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Wenn die Meisterin der klassischen Reitkunst meint, dass der Tag niemals kommt, an dem sie sagen kann, dass sie das Ziel, den korrekten Sitz erreicht hat, dann motiviert das doch ungemein, an seinem eigenen Sitz ständig weiter zu arbeiten. Für Anja Beran ist der korrekte Sitz in erster Linie Tierschutz. Denn der Sitz setzt am Pferderücken an. Man könne die Pferde mit einem guten Sitz stärken und aufbauen, mit einem schlechten aber auch ruinieren. Und wenn das Bindeglied zwischen Vor- und Hinterhand ruiniert ist, führe dies zu Lahmheiten und Widersetzlichkeiten.
Für den unabhängigen Sitz empfiehlt sie die Sitzlonge und Kindern das Voltigieren. Es sei vor allem eine Grundsportlichkeit wichtig, bevor man sich in den Sattel schwingt. Viel Bewegung sorge für die notwendige Muskulatur, Fitness und das Körpergefühl, was sie heute oft vermisse.
Oft hätten Reiter heute auch zu viel Rückenlage. Da helfe Paartanzen, das obendrein auch für die Grundspannung und gerade Haltung
Was Anja Beran auch oft sieht sind steife Arme und harte Hände. Das Wichtigste sei, dass der Arm locker nach unten fällt und nicht am Ellbogen abgeknickt ist. Das fühle das Pferd definitiv im Maul. Die Linie von Ellbogen bis zum Handgelenk müsse gerade und das Handgelenk weder nach außen noch nach innen gedreht ist. Anjas Tipp: immer wieder mit einem Arm reiten, den anderen hängen lassen und anschließenddie Hand wechseln.
Sie beobachtetauch oft harte, klopfende Schenkel. Im Pferdesport werde immer öfter mit starken Sattelpauschen geritten, damit das Bein ruhig liegen bleibt. Das tut es auch, nur nimmt man ihm damit die Beweglichkeit und Lockerheit.
Ein korrekter Sitz erfordere beides, Stabilität und Mobilität. Wir brauchen eine stabile Mitte mit Rücken- und Bauchmuskulatur, die wirklich arbeitet und stabil ist, aber lockere Gliedmaßen. Die meisten machten alles fest oder alles ist schwabbelig.
Weitere nützliche Tipps für den unabhängigen Sitz gibt Anja Beran in dieser AUFTRAB-Podcastfolge, auf www.anjaberan.de und in ihren Büchern "Der Dressursitz", aber auch in ihrem aktuellen Buch "Blickschulung" .
Eine einmalige Chance, an seinem Sitz zu arbeiten bietet auch der nächste große AUF TRAB-Event im niederösterreichischen Festschloss Schlosshof vom 27. bis 29. Oktober. Horst Becker gibt einen dreitägigen Kurs in klassischer Reitkunst. Ein letzter Platz wäre noch zu vergeben. Info auf www. auftrab.eu oder ihr schreibt mir an [email protected].
Viel Hörvergnügen
Musik- und Soundrechte: https://auftrab.eu/index.php/musik-und-soundrechte/
#Pferde #Sitz #Vorderhand #Rücken #Hinterhand #Tierschutz#pferdegerecht #Podcast
Foto: Anja Beran
Viel Talent ist natürlich für Pferd und Reiter die Basis, um sich bis in die Königsklasse empor zu reiten. Aber: Man braucht auch das Glück oder auch die Hartnäckigkeit, die für sich und sein Pferd optimale Ausbildung und die passende Ausbildnerin zu finden. Vor allem aber muss man sich Zeit nehmen, Schritt für Schritt die unterschiedlichen Ausbildungsstufen der gewählten Reitlehre mit Muße und Konsequenz zu durchlaufen, empfiehlt Andreas Hausberger, langjähriger Oberbereiter der Spanischen Hofreitschule Wien. Das konsequente und nicht überhastete Training sei für Reiter und Pferd wichtig, um voran zu kommen und auch lange im Sport zu bleiben. "Der Hauptfehler, den viele Reiter machen ist zu spät zu beginnen und dann viel zu schnell bei Lektionen vorzugehen", warnt Andreas Hausberger. Soll heißen: Anreiten mit drei, ab vier das Pferd in Schritt, Trab, Galopp arbeiten in einem längeren Rahmen, lockeren Arbeitstempo, keine schweren Lektionen, keine engen Wendungen. Nach dem ersten Jahr der Ausbildung erkennt man die Talente des Pferdes und dqnn beginnt Oberbereiter Hausberger gegebenenfalls mit fünf Jahren das Pferd für die Piaffe vorzubereiten. So kann das Pferd mit acht Jahren piaffieren und mit neun Jahrenoder etwas später dann passagieren. So kann es mit zehn Jahren dann Grandprix starten und bis 18 oder 19 Jahren im Sport bleiben.
