ZEIT für Literatur – Der Vorlesepodcast der ZEIT Verlagsgruppe

ZEIT für Literatur – Der Vorlesepodcast der ZEIT Verlagsgruppe

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ZEIT für Literatur – Der Vorlesepodcast der ZEIT Verlagsgruppe episodes

  • ZEIT für Literatur mit Nora Haddada
    Die Autorin stellt im Podcast ihr Debüt "Nichts in den Pflanzen" vor.

    Gefangen zwischen Glamour, Verzweiflung, Selbstüberschätzung und Sinnsuche. So ergeht es Leila, der Protagonistin von Nora Haddadas Debütroman „Nichts in den Pflanzen“ – erschienen im Ecco Verlag.

    Leila ist eine aufstrebende Drehbuchautorin und hat die Chance ihres Lebens ergattert: Eine große Produktionsfirma hat ihr einen Vertrag angeboten. Sie ist kurz davor ihren Traum zu realisieren – doch eine Schreibblockade bringt sie ins Stocken. Um sich von ihren Sorgen um das Drehbuch abzulenken, flieht sie ins Nachtleben. Ob in rauchigen Bars oder auf glamourösen Dinnerpartys – Leila findet sich jedes Mal wieder inmitten der gleichen oberflächlichen Gespräche. In diesen Kreisen liefert sie sich auch noch einen erbitterten Konkurrenzkampf. Ihre Erzfeindin Aisha arbeitet gerade nämlich ebenfalls an einem Drehbuch. Und zu all dem Ärger realisiert sie auch noch, dass ihre Affäre ihr Drehbuch stärker inspiriert hat, als es ihr eigentlich recht ist.

    Nora Haddada zeigt uns in „Nichts in den Pflanzen“ die Abgründe von Menschen, die auf den ersten Blick ein perfektes, erfüllendes Leben führen.

    Was steckt hinter der polierten Fassade von intellektuellen Kreativschaffenden? Ist Selbstverwirklichung nichts Weiteres als ein Versuch vor sich zu fliehen? Und warum sabotieren wir uns selbst? Um diese Fragen geht es in der neuen Podcast-Folge von ZEIT Literatur?

    „Nichts in den Pflanzen“ von Nora Haddada, erschienen im Ecco Verlag, können Sie im Buchhandel Ihres Vertrauens und natürlich online erwerben.

    Diese Podcast-Folge wurde im Auftrag der Verlagsgruppe HarperCollins vom Studio ZX produziert. Studio ZX – ein Unternehmen der ZEIT Verlagsgruppe.

    28 min
  • ZEIT für Literatur mit Philipp Oehmke
    Der Autor stellt im Podcast sein neues Buch „Schönwald" vor.

    „Schönwald“, Philipp Oehmkes Roman-Debut, beschreibt prägende Themen unserer Zeit – und wie sie sich in unseren Alltagshandlungen spiegeln. Das Buch deutet nicht nur durch seinen Titel an, wie eng es auch mit der Geschichte dieses Deutschland, in dem wir leben, verbunden ist, es zeigt es auch in vielen kleinen, präzisen Beobachtungen über die Menschen, die es prägen. Ein Panorama einer Zeit, aber auch ein Panorama von etwas Zeitlosem. Familie.

    In dieser Podcastfolge erzählt der Autor, was er unter Familie versteht, was er an seinen Protagonist*innen schätzt und wie es überhaupt losging mit „Schönwald“.

    Diese Podcast-Folge wurde im Auftrag des Piper Verlags vom Studio ZX produziert. Studio ZX – ein Unternehmen der ZEIT Verlagsgruppe.

    26 min
  • ZEIT für Literatur über "Gidget"
    Maria-Christina Piwowarski stellt "Gidget" von Frederick Kohner vor

    „Gidget“ ist die Erinnerung an einen Sommer; ist die Geschichte von Franzie alias Gidget, die mit ihren Eltern in Südkalifornien lebt und in diesem einen Sommer das Surfen für sich entdeckt. Erst sieht sie den surfenden Jungs nur zu, sehr schnell will sie aber selber aufs Brett, hinter die Surfline, und die Wellen meistern.

    Ihre Eltern sind nicht begeistert, aber Gidget unbeirrbar. Und so nimmt sie sich die Freiheit, mit Salzwasser-strohigen Haaren, verbrannter Haut, pfeift auf Regeln und schnappt sich diesen Sommer.

