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  • Wie das Pentagon die Hollywood-Storys diktiert | Von Jonathan Cook
    Ein neuer Dokumentarfilm enthüllt, wie die westliche Öffentlichkeit durch den Einfluss des Verteidigungsministeriums auf Tausende von US-Filmen und Fernsehsendungen für einen aggressiven, globalen US-Militarismus weichgekocht wird.
    Ein Standpunkt von Jonathan Cook.
    In einem außergewöhnlichen Fernsehgeständnis gab John Bolton, nationaler Sicherheitsberater in der vorherigen Regierung von Präsident Donald Trump, diesen Monat gegenüber CNN zu, dass er während seiner Amtszeit an der Planung des Sturzes ausländischer Regierungen beteiligt war.
    Gegenüber dem Moderator Jake Tapper wies Bolton den Gedanken zurück, dass Trump mit den Unruhen vom 6. Januar einen Putschversuch im Kapitol unternommen habe: "Als jemand, der bei der Planung von Staatsstreichen geholfen hat, nicht hier [in Washington], sondern an anderen Orten, weiß ich, dass es eine Menge Arbeit erfordert."
    Es war ein Eingeständnis, dass er und andere in der Regierung das "höchste internationale Verbrechen" begangen hatten, wie die Nürnberger Prozesse am Ende des Zweiten Weltkriegs einen unprovozierten Angriff auf die Souveränität einer anderen Nation definierten. Doch Tapper behandelte diese Bemerkung als weitgehend unbedeutend.

    Washington kann in aller Öffentlichkeit tun, was anderen Ländern nur deshalb verwehrt ist, weil man ausnahmsweise davon ausgeht, dass die normalen Zwänge des Völkerrechts und die Regeln des Krieges für die globale Supermacht nicht gelten.
    Berichten zufolge haben die USA seit dem Zweiten Weltkrieg in mehr als 70 Ländern "Regimewechsel" durchgeführt. In den letzten Jahren waren sie entweder direkt oder indirekt in Kriege in Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien, Jemen und der Ukraine verwickelt. Bolton selbst hat sich damit gebrüstet, bis 2019 an den Bemühungen beteiligt zu sein, die Regierung von Nicolas Maduro in Venezuela zu stürzen und Washingtons eigenen Wunschkandidaten, Juan Guaido, als Präsidenten einzusetzen.
    Das Pentagon gibt für das Militär mehr Geld aus als die nächsten neun Länder zusammen und unterhält rund 800 Militärbasen auf der ganzen Welt. Und dennoch ist der Kongress wieder einmal bereit, den Verteidigungshaushalt um Dutzende von Milliarden Dollar aufzustocken.
    Ein neuer Dokumentarfilm legt nahe, warum die westliche Öffentlichkeit so nachsichtig damit umgeht, dass sich die USA in einem fast permanenten Kriegszustand befinden und immer höhere Summen für ihren Kriegsapparat ausgeben.
    Geheime lenkende Hand
    Laut Theaters of War nimmt das US-Verteidigungsministerium nicht nur subtilen Einfluss auf die Darstellung von US-Kriegen in Hollywood, um sie in einem günstigeren Licht erscheinen zu lassen. Das Pentagon verlangt aktiv die Aufsicht über die Drehbücher und diktiert die Handlungsstränge. In der Praxis führt es einen umfassenden Propagandakrieg gegen das westliche Publikum, um es zur Unterstützung des aggressiven, globalen US-Militarismus zu erweichen.
    Der Dokumentarfilm basiert auf Daten, die durch jüngste Anträge auf Informationsfreiheit des britischen Enthüllungsjournalisten Tom Secker und des Wissenschaftlers Matthew Alford aufgedeckt wurden, und enthüllt die erstaunliche Tatsache, dass das Pentagon in den letzten Jahrzehnten die geheime, lenkende Hand hinter Tausenden von Filmen und Fernsehsendungen war.
    Viele weitere Filme kommen nie auf die Leinwand, weil das Verbindungsbüro des Verteidigungsministeriums für Unterhaltungsfragen die Zusammenarbeit verweigert, weil es glaubt, dass die falschen Botschaften vermittelt werden.
    Die Einwände des Pentagons - in der Regel der Todeskuss - beziehen sich auf jede Andeutung von militärischer Inkompetenz oder Kriegsverbrechen, den Verlust der Kontrolle über Atomwaffen, die Einflussnahme von Ölgesellschaften, illegale Waffenverkäufe oder Drogenhandel, den Einsatz chemischer oder biologischer Waffen, die Förderung von Staatsstreichen im Ausland durch die USA oder die Beteiligung an Morden oder Fo...
    19 min
  • Die Normalisierung des Wahnsinns | Von C. J. Hopkins
    In Zeiten, in denen Lüge und brutale Umerziehung für uns Alltag geworden sind, besteht die größte Gefahr darin, uns zu gewöhnen.

