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Die Sterne laden uns auf ein Wochenende der Selbstreflexion ein und leiten uns in eine neue Phase des Miteinanders und Aufeinanderzugehens. Als Antwort auf eine Mail von Hörerin Maja werfen Kathie und Alexander einen kurzen Blick in Boris Johnsons Horoskop und besprechen außerdem, ob wir auf politischer Ebene aktuell ein Aussieben als Folge des Epochenwandels beobachten können.
Am Samstag überholt der Merkur die Sonne; das Denken überholt das Sein. Der Moment, in dem sich Sonne und Merkur begegnen, ist ein guter Zeitpunkt um, in Alexanders Worten, entweder Quasselwasser zu trinken und andere mit seinem Subjektivismus zu langweilen, oder, subjektive Standpunkte reflektiert mit anderen zu teilen. Aktives Zuhören ist hier gefragt. Zusätzlich sorgt ein Ambivalenzaspekt von Sonne und Merkur zu Saturn dazu, dass uns am Samstag bewusst werden kann, an welchen Stellen unsere Selbstwahrnehmung vielleicht zart an der Realität vorbei rasselt. Merkur und Saturn begegnen dem Neptun am Sonntag in einem harmonischen Winkel. Wer den Samstag zur Selbstreflexion und Klärung nutzt, dem können sich am Sonntag neue Visionen eröffnen. Bei Kathie wirft das ganze Thema Selbstreflexion die Frage auf: Ist es möglich, gemeinsam mit anderen über sich selbst zu reflektieren? Oder ist das etwas, das wir allein tun müssen? Alexander sieht Beziehungen in diesem Fall als Spiegel, als Möglichkeit, sich unterstützend gegenseitig zu reflektieren. Zusätzlich zum aktiven Zuhören ist hier wichtig: aktives Nachfragen. Nachzufragen ist auch ganz besonders unter der Konstellation am Montag relevant. Der Merkur trifft auf den Pluto. Es geht um Tiefe, darum, die Essenz von Inhalten, über die wir sprechen, zu verstehen. Wer sich gegen Tiefe wehrt, kann auf eine verbohrte Art und Weise Recht haben wollen. Wer sie zulässt, kann jedoch eine tiefe Erkenntnis und Einsicht gewinnen. Außerdem läuft die Venus in den Krebs. Während die bisherige Venus im Zwilling frühlingshaft leichtfüßig unterwegs war, ähnelt die Venus im Krebs eher einem Kuschelaspekt, in dem das Mütterliche in uns hervorgerufen wird. Die perfekte Idee für den Montag: tolle Menschen einladen und bekochen. Am Dienstag geht der Merkur in den Löwen, was ein sehr subjektives Denken in den nächsten Wochen auslösen kann. Ein astrologischer Oppositionspunkt zu dem Zeitpunkt, an dem der Krieg begonnen hat, beginnt am Mittwoch. Alles, was in den letzten Monaten außer Acht gelassen wurde, das Miteinander und das Menschliche, wird in den nächsten sechs Monaten endlich wieder relevant und sichtbarer. Das Motto dieser Woche: weg vom ausschließlich funktionalen Denken und hin zum Menschlichen und zu diplomatischen Beziehungen.
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Wie in alten Zeiten ist John heute wieder zu Gast im Astropod und wirft mit Alexander einen Blick in die astrologischen Konstellationen dieser Woche.
Morgen begegnet uns ein Merkur-Quadrat-Jupiter. Ein Aspekt, unter dem man viel behaupten kann, auch ohne jegliche Aussicht auf realistische Umsetzung. Das kann zwar einige aus der Lethargie befreien und sie dazu bewegen, sich Dinge zuzutrauen, die sonst unmöglich schienen; gleichzeitig haben aber auch Hochstapler haben ein leichtes Spiel. Am Sonntag steht die Sonne im harmonischen Aspekt zu Uranus. Situationen können emotional anders laufen als wir uns das vorgestellt hatten. Das muss aber nicht zwangsläufig eine Störung sein, sondern kann auch auf eine neue Fährte mit vielleicht noch spannenderen Zielsetzungen führen. John hat die Erfahrung gemacht, dass Festlegung auf ein Ziel an sich allein schon ein Problem darstellen kann. Und, dass die Beschäftigung mit Astrologie an sich schon eine Loslösung von Festlegungen bedeuten kann. Da die Sonne im Krebs steht, stehen emotionale Festlegungen im Fokus; während des Familienausflugs am Wochenende kann also zum Beispiel Flexibilität gefragt sein.