Nur so sei es etwa seinem langjährigen geliebten vierbeinigen Partner in der Holreitschule, dem Lipizzaner-Hengst Conversano Dagmar möglich gewesen, im hohem Pferdealter von 26 Jahren noch Höchstleistungen auf Europa-Tourneen der Spanischen Hofreitschule zu erbringen. Nur eine pferdegerechte Reitweise und entsprechende Haltung mache es auch möglich, dass Conversano Dagmar mit 35 Jahren noch gesund und munter sein Dasein auf der Koppel fristet.
Genau diese Tugend, seiner pferdegerechten Reitweise treu zu bleiben, nicht jeden Schritt seines Pferdes zu kontrollieren, es nicht wie eine Marionette zu gängeln, es nach anstrengenden Lektionen auch einmal auf der Galoppbahn vorwärts-abwärts strecken zu lassen, zeichne die Mehrfach-Olymiasiegerin, Deutsche Meisterin, Europa-Meisterin, Weltmeisterin Jessica von Bredow-Werndl und ihren Bruder und Trainingspartner Benjamin Werndl aus. Andreas Hausberger trainiert die beiden Ausnahmetalente schon seit deren Kindheit und steht ihn jetzt noch regelmäßig beim Training zur Seite. Bei jedem ihrer großen Bewerbe fiebert er mit. Ihr wollt mehr wissen, wie die Reitelite trainiert und wie man Pferde dazu bringt mit Freude Hochleistung zu erbringen? Dann hört am Besten in dies AUF TRAB-Podcastfolge rein!
Viel Hörvernügen wünschen Euch Julia und die Welshies, die sich freuen würden, wenn ihr den Podcast weiterempfehlt, abonniert oder liked, damit ihn noch mehr Pferde-liebende Menschen Gehör schenken.
Übrigens: wenn ihr noch auf der Suche nach der richtigen Reitweise seit: Am 27. bis 29. Oktober kommt der wunderbare Trainer Horst Becker ins Festschloss Schlosshof in Niederösterreich vor den Toren Wiens. Horst holt alle ambitionierten Reiter - egal ob Dressur-, Western-oder Islandreiter – dort ab, wo sie gerade in der Ausbildung stehen und bringt sie mit Sicherheit auf der Ausbildungsstufe weiter. Für Kurzentschlossen wäre noch die Teilnahme mögliche. Mehr Info auf www.auftrab.eu oder ihr schreibt mir an [email protected]
… Daumen hoch für diesen Podcast, vor allem aber bleibt AUF TRAB, bis zum nächsten Samstag.
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#Pferde #Grandprix #SpanischeHofreitschule #Ausblidung #Spitzensportler #pferdegerecht #Podcast
Eine Krebsdiagnose sei auch für ein Pferd noch kein Todesurteil, ...
beruhigt Tierarzt Jan Kuntz vom Equinox Strahlentherapiezentrum für Pferde und Kleintiere. Man müsse sein Tier und die Tumore nur immer ganz genau beobachten, auch weil man sie oft schwer erkennt, unterschiedliche Formen und Farben haben.
