apolut: Standpunkte

apolut: Standpunkte

By apolutGovernment
Download on the App Store

apolut: Standpunkte episodes

  • Ausgrenzung ist Aggression | Von Alexander Jacobi

    Der notorische Ausschluss von Menschen oder Themen aus einem gesellschaftlichen Diskurs ist kein friedvoller Akt. Sich gegenseitig wertschätzend zuzuhören, ist die Grundlage einer friedlichen Kommunikation. Eine wertschätzende Verständigung dringt nicht auf Überzeugung, also den Konsens, sondern hat einen friedlichen Diskurs zum Ziel. Dieser ist Grundlage einer friedlichen Gesellschaft. Ein Auszug aus dem Buch „Kant & Corona: Wie viel Aufklärung leisten Medien und Politik? Wie wenig Aufklärung verträgt die Demokratie?“


    Von Alexander Jacobi.


    Wenn Menschen der Regierung misstrauen, ist es eine Auszeichnung eines freiheitlich-demokratischen Rechtsstaats, wenn sich auch diese kritischen Menschen in diesem Land wohl fühlen. Es ist ein gutes Anzeichen für einen selbstbewussten, freiheitlich-demokratischen Staat, wenn in Diskussionen offen und kritisch über Regierungsmaßnahmen gesprochen werden kann – ohne dass daraus negative Folgen für den kritisch Sprechenden resultieren und ohne dass sich die kritisch Sprechenden dabei unwohl fühlen. Allein das Gefühl des Unwohlseins ist dagegen leiser Indikator einer rechtsstaatlich problematischen Entwicklung.


    „Politisch Andersdenkende […] dürfen mit ihren Auffassungen auch in Zukunft nicht an den Rand gedrängt werden, auch dann nicht, wenn ihre Ansichten der Mehrheit noch so abwegig erscheinen.“ (1)


    Diese Bemerkung Helmut Schmidts kann nur Bestand haben, wenn sie um eine eminent wichtige Unterscheidung ergänzt wird. Die Unterscheidung zwischen Tatsachen und Meinungen. Wer Tatsachen als bloße Meinungen, als subjektive Ansichten, als Einzelmeinungen bezeichnet, verkennt diesen außergewöhnlich wichtigen Unterschied. Der Unterschied wird aus „Faulheit und Feigheit“ verkannt, wie Immanuel Kant in seiner Aufklärungsschrift schreibt, oder aus taktischem Kalkül mit dem Ziel der Diskreditierung, um eigene Interessen durchzusetzen.


    Von diesen Menschen werden „unbequeme geschichtliche Tatbestände […] behandelt, als seien sie keine Tatsachen, sondern Dinge, über die man dieser oder jener Meinung sein könne“, so Hannah Arendt, die dies als „ein politisches Problem allererster Ordnung“ begreift. Die Tatsache der fehlenden Aussagekraft des PCR-Tests, die Tatsache der geringen Letalität von Covid-19, die Tatsache der wenig herausstechenden Gesamtsterblichkeit im Jahr 2020 und die Tatsache der fehlenden Wirksamkeit von Shutdowns werden in der politisch-massenmedialen Darstellung zu „Meinungen“ degradiert. Es findet eine Vermengung von Tatsachen und Meinungen statt.


    Die Möglichkeit eines regierungskritisch geführten Gesprächs, auch über die Unterscheidung von Tatsachen und Meinungen, im kleinen wie im gesamt-gesellschaftlichen Kreis ist dabei ein Anzeichen für einen toleranten Staat. Die Bedingung der Möglichkeit für einen kritisch geführten Diskurs ist die Einsicht in die Notwendigkeit der Selbstkritik und die daraus folgende Wertschätzung gegenüber denjenigen, die andere Tatsachen diskutieren, da wir diese anderen Tatsachen für die Selbstkritik und damit für die Verbesserung gesellschaftlicher Zustände benötigen. (2) Sich gegenseitig wertschätzend zuzuhören, ist die Grundlage einer friedlichen Kommunikation. Eine wertschätzende Verständigung ist eine Kommunikation, die nicht auf Überzeugung dringt, also nicht vordergründig den Konsens, sondern den friedlichen Diskurs zum Ziel hat. Und friedliche Kommunikation ist die Grundlage einer friedlichen Gesellschaft.


    Das Motiv des Sprechers entscheidet


    In allen Medien und Medienarten fallen heute wie früher harte Worte, auch vonseiten der Politik. Dass Demonstranten staatlich genehmigter Demonstrationen von führenden Politikerinnen als „Covidioten“ (Saskia Esken) oder von Journalisten in der ARD zur Hauptsendezeit vom Chefredakteur als „Wirrköpfe“ und „Spinner“ (Rainald Becker) bezeichnet werden, wird auch in den Hauptmedien kritisch diskutiert, (3) da dies nicht recht zu einer demokratischen Grundordnung zu passen scheint.


    Formulierungen wie „Die Todeszahlen sind aktuell so hoch, als würde jeden Tag ein Flugzeug abstürzen“ (Markus Söder) blenden die Realität und das Leiden der 2.500 jeden Tag in Deutschland aus anderen Gründen sterbenden Menschen völlig aus und führen zu einer verzerrten Interpretation und Wahrnehmung. (4) Entschuldigungen sind rar. Fehlertoleranz und Eigenkritik werden zu Mangelware. Die Untersuchungen der Universität Passau zum „Tunnelblick“ von ARD und ZDF in der Corona-Berichterstattung werden von den Sendern zurückgewiesen. Die politische und mediale Rede vom angstschürenden „Kriegszustand“ verschärft derlei Situationen noch. Die Radikalisierung der Sprache bedeutet fehlende Differenzierung und führt zu Angst und psychologisch-gesellschaftlicher Spaltung und schließlich zu einem Verlust von Empathie gegenüber bestimmten Menschengruppen. (5)


    Bei alldem geht es nicht darum, dass es inkorrekt oder unethisch wäre, sich harsch und bissig, ja gar als beleidigend empfunden, auszudrücken und dann oft konstatiert wird „Ja, so kann man sich …“ oder „… so darf man sich nicht ausdrücken“ und die Sache damit erledigt ist. Nein, man darf sich genau so ausdrücken. Im Zentrum der Problematik steht vielmehr der fehlende Diskurs, der zu einer Tendenz der Intoleranz im Mantel der Toleranz führt. Toleranz fordert heute, nicht nur zu tolerieren, sondern zu akzeptieren, also alles gut zu finden, ließe sich überspitzt sagen. Gut wiederum ist häufig, was der (scheinbaren) Meinung der Mehrheit entspricht, die ihre „Meinung“ wesentlich aus den Massenmedien speist.


    Wer antimassenmediale Kritik übt, ist intolerant und definitiv auf der „falschen Bahn“, ja etwas „spinnerig“ geworden in der letzten Zeit, leider. Bezeichnet einer im Gespräch eine Gruppe pauschal als „Dummköpfe“, lässt sich in einem friedlich und wertschätzend geführten Gespräch nachfragen, was genau mit diesem Begriff gemeint sei; vielleicht der Eindruck des Sprechenden, dass sich bestimmte Menschen aus „Faulheit und Feigheit“, wie Kant es beliebt, auszudrücken, nicht informieren und stattdessen unreflektiert „folgen“. Darüber lässt sich spezifisch sprechen.


    Ebenso ließe sich fragen, was genau denn mit „Covidioten“ oder „Querdenkern“ gemeint sei, bevor damit pauschal einem selbst in aller Regel im Einzelnen unbekannte Menschen ausgegrenzt werden und sei es nur dadurch, dass „ich mich von denen distanziere“, wie es allzu oft, welcher eigenen Positionierung auch immer, vermeintlich hinterhergeworfen werden muss. Sind mit denen vielleicht diejenigen gemeint, die die Existenz eines Virus leugnen, die Demokratie abschaffen wollen und für Intoleranz und Gewalt stehen? – Dann ließe sich erörtern, dass es diese Menschen wohl kaum gibt und sie jedenfalls nicht repräsentativ für bestimmte Demonstranten stehen. Sind diejenigen damit gemeint, die auf Basis wissenschaftlicher Kritiken und Untersuchungen, die aber nicht, kaum oder seltener in den Massenmedien erscheinen, eine aktuelle Regierungspolitik infrage stellen, dann ist die viel spannendere, weitere Frage: Warum sollen diese Menschen mittels jener Begriffe offenbar diskreditiert werden, anstatt sich mit den Argumenten auseinanderzusetzen?


    Das Motiv des Sprechers, also desjenigen, der einen bissigen oder gar als radikal empfundenen Begriff verwendet, entscheidet darüber, ob ein Diskurs noch friedlich und wertschätzend geführt wird oder nicht. Nur, wenn das Motiv die Ausgrenzung ist, um gerade nicht auf Argumente eingehen zu müssen, dann ist dies der Abschied von Friedlichkeit und Aufklärung. Dann ist die demokratische Diskussionskultur in Gefahr.


