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Unglaubliche 80 Prozent der Pferde haben Atemwegserkrankungen mit verschiedenen Schweregraden. Die gute Nachricht zuerst: Die Beschwerlichkeiten von Equinen Asthma kann man mit der Reduktion der Staubbelastung, vor allem im Futter wieder los werden.
Dass die Zahl der Asthmatiker bei Pferden so gestiegen ist, obwohl deutlich mehr Pferde in Offenstallhaltung leben, könnte vor allem an der Fütterung liegen, meint die auf Atemwegserkrankungen spezialisierte Veterinärbiologin Dr. Sandra Löckener. Grundsätzlich ist eine 24 Stunden-Fütterung super, kann nur zum Problem für Asthmatiker sein, die die Nase 24 Stunden lang in die Heurauffe oder das Heunetz stecken. Hier sollte man das Heu befeuchten oder bedampfen. Auch teilweise auf Heucobs ausweichen ist eine Lösung, wobei es hier ebenso auf die Qualität ankommt, ob nicht auch Gräser drin sind, auf die das Pferd allergisch ist. Weidegang stand Heu ist auch nicht immer die Lösung. Beispielsweise nicht, wenn das Pferd zur Hufrehe neigt, die Wiese so abgefressen ist, dass das Pferd wiederum die staubige Erde einatmet oder wenn Gräser darauf wachsen, die Allergien auslösen.Es gibt auch die die seltene sommerweide-assoziierten Form von Equinem Asthma (SPAOPD). Stroh ist ganz schlecht, weil sich da die Staubmilben so richtig wohl fühlen. Staub sollte man betroffenen Pferden generell vermeiden, sei es Hallenstaub, staubige Sandplätze oder staubige, sandige Ausläufe und auch beim putzen. Inhalationen und Sole-Kammern sind grundsätzlich gut, könnten die Krankheit aber nicht kurieren. Selbst beim Inhalieren kann man einiges falsch machen. Ein sehr komplexes Thema – am Besten in die neue Podcastfolge AUF TRAB reinhören, überall wo es Podcasts gibt und auf www.auftrab.eu
Was sind Eure Erfahrungen mit Equinem Asthma, hinterlasst mir doch bitte eine Kommentar oder schreibt an [email protected]
Mehr zu Sandra Löckener und ihre Atempower-Onlinekurse auf https://vomkrankenzumgesundenpferd.de/
Musik- und Soundrechte: https://auftrab.eu/index.php/musik-und-soundrechte/
#Pferde #vomkrankenzumgesundenpferd #SandraLöckener #EquinesAsthma #Staubbelastung #Heu #Straub #AufTrab #podcast #Atemwegserkrankungen #SPAOPD #Sole-Kammern #inhalieren #Atempower #Heucobs
Foto: Dr. Sandra Löckener
Pferdebegeisterte aus Wien und Umgebung kommen vielleicht noch auf die Idee sich bei der Spanischen Hofreitschule für eine Ausbildung zu bewerben. Das geht aber auch aus dm Ausland, auch aus der Schweiz oder aus Deutschland, wie Paula Behrens zeigt. Sie erzählt AUF TRAB ihre ganz persönliche Geschichte wie sie vom Lehrling zur Bereiter-Anwärterin aufgestiegen ist und dran bleibt. Paula beschreibt ihren Tagesablauf an der Spanischen, erzählt von morgendlichen Ausritten im Burggarten und gibt Reittipps der Hofreitschule weiter. Reinhören lohnt sich!
Wer noch am kommenden Samstag, den 22. April 2023 beim Tag der offenen Tür für Lehrlinge in Spe dabei sein möchte, der kann sich noch schnell auf www.srs.at bewerben. Hier geht es direkt zur Bewerbung:
https://www.karriere-srs.at/jetzt-bewerben/
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#Pferde #srs.at #SpanischeHofreitschule #Lipizzaner #Wien #SVPS #PaulaBehrens #Dressur #Reitkunst #Lehlingsoffensive #AufTrab #podcast #Burggarten #Reitweise
Foto: srs.at
Bitte nicht dogmatisch Reit-Richtlinien verfolgen!