    Hinweis zum Beitrag: Der vorliegende Text erschien zuerst im „Rubikon – Magazin für die kritische Masse“, in dessen Beirat unter anderem Daniele Ganser und Hans-Joachim Maaz aktiv sind. Da die Veröffentlichung unter freier Lizenz (Creative Commons) erfolgte, übernimmt apolut diesen Text in der Zweitverwertung und weist explizit darauf hin, dass auch der Rubikon auf Spenden angewiesen ist und Unterstützung braucht. Wir brauchen viele alternative Medien!
    Ein Kommentar von C. J. Hopkins.
    Nein, Deutschland ist nicht das einzige Land, in dem versucht wird, den Corona-Alarmismus bis Ultimo zu verlängern. Aber es ist eines der schlimmsten. Vielleicht will man an einer Bevölkerung, deren Fügsamkeit legendär ist, ein Exempel statuieren, sie zur Speerspitze neunormaler Umgestaltung machen. Es ging nie um sinnvollen Gesundheitsschutz — in einer Phase, in der der Unsinn von Lockdowns und Impf-Apartheid längst durchschaut ist, geht es nur mehr um die Zurschaustellung von Dressurerfolgen. Die Botschaft ist: Wir können im Grunde mit euch alles machen, was wir wollen, und wir werden immer eine Mehrheit dazu bringen, sich aggressiv gegen die wenigen Abweichler zu stellen statt gegen uns. Das Schlimme ist: Wo sich kein ernsthafter Widerstand erhebt, sehen sich die Architekten der Neuen Normalität ermutigt, weitere Schritte hin zur totalen Unterwerfung der Bevölkerung zu gehen. Wer in Zeiten des Umbruchs zu lange davon träumt, dass alles gut wird, wacht irgendwann in der totalen Dystopie auf.
    Ich weiß, Sie haben es wahrscheinlich satt, vom Aufstieg des Neuen Normalen Reiches zu hören. Sie wollen, dass es vorbei ist. Das will ich auch. Es ist nicht vorbei ... bei Weitem nicht. Dort, wo Sie sind, mag es so aussehen, als sei es vorbei. Ich kann mir vorstellen, dass das so ist, wenn Sie in Florida oder Texas oder im Vereinigten Königreich oder in Schweden oder in Kroatien oder in einem anderen Land oder Staat leben, in dem die meisten „Covid-Beschränkungen“ aufgehoben wurden oder vielleicht gar nicht erst eingeführt wurden. Wenn das der Fall ist, freue ich mich für Sie.
    Ich lebe zufällig im New Normal Germany, der aktuellen Spitze des New Normal Speers, oder einer der Spitzen einer seiner Speere — oder mRNA-gespickten Injektionsnadeln —, die anderen sind Länder und Staaten wie Kanada, China, Australien, New York, Kalifornien und verschiedene andere Brutstätten des New Normalism. Wenn Sie wie ich in einer dieser Hochburgen der Neuen Normalität leben, wissen Sie ganz genau, dass es noch nicht vorbei ist.
    Ja, der Covidian-Kult ist kaputt. Der Bann ist gebrochen. Nur die wahnsinnigsten fanatischen Kultisten der Neuen Normalität laufen weiterhin in der Öffentlichkeit mit ihren Pestmasken und selbst gebastelten Schutzanzügen herum. Aber das Reich der Neuen Normalität ist nicht kaputt. Das Reich der Neuen Normalität wird ... nun ja, normalisiert.
    Die Massen werden systematisch darauf konditioniert, den Biosicherheits-Polizeistaat zu akzeptieren, den die global-kapitalistischen herrschenden Klassen in den letzten drei Jahren eingeführt haben.
    Trotz der inzwischen unwiderlegbaren Beweise, dass die „Impfstoffe“ die Übertragung des Virus nicht verhindern, werden „Ungeimpfte“ immer noch ausgegrenzt, erhalten Arbeits- und Schulverbot, dürfen nicht an großen Sportveranstaltungen teilnehmen und so weiter. In Flugzeugen, Zügen, öffentlichen Verkehrsmitteln, Arztpraxen, Krankenhäusern und so weiter werden die Menschen immer noch gezwungen, Masken zu tragen — das Symbol des Neuen Normalen Reiches. Hier, dort und überall werden Symbole und soziale Rituale der Neuen Normalität fest in den Alltag integriert.
    Diese Symbole und Rituale sind mehr als nur die Schaufensterdekoration des Neuen Normalen Reiches. Sie sind das Mittel,
    13 min
  • Wegoptimierte Menschlichkeit | Von Marcus Zeller
    Ein Standpunkt von Marcus Zeller.


    Der Transhumanismus wird als Weg in die Zukunft angepriesen — doch mit diesem verwandelt sich der aufgeklärte Mensch in ein Objekt der Verwertung.