    Ausgrenzung führt zur Verdummung von Gruppen…weiterlesen hier: https://apolut.net/ausgrenzung-ist-aggression-von-alexander-jacobi


    Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    28 min
  • Corona-Untersuchungsausschuss – Teil 53 oder 22.2 | Von Jochen Mitschka

    Majestätsbeleidigung oder notwendige Prüfung?

    Ein Standpunkt von Jochen Mitschka.

    In der heutigen Zusammenfassung geht es weiter in der Sitzung 22 um das Thema "Player: Drosten, Ferguson, Wieler, die Charité und die Rolle von TIB Molbiol". (Warum tun sie, was sie machen?) (1) Der Ausschuss begann mit der Anhörung von Artur Aschmoneit, dessen Befragung heute beendet wird. Danach kommt Dr. Wodarg zu Wort und schließlich der Journalist Torsten Engelbrecht. Es ist erstaunlich, welche Informationen man erhält, wenn man nachforscht.

    Man stieg dann noch einmal in die Frage des PCR-Tests ein. Prof. Drosten und Olfert Landt waren in 11 Publikationen gemeinsam als Autoren genannt. Sie hatten bei Meldungen in den sozialen Medien über ein neues Virus, ein solches theoretisch am Computer "gebastelt" und dann nach China geschickt. Dort bestätigte man, dass damit das Virus getestet werden kann. Allerdings findet der Test auch vieles andere, und bezeichnet es als Corona-Virus, was zum Beispiel der Präsident von Tansania, der selbst Chemiker ist, demonstriert hatte.

    Olfert Landt mit seiner Firma TIB Molbiol war so das erste Unternehmen, was weltweit einen PCR-Test zur Prüfung auf das Coronavirus anbieten konnte. Lokal vertrieben werden die u.a. auch von der Firma Labor Berlin Vivantes GmbH, eine Tochterfirma der Charité, in der Prof. Christian Drosten der "virologische Direktor" ist. (2)

    "Charité und Labor Berlin sind öffentlich-rechtliche Anstalten, gehören beide dem Berliner Senat. Die gründen (…) schon vor einigen Jahren, mehrere Unternehmen, die anders als die Muttergesellschaften Gewinne machen dürfen. (…) Mit der Ausgründung war verbunden eine Flucht aus den Tarifverträgen, die bei den Muttergesellschaften gültig waren, so dass noch heute mehrere hundert Leute bis zu 300, 400 Euro weniger im Monat verdienen, als sie verdienen würden, wenn der Tarifvertrag gelten würde." So die Erklärungen von Aschmoneit.

    Er fährt dann fort mit der Aussage, dass in den Geschäftsberichten, die inzwischen aus dem Internet verschwunden sind, 2013 festgeschrieben wurde, dass man wachsen und Gewinne machen wolle, indem man die Zahl der Einsendungen von Proben durch aktive Akquisition steigern wolle. Insofern gebe es ein großes Interesse daran, dass der Testmarkt wächst.

    Das Labor Berlin habe sich sehr früh im Jahr 2020 mit Labortechnik in der Höhe von mehreren Millionen Euro eingedeckt, den Markt leer gekauft.

    Viviane Fischer wies darauf hin, dass die großen Analysemaschinen von Roche hergestellt und gemeinsam mit den Testkits von TIB Molbiol vertrieben werden. Sie führte dann weiter aus, dass der Ausschuss eine Reihe von Anfragen an die Charité gestellt hatte. Daraus resultierte u.a. ein Artikel im Rubikon "Der Goldjunge" (3)

    Fischer führte dann aus, dass TIB Molbiol in Berlin Tempelhof ihren Sitz hat. Alleingesellschafter und Geschäftsführer ist Olfert Landt. "Am gleichen Ort sitzen viele andere Firmen, die quasi das Gleiche machen." Allerdings haben die wesentlich weniger Mitarbeiter, stellte Viviane Fischer fest. TIB Molbiol machten in normalen Zeiten 16 Millionen Euro Umsatz und einen "Reingewinn" von 7 Millionen. Die anderen Firmen, die sich alle einen sehr kleinen Briefkasten teilen, machen inhaltlich das Gleiche, aber mit lediglich jeweils drei oder vier Mitarbeitern.

    Olfert Landt arbeite schon seit 17 Jahren sehr eng mit Christian Drosten zusammen. Beim Auftreten jedes neuen Virus ist das Team mit unter den Ersten, welche Testlösungen anbieten. Dr. Füllmich warf ein, dass anscheinend der eine die Pandemie verkünde, während der andere dann das Testinstrumentarium zur Verfügung stelle.

    Viviane Fischer meinte, dass auch die Entwicklung des Herstellprozesses des Tests merkwürdig sei. Olfert Landt habe thematisiert, dass er mit Prof. Drosten keineswegs eng befreundet sei, und er habe Prof. Drosten nur zufällig getroffen, als es um Corona ging. Es wäre nur ein glücklicher Zufall gewesen.

    Auf die Frage, an die Charité, zu welchem Zeitpunkt denn die Firma von Olfert Landt in die Testentwicklung involviert worden sei, habe sie geantwortet: von Beginn an. Zusätzlich gebe es sehr unterschiedliche Aussagen darüber, wer – was erfunden habe. Aus den unterschiedlichen Antworten der Charité sei aber hervorgegangen, dass im Prinzip Drosten den Test entwickelte, und Olfert Landt nur Reagenzien geliefert habe. Irritierenderweise habe dann aber Olfert Landt den Versand der Testkits auf Weisung von Christian Drosten übernommen, da die Charité nicht dazu in der Lage gewesen sei.

    Interessanterweise ist nicht bekannt, ob als Herstellerangabe Charité oder TIB Molbiol angegeben war, denn einen solchen Versand konnte man durchaus als Geschäftsanbahnung verstehen, da sich daraus Nachbestellungen ergaben.

    Zu dieser Merkwürdigkeit kommt hinzu, dass Prof. Drosten Angestellter der Charité ist, und daher während seiner Arbeit erstellte "Erfindungen" dem Arbeitgeber gemeldet werden müssen, und von diesem verwertet werden können. Der Arbeitnehmer hat dann das Anrecht auf einen bestimmten Anteil an den Erlösen, die sich aus den Erfindungen ergeben. Natürlich können solche Erfindungen auch dazu genutzt werden, um zu verhindern, dass Andere unangemessen davon profitieren, oder dass bestimmte Qualitätsvorgaben eingehalten werden.

    Wenn ein Patent offengelegt wird, bevor ein Antrag gestellt wurde, ist das Patent allerdings nicht mehr schutzfähig, da es nicht mehr neu sei, erklärte Viviane Fischer.

    Dr. Füllmich führte dann aus, dass die Charité als öffentlich-rechtliche Organisation eigentlich hätte von der Erfindung des Prof. Drosten profitieren müssen, oder zumindest sicherstellen sollen, dass evt. Profite aus der Erfindung der Allgemeinheit zugutekommen. Dies sei aber nicht geschehen. Man habe die wirtschaftliche Verwertung der Firma TIB Molbiol überlassen. Und der Versand wurde erstaunlicherweise schon um den 10./11. Januar in alle Welt vorgenommen.

    Viviane Fischer erklärte dann, wie es eigentlich hätte abgewickelt werden müssen, unabhängig davon, ob die Charité es mit einem Patent oder als Gebrauchsmuster schützen wollte oder nicht. Zunächst hätte Prof. Drosten die Entwicklung offiziell dem Arbeitgeber anzeigen müssen, was nicht passierte, "weil Not am Mann gewesen sei", wie die Charité mitteilte. Auf die Nachfrage, ob humanitäre Gründe oder "Not am Mann" grundsätzlich als Ausnahmetatbestand gewertet würden, wurde dies verneint.

    Normalerweise hätte die Charité die Verpflichtung, den Fall eines Technologietransfers ordnungsgemäß zu prüfen, da damit ganz erhebliche Vermögensveränderungen stattfinden können, was nicht geschah, erläuterte Viviane Fischer. Drosten hätte ohne diese Abklärung den Bausatz bei der WHO veröffentlicht, und jeder Biologe mit einigen Gerätschaften könne nun den Test nachbauen. Durch das Heraussenden der ersten Testkits in alle Welt durch die Kombination Drosten und TIB Molbiol wäre allerdings eine Geschäftsanbahnung zu Gunsten eines privaten Wirtschaftsunternehmens erfolgt, noch bevor die WHO den Testkit veröffentlichte und später empfahl.