Am häufigsten sind Hauttumore, die rund 80 Prozent der diagnostizierten Tumore ausmachen. Hier ist die häufigste Art das Equine Sarkoid. Es ist nicht hochansteckend. Aber man sollte für das Pferd, sogar für die betroffenen Stellen eigenes Putzzeug verwenden.
Schimmel wie Lipizzaner oder Appaloosa erkranken öfter an Melanome. Und dann gibt es noch Plattenepithelkarzinom, häufig am Auge, es kann aber genauso am Schlauch sein. Gerade bei dieser Krebsart spielt die Genik eine große Rolle. Haflinger seien hier beispielsweise häufiger betroffen.
Beim Plattenepithelkarzinom steigt das Risiko mit dem Alter des Pferdes, während die Besonderheit bei dem Equinen Sarkoid ist, dass häufig junge, durchaus agile Pferde betroffen sind.
Was kann man tun? Zum einen Vorbeugen mit gesunder Ernährung – Immunstärke hilft. Bei Schimmeln, die vor allem Melanom-gefährdet sind kann man
Um Krebs zu behandeln gibt es drei Möglichkeiten: Tumore chirurgischzu entfernen, oder auch die Chemotherapie. Haarausfall wie beim Menschen ist nicht die Folge, das wäre beim Tier ja fatal. Und dann gibt es noch die Strahlentherapie, wobei es für Pferde weltweit nur fünf Strahlenzentren gibt. Eines davon ist der Arbeitgeber von Jan Kuntz, Equinox in Hessen mit meterdicken dicken Wänden. Für die Behandlung des Equinen Sarkoid sind etwa acht Sitzung notwendig, die Kosten können sich auf 8000 bis 10.000 Euro belaufen. Auf der Webseite www.equinox.vet findet ihr auch Bilder, Erläuterungen und Ratschläge, wie man Tumore erkennt und was bei den unterschiedlichen Krebsarten zu tun ist. Es lohnt sich auch in jedem Fall in
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#Pferde #Gesundheit #Tumor #Strahlentherapie #Tierernährung #Podcast
Foto: Jan Kuntz
„Wir haben inzwischen bei den Pferden unglaubliche muskuläre Schwierigkeiten bis hin zur Tragerschöpfung“, berichtet Mike Geitner. Deshalb sei der Muskelaufbau so wichtig, betont der Erfinder der blau-gelben Dualaktivierung und Equikinetic.
Pferde seien oftmals schief und nicht gerade gerichtet, oftmals auch erschöpft, weil für rangniedrige Pferde oftmals die moderne Offenstallhaltung nicht das Richtige sei. Zu schaffen machen ihnen auch gewichtige Reiter:innen und zu lange Beanspruchung, womit man ihnen die Muskeln wegreitet.
Was man machen kann? Im ersten Schritt: Drei Monate lang Equikinetic, das Führen des gebogenen Pferdes durch eine Quadratvolte mit sechs Meter Durchmesser aus blau-gelben Bahnen oder Pelonen. Gemessen wir zwischen den Innen-Bahnen. Ein Durchgang dauert eine Minute, darauf folgen 30 Sekunden Pause im Inneren der Volte. Insgesamt gibt es acht Durchgänge, für alte oder rekonvaleszente Pferde auch weniger. Zwischen den Trainingstagen sollte man auch immer einen Tag Pause einlegen.
Laut Mike sollte man während des dreimonatigen Aufbautrainings auch nicht reiten. Danach mache es Sinn, einmal wöchentlich mit Equikinetic fortzufahren und auch die Dual-Aktivierung mit einzubauen. Hier sind die Intervalle je Station mit drei Minuten mit einer Minute Pause vorgesehen.