    „Gidget – Mein Sommer in Malibu“ ist 1957 erschienen, Frederick Kohner, jüdischer Emigrant und Hollywoodgröße, hat seiner Tochter Kathy, eine der ersten weiblichen Surf-Ikonen, mit diesem Roman eine Stimme verliehen. Das Buch wurde zum Klassiker, Kohner schrieb Fortsetzungen, es wurde verfilmt. Der S.Fischer Verlag hat den Roman gerade in einer neuen Übersetzung und mit einem Nachwort von Volker Weidemann herausgebracht.

    Diese Podcast-Folge wurde im Auftrag vom S. Fischer Verlag vom Studio ZX produziert. Studio ZX – ein Unternehmen der ZEIT Verlagsgruppe.

    33 min
  • ZEIT für Literatur mit David Safier
    Der Autor stellt im Podcast sein neues Buch „Solange wir leben" vor.

    Wir tauchen in eine Geschichte ein, die von der Liebe und dem Schicksal gelenkt wird.

    Bestsellerautor David Safier nimmt sich in seinem neuen Roman „Solange wir leben“, der
    soeben im Kindler Verlag erschienen ist, seiner Familiengeschichte an – sie ist von vielen
    tragischen Momenten gezeichnet und gleichzeitig wunderschön.

    David Safier beginnt seine Erzählung im Jahr 1937 mit seinem Vater Joschi. Er lebt zu dieser Zeit als Student mit seiner Familie in Wien. Seine Eltern waren vor dem Ersten Weltkrieg mit ihm und seiner Schwester von Polen nach Österreich geflohen. Die Familie ist jüdisch, aber die Geschwister sprechen hauptsächlich deutsch miteinander und verstehen sich als Juden einer neuen Generation. Doch dieses Selbstverständnis nützt ihnen in den turbulenten dreißiger und vierziger Jahren nichts. Als die Nationalsozialisten an die Macht kommen, beginnt für die Familie der Kampf ums Überleben.

    Auch David Safiers Mutter Waltraut verlebt traurige Jahre, wenn auch ganz anders: Als der Krieg in Deutschland tobt, steckt sie noch in den Kinderschuhen. Sie wird zwischen Trümmern groß, erlebt erst den Wiederaufbau Deutschlands und später den schnellen Wirtschaftaufschwung.

    Dass sich Waltraut eines Tages in einen zwanzig Jahre älteren Mann namens Joschi verlieben soll, der zu diesem Zeitpunkt – genau wie sie – schon ein ganzes turbulentes Leben hinter sich haben wird, ist unvorstellbar. Und auch sehr unwahrscheinlich. Und doch kommt es so…

    Einfach war diese Liebe keineswegs! Aber und so viel darf verraten werden, sie war wunderschön!

    David Safier erzählt mit seiner Familiengeschichte und den Lebensläufen seiner Eltern auch die Schicksalsgeschichte einer ganzen Generation. Und trotz der Schwere der Vergangenheit schafft es Safier, die Leser zu verzaubern.

    Diese Podcast-Folge wurde im Auftrag des Kindler Verlags vom Studio ZX produziert. Studio ZX – ein Unternehmen der ZEIT Verlagsgruppe.

    39 min
  • ZEIT für Literatur mit Dennis Gastmann
    Der Autor stellt sein Buch "Dalee" vor.

    Indien ist gerade unabhängig geworden, die Familie des jungen Bellini möchte ein neues Leben beginnen, ein Leben mit genug Geld und Auskommen. Dazu reisen sie mitsamt Dalee, dem Arbeitselefanten der Familie, von Kalkutta auf die Andamaneninseln.

    Dort trifft die Familie auf undurchdringlichen Dschungel, schwer berechenbare ehemalige Häftlinge eines britischen Kolonialgefängnisses und einen Unternehmer, der seine Versprechen nicht hält. Bellini soll währenddessen das altehrwürdige Handwerk des Mahuts, des Elefantenführers, erlernen.

    Dalee, der große Graue, wird so zu seinem Gefährten, trägt Bellini sogar auf seinem Rücken durchs Meer – doch der Elefant wird alt. Er verliert sein Gedächtnis, er vergisst. Und was passiert, wenn Elefanten ihr Gedächtnis verlieren? –Diese Geschichte erzählt Dennis Gastmann in überbordenden Bildern, mit zarter Wucht und viel Gefühl.

    Diese Podcast-Folge wurde im Auftrag von Rowohlt Berlin vom Studio ZX produziert. Studio ZX – ein Unternehmen der ZEIT Verlagsgruppe.

    30 min
  • ZEIT für Literatur mit Antonia Baum
    Die Autorin stellt im Podcast ihr Buch „Siegfried“ vor.