    Später habe Prof. Drosten 150 Millionen Euro für ein neues Gesundheits- oder Forschungszentrum erhalten. Viviane Fischer wies darauf hin, dass die Charité auch eine große Anzahl von Tests als Konsiliarlabor durchführe. Dabei gebe es die Besonderheit, dass auf der Webseite vom RKI ein Einsendeschein für Tests veröffentlicht sei, der dann zur Firma Labor Berlin Vivantes GmbH verlinkt ist…weiterlesen hier: https://apolut.net/corona-untersuchungsausschuss-teil-53-oder-22-2-von-jochen-mitschka


    Unterstütze apolut:

    IBAN: DE40 8506 0000 1010 7380 26

    BIC: GENODEF1PR2

    Verwendungszweck: apolut

    Kontoinhaber: apolut GmbH

    Volksbank Pirna eG

    _

    Patreon: https://www.patreon.com/apolut

    flattr: https://flattr.com/@apolut

    Tipeee: https://de.tipeee.com/apolut

    Instagram: https://www.instagram.com/apolut_net

    Facebook: https://www.facebook.com/apolut

    Twitter: https://twitter.com/apolut_net

    Odysee: https://odysee.com/@apolut:a

    Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    21 min
  • Ohne Freiheit bin ich nichts | Von Rüdiger Lenz

    Ein Essay über die Freiheit im Menschen.

    Ein Standpunkt von Rüdiger Lenz.

    Fakt ist, dass derjenige, der Freiheit erreichen will, in dem Moment bereits gescheitert ist, wenn er die Machthaber um Freiheit bittet - Larken Rose

    Kontrolle, das Gegenteil von Freiheit

    Das Metathema von Corona, an dem alles hängt, ist der Tod. Die Angst vor dem Tod ist in Wahrheit die Angst davor, das eigene Leben nicht wirklich gelebt zu haben. Wer bin ich. Ich meine, wer bin ich wirklich?

    Weißt du, wer du bist oder versuchst du über all die Themen, hinter denen du dich versteckst, wenigsten die Kontrolle zurückzuerlangen, an die du dich auch schon vor Corona geklammert hast?

    Sind all unsere Versuche, die Dinge zu beschreiben nicht bloß der Versuch, die Kontrolle dauerhaft über uns selbst herzustellen? Ist das in Wahrheit der Versuch einer Scheinkontrolle, einer Ersatzbefriedigung, für die etwas ganz anderes steht? Warum diese Kontrolle über uns? Ich meine, wir leben doch alle. Wozu dann die Kontrolle über mich selbst, wenn das Einzige was ich zur Kontrolle benötige, nur die wahre Existenz meines Selbst ist? Will ich in Wahrheit das Leben in mir kontrollieren? Warum will ich mich selbst kontrollieren?

    Weil diese Kontrolle über mich selbst ein Ersatz zur Befriedigung von etwas ist, das wir Freiheit nennen. Das ist der Grund auch für die Existenzberechtigung eines Stils, den wir den investigativen, also aufdeckenden Journalismus nennen. Da wir selbst die Kontrolle über uns verloren haben, müssen wir via Ersatzhandlung die Schuldigen dazu ja mindestens benennen können.

    Lenkt das nicht in Wirklichkeit davon ab, die Kontrolle selbst erlangen zu wollen? Ist Freiheit, besser, ist Unfreiheit nicht der Zwang uns, anstelle von Freiheit zu kontrollieren? Wer Freiheit lebt, dem fließt sein Leben dahin. Wer sein Leben kontrolliert, der lebt in dauerhafter latenten Angst vor der Gefahr, sein Leben könnte von anderen kontrolliert werden und man verliere so seine Kontrolle über sich.

    Für mich ist Kontrolle das Gegenteil von Freiheit. Und wenn ich mir die Kontrolle einer Gesellschaft nach dem Great Reset vorstelle, weiß ich, wie tief dort im World Economic Forum und den Leadern die Angst vor der Freiheit wuchert und Kontrollzwänge die eigentlichen Wahnvorstellungen dieser Wahnsinnigen antreibt. Letztlich ist die Eugenik eine Pseudowissenschaft, dessen wahrer Kern die Angst vor der Freiheit aller ist und dieser gilt es, den Krieg zu erklären, damit Kontrolle über allem schwebt.

    Ich glaube, dass dieses Pathogen, diese den Menschen befallene Krankheit, die wahre Krankheit des Faschismus ist und sie ist gleichzeitig sein Motor. Daher liegt das Wesen der Kontrolle im Faschismus immer und ausschließlich in der biologischen Veränderung der Menschen begründet.

    Der Staatsglaube ist der Feind der Freiheit

    Jetzt aber die Gretchenfrage: Warum jagen wir den Entdeckungen hinterher? Ich meine, was ist sein wirklicher Grund? Weil wir die Schurken an den Pranger stellen wollen, weil wir Gerechtigkeit wollen? Oh nein, das ist nicht sein wahrer Grund.

    Sein wahrer Grund liegt im Anprangern der Ketten um unsere Psyche, um unser gesamtes Gehirn, um unseren Geist. In ihm steckt nämlich grenzenlose Freiheit verborgen, der Urgrund, weswegen wir alle leben. Jedoch in Ketten gelegt sind durch das, was wir den Staat nennen.

    Ich behaupte, dass alle parteilichen Gründe und alles parteiliche Engagement nur ein Ausweichen dessen ist, was auch diese Ausweichler Freiheit nennen, doch sind sie sich dessen überhaupt nicht gewahr. Wären auch die Wähler sich dessen vollumfänglich gewahr, so würden sie niemals zur Wahlurne gehen und ein System bestätigen, dass sie weiterhin in Ketten legen wird. Egal ob es sich um Republikaner, Demokraten, Sozialisten, Kommunisten, AfD-ler, CDU-ler, FDP-ler, SPD-ler, die Grünen, die Linken oder auch dieBASIS handelt.

    Sie alle wollen über die Menschen herrschen und ihnen sagen, was zu tun ist. Und genau dieses Herrschafts-Theorem ist der Grund aller Unfreiheit. Der Staat, nicht Angela Merkel oder Jens Spahn oder Christian Drosten oder wer auch immer, ist der Feind und der Zerstörer von Freiheit. Der Feind ist der Glaube an einen Staat, der für mich alles regeln wird. Damit steckt der Feind in dem Glauben an einen Staat und an die Autorität des Staates.

    Auch hier muss man sagen, dass der Feind nicht im Außen, sondern in all denjenigen zu finden ist, die diesem Glauben anheimgefallen sind. Und da wären wir auch schon bei den Lösungen angelangt, die nicht in den Regierungen zu finden sein werden, sondern in jedem einzelnen Gläubigen an den Staat selbst.

    Warum glaubst du an die Autorität des Staates?

    Wenn du beispielsweise sagst, dass du ein Friedensaktivist bist und an den Staat glaubst, dann widersprichst du dich deutlich, denn ein Friedensaktivist bist du dann nicht. Denn du befürwortest Gewalt und auch maßlose Destruktivität, die nur im Namen eines Staates, im Sinne einer Gesetzesordnung vollstreckt wird. Letzten Endes wird diese mittels Gewalt(monopol) vollzogen.

    Denke einfach an die Demos der Querdenker. Diese Polizeigewalt unterstützt du, sobald du das System wählst, ob du das willst oder nicht, spielt überhaupt gar keine Rolle. Du wählst den Staat, auch wenn du denkst, dass du ihn nicht mit deiner Stimme autorisierst, du tust es. Und eben dieses System unterstützt du, sobald du eine Partei oder eine Autorität des Staates wählst. Fange an, das zu verstehen. Verstehst du es, wirst du immer menschlicher und zu deinem wahren Zuhause finden.

    Der Ursprung der Destruktivität…weiterlesen hier: https://apolut.net/ohne-freiheit-bin-ich-nichts-von-ruediger-lenz


    Unterstütze apolut:

    IBAN: DE40 8506 0000 1010 7380 26

    BIC: GENODEF1PR2

    Verwendungszweck: apolut

    Kontoinhaber: apolut GmbH

    Volksbank Pirna eG

    _

    Patreon: https://www.patreon.com/apolut

    flattr: https://flattr.com/@apolut

    Tipeee: https://de.tipeee.com/apolut

    Instagram: https://www.instagram.com/apolut_net

    Facebook: https://www.facebook.com/apolut

    Twitter: https://twitter.com/apolut_net

    Odysee: https://odysee.com/@apolut:a

    Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    26 min
  • Die Diffamierung hat Methode! | Von Marcus Klöckner

    Den vollständigen Standpunkte-Text (inkl ggf. Quellenhinweisen und Links) finden Sie hier: https://apolut.net/die-diffamierung-hat-methode-von-marcus-kloeckner

    Regierungskritiker werden gesellschaftlich tabuisiert, indem man sie in Talk-Shows systematisch in die rechte Ecke drängt. Exklusivabdruck aus dem aktuellen Rubikon-Buch „Zombie-Journalismus -Was kommt nach dem Tod der Meinungsfreiheit?“

    Ein Standpunkt von Marcus Klöckner.