Der Vollmond wartet am Mittwoch auf uns. Der Mond steht im Steinbock und bei Pluto. Ein harmonischer Aspekt zum Uranus und Neptun, mit einer Ambivalenz zum Saturn und harmonischer Position zum Mondknoten, sorgt für eine fulminante Wechselwirkung. Das, was wir während des Neumonds gesät haben, kommt jetzt umso mehr in die Sichtbarkeit: Die Themen Bindung, Verantwortung und Verwurzelung rücken wieder in das Scheinwerferlicht. Für welche Menschen oder welche Themen sind wir gewillt, bedingungslose Verantwortung zu übernehmen? Besonders bemerkenswert: Am Tag vor dem Vollmond, dem Dienstag, findet eine Pluto Wiederkehr im Horoskop der Vereinigten Staaten, genauer, der Unabhängigkeitserklärung, statt. Der Vollmond kann dadurch eine große Relevanz für das Bewusstsein, die Identität und die Selbstdefinition der Vereinigten Staaten haben. John und Alexander werfen bei dieser Gelegenheit einen Blick in die Geschichte der USA, in ihre ambivalenten Themenfelder und die aktuelle Instabilität ihrer Grundwerte. Es herrscht ein bedeutender Wandlungsprozess, in dem Konditionen an eine neue Umwelt angepasst werden müssen. Schließlich fragen sich die beiden: Wie steht es eigentlich um die apokalyptische Affinität in uns? Eine Frage, für deren Antwort wir den Vollmond optimal nutzen können. Viel wichtiger jedoch, und daran erinnert uns John: In aller apokalyptischen Affinität sollten wir uns stets bewusst sein, wie sehr wir selbst in der Lage sind, unsere eigene Zukunft zu gestalten und, die der anderen zu ändern.
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Kathies erster richtiger Besuch eines Live-Konzerts nach nunmehr zwei Jahren hat sie daran erinnert: Wir brauchen einander. Auch in der digitalen Vernetzung des Luftzeitalters, in der es unendliche Möglichkeiten gibt, brauchen wir am Ende des Tages doch die physische Nähe zueinander. Alexander denkt, dass Kunst im Luftzeitalter darin liegen wird, die Substanz von Beziehungen neu zu bewerten. Welche Begegnungen sind wirklich wertvoll? Und an welchen Stellen konsumieren wir sie zu sehr, so wie es im Erdreich der Fall war?
Die kommende Woche wartet mit einigen intensiven und herausfordernden Konstellationen auf uns. Am Samstag entsteht eine Konfliktspannung zwischen Mars und Pluto. Sie führt zur großen Frage: Wie gehen wir mit Konflikten um? Um die Eskalation von Konflikten, in denen sich zu lange etwas aufstaute, zu vermeiden, ist es wichtig, die eigenen Grenzen zu spüren und zu definieren. Wer das nicht macht, könnte eine Explosion erfahren. Alexander und Kathie werfen einen Blick auf die Bewegungen des Mars in den letzten Monaten und laden dazu ein, uns zu fragen: Wie gehen wir persönlich mit Aggressionen und Abgrenzung um? Wie haben wir dies in den letzten Monaten getan? Das Wochenende fordert uns also in besonderem Maße dazu auf, verantwortlich mit der eigenen Kraft, der Wut und den eigenen Grenzen umzugehen. Wichtig ist auch, dass wir uns erinnern: Wut kann ein extrem konstruktiver Trigger sein und kann uns dabei unterstützen, für eine bestimmte Sache zu kämpfen. Generell ist dies ein entscheidender Unterschied für unsere Empfindung: Kämpfen wir für etwas oder gegen etwas? Ein Merkur-Neptun-Quadrat bringt am Samstag zusätzlich die große Diskrepanz zwischen schöpferischen Visionen und pragmatischen Scheinwelten und Lügen zum Vorschein. Wir können uns also am Wochenende hinsichtlich unserer Aggressionen auch fragen: Wo lüge ich mir etwas vor? Und, wo könnte ich die Energie dieser Konstellation nutzen, um in ein fantastisches Paralleluniversum einzutauchen? Am Dienstag wandert der Mars außerdem vom Stier in den Widder, während sich Merkur in den Krebs bewegt. Alexander betont, dass wir uns an diesem Tag auf Fabulierkünste besinnen dürfen, die nicht nur intellektuell interessant sind, sondern vor allem auch auf die, die unser Gemüt nähren.