    „Trans“ bedeutet „über etwas hinaus“. Jahrhundertelang träumten Philosophen und Wissenschaftler von optimierten Exemplaren unserer als unzureichend empfundenen Spezies. „Der Mensch ist etwas, das überwunden werden muss“, sagte Nietzsche. Aber: Wenn die Entwicklung über den Menschen hinausführt, wo geht sie hin? Wäre es auch denkbar, dass wir dann schrumpfen, anstatt zu wachsen? Die Ideologie des Transhumanismus will uns von Fehlern befreien, von Krankheiten, im äußersten Fall gar von der „Zumutung“ der eigenen Sterblichkeit. Diese Aversion gegen unsere Fehlerhaftigkeit ist aber vielleicht der größte Fehler überhaupt. Er macht unser Sosein obsolet, erschafft inhumane Funktionstüchtigkeit nach dem Gusto von ein paar „Visionären“ mit Größenfantasien, die niemand von uns gewählt hat, knüpft unser weiteres Schicksal gar an Algorithmen, also an mechanische Entscheider. Dass die neue Welt, die daraus hervorgeht, wirklich eine schöne sein wird, erscheint unwahrscheinlich.
    „Quo vadis?“ — „Wohin gehst du?“ oder „Wohin willst du gehen?“ — war eine Frage, die Jesus kurz vor seiner Hinrichtung von seinem Jünger Petrus gestellt bekam. Eine symbolische Frage, die Grundsätzliches verdeutlichen wollte. Es ist nützlich, Fragen dieser Art von Zeit zu Zeit neu zu stellen. Wohin will der Mensch heute? Will er überhaupt dorthin, wohin es „offiziell“ gehen soll? Transhumanismus ist das bedeutungsschwere Wort, das scheinbar alternativlose Ideal unserer aller Zukunft. Dabei geht es nicht nur um die Verbesserung medizinischer Möglichkeiten, ein längeres Leben oder Ähnliches.
    Ich lese bei FUTURA.de: 
    „Raymond Kurzweil, Leiter der Technikabteilung bei Google, behauptete vor einigen Jahren, dass das Gehirn des Menschen bis 2030 direkt mit dem Internet verbunden sein würde, um Zugang zu einer riesigen Menge an Informationen zu haben. Diese Denkweise wird unter anderem von Elon Musk, dem Gründer von Tesla, Space X und Neuralink, geteilt, der 2017 erklärte: ‚Wenn du die Maschine nicht schlagen kannst, ist es am besten, selbst eine zu werden.‘“
    Es liegt auf der Hand, dass eine geplante Verbesserung des Menschen seine Natur beschneiden und seine Freiheit massiv einschränken kann. Bevor dieses von technophilen Eliten geschaffene Ideal also klammheimlich und unbemerkt zur Selbstverständlichkeit wird und damit in unserem Wortschatz und unserem Denken Einzug hält, sollten wir es einmal unter die Lupe genommen haben.
    Technologische Metaphysik
    „Trans“ bedeutet „über etwas hinaus“. Was möchte man denn im Transhumanismus „überschreiten“? „Transzendenz“ kennen wir schon länger. Dieser Begriff bezeichnet das Überschreiten des gegenständlich Fassbaren. In Religion und Spiritualität versucht der Mensch mittels verschiedener Praktiken, die eigene Existenz zu überschreiten und Zugang zu den Dimensionen „dahinter“ zu erlangen. Dabei ist es nicht so, dass diese Dimensionen vom Menschen nicht erfassbar wären, sondern gerade weil sie dem Menschen zugänglich sind, kann er erkennen, dass er ihnen entstammt und angehört. Er erlebt auf eine einzigartig individuelle Art, dass das eigene Leben mehr ist, als er alltäglich erfasst. Transzendenz bindet den Menschen im Kosmos ein, er überschreitet darin sein alltägliches Sein. Eine solche Erfahrung ist nicht generalisierbar. Sie erschüttert den Menschen tief, sie ergreift ihn, und in dieser höchst individuellen Erfahrung findet er einen tieferen Sinn.
    Auch der Transhumanismus will das Menschsein überschreiten, allerdings auf einem ganz anderen Wege. Dieser Weg lässt eigentlich gar keinen Platz für das Menschliche, weil er eben genau dessen Eigenschaften abschaffen will: Intuition, Stimmung, Verfassung, eben eine gewisse Unberechenbarkeit — all das sind Quellen potentielle...
    14 min
  • Das Verhängnis des Bösen | Von Friedemann Willemer
    Ein Kommentar von Friedemann Willemer.
    Wie nennt man Politiker, die ihr Volk wider besseres Wissen mit sich in den Abgrund reißen?
    Wie nennt man ein Volk, das schweigt?
    Unsere Politiker und in ihrem Gefolge die Mainstreammedien behaupten, Putin sei ein irrationaler Tyrann, der die Freiheit Europas bedrohe. Die Ukraine verteidige unsere Demokratie, deshalb müssen wir Russland und seine Kriegsverbrecher mit Sanktionen, die keine Grenzen kennen, in die Schranken weisen oder besser noch, ruinieren und die Ukraine mit Geld und Waffen in ihrem Kampf gegen das Böse uneingeschränkt unterstützen, auch wenn es den Völkern Europas Opfer abverlangt.
    Ich unterstelle, diese Behauptungen unserer Politiker sind zutreffend, aber führen die historisch beispiellosen Sanktionen, das Geld, die Waffen und die Opfer des ukrainischen Volkes und der Völker der Wertegemeinschaft auch zum Ziel der Befreiung von dem Übel?
    Der bisherige Verlauf der Auseinandersetzung mit Russland zeigt:


    Die Ukraine wird den Krieg gegen Russland verlieren unter Hinnahme von Tod, Flucht und Zerstörung,
    Russland wird aus dem Sanktionsregime gestärkt hervorgehen und die Ukraine wird Teil der russischen Einflusssphäre, sofern sie nicht vollends als unabhängiger Staat von der Landkarte verschwindet,
    Europa wird für Jahrzehnte einen unversöhnlichen Gegner auf seinem Kontinent, begleitet von verabscheuungswürdiger Russophobie, herbeisanktioniert haben,
    die Völker des Westens, ausgenommen vielleicht die USA, werden einen beispiellosen wirtschaftlichen Niedergang erleben und von der Geschichte hart bestraft werden.