    Hinweis zum Beitrag: Der vorliegende Text erschien zuerst im „Rubikon – Magazin für die kritische Masse“, in dessen Beirat unter anderem Daniele Ganser und Hans-Joachim Maaz aktiv sind. Da die Veröffentlichung unter freier Lizenz (Creative Commons) erfolgte, übernimmt KenFM diesen Text in der Zweitverwertung und weist explizit darauf hin, dass auch der Rubikon auf Spenden angewiesen ist und Unterstützung braucht. Wir brauchen viele alternative Medien!

    Besonders beliebt ist das Werfen mit braunem Dreck im Rahmen politischer Talkshows. Das Prinzip geht so: Wenn überhaupt einmal eine Person eingeladen wird, die eine nicht opportune Meinung vertritt, sitzt in der Runde ein „Rechtsextremismus-Forscher“, „Rechtsextremismus-Experte“ oder jemand mit ähnlicher „Expertise“. Nicht immer, aber oft besteht deren Aufgabe darin, mit braunem Dreck zu werfen. Exklusivabdruck aus „Zombie-Journalismus: Was kommt nach dem Tod der Meinungsfreiheit?“.

    Grundrechte-Demos? Querdenker-Demos? Das sind Stichworte, um den mit braunem Dreck gefüllten Sack zu öffnen. Dann folgen Sätze, die ich aus meiner Erinnerung mal zusammenfasse. Ungefähr so läuft es dann ab: Rechtsextremismus-Forscher: „Ist Ihnen eigentlich klar, wer da bei Ihnen auf den Demos mitläuft? Haben Sie gesehen, dass dort auch Reichsflaggen geschwungen werden?“ Stichwort für den Moderator: Einspieler, Aufnahme von Reichsflaggen auf der Demo. Voilà, Beweis geliefert, qualitativ hochwertigen Journalismus abgeliefert.

    Rechtsextremismus-Experte: „Sehen Sie das denn nicht? Wissen Sie eigentlich, wer Sie unterstützt? Wenn man weiß, dass auch Rechte mitlaufen wollen, dann muss man sich distanzieren.“ Der Angegriffene sagt etwas wie: „Haben wir doch, haben wir doch.“ Das genügt aber unserem Braunendreckwerfer nicht: „Aber nicht deutlich genug, nicht deutlich genug.“ So in etwa läuft die „Operation Brauner“. Der Strick ist gedreht, er wird einem von hinten um den Hals gelegt und dann wird zugezogen – und zwar unter völliger Akzeptanz der anderen Talkshow-Teilnehmer inklusive der Moderatoren. Man ist sich schließlich in solchen Runden einig. Um Himmels willen keine Staatskritik. Jeder, der Politik über das „legitime Maß“, festgelegt von den „moralisch Gerechten“, hinaus kritisiert, wird selbstverständlich als Verschwörungstheoretiker, als Rechter und so weiter bezeichnet.

    „Operation Brauner “ gegen #allesdichtmachen

    Während diese Zeilen entstehen, läuft gerade „Operation Brauner“ gegen die #allesdichtmachen-Künstler ab. Vorhang auf, der Tagesspiegel tritt maximal investigativ journalistisch auf. Überschrift: „Filmbranche und Querdenker. Das Netzwerk hinter #allesdichtmachen“ (1). Schon der Subtext in der Überschrift verdient Beachtung, denn er schmuddelt so wunderbar den Denkweg mit braunem Dreck voll.

    Querdenker, da denkt man dank der überaus objektiven Berichterstattung unserer Qualitätsmedien quasi schon automatisch an Nazis, und dann ist die Assoziationskette von Netzwerk zu „rechten Netzwerken“ nicht weit.

    Anders gesagt: Als einigermaßen mediengeprägter Leser kann man sich denken, dass nun ein Artikel folgt, der aufzeigt, dass die Aktion #allesdichtmachen auf irgendeine Weise Verbindung zu den Rechten oder der neuen Rechte haben muss – was die Aktion dann praktischerweise sofort delegitimiert.

    In dem Artikel ist die Rede von „einem ominösen Drahtzieher aus dem Querdenker-Milieu“. Da führen die Autoren an, dass der Notfallmediziner „Paul Brandenburg“ in einer Sendung auftritt und dass in dieser Sendung auch mal „Martin Sellner, der Sprecher der Identitären Bewegung Österreich“, gesessen habe. Wir erfahren, dass es „offensichtlich keine Berührungsängste mit den extremen Rechten gibt“ ― dieses „offensichtlich“ ist köstlich.

    Dann teilen die Autoren den Lesern mit, dass Brandenburg eine Initiative gegründet hat, bei der auch ein Oberstleutnant mitmacht ― auch hier wieder das Spiel mit den Assoziationen:

    „Oberstleutnant“? Haben die Rechten nicht ständig irgendwelche Verbindungen zur Bundeswehr? Na, na? ―, und dass diese Gruppe das erklärte Ziel hat, „die bürgerliche Mitte der Gesellschaft zu erreichen und zu vernetzen, um gegen die ›Einschränkung der Grundrechte‹ aufgrund der Corona-Eindämmungsmaßnahmen zu opponieren.“

    Schließlich findet sich noch die „Information“, Brandenburg habe sich zuhauf populistisch geäußert. Dann folgt das Glanzstück des gesamten Artikels. Unter der Zwischenüberschrift steht: „Nähe zu neurechten Positionen“. Man liest und staunt. Jetzt sollte es spannend werden, jetzt darf man erwarten, dass die beiden Autoren Andreas Busche und Hannes Soltau und das „Recherchenetzwerk“ „Antischwurbler“ liefern.

    Die Beschuldigung, jemand habe eine „Nähe zu neurechten Positionen“, ist ziemlich weitreichend für die entsprechende Person. Das ist fast so, als würde man sagen: XY ist ein Nazi. Also, wie sieht die Lieferung des braunen Drecks aus? So:…weiterlesen hier: https://apolut.net/die-diffamierung-hat-methode-von-marcus-kloeckner

    Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    11 min
  • Faschismus in Europa im Zusammenhang denken | Von Willy Wimmer

    Den vollständigen Standpunkte-Text (inkl ggf. Quellenhinweisen und Links) finden Sie hier:

    https://apolut.net/faschismus-in-europa-im-zusammenhang-denken-von-willy-wimmer

    Bahnbrechende Dokumentation bei RT.

    Ein Standpunkt von Willy Wimmer.

    Am 1. September 2021 strahlte RT International eine aufsehenerregende Dokumentation über den Faschismus in Europa aus. Darin werden Zusammenhänge dargestellt, wie sie in der Betrachtung hierzulande unter den Tisch fallen. Erstaunlich eigentlich, wird doch der gemeine Fernsehzuschauer mit Dokus aus der Zeit der beiden Weltkriege geradezu zugedröhnt – seit Jahrzehnten. Stets wird jedoch nur ein Narrativ bedient, welches den Menschen das herkömmliche Geschichtsbild weiterhin in die Köpfe hämmert. RT bedient die gängige Stereotype nicht.

    In der bisher leider nur auf Englisch vorliegenden Dokumentation (1) wird breit aufgezeigt, wie die Gesamtentwicklung nach dem Ersten Weltkrieg in Europa (und sogar in den USA) vonstattenging – und wer von innen und von außen die faschistisch-nationalsozialistische Welle dazu brachte, eine Blutspur über den Kontinent zu ziehen. Es blieb jedoch nicht dabei, wie die detaillierte Schilderung aller Abläufe um den deutschen Krieg gegen Polen bis hin zu jenem gegen die Sowjetunion zeigt. London hat demzufolge eine „Anschubpolitik für Kriege jeder Art“ beigesteuert, und die amerikanischen Namen für die „Nomenklatura des Verbrechens“ lesen sich wie eine „Cosmic-Top-Secret-Akte“ für NATO-Bedarf. Die Maxime: Nur nicht darüber reden, weil sonst ja Zusammenhänge deutlich werden könnten, nicht nur die Vergangenheit betreffend: Die Bilder aus der Ukraine machen jedem klar, wie Bewegungen aus jener Zeit heute von der NATO genutzt werden, einen europäischen Krieg gegen Russland möglich zu machen. Der Dokumentation von RT gelingt es, über die Förderung des Faschismus/Nationalsozialismus eine Konstante westlicher Politik gegenüber der russischen Föderation herauszuarbeiten.

    Nur nicht darüber reden, weil sonst ja Zusammenhänge deutlich werden könnten, nicht nur die Vergangenheit betreffend

    Das alles kann man bei RT sehen, in den öffentlich-rechtlichen Medien hingegen nicht. Man darf annehmen, dass die „Umerziehungswirkmächte“ nicht mehr aufrechterhalten werden könnten, sollte diese Dokumentation den deutschen Fernsehzuschauern gezeigt werden. Dabei hatte Frankreichs Präsident Macron schon im Frühjahr 2019 im Zusammenhang mit „Versailles 1919“ auf die Verantwortung seines Landes für das Hochkommen des Nationalsozialismus – nicht nur in Deutschland – hingewiesen. Ein gutes halbes Jahr übrigens nach dem der russische Präsident Putin in seiner bahnbrechenden Rede in St. Petersburg ein historisch-politisches Gesamtbild der europäischen „Verhängnisperiode“ im letzten Jahrhundert gezeichnet hatte. Eine umfassende Neubetrachtung der europäischen Geschichte wäre auch hierzulande fällig, denn die „Triebmächte“ beider Weltkriege strecken erneut ihre Tentakeln aus.