Alexander und Kathie fassen zusammen: Angst vor den Konstellationen dieser Woche ist nicht angebracht; Herausforderungen sind jedoch zu erwarten. Nichtsdestotrotz sollten wir nicht vergessen: In jeder Herausforderungen wartet auch eine große Chance auf uns, Dinge zu verändern.
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Es ist eine neue Woche, in der uns weiterhin unsere Werte stark beschäftigen, aber auch neue, bedeutende Themen hinzukommen. Es geht um die Leichtfüßigkeit und den Wandertrieb der Venus in den Zwillingen und um unsere Wurzeln. Auf ein Neues besprechen Kathie und Alexander die Sternenkonstellationen dieser Woche gemeinsam in Berlin.
Schon in der vorherigen Woche ist die Venus vom Stier in das Zeichen Zwillinge gewandert. Während wir unter Venus im Stier Dinge, die uns lieb sind, vertiefen wollten, kann man die Konstellation in den Zwillingen mit den Frühlingspollen vergleichen, die aktuell durch die Luft fliegen: Es geht nicht um die Vertiefung der Sinnlichkeit, sondern um vielfältige Impulse aus verschiedenen Richtungen. Um einen Wandertrieb in der Freude, in der Sinnlichkeit und der Lust. Die Zeit lädt ein zu kurzen Flirts und leichtfüßigen Begegnungen. Das Gegenteil von deutscher Ernsthaftigkeit, könnte man sagen. Nichtsdestotrotz kann diese Leichtigkeit sehr angenehm und diese flüchtigen Begegnungen extrem wertvoll sein. Um genau dies wertschätzen zu lernen, ist die Konstellation ideal. Am Montag sorgt ein Sextil zwischen Mars und Saturn dafür, dass das, was wir wollen, sehr einfach in den strukturellen Rahmenbedingungen umzusetzen ist. Perfekt, um sogar in unflexiblen Strukturen Ziele zu verfolgen. Dazu braucht es nicht einmal viel Energie – lieber sollten wir darauf achten, diese nicht unnötig zu verpulvern. Der Neptun wird am Dienstag rückläufig in dem Zeichen Fische. Das Bewusstsein über die Allverbundenheit des Lebens und der Welt wird immer größer – zum Unmut der Erdreichmolche. Ein Innehalten und Hören auf unsere Empfindungen kann zu großen Erkenntnissen über Zukunftsvisionen führen. Der Neumond im Krebs in einem Aspekt zum Jupiter sorgt zusätzlich dafür, dass wir einen ganz neuen Blick auf die eigene Geschichte und unsere Wurzeln bekommen und uns die Frage nach emotionaler Sicherheit und Hoffnung stellen. Das Thema Epigenetik liegt hier nahe. Kathie findet es wichtig, in diesem Kontext die Schuldfrage in Bezug auf Traumata völlig außer Acht zu lassen. Außerdem erinnert sie uns: Wir können unsere Wurzeln nicht nur pflegen, sondern sie auch wachsen und kultivieren lassen. Je älter wir werden, umso mehr geht es außerdem darum, ein Heimatgefühl in uns selbst zu finden. Trotzdem dürfen wir uns fragen: Wo haben unsere Wurzeln ihren Ursprung? Und, kann ich für andere Menschen oder Lebewesen auch eine Wurzel sein?
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Kathie und Alexander nehmen heute gemeinsam aus Berlin auf, was die beiden zunächst über die gefühlten Unterschiede zwischen Berlin und München reflektieren lässt. Astrologisch gesehen spielen diese Woche unsere Werte eine große Rolle, unsere Beziehung zu unseren Körpern und die Schlacken aus dem Erdreich in Bezug auf diese Themen, die wir langsam von uns abstreifen.