Die Pferdewelt ist heute zu bunt, als dass es für die richtige Reitweise eine „Schablone“, die reiterlichen Richtlinien der FN, in Österreich der FENA beziehungsweise des Schweizerischen Verbands für Pferdesport SVPS, die richtige Reitweise gibt, meint die prominente mobile Reitlehrerin Sibylle Wiemer. Dafür gibt es heute zu viele unterschiedliche Pferderassen neben dem klassische deutsche, österreichischen oder Schweizer Warmblut, Reitpferd. Etwa die Spanier, die Isländer, die Huzulen, dazu viele neue Reitsportarten wie Working Equitation, Distanzreiter:innen, Westernreiter:innen, Wanderreiter:innen u.s.w. Darauf würden die reiterlichen Richtlinien der Verbände zu wenig Rücksicht nehmen. „Wir wollen alle nur das Beste für unsere Pferde, lieben sie sogar,“ empfiehlt Sibylle Wiemer statt Finger-Pointing über den Tellerrand zu schauen, voneinander zu lernen und für sein Pferde die beste Reitweise zu wählen. Nämlich jene, die Dein Pferd nicht stört. Man muss so sicher auf dem Pferd sitzen, dass das Sitzen einem keine Kraft kostet. Dass man einwirken kann, weil Hände und Becken, Beine und Becken und Beine und Arme unabhängig voneinander agieren können. Sibylle holt sich beim Reiten gerne Inspirationen von Phillippe Karl, der die „Schule der Légèreté“ vertritt. Dahinter steht die Idee, mit ganz feinen Hilfen höchste Dressurlektionen zu reiten.
Und welche Reitweise verfolgt ihr? Was ist Eure Meinung zu den Richtlinien der FN, oder in Österreich der FENA oder des Schweizerischen Verbands für Pferdesport SVPS? Hinterlasst uns doch bitte einen Kommentar, gerne auch in der Facebook-Gruppe Auf Trab oder auf dem Auf Trab-Insta-Kanal oder schreibt uns Eure Meinung zu Reitrichtlinien an [email protected]. Vielen lieben Dank!
Sibylle´s neues Buch: https://www.kosmos.de/de/lektionen-fur-die-reitstunde_1175316_9783440175316
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#Pferde #SibylleWiemer #KosmosVerlag #LektionenfürdieReitstunde #FN #FENA #SVPS #Reitrichtlinien #Dressur #Reitkunst #Balance #AufTrab #podcast #PhillippeKarl #Reitweise #Isländer #WesternReiten #WorkingEquitation #Wanderreiten #Distanzreiten #Légèreté #Pferderassen #Reitverbände
Foto: Sibylle Wiemer
Das liegt in der Natur der Pferde, dass sie frei sein möchten. Andererseits möchte der Reiter die Kontrolle behalten. Um dennoch eine Harmonie zwischen Pferd und Reiter zu erzielen, muss man dem Pferd das Gefühl geben, dass es frei ist, betont Dressur-Trainierin Beth Baumert. Diese mentalen Verbindung könne man trainieren, indem man etwa auf einer Tour galoppiert –Zirkelgröße je nach Ausbildungsgrad. Die Reitfigur schon zur Versammlung. Und wenn man dann in der Versammlung immer wieder mit dem Zügel nachgibt, fühlt sich das Pferd frei. Ein Pferd fühle sich vor allem frei, wenn es in Balance ist. Es kann entweder rechts und links aus der Balance geraten, oder weil es zu viel auf der Vorhand läuft, auf dem Zügel lehnt oder zu sehr sich auf die Hinterhand setzt.
Gute Übungen für die seitliche Balance sei Schulter vor, also das hereinnehmen der Schulter, während man weiter dem Hufschlag folgt. Damit das Pferd wiederum die Vorder- und Hinterhand in Balance bringt helfen vor allem Übergänge. Damit gewinnt man auch das Vertrauen des Pferdes. Apropos Vertrauen: Selbstzweifel des Reiters seien beim Reiten sehr zerstörend. Beth´s Devise: Fake it till you make it – mache es so gut Du es kannst, ohne Dich dafür zu entschuldigen oder zu schämen. Es muss nicht perfekt sein, nur gut genug, um dem Pferd etwas zu lernen. Wichtig seien hier klare, rhythmische Hilfen zu geben, die man in Schritt oder auch am Boden lernt.
