Zeitgeschichte erleben. Der Podcast der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung

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Zeitgeschichte erleben. Der Podcast der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung episodes

  • Willy Brandt – Sozialist, Kanzler, Patriot | Buchvorstellung und Gespräch mit Gunter Hofmann
    Nach seinen Bestsellern über Richard von Weizsäcker und Helmut Schmidt legt der langjährige ZEIT-Journalist Gunter Hofmann nun eine umfangreiche Biografie Willy Brandts vor. Er zeichnet ein einfühlsames Portrait des Mannes, der die konservative Adenauer-Republik durchlüftete und mit den Ostverträgen und seinem Kniefall in Warschau Weltgeschichte schrieb.
    Gunter Hofmann stellt sein Buch „Willy Brandt – Sozialist, Kanzler, Patriot“ (C.H. Beck 2023) vor. Nach einem einführenden Vortrag spricht der Autor mit dem Historiker Bernd Rother über Willy Brandts bewegtes Leben, sein politisches Wirken und darüber, wie sehr Brandt unsere Vorstellung von Demokratie und Nation geprägt hat.
    Die Veranstaltung fand am 11. Mai 2023 im Willy-Brandt-Haus Lübeck statt.
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    1 hr 15 min
  • Der mühsame Weg in die Freiheit | Lesung und Diskussion mit Bahman Nirumand
    Einer der besten Kenner der Region, der deutsch-iranische Autor Bahman Nirumand, schildert in seinem Vortrag die angespannte Lage im Iran und den Kampf der Zivilgesellschaft für die Freiheit von der klerikalen Diktatur. Grundlage des Vortrags ist sein aktuelles Buch „Der Mühsame Weg in die Freiheit. Iran zwischen Gottesstaat und Republik“ (zuKlampen! Verlag 2022).
    Die Veranstaltung fand am 24. Februar 2023 im Willy-Brandt-Haus Lübeck in Kooperation mit Literaturserei Lübeck, dem Haus der Kulturen und Frau-Leben-Freiheit Lübeck statt. Aus technischen Gründen können wir nur den ersten Teil des Vortrags von Bahman Nirumand zu Verfügung stellen.
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    30 min
  • Schuld und Leid. Das Trauma von Flucht und Vertreibung 1945–2022
    Schuld und Leid. Das Trauma von Flucht und Vertreibung 1945–2022. Buchvorstellung und Gespräch: Die Autoren Werner Sonne und Thomas Kreutzmann stellen ihr Buch „Schuld und Leid. Das Trauma von Flucht und Vertreibung“ (Mittler-Verlag 2022) vor. Im Anschluss diskutierten sie mit der Journalistin Sham Jaff. Bettina Greiner (Leiterin des Willy-Brandt-Hauses Lübeck) führt in die Veranstaltung ein und moderiert die Diskussion.
    Die Veranstaltung fand am 22. Februar 2023 im Willy-Brandt-Haus Lübeck statt.
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    1 hr 45 min
  • Vom „Volkskörper“ zum Individuum | Zeitgeschichte im Dialog
    Vom „Volkskörper“ zum Individuum. Das Bundesministerium für Gesundheitswesen nach dem Nationalsozialismus (Zeitgeschichte im Dialog): Im Herbst 1961 – zwölf Jahre nach Entstehung der Bundesrepublik – wurde das Bundesministerium für Gesundheitswesen gegründet. Lutz Kreller und Franziska Kuschel untersuchen erstmals auf breiter Quellenbasis die Geschichte dieses „verspäteten“ Ministeriums von den Anfängen bis zur Mitte der 1970er Jahre. Sie analysieren die Biografien und das Selbstverständnis seiner leitenden Beamtinnen und Beamten, beleuchten deren Rolle bei der Gestaltung zentraler gesundheitspolitischer Themen der 1960er und 1970er Jahre und nehmen dabei auch in den Blick, welchen Einfluss die Hypotheken der NS-Medizinverbrechen auf die Gesundheitspolitik der Bonner Republik hatten.
    Im Anschluss an eine kurze Vorstellung des Buches diskutierten Lutz Kreller (Institut für Zeitgeschichte München–Berlin) und Franziska Kuschel (Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur) mit Bundesgesundheitsministerin a. D. Ulla Schmidt. Moderation: Johannes Hürter (Institut für Zeitgeschichte München–Berlin). Kristina Meyer (Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung) begrüßt und eröffnet die Veranstaltung.
    Die Veranstaltung fand am 14. Februar im Forum Willy Brandt Berlin und im Livestream statt. Die Reihe „Zeitgeschichte im Dialog“ findet in Kooperation mit dem Institut für Zeitgeschichte München–Berlin statt.