    Nur ein irrationaler Despot kann, um angeblich Gutes zu erreichen, dieses desaströse Ergebnis wollen. Ein Ergebnis, das für jeden rational denkenden Menschen vorhersehbar ist.
    Es ist für den Ausgang dieses Krieges irrelevant, ob Putin der Erzengel Gabriel in Persona ist, und die Ukrainer von Korruption und Nazis befreien will oder, ob Putin, der Satan in Menschengestalt, einen verbrecherischen Krieg gegen das ukrainische Volk führt, ob die westliche Wertegemeinschaft Russland mit nicht enden wollenden Sanktionen überzieht und alles Russische aus allen Bereichen des politischen und gesellschaftlichen Lebens verbannt oder stattdessen versucht, das Leid der Ukrainer mit humanitärer Hilfe zu lindern und auf ein baldiges Ende des Krieges hinzuwirken.
    Das Ergebnis (siehe oben) bliebe dasselbe nur mit dem „unwesentlichen“ Unterschied, das Leid und Zerstörung der Ukraine minimiert und der wirtschaftliche und damit einhergehende politische Niedergang Europas und die irreversible, den Interessen Europas zuwiderlaufende Beschädigung des Verhältnisses zu Russland, vermieden wird.
    Das jedoch scheinen unsere Repräsentanten nicht zu wollen.
    Das Sanktionsregime der westlichen Wertegemeinschaft hat etwas zutiefst Paranoides. Wie kann der Nato-Westen, der Russland mit einem brutalen Wirtschaftskrieg überzieht, beanspruchen, dass Russland so lange weiter Rohstoffe liefert, bis Ersatz gefunden ist.
    Dieses Denken und Handeln ist ein Fall für die geschlossene Abteilung der Psychiatrie; denn diese Politiker haben offensichtlich erwartet, dass der Gegner ihnen die Mittel zur Verfügung stellt, die sie in die Lage versetzen, ihn zu vernichten. Darüber hinaus haben sie die robuste und selbstbewusste Reaktion Russlands nicht kommen sehen, und stehen zunehmend isoliert in der Welt da. Ein Bündel krassester Fehleinschätzungen, die jede Professionalität der handelnden Personen ausschließt.
    Zudem sind ihre extraterritorialen Sanktionspakete gegenüber Russland völkerrechtswidrig.
    Ausschließlich der UN-Sicherheitsrat – Artikel 41 UN-Charta – kann Sanktionen beschließen wie die vollständige oder teilweise Unterbrechung der Wirtschaftsbeziehungen. Als Teil des Kapitels VII der UN-Charta kann Artikel 41 nur Anwendung finden,
    11 min
  • Das Zeitalter des Krokodils (Teil 2) | Von Uwe G. Kranz
    ... oder die Erosion des demokratischen Rechtsstaats
    Ein Standpunkt von Uwe G. Kranz.
    In der letzten Kolumne widmete ich mich den diversen deutschen Notstandsgesetzen und den Versuchen des Weltwirtschaftsforums (WEF), der Europäischen Union (EU) und, in Deutschland, der rotgrünpinkfarbenen Kabale, den Bürger abzurichten, zu dressieren, um letztlich einen technokratischen Totalitarismus zu errichten. Dabei stieß ich auf eine lange Liste von Zuckerbrot-und-Peitsche-Maßnahmen (engl.: „carrot and stick“), wie sie das WEF vor Jahren schon bis 2030 langfristig konzipiert, in weiten Teilen antizipiert und teilweise schon realisiert hat – insbesondere im Reise- und Tourismusbereich (Known Traveler Digital Identity, VeryFly oder Passenger Name Record [PNR]). Ein weiteres und sehr weites Einfallstor in die Bürger- und Freiheitsrechte ist der Gesundheitssektor.
    Die chinesische Corona-App
    Was in China derzeit auch (neben dem sozialen Kreditsystem) vorexerziert wird, ist der Missbrauch der Corona-App zu politischen Zwecken. Die Gesundheits-App ermöglicht zwar Zugangskontrollen, -beschränkungen und -verbote aus Gründen des Infektionsschutzes, diese Instrumente werden aber auch eingesetzt, um zu verhindern, dass Bürger an Demonstrationen teilnehmen, Bankgeschäfte tätigen (aktuell insbesondere Bargeldabhebungen) oder dafür notwendige Bus-, Bahn-, Flug- oder Taxifahrten durchzuführen. Wer doch noch durchkommt, steht vor Panzern, die die Banken vor „Aufständischen schützen“ sollen, selbst der Zugang zum eigenen Wohnblock wird unter Einsatz der Corona-App verwehrt: Die willkürliche Steuerung der Ampel-Codes (Rot für Verbot, Gelb für Gefahr, Grün für Erlaubnis) zeigt, wie einfach totalitäre Systeme aus einer Gesundheitstechnik digitale Fußfesseln formen. Die an check-points eingescannten Daten werden in Echtzeit zur Polizei gesendet, die ohne gesetzliche oder administrative Grundlage ihre Entscheidungen trifft – natürlich zu Lasten des Bürgers. Die zweckfremde und unverhältnismäßige Verwendung der Daten erfolgt ganz nach dem Motto: Wo ein Trog ist, tummeln sich die Säue.
    Das EUDCC
    Europa will da gerne nacheifern, schließlich sind wir doch in “Erfassungs- und Kennzeichnungslösungen mit begleitendem Datenmanagement“ führend. Voraussetzung ist ja nur ein SARS-COV-2-Test vor der Abreise. Der Laborbefund mit dem Gesundheitspass ist schon seit dem 01.07.2021 als „digitales Covid-Zertifikat der EU“ (EUDCC) in Kraft. Seit dem 01.02.2022 gelten diese Zertifikate (Impf-, Test- oder Genesenen-Zertifikate) obligatorisch für 9 Monate ab Verabreichung der letzten Dosis der ersten Impfserie. Das Covid-Zertifikat auf Scheckkarte enthält allerlei Sicherheitsmerkmale und einen QR-Code, für das Smartphone ist es aber auch in rein digitaler Form und ebenfalls mit QR-Code erhältlich, denn dieser ist sehr wichtig für eventuell weitere geplante Überwachungsmaßnahmen - ganz so wie in China!). Mit dem EUDCC soll künftig „sicheres Reisen in der EU“ ermöglicht werden, Zertifikatsinhaber sollen „grundsätzlich von Freizügigkeitsbeschränkungen ausgenommen“ sein. Hallo?! Grundsätzlich? Muss, wer da nicht mitmacht, demnächst zu Hause bleiben – ganz so, wie in China?
    Mitnichten, versichert uns die EU, denn das digitale COVID-Zertifikat (EUDCC) soll ja nur den Personenverkehr innerhalb der EU erleichtern, sei aber keineswegs Voraussetzung für die Wahrnehmung des EU-Grundrechts der Freizügigkeit. Allerdings: Einschränkungen wie Test- oder Quarantänepflichten oder nationale Reisebeschränkungen müsse man aber schon mal hier und da in Kauf nehmen (siehe auch die ersten Rückzugsmanöver vom 01.03.2022 in Bezug auf „nicht unbedingt notwendige Reisen“). Mich erinnert das doch sehr an die Metzgereifachverkäuferin: „Darf’s ein bisschen mehr sein?“ Alternativ sei an den ehemaligen EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker und sein berühmtes „Salami-Geständnis“ erinnert. Auch in China hatte die Gesundheits-App anfänglich nur der „Erhalt...
    22 min
  • Kein endloses Elend | Von Rainer Rupp
    ... nur damit die Grünen glücklich sind“ (Liane Kilinc)