    In unserer heutigen Podcast-Folge geht es um eine Frau, die nur noch die Psychiatrie als Ausweg sieht. Statt wie gewohnt am Morgen zur Arbeit zu gehen, fährt unsere Ich-Erzählerin in die psychiatrische Ambulanz, um Ruhe zu finden

    Mit dieser Entscheidung katapultiert uns Autorin und Journalistin Antonia Baum mitten hinein in ihren neuen Roman „Siegfried“, der kürzlich im Claassen Verlag erschienen ist.

    Unsere Ich-Erzählerin ist Mutter einer kleinen Tochter und mit Alex verheiratet. Sie liebt ihren Mann, aber glücklich ist sie nicht. Ein anderes Thema ist das Geld. Sie ist die Alleinverdienerin in der Familie und arbeitet gerade an ihrem neuen Roman. In Wahrheit hat sie jedoch noch keine einzige Seite geschrieben. Der Verlagsvorschuss ist längst aufgebraucht…

    Arbeit, Autorität, Kind, Mann, Liebe – sie versucht, all diesen Anforderungen gerecht zu werden und sucht dabei einen Platz für sich selbst. Was Autorin Antonia Baum aufzeichnet, ist eine Frau, die versucht den Rollenansprüchen, die an sie gestellt werden, gerecht zu werden. Gleichzeitig wird sie immer wieder mit den alten Rollenbildern konfrontiert, die sie in ihrer Kindheit von einer Generation, die symptomatisch für die alte BRD steht, vermittelt bekommen hat. Ihr wird bewusst, dass die alten Rollenverhältnisse und die neuen Rollenansprüchen weit auseinandergehen

    Was dazu geführt hat, dass die Protagonistin im Wartezimmer der Psychiatrie sitzt, besprechen wir in unserer heutigen Podcast-Folge mit Autorin Antonia Baum.

    Diese Podcast-Folge wurde im Auftrag des Claassen-Verlags vom Studio ZX produziert. Studio ZX – ein Unternehmen der ZEIT Verlagsgruppe.

    31 min
  • ZEIT für Literatur mit Andreas Wunn
    Der Autor stellt im Podcast sein neues Buch "Saubere Zeiten" vor.

    Manchmal kann man ihr davonlaufen, aber manchmal holt sie einen auch ein. Die eigene Familiengeschichte. Jakob Auber, der Protagonist in Andreas Wunns Debütroman „Saubere Zeiten“, wird damit konfrontiert, als sein Vater im Sterben liegt. Er beginnt, die Fragmente, die er findet, Stück für Stück zusammenzufügen. Dabei entfaltet sich nicht nur die dramatische Geschichte einer Familie, sondern auch die Geschichte einer Unternehmerfamilie im Nachkriegsdeutschland – und ihrer Ursprünge zur Zeit des Nationalsozialismus. Jakobs Großvater war Theodor Auber, eine schillernde Figur im Wirtschaftswunder-Deutschland, der schließlich alles verlor.

    Auf der Reise in die Vergangenheit seines Vaters verschlägt es Jakob bis nach Rio de Janeiro – er erfährt dabei nicht nur, was hinter dem Fall des Familienimperiums steckte, sondern wird auch immer wieder mit sich selbst und dem eigenen hier und jetzt konfrontiert. „Saubere Zeiten“ ist ein bewegendes Buch über Schuld und Verdrängung, über Väter und Söhne.

    In dieser Podcastfolge erzählt der Autor, wie er sich der eigenen Familiengeschichte genähert hat, wie er zu seinem Protagonisten steht und wie wichtig geteilte Erinnerungen sind.

    Diese Podcast-Folge wurde im Auftrag des Aufbau Verlags vom Studio ZX produziert. Studio ZX – ein Unternehmen der ZEIT Verlagsgruppe.

    28 min
  • ZEIT für Literatur mit Sabrina Janesch
    Die Autorin stellt im Podcast ihr neues Buch „Sibir“ vor.

    Alles fing im Jahr 1945 an, als Josef Ambacher als kleiner Junge zusammen mit seiner Familie von der Roten Armee nach Kasachstan verschleppt wurde. Wochenlang ging es ohne Essen und Wasser mit dem Zug durch die Fremde. Zehn Jahre seiner Kindheit musste er in der Steppe verbringen. Er war einer von mehreren Hunderttausend deutschen Zivilgefangenen, die für das Kriegsunheil im zweiten Weltkrieg büßen sollten. Das Schicksal dieser Menschen ist bis heute so gut wie unerzählt.

    Dieser Geschichte nimmt sich nun Autorin Sabrina Janesch in ihrem neuen Roman „Sibir“ an. Es ist ihr fünftes Buch, das gerade im Rowohlt Verlag erschienen ist und wahrscheinlich das bewegendste, denn es fließt ihre persönliche Familiengeschichte mit ein.

