und das macht eben was, wenn die Lebensrealität derer, die das gerade betreiben, eben mal 10 Jahre jünger ist. AntoniaClaudia und Antonia machen deutlich, dass es ihnen um viel mehr geht, als nur darum, Kritik zu üben. Sie machen in der Folge deutlich, warum es so wichtig ist, junge Theologie sichtbar zu machen und damit auch aufzuzeigen, dass Katholisch-Sein bunt ist. Auf dem Weg zu Veränderungen in der katholischen Kirche ist es wichtig, auch die Lebensrealität junger Menschen und ihre Theologie in den Diskurs miteinzubeziehen.
Jenseits einer klassisch lehramtlichen Theologie oder dem Außenbild, das viele Menschen von der katholischen Kirche haben, ist es uns ein Anliegen, zu zeigen, dass Theologie – auch katholische Theologie – intern bunt ist. ClaudiaLinksammlung:
https://y-nachten.de
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Bei mir zu Gast ist Dr. Anna Neumaier. Anna ist Professorin für Religionswissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum und beschäftigt sich vorrangig mit Religion und Medien. Mit ihr spreche ich zunächst über den Blick der Religionswissenschaft auf Glaubenskommunikation und wie sich Religiosität in einer digitalisierten Gegenwart ausdrückt. Es wird deutlich, dass es nicht ausreicht, einfach nur auf den digitalen Medien stattfinden zu wollen.
Sag mir doch erstmal, was ihr zur sagen habt und sagt mir zweitens mit wem wollt ihr eigentlich reden und was wisst ihr über diese Leute?Glaubenskommunikation auf Social Media hat im Gegensatz zu territorial gefassten Kirche Wachstumspotential. Klar ist aber auch, dass es in diesem offen Prozess nicht um die Kirchenmitgliedschaft geht. Damit sind wir wieder einmal bei der Machtfrage und ob die Institution Kirche sich auf diesen Prozess einlassen kann und will. Spannend ist diese Frage auch, weil Religion sich letztlich transformieren muss, um in einer digitalisierten Welt Bestand zu haben.
Instagram ist das Feld, wo am meisten das passiert, was ich perspektivisch am spannendsten finde: Eine gegenwarts-adäquate Glaubenskommunikation, wo Dinge ausprobiert werden.Linksammlung:
https://zap-bochum.de/
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Diese Woche spreche ich mit Pastorin Meike Barnahl über ein spannendes Projekt aus Hamburg. Die Ritualagentur St. Moment bietet niederschwellig kirchliche Begleitung zu verschiedenen Anlässen an: Sei es Taufe, Segnungen, Trauungen oder auch Beerdigung. Es scheint eine Sehnsucht zu geben nach kirchlicher Begleitung, aber die allerwenigsten Menschen sind in ihrer Gemeinde vor Ort angebunden oder nehmen diese bewusst wahr.
St. Momentum setzt bei den Bedürfnissen der Menschen an und entwickelt die Rituale mit ihnen gemeinsam. Dabei ist immer transparent für die Menschen, dass es sich um ein kirchliches Angebot handelt und Kasualien nicht beliebig werden würden. Entscheidend ist die Haltung, mit der man den Menschen begegnet, die sich anscheinend nach solchen Ritualen wie Segenshandlungen sehnen.
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Ich freue mich, Philipp Greifenstein erneut im Podcast begrüßen zu dürfen. Mit ihm spreche ich in dieser Folge darüber, wie gelungene Kritik im kirchlichen Kontext aussehen könnte. Anlass unserer Diskussion ist die Berichterstattung über die vergangene EKD-Synode und einzelne Beschlüsse.
Riesensysteme, wie es die beiden Kirchen sind, brauchen eine lebendige Kritikkultur. Damit ist gemeint, dass Mitarbeiter:innen intern sagen können, was ihnen nicht passt.Kirche braucht die Kritik von außen und innen. Die Kritik von innen ermöglicht Teilhabe in großen Systemen, wie es die katholische Kirche ist oder wie es auch die Landeskirchen sind. Kritik von außen wiederum regt dazu an, festgefahrene Abläufe zu überdenken und Projekte weiterzuentwickeln. Gemeinsam mit Philipp diskutiere ich also darüber, welche Rolle der Kritik im Rahmen von Kirche zukommt.
Diejenigen, die in der Machtposition sind, müssen sich wirklich im christlichen Sinne darin einüben, von sich selbst einen Schritt zurückzugehen.Linksammlung:
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Diese Woche spreche ich mit Tobias Aldinger. Tobias beschäftigt sich als katholischer Theologe im Erzbistum Freiburg mit dem Thema Glaubenskommunikation. Mit ihm spreche ich über seine Aufgaben als Referent für Glaubenskommunikation innerhalb eines katholischen Bistums und wie groß sein Handlungsspielraum ist, wenn er versucht, zeitgemäße Worte für den Glauben der Menschen zu finden.