    Ein Kommentar von Rainer Rupp und eine Rede von Liane Kilinc.
    Für regelmäßige Leser und Hörer meiner Tagesdosis ist Liane Kilinc keine Unbekannte. Für alle, die noch keine Bekanntschaft mit der beherzten anti-Kriegsaktivistin gemacht haben, hier ein kurzes Profil dieser vielseitigen und mutigen Frau:
    Die 50 Jahre alte Vorsitzende des Vereins „Friedensbrücke/Kriegsopferhilfe e.V.“ hat seit Beginn des Unterdrückungskrieges der ukrainischen Armee gegen die russisch-sprachigen, ukrainischen Bürger im Donbass mehr als 45 Lastwagenkonvois mit humanitären Hilfsgütern zusammengestellt und gegen alle politischen und administrativen Widerstände – oft unter persönlichem Einsatz – auf dem langen und oft schwierigen Weg in die Ost-Ukraine begleitet und dort vor Ort verteilt. Bisher hat der Verein Friedensbrücke/Kriegsopferhilfe unter ihrer Leitung im Donbass über 800 verschiedene Projekte durchgeführt, Einzelheiten kann man auf der Webpage des Vereins finden.
    Aber die studierte Betriebswirtin Kilinc war in den letzten Jahren nicht nur als humanitäre Helferin im Donbass unterwegs, sondern sie hat auch als engagierte Pflegekraft in der Altenhilfe gearbeitet. Während der so genannten „anti-Corona-Maßnahmen“ hatte sie schnell den staatlich verordneten, methodischen Irrsinn durchschaut, der die alten Menschen besonders hart traf, aber auch deren Helfer in Mitleidenschaft zog.
    Anlässlich der „Alternativen Einheitsfeier“ des Ostdeutschen Kuratoriums der Verbände am 3. Oktober 2021 hatte Frau Kilinc in einer Rede vor großem Publikum kompromisslos mit dem kaputten und durch und durch korrupten Staatswesen der Bundesrepublik Deutschland abgerechnet (siehe Tagesdosis vom 8. Oktober 2021 unter dem Titel „Scham, Erschütterung und Befremden, Entsetzen, Zorn“)
    Noch vor wenigen Wochen hatte Frau Kilinc auf abenteuerliche Weise 80 Tonnen Hilfsgüter für die Zivilbevölkerung in Dörfer in der Nähe der Stadt Donezk gebracht, die von der ukrainischen Armee mit weitreichender Artillerie seit 8 Jahren - auch aktuell - immer noch beschossen werden. Da sind einige Schulen, denen die „Friedensbrücke/Kriegsopferhilfe“ schon das zweite oder bereits das dritte Mal geholfen hat, die zerborstenen Fenster zu ersetzen oder die zerstörten Dächer neu einzudecken. Zwischendurch findet die Aktivistin Kilinc aber auch immer wieder Zeit für politische Kundgebungen und Demonstrationen, so wie am 1. August in Schwedt.
    Die irrsinnige Entscheidung des sich super-schlaue dünkenden Wirtschaftsminister Habeck, zur Bestrafung der Russen per Federstrich die Raffinerie Schwedt de facto zu schließen, hat große Teile der lokalen Bevölkerung, aber auch Frau Kilinc, auf die Barrikaden gebracht. Für viele Ostdeutschen ist die große Raffinerie in Schwedt und die Druschba (Freundschaft)-Pipeline mehr als nur irgendein Industriebetrieb.
    Mit viel Schweiß hatten ganze Heerscharen an diesem Mega-Projekt persönlich mitgearbeitet. Es ist ihre Pipeline, die Öl direkt aus Russland zur Verarbeitung in ihre Raffinerie gebracht hat. Sie sind noch heute stolz auf das damals Geleistete, denn es hat bis in die Gegenwart verlässlich sehr gute Dienste geleistet. Nur um nun kaputt gemacht zu werden von einem grünen Minister, der vor seiner Polit-Karriere mit dem Schreiben von Kinderbüchern sein Geld verdient hatte und aktuell mit dem Erzählen von politischen Märchen glänzt, z.B. vom gerechten Kampf und Sieg der Ukraine. Und deshalb sollen wir Deutsche den anderen Märchenerzählern in Kiew mit noch mehr Wunderwaffen und Gold-Dukaten scheißenden Eseln helfen.
    Das ist der Hintergrund zur nachfolgenden Rede, die Frau Kilinc am 1. August bei einer Demo in Schwedt/Oder zur Rettung der Raffinerie gehalten hat. Den Link zu einer früheren Rede in Schwedt anlässlich der ersten lokalen Großdemo gegen die Sanktionspolitik der Bundesregierung zur geplanten Ruinierung der russischen Wirtschaft,
    15 min
  • Die grüne Afrika-Lüge des Westens | Von Jochen Mitschka
    Ein Standpunkt von Jochen Mitschka.
    Da ich in Afrika lebe, will ich aus Sicht der Afrikaner und allgemein der bisher vom Westen in erster Linie ausgebeuteten Länder schreiben. Sie sind langsam durch die entstehende neue multipolare Weltordnung möglicherweise Profiteure des globalen Wettkampfes. Denn Neue Seidenstraße und BRICS geben ihnen Hoffnung, auch bald zu einem „Wirtschaftswunder“ kommen zu können. Derweil versuchen westliche Politiker und „Philanthropen“, also westliche Oligarchen, der eigenen Bevölkerung und den unterentwickelten Ländern zu erklären, dass alles gut werde, wenn man nur die neue schöne grüne Welt realisiert. Wie die aussehen soll, hat Stephen Corry in einem Artikel (1) beschrieben.
    Er erklärt die Situation am Beispiel eines aufwendigen Videos, welches der WWF am 5. Juni 2020 veröffentlichte, und in dem die britische Naturschutz-Ikone David Attenborough darlegt, dass die Rettung der Erde in greifbarer Nähe sei. Allerdings kommt Corry zu dem Schluss, dass der Plan des WWF eine rassistische Annahme aus dem 19. Jahrhundert übernimmt, und dass dieser zufolge insbesondere die nicht-westlichen Bevölkerungen reduziert werden müssten.
    Der "Plan" habe vier Gebote: 1) "schädliche Dinge stoppen"; 2) "neue grüne Technologien"; 3) die Bevölkerungszahl senken und 4) den "natürlichen Reichtum, den wir derzeit haben, erhalten" (2)
    Eigentlich, so meint der Autor, sind nur zwei Ansätze etwas nicht Selbstverständliches. Die grüne Technologie und die Reduzierung der Bevölkerung. Dann fragt er, was die grundlegende Botschaft der grünen Technologie sei. Er beantwortet es, indem er sagt, dass durch Auswechseln von Kohle und Öl durch Sonne und Wind die Erde gerettet werden soll. Wobei man weder an die Kinder- und Sklavenarbeit denkt, die beim Bau der schönen neuen grünen Welt die Rohstoffe fördern, noch an die massive Ungleichheit des Konsums, indem nämlich die Elite konsumiert, während die Massen sich zurückhalten sollen. Er schreibt:
    „Was ist mit der Tatsache, dass der durchschnittliche amerikanische Bürger - abgesehen von einem wohlhabenden WWF-Manager - in etwas mehr als einer Woche etwa so viel verbraucht wie ein Afrikaner südlich der Sahara in einem Jahr und so viel Energie wie ein Südsudanese in zwei Jahren? (2) Wer trägt die wirkliche Verantwortung für die ‚schädlichen Dinge‘? Schließlich gibt es Hunderte von Millionen Menschen auf der Welt, die leben und sterben, oft hungrig, und die praktisch überhaupt keine Verschmutzung verursachen.“ (1)
    Er äußert die Vermutung, dass es der Elite der Welt durch den Austausch der Energieerzeuger ermöglicht werden soll, weiterzumachen wie bisher.
    Die Bevölkerungs-Reduzierung
    Dann kommt er zur anderen „Lösung“, nämlich der Verringerung der Weltbevölkerung. Die Verfasser seien schließlich auf die Formulierung "die menschliche Bevölkerung so niedrig wie möglich zu halten" gekommen. Vermutlich, so der Autor dachten sie, dass die Verwendung von "stabilisieren" anstelle von "reduzieren" (was sie eigentlich meinen) und die Einfügung von "fair" die Kritiker zufrieden stellen würde.
    Da die Bevölkerung des globalen Nordens sei bereits seit Generationen rückläufig. Die Gesamtzahl wachse dort nur deshalb noch, weil sie durch Neuankömmlinge aus dem globalen Süden angekurbelt werde. (2) Das größte Wachstumsgebiet sei Afrika südlich der Sahara, wo die Bevölkerungsdichte nach wie vor extrem niedrig ist und wo sie selbst nur sehr wenig von den Ressourcen der Welt verbrauchen. (2) Das liege daran, dass der "natürliche Reichtum, den sie derzeit haben", größtenteils „vom Norden gestohlen“ werde. (2) Man solle sich die Gegend nachts von einem Satelliten aus ansehen, um zu erkennen, wie wenig Energie in Afrika im Vergleich zu Europa verbraucht wird.
    Tatsächlich, so Corry, gelte, wer sich Sorgen mache, dass die Überbevölkerung die Umwelt bedrohe, sei blind für die wahre Bedrohung. Es sei nicht die wachsende Zahl der „Habenichtse“ im ...
    23 min
  • Der Propaganda-Tsunami | Von Caitlin Johnstone
    Die Aufdringlichkeit, mit der westliche Medien bestimmte Aussagen über Russland wiederholen, schürt den Verdacht, dass das Gegenteil wahr sein könnte.
    Ein Kommentar von Caitlin Johnstone.