Beth ist zu Gast in der dieser Podcast-Folge AUF TRAB. In ihrem Stall in Connecticut, USA bildet Beth Pferde bis Grand Prix aus. Sie gründete die amerikanischen Dressurzeitschrift Dressage Today und landete mit ihrem Buch „How two minds meet: The mental dynamic of dressage“ einen Bestseller landete, den der Kosmos Verlag auf Deutsch unter „Zwei Körper ein Gedanke - die Stärke der mentalen Verbindung" herausbrachte: (ISBN-978-3-440-17306-0).
Viel Hör- und Lesevergnügen wünschen Euch die Welshies und Podcast-Host Julia Kistner
Und dann hätten wir noch eine kleine Bitte an Euch: Bitte bewertet, liked, folgt uns AUF TRAB und empfiehlt uns weiter. So bringt ihr uns nach vorne. Vielen lieben Dank sagen Tessa, Velvet, Dancer und Podcast-Host Julia Kistner
Musik- und Soundrechte: https://auftrab.eu/index.php/musik-und-soundrechte/
#Pferde #BethBaumert #KosmosVerlag #harmonischesReiten #mentaleVerbindung #Dressur #Schultervor #Reitkunst #Übergänge #Negation #Balance #AufTrab #podcast #Fluchttier #Versammlung #Freiheit
Foto: Beth Baumert
„Ein Reiter fühlt, ein Fahrer sieht“, erklärt Christian Schlögelhofer vom gleichnamigen Reit- und Fahrstall den feinen Unterschied. Beides macht Spaß, können Velvet, Tessa und ich nur bestätigen. Das Fahren trainiert die Hinterhand und umgekehrt hilft es natürlich beim Fahren, wenn ein Pferd korrekt geritten ist und auch schon die Hilfen vom Reiten kennt. Geräuschempfindlich sollte ein Fahrpferd nicht sein. Das habe ich mit Tessa und Velvet getestet, indem ich mich hinten auf eine fahrende Kutsche gesetzt habe und Tessa beziehungsweise Velvet am Strick im Schritt und Trab bei der Kutschfahrt mitgenommen habe, damit sie sich an die Fahrgeräusche gewöhnen. Bevor ich sie einspannte, habe ich sie oftmals an die Doppellonge genommen und mit ihnen am langen Zügel gearbeitet, dabei schon das Brustblatt, Salett und Fahrgeschirr angelegt und sie so noch ohne Kutsche erst in der Koppel, dann im Gelände „gefahren“. De facto bin ich mit langem Zügel und Fahrpeitsche als verlängerten Arm hinter ihnen her marschiert. Danach haben ich und mein Fahrkollege Rüdiger die am Brustblatt befestigten Stränge an einen Autoreifen mit Ketten gehängt und meine Pferde im Schritt über einen Kanaldeckel geführt. Wenn sie das starke Geklappere nicht stört, bewiesen sie genug Nervenstärke fürs Fahren. Eine aus zwei übereinander genagelten Paletten gebastelte Schleppe habe ich anschließend an die Stränge gehängt. So haben wir vorerst in der eingezäunten Koppel unsere Runden gezogen. Erst wenn das gut klappte haben wir die Kutsche in der Koppel angespannt. Einer hat Tessa beziehungsweise Velvet vorne geführt, der andere saß auf dem Kutschbock.
Sicherheit und auch Vertrauen sind vor allem beim Kutsche fahren sehr wichtig, wo man weniger direkt einwirken kann. Worauf es im Fahrsport im Wesentlichen ankommt, wie man sein Pferd am Besten mit einem erfahrenen zweiten Pferd einfährt erklärt erzählt Fahrtrainier Christian Schlögelhofer in der aktuellen Podcastfolge von AUF TRAB. Viel Hörvergnügen wünschen die Welshies und Podcasthost Julia Kistner.