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    1 hr 42 min
  • Menetekel 30. Januar 1933 | Vortrag und Podiumsdiskussion
    Menetekel 30. Januar 1933. Das Scheitern der Weimarer Republik und heutige Bedrohungen freiheitlicher Gesellschaften (Vortrag und Podiumsgespräch):
    90 Jahre nach der Ernennung von Adolf Hitler zum deutschen Reichskanzler ist der 30. Januar 1933 immer noch und immer wieder ein herausragendes historisches Datum. Es symbolisiert seit langem das Scheitern Weimars, die Selbstaufgabe der ersten deutschen Demokratie und den Anfang der nationalsozialistischen Herrschaft, die in Weltkrieg und Völkermord gipfelte. Wie blicken wir heute zurück auf Krise und Zusammenbruch der Weimarer Republik? Welche Bedeutung hat dieses politische Gedächtnis für die Wahrnehmung aktueller Krisen der Demokratie? Welchen Beitrag kann Demokratiegeschichte zu einer kritischen Erinnerungskultur leisten?
    Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des Vortrags von Detlev Kraack. Der Historiker ist außerplanmäßiger Professor an der Technischen Universität Berlin, stellvertretender Vorsitzender der Gesellschaft für Schleswig-Holsteinische Geschichte und Sprecher des Arbeitskreises für Wirtschafts- und Sozialgeschichte Schleswig-Holsteins. Anschließend
    diskutierte er mit Katja Markmann (Katharineum zu Lübeck) und Harald Schmid (Bürgerstiftung Schleswig-Holsteinische Gedenkstätten).
    Die Veranstaltung fand am 30. Januar 2023 im Willy-Brandt-Haus Lübeck statt.
    Titelbild: © Archiv der Sozialdemokratie Friedrich-Ebert-Stiftung
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    1 hr 29 min
  • Gesine Schwan – Willy-Brandt-Vortrag 2022
    „Der demokratische Staat“ von Gesine Schwan: Professorin Gesine Schwan fragt in ihrem Vortrag „Der demokratische Staat“, was einen modernen und handlungsfähigen Staat heute ausmacht. Welche Rolle nimmt das Instrument des demokratischen Nationalstaats in der Globalisierung ein – und welche kommt hierbei der kommunalen Beteiligung zu? Wie weit reicht „der“ Staat und ist er von „der“ Gesellschaft abzugrenzen?
    Der diesjährige Willy-Brandt-Vortrag fand am 6. Dezember 2022 statt und bildete den Auftakt der Ringvorlesung „Der moderne Staat“ der Akademie für Soziale Demokratie (Friedrich-Ebert-Stiftung) an der Universität Bonn. Die Vortragsreihe ist eine Kooperation zwischen FES, Uni Bonn und der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung. Seit 2021 nimmt die Reihe alljährlich Willy Brandts Wirken für Demokratie und Frieden – national wie international – in den Blick. Prominente Rednerinnen und Redner aus Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft diskutieren Brandts Errungenschaften und seine Einflüsse auf unsere heutige Gesellschaft – aktuell und retrospektiv.
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    58 min
  • Axel Springer und Franz Josef Strauß
    Axel Springer und Franz Josef Strauß: Eine politische Freundschaft im geteilten Deutschland. Der Verleger und der bayerische Politiker waren über Jahrzehnte prägende Persönlichkeiten der Bundesrepublik. Springer und Strauß polarisierten und hatten immer ebenso viele Kritiker wie Unterstützer. Bastian Matteo Scianna (Universität Potsdam) analysiert in seinem Vortrag die bislang unbeachtete politische Duzfreundschaft exemplarisch in ihren Haltungen zur Deutschland- und Ostpolitik sowie zum Staat Israel, einschließlich der innenpolitischen Rückwirkungen.
    Im Anschluss fand eine Diskussion mit Hermann Wentker (Institut für Zeitgeschichte München–Berlin), Kristina Meyer(Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung)und Fragen aus dem Publikum statt.
    Das Kolloquium zur Zeitgeschichte findet in Kooperation mit dem Institut für Zeitgeschichte München–Berlin statt.
    Das Kolloquium fand am 6. Dezember 2022 im Forum Willy Brandt Berlin statt. Zeitgleich wurde die Veranstaltung als Livestream auf dem YouTube-Kanal der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung übertragen.
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    1 hr 1 min
  • Phantastische Gesellschaft: Falsche und imaginierte Familiengeschichten zur NS-Verfolgung
    Phantastische Gesellschaft: Falsche und imaginierte Familiengeschichten zur NS-Verfolgung | Vortrag von Johannes Spohr (Historiker):
    Immer wieder werden Fälschungen, Betrugsfälle und imaginierte Geschichten bekannt, die im Zusammenhang mit der Shoah und dem Zweiten Weltkrieg wie auch der Erinnerung daran stehen: Christliche Deutsche inszenieren sich öffentlich als – meist jüdische – Verfolgte des Nationalsozialismus oder deren Nachkommen. Häufig wird mit den erfundenen Familiengeschichten politisches Handeln legitimiert, fast immer finden sie ein Publikum, das die imaginierten Geschichten bereitwillig rezipiert. Wie ist dieses Phänomen zu erklären? Und was besagt es über Stand und Perspektiven der Erinnerungskultur?