    Alexander Sosnowski und ich haben mit unserem Buch „Und immer wieder Versailles“ im Mai 2019 die Türe aufgestoßen für eine Geschichtsbetrachtung, die auf alle Aspekte der europäischen Tragödie eingeht, um einen neuen Zug des Elends und des Mordens in Europa und weltweit zu verhindern. Wissen verbindet, wie die Dokumentation von RT deutlich macht.

    Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    4 min
  • Der fortwährende Übergriff | Von Bastian Barucker

    Die Corona-Maßnahmen sind der größte gesundheitspolitische Fehler der Geschichte — trotzdem haben sich viele an die Beschneidung ihrer Rechte gewöhnt.


    Ein Standpunkt von Bastian Barucker.


    Hinweis zum Beitrag: Der vorliegende Text erschien zuerst im „Rubikon – Magazin für die kritische Masse“, in dessen Beirat unter anderem Daniele Ganser und Hans-Joachim Maaz aktiv sind. Da die Veröffentlichung unter freier Lizenz (Creative Commons) erfolgte, übernimmt KenFM diesen Text in der Zweitverwertung und weist explizit darauf hin, dass auch der Rubikon auf Spenden angewiesen ist und Unterstützung braucht. Wir brauchen viele alternative Medien!


    Warum fühlen sich die meisten Menschen durch die staatliche Bevormundung nicht in ihrem Stolz gekränkt? Vielleicht, weil sie keinen haben. Die Art und Weise, wie Menschen das Corona-Geschehen wahrnehmen, ist grundverschieden. Kleinliche Regeln und Verbote machen die einen wütend, während sich die anderen dadurch geschützt fühlen. Der autoritäre Geist, der „oben“ wie „unten“ seit Beginn der Krise spürbar ist, wurde schon im Vorfeld trainiert. Da der Abschied von Freiheit und Selbstbestimmung in kleinen Schritten erfolgte, ging er den Menschen nach und nach in Fleisch und Blut über. Übergriffe der Staatsorgane werden gar nicht mehr als solche wahrgenommen. Man hat sich daran gewöhnt, dass die Obrigkeit fast alles darf — und man selbst fast nichts. Vielfach hilft es dabei auch, die individuelle Entwicklungsgeschichte der Gehorsamen zu durchleuchten.


    Seit mehr als einem Jahr leben Millionen von Menschen auf diesem Planeten in einer Art Ausnahmezustand. Vielen von ihnen wurden Freiheiten weggenommen, die sie vorher alltäglich auslebten und deshalb vielleicht nicht mehr als wertvoll oder wichtig wahrnahmen. Seit mehr als einem Jahr Corona ist die Faktenlage klar genug, um zu verstehen, dass eine Aufklärung mittels medizinischer Fakten nicht ausreicht. Die Evidenz verdichtet sich immer weiter, sodass mittlerweile klar ist, dass fast alle Maßnahmen und insbesondere die nicht-pharmazeutischen Interventionen laut Harvard-Professor für Medizin, Biostatistik und Epidemiologie Martin Kulldorff der größte Fehler in der Gesundheitspolitik aller Zeiten sind. Jedoch werde ich jetzt nicht den nächsten Text verfassen, der faktenbasiert darlegt, dass es keine Evidenz für einen neuartigen Killervirus gibt und schon gar nicht für eine epidemische Lage nationaler Tragweite. Auch werde ich nicht erörtern, dass die Corona-Maßnahmen keinen signifikanten Einfluss auf das Infektionsgeschehen hatten und mehr Schaden anrichteten als Nutzen. Die Lockdowns gingen zulasten der Armen, Schwachen und Kinder und zugunsten der Laptop-Klasse und Superreichen, die im Homeoffice von Solidarität schrieben.


    „Wie immer klafft eine enorme Lücke zwischen den Menschen, die elitäre Medien und politische Plattformen nutzen, um Lockdowns zu fordern, und den Menschen und Familien, die tatsächlich die Last dieser Maßnahmen tragen. Darum ist das Werben für Lockdowns für die Eliten so billig und einfach" (1).


    Diesbezüglich ist alles gesagt. Viel spannender scheint doch die Frage, warum manche Menschen die Eingriffe in ihre Grundrechte als so einschneidend wahrnehmen, dass sie vehement nach einer faktischen Begründung verlangen und das Fehlen derer lautstark kritisieren und manche Menschen eben nicht.


    Es könnte daran liegen, dass ein anscheinend eher kleiner Teil der Bevölkerung die Grundrechtseinschränkungen als so übergriffig wahrnimmt, dass sie sich dagegen schützen will. Ein scheinbar größerer Teil nimmt die Einschränkungen entweder nicht als Übergriff wahr, da sie an das Narrativ der Regierung glauben und deshalb annehmen der Lockdown wäre verhältnismäßig. Und ein anderer, meines Empfindens viel größerer Teil weiß um die Unverhältnismäßigkeit der Maßnahmen, empfindet diese aber nicht als übergriffig genug, um sich dagegen in irgendeiner Form zu wehren. Das Maß ist noch nicht voll und das Fass noch nicht am Überlaufen.


    Aus einer Untersuchung der Universität Erfurt im Zuge des Covid-19 Snapshot Monitoring (COSMO) geht Folgendes hervor: Nur 32 Prozent der Befragten vertrauen dem Corona-Krisenmanagement der Bundesregierung, während 50 Prozent kein Vertrauen haben.


    Nur 54 Prozent der Befragten halten die aktuellen Maßnahmen für angemessen.


    Es ist also deutlich zu sehen, dass Millionen von Menschen die Maßnahmen als unverhältnismäßig ansehen und kein Vertrauen in das Krisenmanagement der Autoritäten haben. Ich kenne in meinem zugegebenermaßen nicht repräsentativen Umfeld niemanden, egal ob geimpft, Maske tragend oder ungeimpft, der mit wirklicher Überzeugung hinter allen Corona-Maßnahmen steht.


    Scheinbar ist ein Großteil der Bevölkerung geduldig oder empfindet die aktuellen Einschränkungen nicht als signifikanten Eingriff in ihr Leben. Sie harren weiter aus und dulden Dinge, die von historischen Ausmaß sind und bei der kleineren Gruppe der Widerständler starke Empörung hervorrufen.


    Sind Willkür und Übergriff der gesellschaftliche Modus Operandi?…weiterlesen hier: https://apolut.net/der-fortwaehrende-uebergriff-von-bastian-barucker


    Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    23 min
  • Solidaritätsaufruf: Wozu haben wir uns impfen lassen | Von Norbert Häring

    Wir Geimpften sind gegen schwere Verläufe einer Corona-Infektion sehr gut geschützt, wird uns versichert. Deshalb haben wir uns impfen lassen.

    Trotzdem denken sich die Politiker immer neue Arten der Ausgrenzung für Ungeimpfte aus, um diese von uns fern zu halten. Ich rufe alle Geimpften auf, dieses üble Spiel, das die Gesellschaft spaltet, nicht mitzumachen.

    Entweder die Impfung schützt, dann brauchen wir keine Angst vor Ungeimpften zu haben, oder sie schützt nicht, dann hat man uns betrogen.

    Leute wie Jens Spahn und Karl Lauterbach, die dafür eintreten, Menschen, die sich nicht Impfen lassen wollen, per 2G weitgehend vom öffentlichen Leben auszuschließen, mit dem Argument (Lauterbach per Twitter am 08. September),

    Ungeimpfte haben kein Recht, andere Ungeimpfte und Geimpfte zu gefährden“,

    während andererseits der oberste Public-Relations-Virologe Drosten die Vorzüge einer Corona-Infektion für Geimpfte herausstellt, versuchen uns zum Narren zu halten.

    Ich ziehe es vor, zu glauben, dass die Impfung schützt. Deshalb rufe ich alle Geimpften auf, sich der Ausgrenzung und Schikane von Menschen zu widersetzen, die sich, aus welchen Gründen auch immer, bisher nicht haben impfen lassen.

    Gehen Sie nach Möglichkeit nicht in Bars, Gaststätten, Cafés oder zu Veranstaltungen, die Ungeimpfte nicht zulassen. Lassen Sie die Verantwortlichen wissen, was Sie von solchen Diskriminierungen halten. Lassen Sie es vor allem auch die Politiker wissen, die sich diese Diskriminierungen ausdenken oder sie befördern. Wählen Sie keine Partei, deren führende Vertreter verschiedene Gruppen der Bevölkerung gegeneinander aufhetzen und die Regelungen erlassen, die Angehörige bestimmter Gruppen willkürlich schikanieren oder die das gutheißen.