    Hinweis zum Beitrag: Der vorliegende Text erschien zuerst im „Rubikon – Magazin für die kritische Masse“, in dessen Beirat unter anderem Daniele Ganser und Hans-Joachim Maaz aktiv sind. Da die Veröffentlichung unter freier Lizenz (Creative Commons) erfolgte, übernimmt apolut diesen Text in der Zweitverwertung und weist explizit darauf hin, dass auch der Rubikon auf Spenden angewiesen ist und Unterstützung braucht. Wir brauchen viele alternative Medien!

    Was würden Sie denken, wenn in den Medien über eine bestimmte Person wiederholt stünde: „XY, der kein Nacktbader ist“? Sicherlich würden Sie sich Gedanken darüber machen, ob er doch einer ist und ob die aufdringliche Leugnung eines bestimmten Sachverhalts nicht darauf hinweist, dass doch etwas Wahres dran ist. Ja, die assoziative Verbindung „XY badet nackt“ würde sich unauflöslich in Ihrem Geist verankern. Bei der Beschreibung von Russlands Militäroperationen in der Ukraine darf in den Medien nie der Hinweis fehlen, es handele sich um einen „unprovozierten Angriffskrieg“. Damit ist das Thema „Mögliche Provokation der Kriegshandlungen“ gesetzt. Die Frage ist nur noch, wer provoziert hat und warum es der Betreffende nötig hat, so viel Energie in die öffentliche Verneinung seiner Schuldverstrickung zu investieren. Caitlin Johnstone analysiert in ihrem Artikel auf erhellende Weise einige neuere Äußerungen von Noam Chomsky, John Pilger und Chris Hedges — allesamt bereits Klassiker der politischen Aufklärung. Ihr Resümee: Den NATO-Ländern sind Kriegstreiberei und Propaganda selbstverständlich völlig fremd.
    Noam Chomsky, John Pilger und Chris Hedges haben ihr Fachwissen zum Thema Krieg in der Ukraine mit einigen aktuellen Kommentaren zur Verfügung gestellt, die dazu beitragen, die dringend benötigte Klarheit in ein oft verwirrendes und stets umstrittenes Thema zu bringen. Hier sind sie:


    „Ich habe meine Karriere damit verbracht, im Mainstream zu arbeiten, und ich habe wahrscheinlich über sieben, acht, neun Kriege berichtet; ich habe noch nie eine Berichterstattung gesehen, die so vollständig von einem Tsunami von manipulativem Hurrapatriotismus verzehrt wurde wie diese“ (John Pilger).