    Der Berliner Historiker Johannes Spohr geht diesen Fragen in seinem Vortrag vom nach. Gemeinsam mit dem Leipziger Autoren Clemens Böckmann hat er den Gesprächsband „Phantastische Gesellschaft“ (Neofelis Verlag 2022) herausgegeben. Die Veranstaltung fand am 15. November 2022 im Willy-Brandt-Haus Lübeck statt.
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    34 min
  • Politisierung, Polarisierung, Populismus: Lebenselixiere oder Gifte für die Demokratie?
    Vor 50 Jahren errang die SPD mit Willy Brandt an der Spitze bei der vorgezogenen Bundestagswahl einen historischen Sieg. Mit 45,8 Prozent der Zweitstimmen wurde sie am 19. November 1972 erstmals stärkste Fraktion. Es war ein persönlicher Triumph für den Kanzler, den die CDU/CSU ein halbes Jahr zuvor mit einem konstruktiven Misstrauensvotum vergeblich zu stürzen versucht hatte.
    Scharfe Auseinandersetzungen zwischen Regierung und Opposition prägten den Wahlkampf. Die bundesdeutsche Gesellschaft war stark polarisiert, was eine bis dahin beispiellose politische Mobilisierung zur Folge hatte. Die Wahlbeteiligung erreichte mit 91,1 Prozent ein Allzeithoch. Viele Bürgerinnen und Bürger, vor allem junge Leute, engagierten sich in Wählerinitiativen für Brandt und die SPD. Zudem verzeichneten die Parteien einen enormen Mitgliederzuwachs. Daneben entstanden aber auch neue Formen der aktiven Beteiligung am politischen Diskurs und mit ihnen die Vorläufer der Neuen Sozialen Bewegungen.
    Anlässlich des 50. Jahrestages blicken wir zunächst auf die Wahl 1972 und die bundesdeutsche Demokratie der frühen 1970er-Jahre zurück. Was bedeuteten die starke Politisierung und Polarisierung für die Akzeptanz des politischen Systems? Welche Rolle spielte „der mündige Bürger“, den Brandt sich wünschte und fördern wollte? War jene Zeit die goldene Ära der (Parteien-)Demokratie in der Bundesrepublik?
    Daran anknüpfend wurde diskutiert, wie es heute um die politische Streitkultur in Deutschland bestellt ist. Wieviel Politisierung, Polarisierung und Populismus braucht bzw. verträgt unsere Demokratie? Welchen Einfluss haben die sozialen Medien und die zunehmende Hetze im Netz auf öffentliche Debatten? Und wie begegnet man am effektivsten radikalen und extremistischen Kräften, die unsere Demokratie und deren Repräsentanten offen bedrohen?
    Einführender Vortrag:
    Detlef Siegfried, Professor für Neuere Deutsche und Europäische Geschichte an der Universität Kopenhagen
    Podiumsdiskussion:
    Rebecca Harms, ehem. Abgeordnete von Bündnis ’90/Die Grünen im Europäischen Parlament, Paul Nolte, Professor für Neuere Geschichte/Zeitgeschichte am Friedrich-Meinecke-Institut der Freien Universität Berlin, Rita Schwarzelühr-Sutter, MdB-SPD und Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin des Innern und für Heimat, Detlef Siegfried und Korbinian Frenzel, Deutschlandradio (Moderation)
    Die Veranstaltung fand am 14. November 2022 im Mendelsohn-Bau der IG Metall in Berlin statt und wurde gleichzeitig als Livestream auf dem YouTube-Kanal der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung übertragen.
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    1 hr 56 min
  • Die unmögliche Organisation
    Die unmögliche Organisation: Konflikt und Kooperation im Bundesministerium der Verteidigung 1955–1990. Der Aufbau des Bundesministeriums der Verteidigung (BMVg) war von Beginn an von Auseinandersetzungen geprägt. Diese betrafen die Durchsetzung des „Primats der Politik“ nach den Erfahrungen im Nationalsozialismus und die Frage, ob das BMVg nach ministeriellen oder militärischen Prinzipien zu organisieren und zu leiten war. Christoph Nübel (Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr, Potsdam) betrachtet in seinem Vortrag diese Konflikte, um daraus Rückschlüsse auf das Demokratieverständnis und die Staatskonzepte der alten BRD zu ziehen.
    Im Anschluss fand eine Diskussion mit Hermann Wentker (Institut für Zeitgeschichte München–Berlin), Wolfgang Schmidt (Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung)und Fragen aus dem Publikum statt.
    Das Kolloquium zur Zeitgeschichte findet in Kooperation mit dem Institut für Zeitgeschichte München–Berlin statt.
    Das Kolloquium fand am 7. November 2022 im Forum Willy Brandt Berlin statt. Zeitgleich wurde die Veranstaltung als Livestream auf dem YouTube-Kanal der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung übertragen.
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    1 hr 1 min

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