Mehr Info zu Christan Schlögelhofer und seinem Fahr- und Reitstall auf http://www.reitstall-schloegelhofer.at
#Pferd #Fahrsport #Kutsche #Schleppe #Christian Schlögelhöfer #reiten #Doppellonge #Brustblatt #Salett #Fahrgeschirr #Gelände #Koppel
Foto: Schlögelhofer
Endlich Frühling! Die Turniersaison startet oder vielleicht wollt ihr auch einfach neues Gelände erkunden oder an einem Kurs teilnehmen. Wäre da nicht als große Hürde des Verladens. Die ließe sich mit der richtigen Vorbereitung stressfrei meistern, meint AUF TRAB-Podcastgast Martin Lasser, Tellington Practitioner 3. Für ihn ist es ein großes Wunder, dass Fluchttiere überhaupt in einen dunklen, beengenden Hänger steigen. Martin richtet deshalb sein großes Lob an alle Pferde. Dieses Vertrauen seines Pferdes sollte man nicht verspielen, deshalb schon abseits des Hängers das Verladen mit gezielten Übungen trainieren. Beginnend mit Simulation der klappernden Rampe, indem ich das Pferde über eine Doka-Platte oder sonstigen aus Holz gezimmerten Untergrund schicke, der keinesfalls breiter als die Rampe ist (siehe Bild Linda Tellington Jones). Ich schicke das Pferd erst quer über die schmalere Seite des Bretts, dann längste. Man kann seine vierbeinigen, unsicheren Freunde auch noch über andereungewohnte Untergründe wie Teppich, Planen etc. schicken.
Auch die Seitenwände des Hängers sollte man zuvor nachbauen. Wenn ihr viele Freunde oder Stallkollegen zur Seit habt können sie mit Planen eine Gasse für Euch halten. Ansonsten könnt ihr als Begrenzung zum einen die Bande oder den Zaun nehmen, zum anderen mit zwei Sprungständer eine Begrenzung bauen. Dann bleibt ihr vor dem Hindernis zuerst einmal ruhig und gerade stehen, geht zunächst durch eine sehr breite Gasse durch, bleibt zwischen den Planen stehen. Dabei darf das Pferd nach hinten schauen, sich aber nicht in der Gasse umdrehen. Die Gasse macht ihr immer schmaler, bis der Gang dem Platz im Hänger entspricht. Wenn ihr beide Euch da routiniert genug fühlt, könnt ihr auch die Begrenzung oben üben, indem ihr das Pferd unter einer Plane durchführt. Dann baut ihr in die Übung noch das Brett für die Rampe rein usw. und dann klappt das Ganze auch einfacher mit dem Hänger. In der aktuellen Folge hat Martin Lasser auch noch viele weitere Tipps parat, um dem Pferd und Dir das Verladen so einfach wie möglich zu machen. Reinhören lohnt sich! Martin Lasser steht auch für individuelles Verladetraining zur Verfügung: https://martinlasser.at/
Und für unsere deutsche Hörerinnen, die Experten fürs Verladen suchen empfehlen die Welshies und ich die Plattform www.pferde.expert sowie die AUF TRAB-Folge über Wippentraining nachzuhören, eine geniale Vorbereitung fürs Verladen:
https://podcasters.spotify.com/pod/show/auftrab/episodes/Pferdewippen-Gymnastizierendes-Schaukelvergngen-e1tpbfo/a-a976td6
Ein schönes Wochenende mit schönen Pferdeerlebnissen wünschen Dancer, Velvet, Tessa und Podcasthost Julia Kistner
Und dann hätten wir noch eine kleine Bitte an Euch: Bitte bewertet, liked, folgt uns AUF TRAB und empfiehlt uns weiter. So bringt ihr uns nach vorne. Vielen lieben Dank sagen Tessa, Velvet, Dancer und Podcast-Host Julia Kistner
Musik- und Soundrechte: https://auftrab.eu/index.php/musik-und-soundrechte/
#Pferde #Tellington #MartinLasser #verladen #Training #pferd.expert #Turniersaison #Vertrauen #Hänger #Engpässe
Foto: Martin Lasser
Ob Mauke oder Strahlfäule – es sind Bakterien, die sich in Windeseile in zwei bis drei Tagen ausbreiten, bei der Mauke sehr gerne schon bei kleinsten Verletzungen in der Fesselbeuge, berichtet Susan Bär. Zu Gast bei AUF TRAB warnt die Wundheilungs-Expertin, dass Mauke auch durch eine Schwächung des Immunsystem von innen entstehen kann. Deshalb tritt sie in Zeiten des Fellwechsels besonders aggressiv auf, wenn das Immunsystem ohnedies schon viel zu tun hat. Durch das schwache Immunsystem sind auch generell Pferde mit Stoffwechselkrankheit anfällig für Strahlfäule und Mauke.