Ein Supermond liegt hinter uns, der eine sehr aufwühlende Wirkung hatte. Viele Dinge, die wir für erledigt gehalten haben, sind doch wieder mit neuer Kraft und Wucht hochgekommen. Unser Fokus wird dadurch umso mehr auf die Themen Beziehung und Wert gelenkt. Während letzte Woche die Venus auf dem Uranus lag, liegt sie jetzt auf dem Mondknoten. Wir sollten uns fragen: Welche Begegnungen hatten wir zwischen dem vergangenen Samstag und dem kommenden? Die Begegnungen in dieser Zeit haben eine größere Bedeutung, als sie es sonst haben. Wie passend, dass sich Kathie schon mit einem alten Bekannten in Berlin verabredet hat. Wert wurde im Erdreich ausschließlich über Geld bestimmt. Mit dem Marktwert wurde Dingen ein Wert zugeteilt, die substanziell völlig wertfrei waren. Das lässt sich auch in der Kultur, wie zum Beispiel auf dem Kunstmarkt, beobachten, stellt Alexander fest. Auf den Gipfel getrieben ist dies auf dem aktuellen NFT-Markt zu sehen, ergänzt Kathie. Wir haben die Beziehung zu dem Urwert von Dingen verloren, zu unseren Körpern und dem Körper Erde. Diese gilt es zurückzugewinnen. Am Samstag steht die Venus in Spannung zu Saturn. Wie gehen wir mit dieser Situation um? Was ist der Unterschied zwischen einem individuellem und einem kollektiven Wert? Inwieweit ist der Wert, den wir als Individuen kreieren, auch von kollektiver Bedeutung? Am Dienstag, der Mittsommernacht, wandert die Sonne in das Zeichen Krebs. Der Frühling wechselt in den Sommer. Außerdem treffen wir auf eine Mond-Neptun-Konstellation. Paradoxerweise kann es sein, dass wir uns an diesem längsten Tag des Jahres schlapp fühlen. Wer unbedingt lange feiern will, könnte dabei einschlafen. Besser wäre es dann, Dinge laufen zu lassen und sich einzugestehen, nicht funktionieren zu müssen. Zusätzlich wirkt eine harmonische Konstellation zwischen Venus und Pluto. Diese kann von Vorteil sein, wenn wir uns überlegen: Für was lohnt es sich einzustehen? Welchen Wert haben meine verschiedenen Lebensbereiche?
Abschließend teilt Kathie ein Zitat von Giselle Bündchen mit uns, das vielleicht helfen kann, die Beziehung zu unseren Körpern zu verbessern. „My body is my temple“ – vielleicht sollten wir uns an Giselle ein Beispiel nehmen.
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Sind Pilze die „magischen Retter der Welt“? Der gleichnamige FAZ-Artikel dieser Woche von Novina Göhlsdorf hat Alexander in seiner Begeisterung für Pilze und ihr unglaubliches Potenzial bestärkt. Als jemand, der selbst seit über sieben Jahren Pilze malt, oder, wie Kathie sagen würde, der „Außenminister der Pilze“ ist, kann er den Ansatz nur befürworten, dass sie uns einiges über den derzeitigen Antrieb der Gesellschaft verraten. Passend dazu kann Kathie auf ein Neues die Doku „Fantastic Fungi“ empfehlen.
