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Die etwas andere Entwicklungsfirma behauptet sich als Startup ohne Investoren in Zürich. Wer hier arbeitet, darf sein individuelles Wesen in den Job einbringen, liebt Freiheit, übernimmt Selbstverantwortung und lehnt auch mal Projekte ab. Für die Brudis steht nicht die Gewinnoptimierung im Vordergrund, sondern Kundennutzen, Co-Kreation und Agilität. Das setzt transparente Kommunikation voraus – in alle Richtungen und über den gesamten Entwicklungsprozess. Ihre Arbeitsweise orientiert sich an modernen und agilen Methoden (z.B. SCRUM für die Produktentwicklung oder Slicing-Pie für die Gewinnbeteiligung), immer mit dem Selbstverständnis, diese an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Bedürfnisse können sich ändern. Daher ist es wichtig, den «Shitty Status Quo» aktiv aufzubringen sowie Arbeitskonzepte gemeinsam im Team auszuloten. Die Brudis leben ihren Anspruch sowohl nach aussen Richtung Kunde als auch nach innen Richtung Team.
Neben wiederkehrenden fachlichen und strategischen Meetings wird grosser Wert auf Feedback-Kultur gelegt. Zusätzlich zur regelmässigen Retrospektive gibt es auch ein kollegiales 4-Augen-Gespräch für persönliches Feedback. Da die Paarung für dieses Feedback-Gespräch jeweils vierteljährlich ausgelost wird, kann es schon mal sein, dass Oliver Rückmeldung an den Firmengründer Sandro gibt. Jährliche Mitarbeiter-Bewertungen gibt es nicht! Es steht die regelmässige Rückmeldung im Vordergrund, beispielsweise «was die Person weiterbringt» oder «was glücklicher macht».
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The post #4 Wie das Zürcher Software-Startup brudi mit Selbstverantwortung, Agilität und Menschlichkeit überzeugt mit Oliver Schneider appeared first on Zukunftspioniere der Arbeitswelt.
Leandra Moser stiess Ende 2015 als HR Leiterin zur Netstream AG. Schnell erkannte sie, dass die bestehenden Herausforderungen wie z.B. eine hohe Fluktuationsrate, der hohe Stand von Kurzzeitabsenzen, lange und träge Entscheidungswege und die allgemeine Unzufriedenheit der Mitarbeitenden durch Einzelmassnahmen nicht gelöst werden können.
Für sie war klar, dass dies nur durch eine weiterreichende Veränderung der Unternehmens- und Führungskultur ermöglicht werden kann. Durch den Vertrauensaufbau von der Geschäftsleitung und den Inhabern gelangt es ihr, diese Stück für Stück an diese Themen heranzuführen. 2017 kam der Stein dann ins Rollen, als sie dem CEO Alexis Caceda vorschlug, an einer tiefgreifenden persönlichen Weiterentwicklung teilzunehmen. Hierdurch lernten sich auch die drei Inhaber nach 20-jähriger Zusammenarbeit neu kennen und erarbeiteten auf dieser Basis 2018 eine kraftvolle Vision und Mission.
Mit dieser war der Grundstein für die Transformation zum kollegial geführten Unternehmen gelegt: Den Inhabern wurde bewusst, dass die bisherigen hierarchischen Führungsstrukturen nicht die notwendige Anpassungsfähigkeit und Robustheit aufwiesen, um auf dem schnelllebigen IT-Markt bestehen zu können. In einem ersten Zwischenschritt erfolgte die Neuorganisation der damaligen Geschäftsleitung, die sich sehr stark an den Prinzipien des kollegial geführten Unternehmens orientierte. So konnten notwendige Entscheidungen getroffen werden, um die Netstream auf die bevorstehende Transformation vorzubereiten. Nach und nach erfolgte dann der Aufbau der agil-lernenden Organisation Netstream, die sich an den Prinzipien des kollegial geführten Unternehmens orientiert.
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The post #3 Wie Leandra Moser die Transformation der Netstream AG zum kollegial geführten Unternehmen ermöglichte appeared first on Zukunftspioniere der Arbeitswelt.
Reto Hänni hat als Geschäftsführer und Inhaber der Hänni AG in Geroldswil einen traditionellen Plattenlegerbetrieb in ein Unternehmen verwandelt, das sich durch Qualität, Innovation und eine mitgestaltende Belegschaft abhebt. Sein Ziel: den unmenschlichen Preisdruck hinter sich lassen und ein Arbeitsumfeld schaffen, in dem gemeinsam mehr erreicht wird.
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Doch 2015 stellte er fest, dass etwas fehlte. Die Frage nach Sinnhaftigkeit führte ihn zu einem tiefgreifenden Wandel: Ab 2016 richtete er die Hänni AG neu aus, förderte seine Mitarbeitenden, übergab Verantwortung und befreite das Unternehmen so Schritt für Schritt vom vorherrschenden Preisdruck. Heute steht die Hänni AG für Qualität, Innovation und ein starkes Miteinander. Für Reto ist es nicht mehr nur Arbeit – es ist Freude an dem, was er tut und wie er es tut. Sein Motto: «Heute machen wir, was wir lieben und nicht einfach das, was Geld bringt.»
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The post #2 Vom Preisdruck zur Sinnhaftigkeit: Wie Reto Hänni die Hänni AG neu erfand und seine Mitarbeitenden stärkte appeared first on Zukunftspioniere der Arbeitswelt.
Wie gelingt es, ein patriarchalisch geführtes Familienunternehmen zu transformieren? Lionel gibt noch immer die Richtung vor. Bisherige Befehlsketten sind aber gewichen – zugunsten von Sinnhaftigkeit, Leidenschaft und der Kunst, die Mitarbeitenden auf die Reise mitzunehmen. Dieser Kulturwandel-Prozess war sehr schmerzlich, denn Lionel musste erkennen, dass dies nur durch eine Transformation seiner eigenen Person gelingt und dass eine neue Kultur einen jahrelangen Entwicklungsprozess mit ständiger Zielüberprüfung benötigt. Hört rein, wie ihm der Wandel gelungen ist!
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The post #1 Vom Patriarchat zur partizipativen Kultur: Wie Lionel Schlessinger die Monopol Colors AG und sich selbst transformierte appeared first on Zukunftspioniere der Arbeitswelt.
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