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Es gibt zwei Lebensentwürfe, die sich nicht unbedingt widersprechen, wohl aber deutlich voneinander unterscheiden.
Der eine Lebensentwurf spiegelt sich wider in dem Satz: „Der Weg ist das Ziel“.
„Der Weg ist das Ziel“ sagen diejenigen, die uns dazu ermutigen wollen, im Heute zu leben. Was immer gewesen ist und was immer auf uns zukommt: „Dies ist der Tag, den der Herr macht! Lasst uns freuen und fröhlich an ihm sein.“ So heißt es schon in den Psalmen.
Und ich denke, auch Jesus hat es ganz ähnlich gemeint, als er uns den Hinweis gibt: „Sehet die Vögel unter dem Himmel und freut euch an den Lilien auf dem Felde.“ Ich persönlich kann diesem Lebensstil sehr viel abgewinnen. Denn ich neige durchaus dazu, belastende Dinge aus der Vergangenheit immer wieder hervorzuholen. Und sorgenvollen Gedanken im Blick auf die Zukunft zu viel Macht über meine Gefühle einzuräumen.
Die „Freude am Herrn“ und die „Dankbarkeit für das Leben“ und der „Lobpreis Gottes“ – sie alle kennen nur eine Zeitform: die Gegenwart. Und das gilt nicht zuletzt auch für die Liebe.
Auch die Liebe dient nicht irgendwelchen Zwecken. Sie geschieht in aller Regel absichtslos, ganz im Sinne des Satzes: „Der Weg ist das Ziel.“
Und doch hat auch der andere Satz seine tiefe Berechtigung:
„Ich vergesse, was hinter mir liegt. Und ich strecke mich nach dem aus, was vor mir liegt. Ich laufe auf das Ziel zu, um den Siegespreis zu gewinnen: die Teilhabe an der himmlischen Welt, zu der Gott uns durch Christus Jesus berufen hat.“ (Phil.3,13-14)
Auch in diesem Wort liegt eine tiefe Weisheit, und auch eine Stück Lebenserfahrung. Manchmal muss ich wirklich hinter mir lassen, was gewesen ist.
Vielleicht auch ein Stück meiner christlichen Biografie, die eher von Enge und Gesetzlichkeit geprägt gewesen, und die mich immer wieder einzuholen versucht. Stattdessen erinnere ich mich immer wieder neu an die Freiheit des Evangeliums und richte mich nach vorne aus, auf das Ziel, das mir im Glauben verheißen ist.
Wer ausschließlich nach dem Motto lebt: „Der Weg ist das Ziel“ verwechselt das Leben am Ende vielleicht doch mit einem“ Spaziergang“.
Der Apostel Paulus malt hingegen das Bild eines Laufes vor Augen und gibt zu verstehen:
"Wenn Sie nicht wissen, wohin Sie gehen, werden Sie wahrscheinlich woanders landen". So hat es jemand einmal sehr treffend auf den Begriff gebracht.
Ich jedenfalls möchte am Ende nicht „woanders landen“. Ich möchte am Ende meines Lebensweges bei Christus sein und einst schauen, was ich geglaubt habe.
Autor: Lothar Podszus
Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden
By ERF - Der SinnsenderEs gibt zwei Lebensentwürfe, die sich nicht unbedingt widersprechen, wohl aber deutlich voneinander unterscheiden.
Der eine Lebensentwurf spiegelt sich wider in dem Satz: „Der Weg ist das Ziel“.
„Der Weg ist das Ziel“ sagen diejenigen, die uns dazu ermutigen wollen, im Heute zu leben. Was immer gewesen ist und was immer auf uns zukommt: „Dies ist der Tag, den der Herr macht! Lasst uns freuen und fröhlich an ihm sein.“ So heißt es schon in den Psalmen.
Und ich denke, auch Jesus hat es ganz ähnlich gemeint, als er uns den Hinweis gibt: „Sehet die Vögel unter dem Himmel und freut euch an den Lilien auf dem Felde.“ Ich persönlich kann diesem Lebensstil sehr viel abgewinnen. Denn ich neige durchaus dazu, belastende Dinge aus der Vergangenheit immer wieder hervorzuholen. Und sorgenvollen Gedanken im Blick auf die Zukunft zu viel Macht über meine Gefühle einzuräumen.
Die „Freude am Herrn“ und die „Dankbarkeit für das Leben“ und der „Lobpreis Gottes“ – sie alle kennen nur eine Zeitform: die Gegenwart. Und das gilt nicht zuletzt auch für die Liebe.
Auch die Liebe dient nicht irgendwelchen Zwecken. Sie geschieht in aller Regel absichtslos, ganz im Sinne des Satzes: „Der Weg ist das Ziel.“
Und doch hat auch der andere Satz seine tiefe Berechtigung:
„Ich vergesse, was hinter mir liegt. Und ich strecke mich nach dem aus, was vor mir liegt. Ich laufe auf das Ziel zu, um den Siegespreis zu gewinnen: die Teilhabe an der himmlischen Welt, zu der Gott uns durch Christus Jesus berufen hat.“ (Phil.3,13-14)
Auch in diesem Wort liegt eine tiefe Weisheit, und auch eine Stück Lebenserfahrung. Manchmal muss ich wirklich hinter mir lassen, was gewesen ist.
Vielleicht auch ein Stück meiner christlichen Biografie, die eher von Enge und Gesetzlichkeit geprägt gewesen, und die mich immer wieder einzuholen versucht. Stattdessen erinnere ich mich immer wieder neu an die Freiheit des Evangeliums und richte mich nach vorne aus, auf das Ziel, das mir im Glauben verheißen ist.
Wer ausschließlich nach dem Motto lebt: „Der Weg ist das Ziel“ verwechselt das Leben am Ende vielleicht doch mit einem“ Spaziergang“.
Der Apostel Paulus malt hingegen das Bild eines Laufes vor Augen und gibt zu verstehen:
"Wenn Sie nicht wissen, wohin Sie gehen, werden Sie wahrscheinlich woanders landen". So hat es jemand einmal sehr treffend auf den Begriff gebracht.
Ich jedenfalls möchte am Ende nicht „woanders landen“. Ich möchte am Ende meines Lebensweges bei Christus sein und einst schauen, was ich geglaubt habe.
Autor: Lothar Podszus
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