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Während die Welt auf den Krieg im Nahen Osten blickt, rückt ein anderer Konflikt fast in den Hintergrund: der Machtkampf in Ungarn. Im Podcast spricht Raphael Rohner mit EU-Korrespondent Remo Hess über die politische Lage rund um Viktor Orbán.
Hess sagt, Orbán habe in 16 Jahren so viel Macht konzentriert, dass Ungarn kaum mehr als voll funktionierende Demokratie bezeichnet werden könne. Gewaltenteilung und unabhängige Justiz seien ausgehöhlt, freie Medien fast verschwunden. Für die Opposition könnte es nun die letzte echte Chance sein, Orbán an der Urne zu schlagen.
Im Gespräch geht es auch um Orbáns grösstes Risiko: Sollte er die Macht verlieren, drohten ihm laut Hess Ermittlungen wegen systematischer Korruption und Bereicherung im Umfeld seiner Partei. Beschrieben wird ein System aus Vetternwirtschaft, zugeschanzten Aufträgen und EU-Geldern, die bei Orbán-Vertrauten landen.
Zudem thematisiert der Podcast die Rolle Russlands. Hess sagt, Orbán sei der russlandfreundlichste Regierungschef der EU. Recherchen legen nahe, dass Kreml-nahe Akteure den Wahlkampf zugunsten Orbáns beeinflussen wollen – etwa mit Schmutzkampagnen, KI-Inhalten und strategischer Unterstützung. Auch die Rolle einer früheren Putin-Dolmetscherin bei der OSZE-Wahlbeobachtung wirft Fragen auf.
Trotz aller Kritik sieht Hess noch freie, aber keine fairen Wahlen in Ungarn. Entscheidend werde sein, ob sich die zersplitterte Opposition hinter Peter Magyar genügend bündeln kann, um das von Orbán umgebaute Wahlsystem zu überwinden.
By CH MediaWährend die Welt auf den Krieg im Nahen Osten blickt, rückt ein anderer Konflikt fast in den Hintergrund: der Machtkampf in Ungarn. Im Podcast spricht Raphael Rohner mit EU-Korrespondent Remo Hess über die politische Lage rund um Viktor Orbán.
Hess sagt, Orbán habe in 16 Jahren so viel Macht konzentriert, dass Ungarn kaum mehr als voll funktionierende Demokratie bezeichnet werden könne. Gewaltenteilung und unabhängige Justiz seien ausgehöhlt, freie Medien fast verschwunden. Für die Opposition könnte es nun die letzte echte Chance sein, Orbán an der Urne zu schlagen.
Im Gespräch geht es auch um Orbáns grösstes Risiko: Sollte er die Macht verlieren, drohten ihm laut Hess Ermittlungen wegen systematischer Korruption und Bereicherung im Umfeld seiner Partei. Beschrieben wird ein System aus Vetternwirtschaft, zugeschanzten Aufträgen und EU-Geldern, die bei Orbán-Vertrauten landen.
Zudem thematisiert der Podcast die Rolle Russlands. Hess sagt, Orbán sei der russlandfreundlichste Regierungschef der EU. Recherchen legen nahe, dass Kreml-nahe Akteure den Wahlkampf zugunsten Orbáns beeinflussen wollen – etwa mit Schmutzkampagnen, KI-Inhalten und strategischer Unterstützung. Auch die Rolle einer früheren Putin-Dolmetscherin bei der OSZE-Wahlbeobachtung wirft Fragen auf.
Trotz aller Kritik sieht Hess noch freie, aber keine fairen Wahlen in Ungarn. Entscheidend werde sein, ob sich die zersplitterte Opposition hinter Peter Magyar genügend bündeln kann, um das von Orbán umgebaute Wahlsystem zu überwinden.

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