Mehr dazu in dieser AUF TRAB-Podcastfolge und auf www. pferde-ausbildung.de
Für alle, die es mit dem Hänger bis ins Festschloss Schlosshof, rund 30 Kilometer östlich von Wien schaffen, hier nochmals der Hinweis auf eine ganz besondere Veranstaltung von AUF TRAB: Am 27. bis 29. Oktober 2023 findet in der kaiserlichen Reithalle von Festschloss Schlosshof einen Kurs in Klassischer Reitkunst mit Horst Becker statt. Einen Platz mit Pferd hätten wir noch, weiters Zuschauerplätze. Mehr zur Veranstaltung aufwww.auftrab.eu oder ihr hinterlasst mir eine Nachricht, gerne auch per Email an [email protected]
Liebe Hypomaniacs, bleibt AUF TRAB, bist zum nächsten Samstag Eure Julia Kistner und Eure Welschies.
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#Pferde #Training #Hufschlagfiguren #Gassen #Podcast
Eines vorweg: Ich kann beim Thema Offenstallhaltung – ja, nein oder jain – nicht ganz objektiv sein. Weil ich selbst meine Pferde seit vielen Jahren in meinem Offenstall halte. Und ich bin begeistert! Das liegt natürlich auch daran, dass meine Offenstall-Gruppe aus einer Pferdfamilie stammt, ich keine Einsteller habe und somit in meiner kleinen Herde kein Kommen und Gehen ist und viel Harmonie herrscht.
Meinen Offenstall habe ich seit 2005. Begonnen hat alles mit Spat und anderen Verschleißerscheinungen meines ersten Pferdes, Orlando, einem stattlichen Trakehner, den ich schon in einem schlechten Zustand übernommen habe. Die Diagnose, ein nicht mehr reitbares Koppelpferd, wollte ich nicht gelten lassen. Offenställe gab es in meiner Region nicht und Orli war noch dazu gegenüber Artgenossen kein verträglicher Genosse. Da blieb mir nichts anderes übrig, als die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Wir zogen mit den Pferden in das dünn besiedelte, noch erschwingliche Marchfeld vor den Toren Wiens, um den Traum eines eigenen Stalls nicht erst irgendwann in der Pension, sondern gleich zu realisieren.
Und das war gut so. Nach einem Jahr musste sich Orli zwar immer noch erst lange im Schritt einlaufen, bevor er gerade ging. Nach fünf Jahren war von seinen früheren Gelenksschwierigkeiten aber nichts mehr zu sehen. Gleichzeitig war aus meiner ängstlichen Tessa, die mir eine Stallkollegin als Begleitpferd für Orli anvertraute ein sehr verlässliches Reit- und Kutschpferd geworden. Also was soll ich Euch sagen: Offenstall und nichts anderes!
Wobei es bestimmt Umstände gibt, wo eine Box die bessere Lösung sein kann: wenn der Offenstall nicht gut gemanagt wird, etwa zu wenig Platz für jedes Pferd vorhanden ist oder nicht jedes Pferd an den Futtertrog kommt oder keinen ruhigen Schlafplatz hat. Wenn es Engstellen gibt, die rangniedrige Pferde nur mit Verletzungsgefahr passieren können. Wenn alte Pferde durch junge gestresst werden, und, und, und… Aber oft gibt es hier tiergerechte Kompromisse. Wie die aussehen können, erzählt mir Stephanie Lürzel vom Institut für Nutztierhaltung an der Universität für Bodenkultur in Wien in dieser AUF TRAB-Podcastfolge.
Übrigens: Am 27. bis 29. Oktober 2023 veranstaltet AUF TRAB im Festschloss Schlosshof einen Kurs in Klassischer Reitkunst mit Horst Becker. Einen Platz mit Pferd hätten wir noch, weiters Zuschauerplätze. Mehr zur Veranstaltung auf www.auftrab.eu oder ihr hinterlasst mir eine Nachricht, gerne auch per Email an [email protected]
Liebe Hypomaniacs, bleibt AUF TRAB, bist zum nächsten Samstag Eure Julia Kistner und Eure Welschies.
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#Pferde #Haltung #Tierschutz #Podcast
Biege Dein Pferd auf der Geraden und richte es gerade in der Biegung!
