Am 18.8.1960 kam in den USA die Pille in den Handel. Die Frauen waren begeistert, die katholische Kirche geschockt. Heute wird die Pille gerade von Frauen kritisch gesehen. Der Mann könnte einspringen, aber die hormonelle Verhütung für ihn schafft es nicht auf den Markt. Anfangs der 1960er Jahre war es eine Revolution: Das erste zuverlässige Verhütungsmittel. Und die Frau hatte es in der Hand. Die Pille war Auftakt zur sexuellen Revolution. Und sie war ein Meilenstein auf dem Weg zur Gleichberechtigung. Erst als Frauen weniger Kinder bekamen, hatten sie Zeit für Bildung und Beruf.
Die Pille erschütterte die Weltsicht der römisch-katholischen Kirche. Ihren Kreuzzug gegen die Verhütung hat sie allerdings verloren.
Heute wird die Pille wieder kritisch gesehen. Gerade von Frauen. Besonders auch wegen der Nebenwirkungen.
Wie kam es zu dieser Kehrtwende? Und was ist mit der Pille für den Mann? Weitere Themen: Elend viele Kinder – die Pille als Befreiung - Die Sache mit den Hormonen - Sich beugen und zeugen – religiöser Protest rund um die Pille