Am Samstag trifft die Venus auf den Uranus. Beide Planeten befinden sich im Zeichen Stier. Der Wertewandel und die Umstrukturierung der neuen Epoche treffen auf die urweibliche Sinnlichkeit. Diese Konstellation kann für diejenigen für Überraschungen sorgen, die mit zu spezifischen Erwartungen an eine sinnliche Situation herangehen. Wie steht es derzeit um unsere Beziehung zum weiblichen Körper? Und wie viel Platz räumen wir der weiblichen, sanften Seite des Mannes eigentlich ein? Merkur bewegt sich am Montag für die nächsten Wochen in den Zwilling. Eine Konstellation, die uns gutes Auffassungsvermögen und rasche Reaktionsfähigkeit ermöglicht. Durch Bewegung können wir unsere Gedanken und Empfindungen in dieser Zeit zusätzlich in den Fluss bringen. Am Dienstag begegnen wir einer Konstellation zwischen Saturn und Neptun. Der Neptun steht für die Allverbundenheit der Dinge, die nicht immer sichtbaren Netze, die uns wieder einmal an die Pilzen erinnern. Saturn im Zeichen Wassermann möchte diese Netze neu strukturieren. Das können wir überall wahrnehmen: Es ist wichtig, dass jede neue strukturelle Maßnahme im Einklang mit dieser Allverbundenheit steht. Die Maßnahmen, die es nicht tun, werden später zu Stolpersteinen werden. Der Vollmond im Schützen bildet am Dienstag einen 90-Grad-Winkel zu Neptun, während die Sonne im Zwilling steht. Egal, was sich bewegt, es hat sofort eine Konsequenz. Wir werden an all die Dinge erinnert, die die Naturwissenschaft und unser rationales Denken nicht erkennen können. Der zwanghafte Wille, alles verstehen zu wollen, ist vielleicht eher eine Illusion, die uns vermeintliche Kontrolle und Sicherheit gewährt, als irgendetwas anderes. Den philosophischen Grundsatz „Ich denke, also bin ich“, könnte, je nach Kontext, einer der größten Irrtümer der Geschichte sein, fasst Kathie für uns zusammen. Mars trifft am Mittwoch auf Chiron im Widder. Wir laufen Gefahr, Verletzungen zu begegnen. Besonders denen, die wir der Erde zufügen. Es ist nicht das erste Mal und es wird nicht das letzte Mal sein, dass uns die Planeten an diese wichtige Erkenntnis erinnern.
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Diese Woche dürfen wir wieder Kathie begrüßen, die uns einen Einblick in ihre sehr erholsame Auszeit gewährt. Alexander spricht fasziniert über einen Artikel in der Süddeutschen Zeitung über das Anthropozän. Besonders begeistern ihn hier die inhaltlichen Parallelen zur astrologischen Erdepoche. Der Artikel von Jörg Henschel beschreibt, wie im Anthropozän die Menschen erstmals irreversibel auf die fossilen Energiequellen der Erde Einfluss genommen haben, über den ausschließlich materiellen Wirklichkeitsbegriff, über unser Zeitgefühl in dieser Epoche und die Bedeutung von Vernetzungen.
Astrologisch warten diese Woche viele kleinteilige Aspekte auf uns, in die sich auch der SZ-Artikel inhaltlich gut einfügt. Der bisher rückläufige Merkur bleibt am Freitag im Zeichen Stier stehen. Es ist Zeit zum Umdenken. Unsere Zeit zum Reflektieren, die wir in den letzten Wochen hatten, können wir jetzt nutzen, um uns zu fragen: Wo mache ich Dinge, die ich eigentlich gar nicht mehr brauche? In welchen Themen bin ich inkonsequent? Kathie erinnert uns, dass wir meist sehr eingefahren in unseren eigenen Fahrwassern sind und dass es, umso älter wir werden, desto schwieriger wird, uns selbst zu hinterfragen. Umso wichtiger also, ab und an dort herauszukommen.
Am Sonntag wird der Saturn rückläufig, der für die neuen, sich aufbauenden Strukturen steht. Wir begegnen einer Baupause, einer Errichtungspause, die zur Reflektion einlädt. Was haben wir bis hier hin an sinnvollen neuen Strukturen geschaffen und wo schlägt das Erdreich noch seine Wellen? Der Montag erinnert uns daran, wie sehr wir Menschen gerade die Erde verletzen. Dies lässt sich wohl nirgends besser sehen als im aktuellen politischen Weltgeschehen. Ein Aspekt zwischen Jupiter und Neptun begleitet uns am Dienstag. Jupiter ist von Neptun weg gewandert und befindet sich im Zeichen Fische. Es geht um die größtmögliche Zugehörigkeit, oder aber um die größtmögliche Simulation einer Zugehörigkeit. Die Woche ist geprägt von dem Willen zum Umbauen und kleinen Momenten des Innehaltens, um eben diesen Umbau voranzubringen. Hierbei sollten wir uns stets erinnern: Kein Thema und keine Frage ist je nur schwarz oder weiß zu beantworten. Manchmal sind Grautöne, oder noch besser, bunte Orangetöne, viel besser.
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Masha Astor, Influencerin für Fashion und Politik, ist heute zu Gast im Astropod. Die ehemalige Bloggerin hat bereits vor 12 Jahren ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht und ist mittlerweile werdende Mutter. Alexander und Masha sprechen über astrologische 12-Jahreszyklen, die Bedeutung von Aszendenten und über Weiblichkeit. Wie schädlich war und ist unser Umgang mit der Weiblichkeit während des Erdzeitalters und wie kann und wird sich dies im Luftzeitalter verändern?