Richte Dein Pferd gerade und reite vorwärts. Das ist ein wichtiger Baustein der klassischen Reitkunst, erklärt Trainer Horst Becker in der aktuellen Podcastfolge AUF TRAB. Und gerade richten geht so: Das Pferd bestehtaus mehreren Komponenten. Der Kopf, das Pferdemaul, die Anlehnung und der Zügel sind eine Komponente, weitere sind die Vorhand, die Hinterhand. Zwischen Kopf und Vohand ist der Hals und zwischen Vor- und Hinterhand der Rücken. Alle Teile sind in sich sehr beweglich. Deshalb sei es nicht möglich auf einer Geraden das Pferd gerade zu richten. Die Schulter kann nach innen, die Krupp nach außen und umgekehrt. Man kann das nicht stabilisieren.
Deshalb biegt man das Pferd auf gerader Linie und richtet es gerade auf gebogener Linie. Auf gebogener Linie kann man vom inneren Schenkel zum äußeren Schenkel treiben. Auch kann das Pferd auf der gebogenen Linie nur mit einer Komponente nach außen ausbrechen, die man dann leichter korrigieren kann.
Den fliegenden Galoppwechsel übt Horst auch gerne auf dem Zirkel beziehungsweise der Tour, auch wenn das etwas schwieriger ist. Dafür sind sie von Anfang an gerade.
Gerade Richten trainiert Horst schon beim Dreijährigen beim Anlongieren, um dabei den ganz Körper durchzuarbeiten. Apropos arbeiten: das sollte man vor allem an seiner eigenen Fitness. Hilfreich sei da Yoga, aber auch klassischer Paartanz, wo Du auf Deinen Rhythmus, die Balance und die Köperhaltung achtest. Auch Skifahren sei ein gutes Training. Wedeln sei das Wechseln des Schulterherein über die Mittellinie und das Carven sei dieselbe Bewegung wie die ZickZack-Traversale.
Gerade richtet man nicht nur in der klassischen Reitkunst, sondern auch im Western- oder Islandpferdetraining. Übrigens Horst kommt vom 27. bis 29. Oktober 2023 nach Niederösterreich in die wunderschöne Reithalle von Maria Theresia ins Festschloss Schlosshof. Wer - welches Ausbildungsniveau und welche Reitweise auch immer - Interesse am dreitägigen Kurs der klassischen Reitkunst hat kann mir einen Nachricht hinterlassen oder mich per Email, [email protected]
Vor allem aber bleib AUF TRAB, bis zum nächsten Samstag. Eure Welshies, eure Julia Kistner
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#Dressur #Reitkunst #Horses #Geraderichten #Korrektur #reiten #podcast
Foto: Horst Becker
Unter Trail Riding verstehen die Amerikaner ausreiten. Extreme Trail Riding ist mehr. „Es geht darum am lockeren Strick sein Pferd durch oder über ein Hindernis zu schicken oder, geritten, nur mit Schenkel- und Gewichtshilfen am langen Zügel gemeinsam Hindernisse zu meistern“ erklärt Kerstin Rester, Co-Trainerin von Vox-Pferdeprofi Bernd Hackl. Das gymnastiziere, sei Kopfarbeit, stärke das Vertrauen, dient dem Team-Building von Pferd und Reiter und mach vor allem viel Spaß, betont Kerstin.
Die Hindernisse werden nicht gesprungen, sondern erklettert. Das Pferd sucht sich selbständig den besten Weg durch oder über das Hindernis. Einen solchen Extreme Trail findet man u.a. auch auf der 7P-Ranch von Bernd Hackl (www.berndhackl.de)
Trail Riding ist übrigens auch etwas für Kinder, ältere Pferde oder Handicaped Horses. Entsprechend muss man nur einfachere Hindernisse angehen und wichtig – wie in jedem Training und umso mehr beim Extreme Trail – sind ausreichend lange Pausen zwischen den Hindernissen.
Mehr zu Extreme Trail und Kerstin Rester in dieser Podcast-Folge AUF TRAB. Ich hoffe, wir hören uns wieder. und in jedem Fall freuen wir uns über jeden erhaltenen „Daumen hoch“. Und vor allem bleibt AUF TRAB, bist zum nächsten Samstag Eure Julia Kistner und Eure Welschies.