    Und wenn diejenigen, die das betreiben, sich um den inneren Widerspruch ihrer Argumentation herummogeln wollen, indem sie als Ausweichargument behaupten, es ginge ihnen darum, eine Überlastung des Gesundheitssystems zu verhindern, dann lassen Sie uns diese Menschen Heuchler und Lügner nennen. Denn sie haben ganz ungeniert und ungebremst Krankenhäuser geschlossen und Betten abgebaut.

    Wir sollten uns nicht spalten und gegeneinander aufbringen lassen. Auf die Stimmen der Geimpften kommt es jetzt besonders an.

    Wer nicht aus Solidarität mit den Ausgegrenzten dagegen aufbegehren will, sollte es aus Eigennutz und für seine Kinder tun. Denn die immer umfassendere Trennung der Gesellschaft in Zugelassene und Ausgegrenzte zieht eine Infrastruktur der allgegenwärtigen Überwachung und Kontrolle nach sich, die nach aller Erfahrung nicht wieder weggehen wird.

    Wie der Rüstungs- und IT-Sicherheitskonzern Thales kürzlich so prägnant geschrieben hat, ist der digitale Impfpass, den wir immer öfter vorzeigen dürfen, um unsere Grundrechte in Anspruch zu nehmen, nur der Vorreiter dafür, dass bald auf Schritt und Tritt ein mobiler digitaler Identitätsnachweis von uns verlangt wird. Und die Weltgesundheitsorganisation hat in ihrer jüngsten, von der Gates- und der Rockefeller-Stiftung finanzierten technischen Richtlinie für den digitalen Impfpass wissen lassen, dass man diesen nach Corona ohne weiteres auch für die nächste furchteinflößende Krankheit nutzen kann.


    Den vollständigen Standpunkte-Text (inkl ggf. Quellenhinweisen und Links) finden Sie hier: https://apolut.net/solidaritaetsaufruf-wozu-haben-wir-uns-impfen-lassen-von-norbert-haering


    Unterstütze apolut:

    IBAN: DE40 8506 0000 1010 7380 26

    BIC: GENODEF1PR2

    Verwendungszweck: apolut

    Kontoinhaber: apolut GmbH

    Volksbank Pirna eG

    _

    Patreon: https://www.patreon.com/apolut

    flattr: https://flattr.com/@apolut

    Tipeee: https://de.tipeee.com/apolut

    Instagram: https://www.instagram.com/apolut_net

    Facebook: https://www.facebook.com/apolut

    Twitter: https://twitter.com/apolut_net

    Odysee: https://odysee.com/@apolut:a

    Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    5 min
  • Corona-Untersuchungsausschuss – Teil 52 oder 22 | Von Jochen Mitschka

    Majestätsbeleidigung oder notwendige Prüfung?

    Ein Standpunkt von Jochen Mitschka.

    In der heutigen Zusammenfassung geht es in der Sitzung 22 um das Thema "Player: Drosten, Ferguson, Wieler, die Charité und die Rolle von TIB Molbiol". (Warum tun sie, was sie machen?) (1) Der Ausschuss beginnt mit der Diskussion eines der wichtigsten Protagonisten der Corona-Krise, Prof. Christian Drosten. Als erster Gast wurde der Historiker und Blogger, Artur Aschmoneit, befragt. Und man könnte den Eindruck gewinnen, dass die Tradition des Mittelalters, nach der Fürsten Wissenschaftler an ihren Hof holten, um den eigenen Ruhm zu stärken, heute in ähnlicher Form immer noch präsent ist. Nur dass "Ruhm" heute eine andere Bedeutung hat.

    Artur Aschmoneit

    betreibt den Blog "corodok.de" in dem viele Details, die von Medien unbeachtet blieben, genauer untersucht werden. Herr Aschmoneit hat sich insbesondere auch mit der Dissertation von Prof. Drosten auseinandergesetzt.

    Aschmoneit erklärte, dass dieses Thema zu Beginn keineswegs im Zentrum seines Interesses gestanden hätte. Er selbst würde es für eine marginale Frage halten, "ob irgendeine der Figuren in diesem System irgendeinen Titel zurecht trägt", ihn interessieren mehr die Interessenstrukturen und ihre Verflechtungen.

    Er wäre auch hin und wieder gefragt worden, warum man sich über das Thema aufrege. Der Mann, Drosten, sei ein international anerkannter Wissenschaftler. Darauf antwortete er, dass es einige Beispiele dafür gebe, dass Menschen wie Karl-Theodor zu Guttenberg, der für einen guten Verteidigungsminister gehalten wurde, oder Frau Schavan, die viele eine überragende Kultusministerin nannten, gestürzt seien wegen Unregelmäßigkeiten in ihrer Doktorarbeit.

    Dann gebe es noch den Einwand, er wolle doch einer deutschen Hochschule nicht unterstellen, dass da etwas schiefgelaufen sei. Weil der Vorwurf sei, dass Herr Drosten vermutlich seine Doktorarbeit nicht fristgemäß veröffentlicht hatte, weshalb die Goethe-Universität die Promotionsurkunde nicht hätte verleihen dürfen.

    Dr. Füllmich warf ein, dass es nicht nur um eine Terminverletzung gehe. Sondern der Angriff auf den akademischen Titel bedeute gleichzeitig einen Angriff auf die Glaubwürdigkeit. Während bei Frau Schavan die Mängel in der Doktorarbeit eher eine Kleinigkeit waren, sei die Doktorarbeit von Karl-Theodor zu Guttenberg insgesamt dermaßen mit Fehlverhalten gefüllt, dass man seine Glaubwürdigkeit insgesamt durchaus in Frage ziehen konnte. Was ja auch durch seine Lobby-Tätigkeit gegenüber der Bundesregierung für zwei fragwürdige Firmen, unter anderem WireCard, bestätigt werde.

    Herr Aschmoneit erklärte, dass er nicht beurteilen könne, ob es fachliche Einwände gegen die Doktorarbeit von Prof. Drosten gebe. Sondern ihn interessiere die Fragestellung, wie es überhaupt zu dem Papier gekommen sei, welches der Öffentlichkeit nun präsentiert wird. Kann dieses Papier tatsächlich sein, was er eingereicht hat?

    Er sage nicht, dass Drosten etwas abgeschrieben habe, sondern frage, ob dieser Text eine eigene wissenschaftliche Leistung ist, wann er erschienen ist, und ob die Angaben der Goethe-Universität plausibel sind. Er kam dann noch mal zurück zu dem Vorwurf, er würde einer Universität vorwerfen, Absprachen getroffen zu haben.

    Darauf antwortete er, dass es einige dutzend Plagiatsfälle an deutschen Universitäten gebe, die alle ein vermeintlich ordnungsgemäßes Verfahren durchlaufen haben. Auf Anfragen war in jedem Fall die Universität erst mal der Meinung, dass bei ihr alles richtig gelaufen sei. Erst nachdem Öffentlichkeit und Justiz nachfragten, seien diese Fälle aufgedeckt worden. Deshalb, so Aschmoneit, sei die Behauptung der Goethe-Universität, dass alles in Ordnung ist, nicht besonders belastbar.

    Ihn hatte aber am Anfang mehr interessiert, wer Prof. Drosten denn überhaupt ist. Deshalb hatte er sich mit seinem Werdegang auseinandergesetzt und war dabei auf zwei Lebensläufe gestoßen, die Drosten selbst ins Internet gestellt hatte, die aber nicht zusammenpassten.

    Es gebe nun einen neuen Lebenslauf, der laut Aschmoneit "glaubwürdig zu sein scheint" und der auf der Internetseite der deutschen Ärztekammer veröffentlicht wurde. Nach diesem Lebenslauf erfolgte die Promotion im Jahr 2003, und nach Tätigkeit an der Universität Bonn kam der Wechsel zur Charité in Berlin.

    Dort besetze Prof. Drosten zwei Lehrstühle. Wobei man sich frage, wie Drosten die Verpflichtung zur Lehre wahrnehmen kann. Nach Recherchen von ihm und anderen habe Drosten bisher nicht an der Charité gelehrt. Und Herr Drosten habe sich auch nicht habilitiert.

    Üblicherweise müssen Professoren, bevor sie einen Lehrstuhl erhalten, eine Habilitation durchlaufen. Die Hochschulordnung sieht Ausnahmen vor, zum Beispiel wenn ganz herausragende wissenschaftliche Erkenntnisse vorliegen.

    Interessant ist, dass die Voraussetzung für eine Habilitation eine Promotion ist. Drosten sei nun einer der wenigen, wenn nicht der einzige Virologe in Deutschland, der zwar Professor ist, der sich aber nicht habilitiert habe.