Mir muss klar sein: Ich bin Dienstleister und ich muss Bock haben, was zu reißen für die Leute, die direkt mit Menschen in Kontakt sind.Wenn wir davon ausgehen, dass die Krise von Kirche auch eine Kommunikationskrise ist, dann ist eine gelungene Glaubenskommunikation für die Zukunft von Kirche entscheidend. Es kann dabei aber nicht darum gehen, Mitglieder zu gewinnen oder Menschen von einer bestimmten Art des Glaubens zu überzeugen. Vielmehr sollte im Vordergrund eine offene und ehrliche Kommunikation stehen, die sich für die Themen der Menschen interessiert.
Was heißt Weitergeben? Das heißt nicht: Ich will, dass du so wirst wie ich. Sondern es ist auch eine Sehnsucht nach Resonanzerfahrung.---
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In dieser Folge spreche ich mit Sue Grimbacher. Sie ist Pastoralreferentin in der Diozöse Rottenburg-Stuttgart und arbeitet in einem Projekt, das den Schwerpunkt auf die Glaubenskommunikation mit jungen Erwachsenen legt. Die Zielgruppe irgendwo 18 und 35 Jahren wird immer wieder thematisiert, wenn es darum geht, wen Kirche heutzutage eigentlich noch erreicht. Sue erklärt, worauf es ankommt, wenn Kirche noch irgendeine Relevanz in dieser Zielgruppe haben will.
Angebote für junge Erwachsene gibt es in Kirchengemeinden kaum. Da gibt es Jugendarbeit, aber zu sagen, da gibt es speziell etwas für junge Erwachsene, das gibt es fast nicht.Die Institution Kirche ruht sich oftmals noch darauf aus, dass Menschen irgendwie kulturell mit ihr verankert sind. Was hat Kirche aber nach Firmung oder Konfirmation für junge Erwachsene zu bieten? Wenn nicht irgendwann die Hochzeit ansteht oder die eigenen Kinder mit Kirche in Kontakt kommen, wird es schwierig. Dewegen muss Kirche Ressourcen dafür frei machen, sich dieser Zielgruppe zu widmen und mutig Dinge einfach mal ausprobieren.
Kirche braucht dieses Mindset, das wir tatsächlich mal raus gehen und egal was wir tun, wir machen es mit anderen zusammen und zwar nicht mit dem Ziel, dass die danach zu uns kommen, sondern weil es unser Auftrag ist zusammen in dieser Welt etwas Gutes zu machen.Linksammlung:
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Diese Woche spreche ich mit Ina Wittmeier von der Ehrenamtsakdemie der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN). Die Ehrenamtsakademie unterstützt Ehrenamtliche in Leitungsämtern wie beispielsweise in den Kirchenvorständen. Weil es nicht mehr ausreicht, eine Mail mit allen Informationen durch den Verteiler zu jagen, versteht sich die Ehrenamtsakademie als digitale Lernplattform - auch zu trockenen Themen wie der Reform der Grundsteuer.
Früher hat man eine Handreichung gemacht, sie in die Lande geschickt und dann gedacht, jetzt ist es umgesetzt. Wir sagen: So lernen Leute heute nicht mehr und so kommt das Wissen unten nicht mehr an.Kirche braucht Ehrenamt und deswegen müssen Menschen auch dazu befähigt werden, die Herausforderungen im System Kirche zu bewältigen. Ehrenamtliche können so stärker die Verantwortung wahrnehmen und Kirche der Zukunft mitgestalten. Wieder einmal zeigt sich, dass es auf die Themen ankommt. Die Ehrenamtsakademie verfolgt genau diesen Weg, indem sie ihre Inhalte den Bedürfnissen der Zielgruppe anpasst.
Der Rückbau (von Kirche) ist nochmal härter und da braucht es eigentlich ein Bild darüber, wie wir Kirche sein wollen und was für eine Kirche wir zukünftig sein wollen.Linksammlung:
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Mach’ Dir mehr Gedanken über die Kommunikation Deiner Inhalte und scheu’ Dich nicht, dafür auch auf Marketing-Methoden zurückzugreifen! 🙌 Am Ende dieses Artikels findest Du einen Fragekatalog, der Dir dabei hilft, Deine Inhalte bewusster zu kommunizieren.
Jeden Tag reden Menschen in Medien über Glaube und Kirche – mal gut, mal schlecht, mal sehr durchmischt. Kirche kann also nicht vermeiden, in Medien vorzukommen; sie “passiert” dort einfach – ob sie will oder nicht.
Da ist die Berichterstattung über Kirche als Institution mit Gremien und Funktionsträger:innen. Einzelpersonen, die Glaubenserfahrungen (auch mit Kirche) in den Medien machen oder in Medien darüber sprechen. Es gibt säkulare Medien und Medien, die speziell kirchlich oder kirchennah sind. Da ist auch die offizielle Pressearbeit, die im Namen von kirchlichen Institutionen bzw. Organisationseinheiten nach außen kommuniziert. Und dann gibt es da ja auch noch die vielen kirchlichen Mitarbeitenden mit unterschiedlichen Professionen und mehr oder weniger Leitungsverantwortung, die – mehr oder weniger bewusst – im Rahmen ihrer Aufgaben oder zusätzlich zu ihren Angeboten über Medien Inhalte zu bzw. über Kirche und Glaube kommunizieren.
Den ganzen Artikel findest Du auf https://ruach.jetzt/magazin/kirche-kommunikation-marketing/
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