    In ihrem Roman verbindet sie die Kindheit und das Überleben Josef Ambachers in der kasachischen Verbannung während der 1950er Jahre, mit der Kindheit seiner Tochter Leila in der niedersächsischen Südheide in den 1990er Jahre. Leila fungiert dabei, als Ich-Erzählerin. Nach der Demenz Erkrankung ihres Vaters fängt sie an, seine wie auch ihre Kindheit zu erzählen.

    Mit „Sibir“ ist Sabrina Janesch ein toller Roman über die Suche nach Heimat und Identität gelungen. Sie erzählt auf berührende Weise von den Dämonen in der kasachischen Steppe und der wahrscheinlich einzigen Kraft diese zu besiegen: der Liebe!

    Im Gespräch verrät die Autorin, wie sie ihre persönliche Geschichte von dem Romanplot abgrenzen konnte, welche Hintergründe sie recherchiert hat und wie sie ihre eigene Reise nach Zentralasien erlebt hat.

    Diese Podcast-Folge wurde im Auftrag des Rowohlt Verlags vom Studio ZX produziert. Studio ZX – ein Unternehmen der ZEIT Verlagsgruppe.

    31 min
  • ZEIT für Literatur mit Marc Sinan
    Die Autor stellt im Podcast sein Buch "Gleißendes Licht" vor.

    In „Gleißendes Licht“, seinem Romandebüt, erzählt der Komponist Marc Sinan eine türkisch, deutsch, armenische Familiengeschichte. Der deutsch-türkische Komponist Kaan reist für einen längeren Aufenthalt nach Istanbul und wird dort mit der verschütteten Geschichte seiner Familie konfrontiert.

    „Im Vergessen besteht die Chance zu überleben“ heißt es an einer Stelle im Buch –die Leser*innen führt Marc Sinan aber mitten hindurch, durch die Erinnerungen Kaans – die Hitze, Wespen und Himbeerrolle seiner Kindheit, grüne Bohnen, salzigen Fisch und die nassen Hände seiner Großmutter. Diese Erinnerungen machen deutlich, dass die Vergangenheit immer noch da ist, sich fortschreibt im Leben der Generationen – das Buch erzählt dadurch auch von der Gleichzeitigkeit von Vergangenem und Gegenwart.

    In dieser Podcastfolge erzählt der Autor, wie er zum Schreiben gekommen ist, welche Rolle Erinnerungen dabei spielen und was seinen Protagonisten größenwahnsinnig macht.

    Diese Podcast-Folge wurde im Auftrag des Rowohlt Verlags vom Studio ZX produziert. Studio ZX – ein Unternehmen der ZEIT Verlagsgruppe.

    18 min
  • ZEIT für Literatur mit Raphaela Edelbauer
    Die Autorin stellt im Podcast ihr Buch "Die Inkommensurablen" vor.

    Raphaela Edelbauer nimmt uns in ihrem neuen Roman „Die Inkommensurablen“ mit in die Zeit ganz zu Beginn des ersten Weltkriegs, an einen Juli-Abend in Wien im Jahr 1914. Die Stadt fiebert, Ereignisse überschlagen sich, die Druckerpressen der Zeitungen kommen nicht hinterher. Inmitten diesen flirrenden Trubels kommt Hans, ein junger Pferdeknecht aus Tirol in der Hauptstadt an. Er ist auf der Suche nach der Psychoanalytikerin Helene Cheresch. Doch er trifft nicht nur Cheresch, sondern auch einen ihrer Patienten, den Adligen Adam und seine Freundin Klara, die sich als eine der ersten Frauen an der Universität Wien in Mathematik promoviert. Geschüttelt von den sich entfaltenden Ereignissen, treiben und streben die drei durch Wien – erleben Gewalt, Musik, Drogen, Träume und Realität. An dieser Stelle sei nicht mehr verraten, bis auf: Was für eine Nacht, was für eine Zeit.

    In dieser Podcastfolge erzählt die Autorin, wie sie zum Sujet des Buches kam, was sie an Massenphänomenen interessiert und wie sie recherchiert hat.

    Diese Podcast-Folge wurde im Auftrag des Verlags Klett-Cotta vom Studio ZX produziert. Studio ZX – ein Unternehmen der ZEIT Verlagsgruppe.

    20 min

About ZEIT für Literatur – Der Vorlesepodcast der ZEIT Verlagsgruppe

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ZEIT für Literatur – der Vorlesepodcast, in dem Autorinnen und Autoren aus ihren neuen Romanen vorlesen. Produziert von STUDIO ZX – der Kreativagentur der ZEIT Verlagsgruppe.

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