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Als Gemeindepfarrer lerne ich viele Familien kennen. Oftmals in Verbindung mit frohen Ereignissen wie Hochzeiten oder Taufen oder Segnungen von Kindern. Aber oft auch in Verbindung mit Bestattungen. Und wenn dann Beerdigungen geplant werden, stoße ich manchmal auch auf wunde Stellen im Beziehungsgeflecht der Familien. Ein Kind, das den Kontakt zu den Eltern abgebrochen hat, Geschwister, die seit der Teilung des Erbes nicht mehr miteinander sprechen, Verletzungen durch üble Nachreden. All das hat einen Schmerz in den Familien verursacht, hat zu Trennungen geführt. Beziehungen sind zerbrochen und Bitterkeit hat sich tief in den Seelen einwurzelt. Es ist ein großer Schmerz, der Menschen ein ganzes Leben lang zu schaffen macht.
Im Buch Jesaja ist davon die Rede, dass es den Schmerz über zerstörte Beziehungen nicht nur unter uns Menschen gibt, sondern dass der lebendige Gott auch unter diesem Schmerz leidet.
Im Buch Jesaja heißt es: „Mir hast du Arbeit gemacht mit deinen Sünden und hast mir Mühe gemacht mit deinen Missetaten. Ich, ich tilge deine Übertretungen um meinetwillen und gedenke deiner Sünden nicht.“ (Jesaja, 43,24-25)
Gott erlebt, wie sich Menschen von ihm abkehren, ihn nicht ehren und Wert schätzen. Er erlebt, wie Menschen zuerst und vor allem an sich selbst denken und die Beziehung zu ihm und zu den Mitmenschen links liegen lassen.
Und doch: Er gibt die Menschen, die er liebt, nicht auf. Er hat seinen Sohn Jesus Christus in die Welt geschickt. Jesus hat dafür geworben, sich Gott wieder zuzuwenden. Er hat Menschen in die Gemeinschaft mit dem himmlischen Vater zurückgeholt und in die Gemeinschaft mit ihren Mitmenschen.
Und schließlich hat Jesus selbst für die Schuld von uns Menschen gezahlt. Er – der Unschuldige – hat den Tod am Kreuz erlitten. Ebenfalls im Buch Jesaja heißt es: „Gott warf unser aller Sünde (Strafe) auf ihn, damit wir Frieden hätten“.
Ich bin froh, dass Gott sich nicht abfindet mit all den Trennungen und Brüchen in unserem Leben, mit aller Schuld, die ich auf mich lade. Ich bin froh, dass er selbst für meine Schuld bezahlt hat. Ich bin froh, dass ich immer wieder im Gebet zu ihm kommen darf und um Verzeihung bitten. Wie gut, dass ich einen Gott habe, der mir immer wieder einen neuen Anfang schenkt – und nicht nur mir, sondern allen, die ihn darum bitten.
► Mehr zum Buch Jesaja
Autor: Lothar Eisele
Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden
By ERF - Der SinnsenderAls Gemeindepfarrer lerne ich viele Familien kennen. Oftmals in Verbindung mit frohen Ereignissen wie Hochzeiten oder Taufen oder Segnungen von Kindern. Aber oft auch in Verbindung mit Bestattungen. Und wenn dann Beerdigungen geplant werden, stoße ich manchmal auch auf wunde Stellen im Beziehungsgeflecht der Familien. Ein Kind, das den Kontakt zu den Eltern abgebrochen hat, Geschwister, die seit der Teilung des Erbes nicht mehr miteinander sprechen, Verletzungen durch üble Nachreden. All das hat einen Schmerz in den Familien verursacht, hat zu Trennungen geführt. Beziehungen sind zerbrochen und Bitterkeit hat sich tief in den Seelen einwurzelt. Es ist ein großer Schmerz, der Menschen ein ganzes Leben lang zu schaffen macht.
Im Buch Jesaja ist davon die Rede, dass es den Schmerz über zerstörte Beziehungen nicht nur unter uns Menschen gibt, sondern dass der lebendige Gott auch unter diesem Schmerz leidet.
Im Buch Jesaja heißt es: „Mir hast du Arbeit gemacht mit deinen Sünden und hast mir Mühe gemacht mit deinen Missetaten. Ich, ich tilge deine Übertretungen um meinetwillen und gedenke deiner Sünden nicht.“ (Jesaja, 43,24-25)
Gott erlebt, wie sich Menschen von ihm abkehren, ihn nicht ehren und Wert schätzen. Er erlebt, wie Menschen zuerst und vor allem an sich selbst denken und die Beziehung zu ihm und zu den Mitmenschen links liegen lassen.
Und doch: Er gibt die Menschen, die er liebt, nicht auf. Er hat seinen Sohn Jesus Christus in die Welt geschickt. Jesus hat dafür geworben, sich Gott wieder zuzuwenden. Er hat Menschen in die Gemeinschaft mit dem himmlischen Vater zurückgeholt und in die Gemeinschaft mit ihren Mitmenschen.
Und schließlich hat Jesus selbst für die Schuld von uns Menschen gezahlt. Er – der Unschuldige – hat den Tod am Kreuz erlitten. Ebenfalls im Buch Jesaja heißt es: „Gott warf unser aller Sünde (Strafe) auf ihn, damit wir Frieden hätten“.
Ich bin froh, dass Gott sich nicht abfindet mit all den Trennungen und Brüchen in unserem Leben, mit aller Schuld, die ich auf mich lade. Ich bin froh, dass er selbst für meine Schuld bezahlt hat. Ich bin froh, dass ich immer wieder im Gebet zu ihm kommen darf und um Verzeihung bitten. Wie gut, dass ich einen Gott habe, der mir immer wieder einen neuen Anfang schenkt – und nicht nur mir, sondern allen, die ihn darum bitten.
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Autor: Lothar Eisele
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