    Dr. Füllmich erklärte dann noch einmal, dass die Voraussetzung für eine Promotion die eigenständige wissenschaftliche Leistung sei, welche vorher noch nicht veröffentlicht wurde. Für die Habilitationsschrift, so erklärte er, gebe es die gleichen Anforderungen. An juristischen Fakultäten würde man ohne eine solche Arbeit nicht Professor werden. Und ohne Promotion kann man nicht habilitieren.

    Herr Aschmoneit erklärte, dass der Grund für die Professur eigentlich nur die Entdeckung des SARS-Virus im Jahr 2003 gewesen sein könne. Sars wäre "eine künstlich hochgepuschte Pandemie" gewesen, die ca. 9000 Menschen auf der Welt betroffen hat und weniger als 800 Todesopfer forderte. In Deutschland gab es seinen Recherchen zufolge 9 Fälle von Sars-Infektionen.

    Christian Drosten hat dafür das erste Bundesverdienstkreuz erhalten. Der Mitentdecker, Prof. Günther, so erklärte er, wäre medial immer in den Hintergrund gerückt worden. Drosten habe ja dann wenige Wochen vor seiner Befragung im Ausschuss das zweite Bundesverdienstkreuz für eine parallele Leistung im Fall von Sars-COV-2 erhalten.

    Der erste Preis für die Entdeckung sei von einer Pharmastiftung an Drosten vergeben worden. Die beiden Lehrstühle seien entstanden durch die Initiative der Johanna-Quandt-Stiftung. Die Familie Quandt zähle immer noch zu den reichsten Menschen Deutschlands. "Das Vermögen dieses Großclans wird oft in anderen Zusammenhängen genannt". Das Vermögen sei nicht zuletzt durch Zwangsarbeit in Konzentrationslagern des deutschen Faschismus entstanden.

    Nach dem Tod der namensgebenden Mutter Johanna ist der Sohn Stefan die führende Persönlichkeit in der Stiftung. Die Stiftung beschloss offensichtlich die Medizin in Deutschland und der Charité zu finanzieren. Dadurch sei Drosten mit zwei Lehrstühlen bedacht worden. Die Johanna-Quandt-Stiftung habe vor wenigen Monaten auch eine Mitautorin des Drosten Podcasts mit sechsstelligen Summen zur Förderung der Corona-Forschung bedacht…weiterlesen hier: https://apolut.net/corona-untersuchungsausschuss-teil-52-oder-22-von-jochen-mitschka


    Unterstütze apolut:

    IBAN: DE40 8506 0000 1010 7380 26

    BIC: GENODEF1PR2

    Verwendungszweck: apolut

    Kontoinhaber: apolut GmbH

    Volksbank Pirna eG

    _

    Patreon: https://www.patreon.com/apolut

    flattr: https://flattr.com/@apolut

    Tipeee: https://de.tipeee.com/apolut

    Instagram: https://www.instagram.com/apolut_net

    Facebook: https://www.facebook.com/apolut

    Twitter: https://twitter.com/apolut_net

    Odysee: https://odysee.com/@apolut:a



    Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    21 min
  • Globalpolitische Strategien der USA | Von Wolfgang Bittner

    Die Situation ist in jeder Hinsicht bedrückend.

    Ein Standpunkt von Wolfgang Bittner.

    Neben der immer noch weiter betriebenen Corona-Panik richtet sich zurzeit der Fokus von Politik und Medien bis zur nächsten hausgemachten Katastrophe auf die Niederlage der westlichen Allianz in Afghanistan.

    Welchen ungeheuren Verbrechens sich die USA – unter Einbeziehung und Mitwirkung europäischer NATO-Staaten einschließlich Deutschlands – schuldig gemacht haben, geht aus einem Interview hervor, dass der Nationale Sicherheitsberater von Präsident Carter, Zbigniew Brzezinski im Januar 1998 der französischen Wochenzeitung Le Nouvel Observateur gegeben hat. Brzezinski geht darin auf den Beginn des Afghanistan-Krieges, den Ursprung von Al Qaida und die Absichten der USA ein:

    „In der offiziellen Version der Weltgeschichte begann die Unterstützung der Mudschaheddin durch die CIA in den 1980er Jahren, sprich nach dem Einmarsch der Sowjet-Truppen in Afghanistan [am] 24. Dezember 1979. Die bisher gut behütete Realität dahinter sieht jedoch völlig anders aus. Tatsächlich unterzeichnete Präsident Carter den ersten Befehl zur verdeckten Unterstützung der Gegner des pro-sowjetischen Regimes in Kabul bereits am 03. Juli 1979. Am gleichen Tag schrieb ich dem Präsidenten eine Nachricht, in der ich ihn darauf hinwies, dass meiner Ansicht nach diese Unterstützung unweigerlich zu einer sowjetischen Militärintervention führen würde… Am Tag, an dem die Russen offiziell die Grenze überschritten, schrieb ich Präsident Carter: Jetzt haben wir die Möglichkeit, der UdSSR ihren Vietnamkrieg zu liefern.“

    Das Interview ist lesens- und beachtenswert, zumal es von den westlichen US-affinen Politikern und den Systemmedien verschwiegen wird (1).

    Wo die aus Afghanistan abgezogenen US-Truppen künftig eingesetzt werden, ob im Orient (u.a. ist der Iran noch im Fadenkreuz), an den Grenzen Russlands oder im Ostpazifik, ist noch nicht ersichtlich. Jedenfalls sind die strategischen Pläne der Washingtoner Bellizisten soweit zu durchschauen, dass im Westen Deutschland als „Speerspitze“ gegen Russland vorgesehen ist und im Osten Japan als Kombattant und „Flugzeugträger“ gegen China. Zu rechnen ist auch mit Geheimverhandlungen zwischen CIA und den Söldnerführern der Hilfstruppen der Taliban, die sich bestens in den an Afghanistan angrenzenden ehemaligen Sowjetrepubliken einsetzen ließen, um der Russischen Föderation zu schaden.

    Weiter in dem Buch „Deutschland – verraten und verkauft. Hintergründe und Analysen“ von Wolfgang Bittner:

    Die USA verfolgten trotz der bis zu panikartigen Zuständen hochgespielten Corona-Krise ihre wirtschaftlichen und geostrategischen Ziele unbeeindruckt weiter. Die Konfrontationspolitik gegenüber der aufstrebenden Wirtschafts- und Militärmacht China, die sich zu einem ernstzunehmenden Konkurrenten entwickelt hat, wurde vorangetrieben. Ausdrücklich wiederholte NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg Mitte Juni 2020 seine Warnung vor einer möglichen Bedrohung durch China (2).

    Und die Aggressions- und Sanktionspolitik gegen Russland (wie auch gegen den Iran, Venezuela, Syrien …) wurde – begleitete von Medienhetze – im Schatten der Pandemie ebenfalls weitergeführt. Außerdem drangen US-affine Politikerinnen wie Annegret Kramp-Karrenbauer und Ursula von der Leyen im Einvernehmen mit Kanzlerin Angela Merkel auf eine Erhöhung des deutschen Militäretats (3).

    Hinzu kommt ein kaum beachteter Aspekt von enormer Brisanz: Der von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ausgerufene weltweite Corona-Ausnahmezustand bot den USA den lange gesuchten Vorwand, das von China und Russland betriebene One-Belt-One-Road-Projekt (auch Neue Seidenstraße genannt) zu torpedieren.

    Die europäischen Politiker sollen sich also zum Nachteil ihrer Länder zwischen China und Russland auf der einen Seite und den USA auf der anderen Seite entscheiden. Es bleibt abzuwarten, ob sie sich aus dieser Zwickmühle herauslavieren können. Dass sie Größe zeigen und sich widersetzen, ist kaum zu erwarten. Die USA verfügen immer noch über genügend Druckmittel, Gefolgschaft zu erzwingen. Zwar hat Donald Trump keine neuen Kriege begonnen, aber immer weitere Sanktionen verhängt und vermehrte Aufrüstung gefordert. Das wird unter seinem militanten Nachfolger Joe Biden noch forciert, was Schlimmes befürchten lässt…weiterlesen hier: https://apolut.net/globalpolitische-strategien-der-usa-von-wolfgang-bittner


    Unterstütze apolut:

    IBAN: DE40 8506 0000 1010 7380 26

    BIC: GENODEF1PR2

    Verwendungszweck: apolut

    Kontoinhaber: apolut GmbH

    Volksbank Pirna eG

    _

    Patreon: https://www.patreon.com/apolut

    flattr: https://flattr.com/@apolut

    Tipeee: https://de.tipeee.com/apolutInstagram: https://www.instagram.com/apolut_net

    Facebook: https://www.facebook.com/apolut

    Twitter: https://twitter.com/apolut_net

    Odysee: https://odysee.com/@apolut:a

    Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    8 min
  • Gesundheit in der Hand des Staates | Von Michaela Eberhard

    Ein Standpunkt von Michaela Eberhard.