    Dieser Kommentar stammt aus einem Interview, das die South China Morning Post mit dem legendären australischen Journalisten kürzlich geführt hat, und sagt viel über das Informations-Ökosystem aus, in dem wir uns heute herumtreiben und versuchen, die Dinge zu verstehen.
    Schon in den ersten Tagen der Invasion war klar, dass die westliche Welt mit einer Propagandaflut überschwemmt wurde, wie wir sie noch nie zuvor gesehen haben. Im ersten vollen Monat des Konflikts berichteten die amerikanischen Fernsehsender mehr über den Krieg in der Ukraine als über jeden anderen Krieg, an dem die USA direkt beteiligt waren, einschließlich Irak und Vietnam. Buchstäbliche Architekten des Irak-Kriegs gehörten zu den ersten Experten, die von der Mainstream-Presse zur Analyse des Konflikts herangezogen wurden, und mit ihren Aufrufen zu wahnwitzigen Eskalationen gegen Russland gelang es, das Overton-Fenster der akzeptablen Debatte in Richtung kriegstreiberischer Extremismus und weg von der Unterstützung diplomatischer Lösungen zu verschieben.
    Und all dies konnte leicht in das Mainstream-Bewusstsein gelangen, weil der Weg durch die jahrelange Russland-Hysterie geebnet wurde, die aus der als „Russiagate“ bekannten psychologischen Massenoperation resultierte. Der gefährlichsten Konfrontation Amerikas seit Generationen ging zufällig eine jahrelange, von den Medien erzeugte Panik über eben dieses Land voraus, obwohl die Invasion in der Ukraine angeblich überhaupt nichts mit der Verschwörungstheorie zu tun hatte,
    10 min
  • Das Volk beschloss das Ende des Corona-Regimes | Von Anselm Lenz
    Ein Standpunkt von Anselm Lenz, Chefredakteur der Wochenzeitung Demokratischer Widerstand.
    Der Preis ist heiß und die Demokratiebewegung ist voll da! Die Woche der Demokratie von 30. Juni 2022 bis 6. August 2022 in Berlin verläuft beeindruckend gut. Zehntausende machten sich auf den Weg in ihre Hauptstadt Berlin, um das Corona-Putschisten-Regime zu beenden und die Verfassungserneuerung aus dem selbst Volk einzuleiten. Der Zustrom hält noch immer an.
    Schon am 30. Juli zog ein Strom von echten demokratischen Erneuerern vom Bundestag zum Rosa-Luxemburg-Platz. Das Bündnis »Wir Sind Viele Punkt Berlin« gab zurückhaltend 5.700 Teilnehmer an, das Compact-Magazin zählte rund 10.000, der RBB-Propagandakomplex redigierte die Zahl auf 1.800 herab, immerhin noch jene Anzahl Menschen, die im Jahre 1789 zum Sturm auf die Pariser Bastille angetreten war. Zu den Volksmassen in Berlin kommt im Jahr 2022 das Friedenscamp beim Kanzleramt, die Galerie des Grauens über die schrecklichen »Impf«-Schäden und viele weitere Veranstaltungen, Versammlungen, Geburtstagsfeiern der Basis und Workshops der Demokratie- und Friedensbewegung.
    Am 1. August dann der Hammer!
    Zehntausende Deutsche aus Arbeiterklasse und Mittelstand ziehen durch Berlin vom Bundestag über die Propagandazentralen der Medienkonzerne und Regierungssender wiederum zum Bundestag. Juristen, Ärztinnen, Journalisten, Feuerwehrleute und Soldaten testieren ihre Entscheidung für Demokratiebewegung und Verfassungserneuerung »von unten« in den Grenzen von 1990. Sie wenden sich unmissverständlich gegen den globalen Putschversuch von Monopolkonzernen und Regierungsmitgliedern unter den Stichworten Covid. Corona, PCR, ID2020, Überwachungsstaat. Auf dem Platz der Republik vor dem Bundestag beschließt die wiedervereinigte Demokratiebewegung per Abstimmung den 5-Punkte-Plan und erklärt ihn für gültig.


    Erste Abstimmung: Sofortiges Ende der Corona-Maßnahmen auch in Deutschland.
    Zweite Abstimmung: Wiedereinhaltung des Grundgesetzes, des Nürnberger Kodexes und des Menschenrechts in Wortlaut und Sinn.
    Dritte Abstimmung: Neuwahlen, Brechung des Parteienpriviliegs und Einsetzung des imperativen Mandats.
    Vierte Abstimmung: Volksentscheide in allen grundlegenden Angelegenheiten.
    Fünfte: Verfassungserneuerung auf Basis des Grundgesetzes mit Wirtschafts- und Sozialcharta.