Die Haut ist so unglaublich dünn, dass bei Pferden mit wenig Behang schon durch eine durch Sonnenbrand verursachte Hautreizung Mauke entstehen. Bei Pferden mit viel Behang kann es auch ein Hygieneproblem sein. Wenn das Pferd schon ein wenig Mauke hat und im mit Mist versetzten Gatsch (Matsch) steht, kann sich die Mauke durch die Bakterien im Gatsch unglaublich schnell ausbreiten.
Auch bei Strahlfäule ist es ein bakterielles Problem. Die Bakterien zersetzen das Horn rund um den Strahl. Das ist das Schwarze, was dann so nach Schwefel stinkt und entfertn gehört.
Die Hygiene sei das eine. Die andere Ursache kann aber auch ein nicht gut funktionierender Hufmechanismus sein, wenn der Strahl zu viel oder zu wenig Kontakt zum Boden hat. Wenn der Hufmechanismus gut funktioniert ist die Durchblutung besser und der Strahl kann sich gegen die Bakterien wehren.
Tägliche Huf-Hygiene ist sehr wichtig. Wer nicht täglich zum Pferd kommt und die Hufe nicht regelmäßig auskratzen oder sich auch nicht mit Stallkolleginnen absprechen kann, der sollte vorbeugend die Hufsohlen mit entsprechend wirkenden Mittelchen einsprayen, damit sich die Bakterien erst gar nicht vermehren können. Mehr Tipps, wie Du bei Mauke und Strahlfäule vorgehst, hörst Du in dieser AUF TRAB-Folge und findest Du auf Susan Bär´s Webseite www.baeralis.de
Viel Hörvergnügen wünschen Julia Kistner und die Welshies.
Und dann hätten wir noch eine kleine Bitte an Euch: Bitte bewertet, liked, folgt uns AUF TRAB und empfiehlt uns weiter. So bringt ihr uns nach vorne. Vielen lieben Dank sagen Tessa, Velvet, Dancer und Podcast-Host Julia Kistner
Musik- und Soundrechte: https://auftrab.eu/index.php/musik-und-soundrechte/
#Pferde #SusanBär #Baeralis #Mauke #Strahlfäule #Stoffwechselkrankheit #Hufe #Hygiene #Bakterien #Hufmechanismus #AufTrab #podcast
Foto: www.baeralis.de
„Ein geschmeidiges Pferd reiten mit dem höchsten Anspruch. Das dauert nicht drei Jahre, sondern 30 bis 40 Jahre“, meint Pferdewirt und Tiermediziner Gerd Heuschmann, der sich für pferdegerechte Reit- und Ausbildungsmethoden einsetzt. Wichtig ist für ihn ein harmonisches Miteinander, dass man nicht mit vollen Händen und einem starken Schiebesitz ein Pferd in die Zange nimmt. Das habe mit klassischer Reiterei nichts zu tun, darauf sollten die Turnier-Richter mehr achten, dass die Reiter mit einem eleganten, aufrechten Sitz geschmeidig in die Bewegung des Pferdes hinein schwingen. Ger Heuschmann beruft sich gerne auf Größen der klassischen Reitkunst wie Alois Podhajsky oder Gustav Steinbrecht. Dessen Bestseller „Gymnasium des Pferdes“ empfiehlt er jeder Freundin der klassischen Reitkunst als Basislektüre. So wie Gerd Heuschmann bei jeder Reitweise, ob Western, Working Equitation, spanischer Reitweise etc. rät die Klassiker zu studieren und sich dann auf die jeweilige Reitweise zu konzentrieren. Was für die meisten nicht funktionieren kann sei Stile zu mischen. So hat für Gerd Heuschmann etwa das gebisslose Reiten seine Daseinsberechtigung, sei nicht schlechter oder besser, aber etwas komplett anderes, nämlich ein Impulsreiten. Man sollte deshalb nicht versuchen, korrekt nach Steinbrecht gebisslos in einer dauerhaften Anlehnung zu reiten. Es fehle das Kiefergelenk als