Die Venus, die am Samstag in das Zeichen Stier wandert, führt uns zu diesem Thema. Sie symbolisiert die Urbeziehung zur Weiblichkeit und zum weiblichen Körper. Im direkten Kontrast zur Venus in der Waage geht es hier um die puren Reize anstelle von Idealvorstellungen – um die Sinnlichkeit ohne Filter. Masha gibt einen wertvollen Einblick in ihre Erfahrungen zum Thema Weiblichkeit und der äußeren Wahrnehmung von Frauen und werdenden Müttern, die uns vor Augen führen, dass sich zum Einbruch des Luftzeitalters noch einiges verändern muss. Am Sonntag treffen wir auf eine Mars-Jupiter Konjunktion, mit Mars im Zeichen Widder. Eine Konstellation, die „die beflügelte Tat“ symbolisiert. Die perfekte Zeit, um etwas Neues zu beginnen. Aber Vorsicht: Bei mangelndem Realitätssinn macht sich der Ikarus bemerkbar, der durch Überschätzung der eigenen Möglichkeiten und das nicht Einkalkulieren der Umstände grandios scheitert. Wir haben also ganz viel Energie – sollten aber zu unserem eigenen Wohl Vernunft walten lassen. Der Neumond befindet sich ab Montag in den Zwillingen. Er bringt Bewegung und den Drang, die unmittelbare Umwelt zu entdecken. Die perfekte Zeit, um etwas Neues zu lernen. Masha schlägt hier Töpfern vor und fragt sich bei der Gelegenheit: Wieso ist das Sternzeichen Zwillinge eigentlich stereotypisch so unbeliebt? Das liegt an der noch immer undifferenzierten Präsentation der Astrologie in den Medien, stellt Alexander fest. Astrologie ist schließlich eine Deutungskunst, die nicht jeder gut beherrscht. Eine Deutungskunst, die keine naturwissenschaftlichen Beweise bedarf und es nicht erfordert, das Falsche bestätigt zu sehen, um das Richtige zu tun. Auch hier darf sich in der Zukunft noch einiges ändern.
Mehr von Masha gibt es hier: https://bit.ly/3z0cyiT.
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Während Kathie zurzeit im Urlaub ist, hören wir heute eine andere Stimme im Astropod. Gemeinsam mit Ann-Kathrin Grebner hinterfragt Alexander heute den Status des Epochenwandels, schaut auf die Konstellationen dieser Woche und auf ein tolles Projekt von Ann-Kathrin, das genau im Zeichen der Luftepoche steht.
Der Mars, die Willenskraft, befindet sich im Leerlauf, in den letzten Graden des Zeichens Fische. Da auch die Fische ein Auslaufzeichen sind, ein Zeichen der Endreinigung, können wir uns in etwa vorstellen, wie wir uns in dieser Zeit fühlen: wie ein Schluck Wasser in der Kurve. Wir können nichts Großes bewegen, weil wir auch nichts Großes bewegen sollen. Eine bessere Herangehensweise an diese Zeit ist es, das Geschehene sacken zu lassen und sich zurückzulehnen. Wie passend, dass Ann-Kathrin für diese Zeit einen Urlaub geplant hat. Am Samstag geht die Sonne in das Zeichen Zwillinge, das Zeichen der Bewegung und Neugierde. Durch den rückläufige Merkur, der die Zwillinge beherrscht, geraten die Kommunikation und das Denken in den Mittelpunkt. „Der Kopf ist rund, damit das Denken seine Richtung ändern kann“, hat Francis Picabi mal so schön gesagt. Kleist wiederum hat schon in seinem Aufsatz 1805 beschrieben, wie das Reden hilft, Gedanken zu verfestigen. Und genau darauf sollten wir uns fokussieren: Es ist die perfekte Zeit, um in die Konversation zu gehen und Dinge dadurch richtig zu verstehen. Ein harmonischer Aspekt zwischen Sonne und Jupiter erwartet uns am Montag. Ein schöner und guter Tag für Initiativen, neue Ideen und das Anschieben von Projekten. Man kann und darf mutig sein, fasst Ann-Kathrin zusammen. Noch mutiger dürfen wir am Dienstag werden. Der Mars geht in das Zeichen Widder, wo er unglaublich kraftvoll wird. Mars symbolisiert den Mut des ungewissen Anfangs, der auch immer die Chance auf eine Lehre birgt. Ins Unbekannte springen – das sollten wir uns trauen.