    Alle fünf Punkte des Fünf-Punkte-Planes wurden einhellig durch Akklamation des anwesenden Volkes angenommen. Das vor dem Bundestag versammelte Deutsche Volk beschloss zudem, die Urabstimmung über die neue Verfassung in allen Wahlkreisen selbst durchzuführen und inKraft zu setzen. Videos zu der Abstimmung sind in Dutzenden Kanälen erhalten. Eines davon ist in dieser Schrift verlinkt. (1)
    Zuvor waren die Demokratiebewegung seit 28. März 2020 und die Montagsspaziergänger feierlich mit den Montagsspaziergängern fusioniert und manifestierten, dass sie ab jetzt gemeinsam gehen werden. Auch die Bilder vom Gendarmenmarkt sind beeindruckend und gehen bereits um die Welt (2). Landwirte aus den Regionen und Arbeiter aus Schwedt schließen sich an. Größere Traktorenkolonnen fallen indes aus, die Landwirte laufen zunächst zufuß mit. Bei der Anreise waren wieder Züge und Busse von Regierungsmitgliedern aufgehalten worden – und auch eine Traktorenkolonne aus Nordbaden wurde kurz vor Berlin angehalten. Das Regime trachtet danach, die demokratische deutsche Revolution zu verhindern, um ihre globale Günstlingsagenda durchzusetzen und ihr parasitäres Pfründesystem zu erhalten.
    Das ist nicht ganz neu: Bei der historischen 1.-August-Demonstration 2020 hatte die Polizei bereits am Vormittag die Zahl von 800.000 angegeben, mit weiterem Zulauf waren mindestens 1,3 Millionen Deutsche in ihre Hauptstadt gekommen. Das grundgesetzwidrige Corona-Regime ließ sogar die Polizeizählung nachträglich fälschen, die Zahl auf »20.
    13 min
  • Gigantische Datenbank in Europa | Von Norbert Häring
    Ein Kommentar von Norbert Häring.


    Die USA und Europa könnten schon bald eine gigantische Datenbank mit unseren biometrischen Daten schaffen

    Washington setzt derzeit einzelne europäische Regierungen und die EU unter Druck, einem Abkommen über den automatisierten Austausch biometrischer Informationen zuzustimmen. Dadurch würde eine riesige, per Computer durchsuchbare Datenbank mit biometrischen und biografischen Daten aller Bürger Europas, der USA und einer Reihe anderer Länder entstehen.
    Das US-Ministerium für Heimatschutz (DHS) bietet den europäischen Regierungen den Zugang zu seinen riesigen biometrischen Datenbanken an, wenn diese Regierungen umgekehrt ihre Datenbanken öffnen. Ein Dokument des DHS, das der Bürgerrechtsorganisation Statewatch vorliegt, zeigt, was die USA ausländischen Staaten anbieten. Es ist erschreckend.
    Wie Statewatch berichtet, handelt es sich bei dem Dokument mit dem Titel „DHS International Biometric Information Sharing (IBIS) Program“ und der Unterüberschrift „Enhanced Biometric Security Partnership (EBSP)“ um so etwas wie ein Verkaufsprospekt für potenzielle „ausländische Partner“.
    Das Dokument verspricht
    „… eine skalierbare, zuverlässige und schnelle bilaterale Fähigkeit zum Austausch biometrischer und biografischer Informationen zur Unterstützung der Grenzsicherheit und der Überprüfung von Einwanderern.“


    Es stellt den Zugang zu riesigen Datenmengen in Aussicht, die sich im Besitz des DHS befinden, nämlich der IDENT/HART-Datenbank, die dem Dokument zufolge „die größte biometrische Datenbank der US-Regierung und die zweitgrößte biometrische Datenbank der Welt ist und über 270 Millionen Identitäten von mehr als 40 US-Behörden enthält.“

    Die teilnehmenden Staaten hätten die Möglichkeit, biometrische Daten über ein sicheres, verschlüsseltes Gateway namens Secure Real Time Platform (SRTP)“ an das DHS zu übermitteln. In dem Dokument heißt es, dass dies „in großem Umfang (bis zu Millionen von Transaktionen pro Jahr)“ möglich ist.
    Wenn die US-Seite eine Übereinstimmung mit diesen biometrischen Daten feststellt, kann das DHS den anfragenden Partnern automatisch und ohne manuelles Eingreifen sofort verfügbare und gemeinsam nutzbare biometrische, biografische, „nachteilige“ (derogatory) und andere Begegnungsinformationen zur Verfügung stellen. Was unter „nachteilige“ zu verstehen ist, wird später erläutert.
    Umgekehrt würde das US-Heimatschutzministerium die gleiche Art von Zugang zu den Datenbanken der Partnerstaaten erhalten:
    „Im Gegenzug kann das DHS biometrische Daten an die IBIS-Partnerländer übermitteln, um sie mit deren biometrischen Identitätsmanagementsystemen abzugleichen, damit die Partnerländer dem DHS gemeinsam nutzbare biografische Informationen, Ausschlussgründe und Informationen über Begegnungen zur Verfügung stellen können, wenn eine US-Suche mit ihren biometrischen Datensätzen übereinstimmt. Dieser umfangreiche Abgleich und Datenaustausch erfolgt innerhalb von Minuten und ist vollständig automatisiert; die Bestätigung des Abgleichs und die entsprechenden Daten werden ohne Eingreifen der Beamten ausgetauscht.“
    Warnungen aus dem EU-Parlament
    Mitglieder des Ausschusses für bürgerliche Freiheiten des Europäischen Parlaments hatten am 29. Juni ein informelles Treffen mit dem DHS. Patrick Breyer, ein Mitglied des Europäischen Parlaments von der Piratenpartei, erklärte nach dem Treffen:
    „Während des Treffens wurde das neue US-Programm „Internationaler Biometrischer Informationsaustausch (IBIS)“ vorgestellt. Mit der Drohung, die Visumspflicht wieder einzuführen, wollen die USA die EU-Mitgliedstaaten zwingen, Zugang zu biometrischen Datenbanken zu gewähren. Drei EU-Mitgliedsstaaten und das Vereinigte Königreich sollen sich dem Programm bereits angeschlossen haben. Ein Vertreter der EU-Kommission kritisierte, dass die USA durch direkte Absprachen mit den EU-M...
    14 min

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das denk' ich auch