Filter. Der Kaumuskel trägt das Gebiss, wirkt bei der Übersetzung der Hilfen als Filter. Vor allem seien jene gebisslosen Systeme, die immer mit Zügelanzug die Nase dem Pferd zuschnüren, absolut abzulehnen. Solche Systeme versteifen dem Pferd das Genick, weil man beispielsweise beim Bosal direkt von der Nase mit dem Kopf und dem Genick kommuniziert, kritisiert Tierarzt Gerd Heuschmann. Wovor er noch warnt: Jedes1 System, das auf einer künstlichen Halsstellung beruht, den Kopf des Pferdes zur Seite zerrt, mit der Hand nach unten oder nach oben zieht, endet immer mit einem verspannten oder nicht in Balance gehenden Pferd. Mir ist beim Zuhören meines AUF TRAB-Podcastgast Gerd Heuschmann viel durch den Kopf gegangen, euch auch? Hinterlasst mir doch bitte ein Kommentar oder schreibt mir an [email protected], was ihr unter harmonischem Reiten versteht. Viel Hörvergnügen !
Und dann hätten wir noch eine kleine Bitte an Euch: Bitte bewertet, liked, folgt uns AUF TRAB und empfiehlt uns weiter. So bringt ihr uns nach vorne. Vielen lieben Dank sagen Tessa, Velvet, Dancer und Podcast-Host Julia Kistner
Musik- und Soundrechte: https://auftrab.eu/index.php/musik-und-soundrechte/
#Pferde #GerdHeuschmann #Tierarzt #harmonischesReiten #Pferdewirt #Steinbrecht #Podalsky #Reitkunst #geschmeidig #KlassischeReitkunst #Gebiss #AufTrab #podcast
Foto: Gerd Heuschman
Bist Du oft nicht konsequent genug? Dann ist klickern für Dich - und nebenbei für das Pferd – genau das Richtige. Nina Steigerwald empfiehlt in der aktuellen Podcastfolge von AUF TRAB als Grundausrüstung Leckerlis, einen leicht und schnell zugänglichen Futterbeutel, sowie einen Klicker, der auch draußen mit Umgebungslärm gut hörbar ist. Das sind zum Beispiel die viereckigen Klickerboxen. Mann kann natürlich auch pfeifen, schnalzen oder ein kurzes Wort als Marker verwenden. Es sollt nur nicht variieren. Nina verwendet beim Klickertraining nicht gleichzeitig Gerten, weil eine negative Bestrafung die positive Verstärkung neutralisiert.
Wichtig ist wie überall die Vorbereitung: Dafür sollte man sich auf YouTube ein Video anschauen wo beispielsweise ein Pferd einen Ball rollt und seine Reaktionsfähigkeit schulen, ob man schnell genug auf den Klicker drückt und anschließend schnell genug das Lekerli zückt. Als erste gute Übung empfiehlt Nina, einfach nur das stillstehen zu klickern: Sobald das Pferd nicht nur ruhig steht, sondern auch den Hals ruhig hält, folgt der Klick und das Lekerli. Das stillstehen kann man dann auch am Anfang und Ende einer Übung als Ritual einbauen, damit das Pferd auch weiß, wann Schluss ist und nicht selbständig mit seinen Kunststücke beginnt oder auch endlos weitermacht, in der Hoffnung, der Futterautomat spuckt weiter aus. Auf die Belohnung sollte man keinesfalls verzichten, sonst verliert die positive Verstärkung auch rasch ihre Signalwirkung. Man muss ja nicht die stark zucker- und getreidehaltigen Lekerlis wählen, man kann ja auch mit kleinen Karottenstücken, oder Selleriestücke oder Miniheucobs, die man nicht aufweichen muss belohnen, vorausgesetzt es schmeckt auch dem Vierbeiner. Wofür und wie man Klicker-Training genau einsetzen kann – vom Verladen bis zum medizinischen Training hört ihr in dieser Auf Trab-Folge.