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#Pferde #BerndHackl #Podcast #TrailRiding #gymnastizieren #Kopfarbeit #Verbindung#
Foto: 7P-Ranch, Kerstin Rester
Heu drei Wochen früher ernten, Futtermittel nicht kreuz und quer kombinieren!
„Wer immer noch meint, er müsse das Heu erst im Juni oder Juli ernten, weil im Mai das Heu zu energiehaltig sei, liegt völlig falsch“, warnt Ingrid Vervuert, Professorin am Institut für Tierernährung, Ernährungsschäden und Diätetik der Veterinärmedizinische Fakultät Leipzig, „in meinen Augen wird bei der Pferdefütterung der Klimawandel völlig ignoriert. Wir haben erhebliche Veränderungen in den Heuqualitäten. Früher hatten wir zwölf bis 13 Prozent Eiweiß im Heu. Heute haben wir im Mittel sieben Prozent und liegen teilweise noch deutlich darunter. Im Juni, Juli haben wir in einigen Regionen schon sehr wenig Gras oder es ist teilweise total verholzt und staubig. Damit ist es schlecht verdaulich und da kaum Blattmaterial mehr am Stängel ist,habe ich auch sehr wenig Eiweis.“ Wegen der Vegitationsverschiebung sollte man mindestens drei Wochen früher das Heu ernten, meint die Fachtierärztin für Tierernährung und Diätetik.
Für die Heumenge sei die Empfehlung 1,5 Prozent Trockensubstanz pro 100 Kilo Körpermasse pro Tag. Das bedeutet für ein Pferd mit 600 Kilogramm
Wenn kein grünes Gras zur Verfügung steht, muss man die Vitamine A, E und D zufüttern. Was Raufutter – weder Gras noch Heu – immer fehlt
Sie appelliert unbedingt bei der Hitze neben ausreichen Wasser auch in Bottichen einen Salzleckstein zur Verfügung zu stellen und bei stark schwitzenden Pferden extra Speisesalz ins Futter zu mischen. Von den weit verbreiteten Himalaya-Salzleckstein hält sie nichts: Zum einen wegen der schlechten Ökobilanz, zum anderen, weil man nicht weiß, welche Spurenelemente sie noch enthalten.
Weitere Ernährungstipps, warum man etwa Luzerne auch Hufrehe-Pferde und selbst adipösen Pferden füttern kann, weshalb sie nichts von viele Kräutern
https://auftrab.eu/index.php/die-futter-fibel-tipps-fuer-die-gesunde-pferde-ernaehrung/
Musik- und Soundrechte: https://auftrab.eu/index.php/musik-und-soundrechte/
#Pferde #UniLeipzig #Podcast #Tierfütterung
Foto: Ingrid Verfuert, Grafik AUF TRAB
Die ganze Welt spricht von KI - ich schwinge mich auf einen Reitsimulator und lasse mir von einer Maschine meinen Sitz analysieren.
Zu meinem Glück befindet sich am Rande von Wien das Studio von Doris Trummer mit einem Reitsimulator, der alle Stückeln spielt: Er hört
Im Sitzanalyse-Modus zeigt Dir Douglas gnadenlos am Monitor und in den Allround-Kameras, was es an Deinem Sitz und bei Deiner Hand- und Schenkeinwirkung noch zu verbessern gibt. Das Beste ist, Du kannst jeden Fehler so oft Du willst wiederholen, ohne dass Douglas bockt, aufschreit oder zu Schaden kommt. Stimm- und Atemhilfen sind allerdings zwecklos.