    In einem globalen Staatsstreich, angetrieben von einem übermächtigen Kartell aus Big Pharma, Big Tech und Big Media, ausgeführt von fragwürdigen Politikern mit noch fragwürdigerem Beraterstab, zog vor gut 18 Monaten quasi über Nacht eine Pandemie in (fast) allen Herren Ländern ein.

    Alternativlos gelten seitdem Maskenpflicht, Lockdown und alle anderen drakonischen Maßnahmen. Bloß keine Fragen stellen und keine Zweifel hegen. Eine Diskussion über die Sinnhaftigkeit oder die bloße Kenntnisnahme der Schäden und Langzeitauswirkungen vieler Maßnahmen trotz erdrückender Faktenlage wird rigoros abgelehnt oder negiert.

    Es erhärtet sich der schwere Verdacht, dass es gar nie um unsere Gesundheit und um das Wohl des Volkes ging bzw. geht. Viel mehr werden die Menschen bewusst in Angst und Schrecken versetzt, damit sie sich schlussendlich IMPFEN lassen. „Alle Diktaturen nähren sich aus der Angst der Untertanen“ warnte bereits Richard von Weizsäcker.

    Wunderbar lässt sich dank Pandemie das Volk terrorisieren und damit die Gesellschaft und Wirtschaft umbauen. Durch das brave Befolgen von Regeln wird das Verhalten gleich aller Generationen gezielt verändert. Die Technokratie ist ins Land gezogen, ohne digital geht bald gar nichts mehr.

    Dem Betrug auf Kosten der Gesundheit und des Allgemeinwohls ist mit den fehlerhaften PCR-Tests Tür und Tor geöffnet. Der Inzidenzwert ohne Relation zu der Anzahl der Getesteten setzt der Täuschung ihr Sahnehäubchen auf. Wo ist die alljährliche Grippe geblieben?

    Das größte Pharma-Experiment aller Zeiten läuft an: Neuartige Impfstoffe, die in Baupläne und DNA eingreifen, man pfuscht also ganz offiziell in unserem Erbgut herum. Niemand kann abschätzen, was diese Manipulation langfristig in unseren Körpern anrichtet. Studien und Forschungen decken etliche katastrophale Folgeschäden auf. Jegliche Form von Infragestellung und Kritik gilt selbstverständlich nun als unwissenschaftlich oder gar Schwurbelei. Als Untertan widerspricht man seinen Obrigkeiten schließlich nicht.

    Die Pharmaindustrie verzeichnet Milliardengewinne in diesem perfiden Spiel mit unser aller Gesundheit und versteht es geschickt, sich aus der Verantwortung für Impfnebenwirkungen zu stehlen. Die Steuerzahler sichern artig den Pharmakonzernen ihren Reichtum.

    Eine Umsatzrentabilität von mehr als 50 % gibt es beim begehrten Biontech-Pfizer-Impfstoff; wohl gutes Marketing für den Inhalt von giftigen Graphenoxid, das das Innere der Zellen zerstören sowie die Mitochondrien explodieren lassen kann. Nebenwirkungen wie die Gefahr eines tödlichen Zytokinsturmes, die Bildung von lebensgefährlichen Blutgerinnseln und Herzinfarkten werden nicht nur verharmlost, sie werden in unfassbar plumper Art geleugnet.

    Prof. DDr. Martin Haditsch verdeutlicht auf der Suche nach der Wahrheit: „Die Notfallzulassung der Corona-Impfstoffe in den USA und die bedingte Zulassung der Impfstoffe in Europa fußt auf einem kardinalen Faktum, nämlich das ist nur zulässig solange es keine Therapie gibt. Gäbe es eine therapeutische Möglichkeit z.B. mit Medikamenten würde damit zwangsläufig die Zulassung der Impfstoffe sofort erlöschen.“

    Das Volk wird getestet, wann und wie sehr es vielleicht doch irgendwann dazu bereit ist, die Eigenverantwortung wieder zu übernehmen, denn vorerst ist Mitmachen die einzig „anständige“ Solidarität. Normverhalten ist üblich, da man nicht ausgeschlossen werden will – nur will man tatsächlich auch künftig Teil einer dermaßen gehorsamen, unintelligenten Gesellschaft sein? Die Masse beugt sich und redet sich ihr Nachgeben und Aufweichen schön.

    Was noch vor kurzem mit „niemals“ oder „nur über meine Leiche“ abgewehrt wird, argumentiert man sich dann doch irgendwie zurecht, man will ja keine gesellschaftlichen Nachteile für sich und seine Kinder. Schließlich gilt der – zukünftig wohl halbjährliche – Stich ganz unegoistisch als ein notwendiger Beitrag an der Gemeinschaft um diese Tyrannei „irgendwann“ und VIELLEICHT zu beenden. Brechen des Willens, Disziplinierung, Demütigung und Erniedrigung sind nüchtern betrachtet eine Form von Folter und dienen der Machtdemonstration von Psychopathen.

    Mit unserem fügsamen Verhalten geben wir die Zustimmung zu dem, was hier passiert. Die Angst vor Strafe lässt viel mit einem machen. Doch haben wir tatsächlich etwas zu verlieren, wenn wir aufbegehren und nicht mehr mitmachen oder können wir eigentlich mit friedvollem Widerstand und Nichtbefolgung der abstrusen Anordnungen nur gewinnen?

    Was muss passieren, dass die Leute aus ihrer Komfortzone endlich herauskommen? Wann sieht die breite Masse, was hier tatsächlich läuft und vor sich geht?…weiterlesen hier: https://apolut.net/gesundheit-in-der-hand-des-staates-von-michaela-eberhard


    Unterstütze apolut:

    IBAN: DE40 8506 0000 1010 7380 26

    BIC: GENODEF1PR2

    Verwendungszweck: apolut

    Kontoinhaber: apolut GmbH

    Volksbank Pirna eG

    _

    Patreon: https://www.patreon.com/apolut

    flattr: https://flattr.com/@apolut

    Tipeee: https://de.tipeee.com/apolutInstagram: https://www.instagram.com/apolut_net

    Facebook: https://www.facebook.com/apolut

    Twitter: https://twitter.com/apolut_net

    Odysee: https://odysee.com/@apolut:a

    Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    13 min

About apolut: Standpunkte

From the publisher's feed

"Standpunkte" ist der zweite Podcast, der bei Apolut sechsmal pro Woche erscheint und Themen aus den unterschiedlichsten Wissensbereichen aufgreift. In ausführlicher, vertiefender Art und Weise werden dem Zuhörer politische, gesellschaftliche aber auch ökologische Zusammenhänge näher gebracht.

Best of apolut: Standpunkte

Ranked by our users in the last 21 days

More shows like apolut: Standpunkte

NachDenkSeiten – Die kritische Website by Redaktion NachDenkSeiten

NachDenkSeiten – Die kritische Website

10 Listeners

UnterBlog by Horst Lüning

UnterBlog

8 Listeners

Podcasts von Tichys Einblick by Tichys Einblick

Podcasts von Tichys Einblick

20 Listeners

Finanzielle Intelligenz mit Marc Friedrich by Marc Friedrich

Finanzielle Intelligenz mit Marc Friedrich

5 Listeners

PUNKT.PRERADOVIC Podcast by PUNKT.PRERADOVIC

PUNKT.PRERADOVIC Podcast

8 Listeners

AUF AUGENHÖHE by Fair Talk

AUF AUGENHÖHE

1 Listeners

apolut: Tagesdosis by apolut

apolut: Tagesdosis

4 Listeners

apolut: HIStory by apolut

apolut: HIStory

0 Listeners

apolut: M-Pathie by apolut

apolut: M-Pathie

0 Listeners

apolut: Die Macht um Acht by apolut

apolut: Die Macht um Acht

0 Listeners

Nacktes Niveau by Paul Brandenburg

Nacktes Niveau

9 Listeners

Basta Berlin- der alternativlose Podcast by Benjamin Gollme und Marcel Joppa

Basta Berlin- der alternativlose Podcast

4 Listeners

Cicero Podcasts by Cicero – Magazin für politische Kultur

Cicero Podcasts

8 Listeners

KONTRAFUNK aktuell by Kontrafunk AG

KONTRAFUNK aktuell

3 Listeners

Weltwoche Daily by Weltwoche

Weltwoche Daily

4 Listeners

Jasmin Kosubek by Jasmin Kosubek

Jasmin Kosubek

1 Listeners

apolut: THE WOLFF OF WALL STREET by apolut

apolut: THE WOLFF OF WALL STREET

0 Listeners

Prof. Dr. Christian Rieck by Prof. Dr. Christian Rieck

Prof. Dr. Christian Rieck

0 Listeners

Nacktes Geld by Paul Brandenburg

Nacktes Geld

2 Listeners