Viel Hörvergnügen!
Noch mehr zu Ninas Klicker- und Wippentraining auf www.steigerwald-t.de
Apropos Wippentraining, hier empfehlen Dir die Welshies und ich folgende AUF TRAB-Folge:
https://anchor.fm/auftrab/episodes/Pferdewippen-Gymnastizierendes-Schaukelvergngen-e1tpbfo/a-a976td6
Und dann hätten wir noch eine kleine Bitte an Euch: Bitte bewertet, liked, folgt uns AUF TRAB und empfiehlt uns weiter. So bringt ihr uns nach vorne. Vielen lieben Dank sagen Tessa, Velvet, Dancer und Podcast-Host Julia Kistner
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#Pferde #NinaSteigerwald #Klickern #Pferde #Training #positiveVerstärkung #Belohnung #Leckerli #Futterbeutel #Konsequenz #Reaktionsfähigkeit #Futterbeutel #verladenv #AufTrab #podcast
Foto: Nina Steigerwald
„Der korrekte Sitz ist für uns in der Hofreitschule, wenn der Reiter ausbalanciert unabhängig von der Pferdebewegung sitzen kann“, erklärt Marcus Nowotny, Bereiter an der Spanischen Hofreitschule Wien, zu Gast beim Podcast AUF TRAB. Darauf werde in Wien täglich nicht nur bei den jungen Eleven, sondern selbst bei den Oberbereitern noch geschaut. Hierfür empfiehlt Marcus Nowotny zur Korrektur auch allen erfahrenen Reitern immer wieder die Sitzlonge ohne Steigbügel und ohne Zügel. So kann man sich auf seinen Sitz konzentrieren und ein reiterlich geschultes Auge kann von außen einen Blick auf den korrekten Sitz werfen: Ob man zum Beispiel bei einer Traversale mitgedreht sitzt, ob die Fersen tief federn, ob man locker sitzt, nicht die Luft anhält, ob man vor allem seine Bausteine richtig positioniert hat. Von oben beginnend: Dass man den Brustkorb schön anhebt, die Schultern nach hinten locker runterfallen lässt, das Becken und die Beine senkt. Ganz wichtig sei, dass Schultern, Gesäß, Ferse eine Linie sind. Oft sei diese Linie unterbrochen, das führt zum berühmten Stuhl- beziehungsweise Spaltsitz. Die jungen Reiter bei der Spanischen Hofreitschule in Wien kommen ein Jahr lang täglich nur an die Longe. Zusätzlich dürfen sie manche Pferde im Schritt aufwärmen oder abgehen, damit sie mehr Zeit am Pferd verbringen können.
Für federnde Fersen gibt Marcus Nowotny den Tipp, sich auf eine Stufe zu stellen und das Federn im Steigbügel zu simulieren. Auf dem Pferd kann man immer wieder die Steigbügel weggeben und dabei die Fußspitzen anheben. Ziel der Übung muss es sein, dass man nicht mit Oberschenkel und Knie klammert und das Bein so lange wie möglich wird und die Fersen nicht hochgezogen werden und dabei in den Bauch drücken. Treiben sollte man ja mit der flachen Wade. Für einen flach anliegenden Ober- und Unterschenkel hat Bereiter Marcus Nowotny noch einen genialen Tipp: Von hinten mit der Hand in den Oberschenkel hineingreifen und den Oberschenkel flach nach hinten legen. Damit kommen automatisch auch die Knie in die richtige Position und sind nicht offen und die Wade liegt somit flach am Pferdebauch. Für den korrekten Sitz gibt es also nichts Besseres, als in diese AUF TRAB-Folge hineinzuhören. Viel Hörvergnügen wünschen Euch Julia und die Welshies. Unser Tipp: Bleibt auf Trab, bis zum nächsten Samstag!
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Foto: The Capriole Rider Marcus Nowotny_(c)SRS_ Rene Van Bakel_Kapriole.jpg
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