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Ein befreiendes Wort zum richtigen Zeitpunkt. Auch in meine Schwierigkeiten und Fragen hinein: Eine überraschend klare Ansage Gottes. Gibt es das?
Es ist schon viele Jahre her. Aber die Erinnerung daran lässt mich bis heute erschaudern und stellt mir die Nackenhaare auf. Es war im örtlichen Senioren- und Pflegeheim. Dort hatte ich gerade eine Andacht gehalten. Die Versammlung im Saal löste sich auf und ich stellte mich schnell an den Ausgang hin. Dort verabschiedete ich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die jetzt begleitet oder gestützt hinausgingen und sich zurück auf den Weg in ihre Zimmer machten. Andere wurden in ihren Betten hinausgeschoben. Da streckte mir ein älterer Mann aus seinem Bett die Hand entgegen. Er bedankte sich sehr wertschätzend für die Andacht. Plötzlich hielt er kurz inne, schaute mir in die Augen und sagte: „Sie sind der Richtige für die neue Aufgabe.“ Und er ergänzte ein Detail in Bezug auf die mögliche neue Aufgabe und meine Fähigkeiten. Ein paar wenige Worte, die mich einfach nur erschaudern ließen. Das war unmöglich! Wie kam er darauf? Wie konnte er das wissen? Ein prophetisches Wort, ein Fingerzeig Gottes – mitten im Alltag?
Für mich war es für einen Moment, als ob eine andere Wirklichkeit sich geöffnet hätte. Ich wusste nicht, wie mir geschah.
Seit Tagen trieb mich damals die Frage um, ob es richtig war, sich auf eine neue Stelle zu bewerben. Diese Stelle besaß einen anderen Aufgabenzuschnitt als mein bisheriges Arbeitsfeld. Konnte ich das erfüllen? War es jetzt wirklich dran. Hatte ich denn eine Chance bei den sicherlich zahlreichen Bewerbungen?
In der Kirchengemeinde und auch mit Freunden konnte ich nicht darüber sprechen, denn diese Bewerbung musste bis zur Entscheidung geheim gehalten werden. Ganz bestimmt hatte ich dieses Thema nie erwähnt, schon gar nicht hier im Seniorenheim angedeutet. Ohne Beratungsmöglichkeit und äußeren Zuspruch war ich mir aber sehr unsicher, ob die Bewerbung richtig war und ich sie aufrechterhalten sollte. Dieses Wort an der Türschwelle hat mich befreit und ermutigt. Und es hat eine große Ehrfurcht erzeugt, weil ich spürte, wie Jesus wirkt.
Jesus hat mit seinem Wort alles verändert und sie befällt eine heilige Furcht. Vielleicht haben Sie das auch schon erlebt, einen Moment, den Sie sich nicht erklären können, der aber alles zum Guten verändert, der Heil schafft. Ja, Jesus macht das Unmögliche möglich – auch heute noch.
Autor: Kirchenrat Dan Peter
Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden
By ERF - Der SinnsenderEin befreiendes Wort zum richtigen Zeitpunkt. Auch in meine Schwierigkeiten und Fragen hinein: Eine überraschend klare Ansage Gottes. Gibt es das?
Es ist schon viele Jahre her. Aber die Erinnerung daran lässt mich bis heute erschaudern und stellt mir die Nackenhaare auf. Es war im örtlichen Senioren- und Pflegeheim. Dort hatte ich gerade eine Andacht gehalten. Die Versammlung im Saal löste sich auf und ich stellte mich schnell an den Ausgang hin. Dort verabschiedete ich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die jetzt begleitet oder gestützt hinausgingen und sich zurück auf den Weg in ihre Zimmer machten. Andere wurden in ihren Betten hinausgeschoben. Da streckte mir ein älterer Mann aus seinem Bett die Hand entgegen. Er bedankte sich sehr wertschätzend für die Andacht. Plötzlich hielt er kurz inne, schaute mir in die Augen und sagte: „Sie sind der Richtige für die neue Aufgabe.“ Und er ergänzte ein Detail in Bezug auf die mögliche neue Aufgabe und meine Fähigkeiten. Ein paar wenige Worte, die mich einfach nur erschaudern ließen. Das war unmöglich! Wie kam er darauf? Wie konnte er das wissen? Ein prophetisches Wort, ein Fingerzeig Gottes – mitten im Alltag?
Für mich war es für einen Moment, als ob eine andere Wirklichkeit sich geöffnet hätte. Ich wusste nicht, wie mir geschah.
Seit Tagen trieb mich damals die Frage um, ob es richtig war, sich auf eine neue Stelle zu bewerben. Diese Stelle besaß einen anderen Aufgabenzuschnitt als mein bisheriges Arbeitsfeld. Konnte ich das erfüllen? War es jetzt wirklich dran. Hatte ich denn eine Chance bei den sicherlich zahlreichen Bewerbungen?
In der Kirchengemeinde und auch mit Freunden konnte ich nicht darüber sprechen, denn diese Bewerbung musste bis zur Entscheidung geheim gehalten werden. Ganz bestimmt hatte ich dieses Thema nie erwähnt, schon gar nicht hier im Seniorenheim angedeutet. Ohne Beratungsmöglichkeit und äußeren Zuspruch war ich mir aber sehr unsicher, ob die Bewerbung richtig war und ich sie aufrechterhalten sollte. Dieses Wort an der Türschwelle hat mich befreit und ermutigt. Und es hat eine große Ehrfurcht erzeugt, weil ich spürte, wie Jesus wirkt.
Jesus hat mit seinem Wort alles verändert und sie befällt eine heilige Furcht. Vielleicht haben Sie das auch schon erlebt, einen Moment, den Sie sich nicht erklären können, der aber alles zum Guten verändert, der Heil schafft. Ja, Jesus macht das Unmögliche möglich – auch heute noch.
Autor: Kirchenrat Dan Peter
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