Am Ende bekommst Du von Doris, die Dich während Deines Ritts als Trainerin begleitet, nicht nur die Rechnung präsentiert, sondern auch einen
Eine kleine Kritik habe ich an Reitsimulatoren: Sie schulen bestimmt nicht den sanfte Blick (Baustein von Centered Riding, weil man immer auf die Monitore vor einem starrt. Was ich noch glaube ist, dass nicht jedes Pferd so viel Druck auf den Zügeln braucht wie die Simulatoren-Pferde. Und warum mehr Druck machen,
Eine Stunde auf dem Reitsimulator ist nicht gerade ein billiges Vergnügen: Ein 1,15 minütiges Einführungstraining kostet 135 Euro. AUF TRAB-HörerInnen kommt Doris mit dem Promocode „Auf-Trab-2023!“ preislich entgegen: Für den ersten Simulator-Ritt gibt es zehn Prozent Rabatt für Buchungen bis 30.9.2023 – geritten werden kann Douglas dann auch später. Mehr zu Doris Trummer und ihrem Reitsimulator und was sie sonst noch anbietet findet ihr auf www.reitsimulator.wien
Liebe Hypomaniacs bleibt auf Trab, bis zum nächsten Samstag.
Eure Welshies, eure Julia Kistner.
Ps: Diesmal ist es wegen einer AUF TRAB-Parelli-Veranstaltung Sonntag geworden.
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#Simulator #Pferde #sitzschulung #podcast #training #dressage #jumping
Foto: Doris Trummer
Auf Trab zu Gast ist erneut Dressur-Trainerin Beth Baumert, eine sehr beeindruckende Pferdefrau aus den USA, die in Connecticut Pferde bis Grand
Wie ein solcher Plan auszusehen hat, darum geht es unter anderem in Ihrem Bestseller-Buch „How two minds meet: The mental dynamic of dressage“ . In Deutsch ist ihr Werk im Kosmos-Verlag erschienen unter dem Titel „Zwei Körper, ein Gedanke – die Stärke der mentalen Verbindung“.
In dieser Episode geht es nun darum, wie Reiten mit einem Plan im Kopf einfacher wird. Sei es beim Ausbalancieren des Pferdes oder etwa auch beim Trainingsaufbau. Letzterer sei im Wesentlichen immer gleich: Man beginnt mit Schritt am langen Zügel und arbeitet dabei an seinen eigenen Reit-Unzulänglichkeiten. Wenn man beispielsweise viel auf den Boden schaut, dann kann mansich gezielt im Schritt darauf zu konzentrieren, nicht auf den Boden zuschauen. Auf die Schrittphase folgt eine 20-minütige Aufwärmphase, wo das Pferd seinen Rhythmus finden soll, sich eventuell schon etwas dehnen kann und wo viele Trab-Galopp-Übergänge geritten werden, damit die Verbindung zwischen Pferd und Reiter verbessert wird.
Die dritte Phase ist dann eine Pause, in der man bewertet, wie das Pferd heute geht, wie es drauf ist. Entsprechend überlegt man sich, woran man übt. Wenn etwa die Verbindung zum Pferd nicht gut funktioniert, dann reitet man viele Übergänge. Oder das Pferd arbeitet sehr gut mit, dann
Übungen und Trainingspläne findet ihr auch in Beth´s Buch „Zwei Körper, ein Gedanke.“ Und wenn Ihr euch und euer Pferd dressurmäßig weiterbilden wollt, dann hätte ich für Euch noch einen tollen Veranstaltungstipp: Am 27. bis 29. Oktober kommt Horst Becker von Hamburg in die wunderschöne Location
Wer dabei sein möchte - als passiver oder aktiver Teilnehmer – kann sich bei uns per Email [email protected] melden oder einfach im Kommentar sein Interesse bekunden. Wir - das sind Dancer, Velvet, Tessa und Podcasthost Julia Kistner - freuen uns auf Euch.
Viel Hörvergnügen wünschen die Welshies und Podcasthost Julia Kistner. Vor allem aber bleibt AUF TRAB, bis zum nächsten Samstag.
Musik- und Soundrechte: https://auftrab.eu/index.php/musik-und-soundrechte/
#plan #Pferde #mentaleVerbindung #podcast #training #dressage #BethBaumert
Foto: Beth Baumert
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