Ann-Kathrins Projekt „My Inner Health Club“ beschäftigt sich mit dem Thema Interconnectedness und damit, wie alle gesundheitlichen Themen in unserem Leben miteinander verbunden sind. Die vier Säulen Mentale Resilienz, Ernährung, Bewegung und Schlaf stehen hier im Fokus. Ein digitales Studio bietet die Möglichkeit, über diese Themen zu lernen. Hier geht es zur Website: www.myinnerhealthclub.com.
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Heute, am Freitag den 13., sprechen Kathie und Alexander über die astrologische und die variierende kulturelle Bedeutung dieses Tages, über eine große Mondfinsternis, auf die wir am Montag treffen und über die Schattenseiten, die die Luftepoche mit sich bringen könnte.
Heute ermöglicht uns eine Konjunktion zwischen Drachenkopf und Sonne selbstlos etwas Gutes zu tun. Es geht darum, den anderen in seiner Intention bewusst wahrzunehmen und bewusst zu handeln. Solch eine gute Tat kann auch die eigene Seele bereinigen. Am Sonntag trifft die Venus im Zeichen Widder auf den Chiron, den verwundeten Heilern. Das kann dazu führen, dass wir uns in der Art und Weise, wie wir lieben, unverstanden fühlen. Das kann besonders für die von uns der Fall sein, die sich nicht in der heteronormativen Liebe wiederfinden. Der wichtigsten Konstellation der Woche begegnen wir am Montag. In der Mondfinsternis stehen sich das Zeichen Stier und Skorpion auf der Mondknotenachse gegenüber. Die Sonne befindet sich am Drachenkopf, während der Mond sich am Drachenschwanz befindet. Es geht um die Dunkelheit, die Schatten der Seele, und um Verstrickungen. Es handelt sich um eine extrem starke Konstellation, die in Spannung zum Saturn steht. Die Wucht einer Entscheidung ist unter dieser Konstellation um ein Vielfaches stärker als normalerweise. Wir empfinden Unsicherheit, möglicherweise einen tiefen Mangel an Vertrauen, den wir durch Kontrolle versuchen, zu kompensieren. Durch die Sonne am aufsteigenden Mondknoten können wir jedoch durch bewusst selbstloses Handeln unsere Ängste überwinden und uns aus den alten, möglicherweise „toxischen“ Verstrickungen befreien. Zum Thema Skorpion gehört auch der Hass und das Bedürfnis nach Rache – ein ganz schwieriges Thema, findet Alexander, denn: Wenn wir jemanden hassen und uns an ihm rächen wollen, vertiefen wir ungewollt unsere Beziehung zu ihm. Hass ist schließlich immer auch eine Bindung. Alexander muss da gleich an den Roman Schuld und Sühne von Dostojewski denken, in dem dies besonders passend anhand eines größenwahnsinnigen Menschen dargestellt wird. Wir dürfen die Mondfinsternis am Montag als ein Nadelöhr verstehen für einen weiteren Übergang in die Luftepoche. Wir dürfen uns immer wieder bewusst machen, wie aufwühlend dieser Übergang ist und, dass wir auf Gegenbewegungen treffen. Außerdem dürfen wir in der Luftepoche nicht nur Positives erwarten. Das beste Beispiel: Unsere Abhängigkeit von der Technik und den Netzen. Wie vernetzen wir uns schließlich, wenn diese plötzlich nicht mehr vorhanden sind?
Kathie hören wir erst wieder in zwei Wochen im Astropod, nach ihrem Urlaub auf Gran Canaria. Mitten im rückläufigen Merkur könnte dies die Gelegenheit für Kathie darstellen, den vertrauten Klassiker von Dostojewski zu lesen. Vielleicht wird es aber auch lieber ein anderer vertrauter Roman.
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Der ASTROPOD mit Alexander von Schlieffen begeistert seit Anfang 2020 seine Zuhörer mit astrologischen Erklärungen und Einsichten. Im Gespräch mit der Astrologin Ricarda Berlage geht er auf…
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