Bastian Barucker

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Bastian Barucker episodes

  • Manifest für einen neuen Rundfunk
    ehem. SWR-Mitarbeiter im Gespräch
    Im Oktober 2021 zog der SWR-Mitarbeiter Ole Skambraks, der bis dahin zwölf Jahre als Redakteur beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk (ÖRR) tätig gewesen war, die Reißleine und veröffentlichte einen offenen Brief. Der Text mit dem Titel "Ich kann nicht mehr" beginnt so: "Ich kann nicht mehr schweigen. Ich kann nicht mehr wortlos hinnehmen, was seit nunmehr anderthalb Jahren bei meinem Arbeitgeber, dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk passiert."
    Skambraks kritisierte in seinem Schreiben, das in mehrere Sprachen übersetzt und millionenfach aufgerufen wurde, die unausgewogene Berichterstattung des ÖRR bezüglich der Pandemiepolitik. Er erwähnte dabei auch die Angst, dass er für das Äussern seiner Kritik den Arbeitsplatz verlieren könnte – was drei Wochen nach Veröffentlichung des Textes dann auch tatsächlich eintrat.
    Ole Skambraks Brief veranlasste dennoch mehrere Dutzend Mitarbeiter verschiedener Rundfunkhäuser und Medienanstalten sich ebenfalls zu Wort zu melden. Auch sie fanden, dass der ÖRR in seiner Corona-Berichterstattung teilweise nicht mehr den Medienstaatsvertrag erfüllte. Und auch sie litten unter den Corona-Maßnahmen in den Abteilungen und nahmen eine unausgewogene Berichterstattung sowie fehlende Dialogangebote im TV-Programm und auch den Redaktions-intern wahr. Ihre Statements veröffentlichte Skambraks dann auf der von ihm ins Leben gerufenen Webseite meinungsvielfalt.jetzt.
    Eine Gruppe von aktiven Medienschaffenden aus dem ÖRR begann daraufhin, ihre Kritik an der Programmgestaltung zu Papier zu bringen. Das entstandene "Manifest für einen neuen öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Deutschland" beschreibt zudem, wie der ÖRR nach Meinung der Autoren zu einem Rundfunk werden könnte, der dem Gemeinwohl dient und ein demokratisches und freiheitliches Zusammenleben unterstützt. So heißt es unter anderem: "Wir haben dieses Manifest verfasst, damit unsere Stimme und Expertise zur Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks im gesellschaftlichen Diskurs gehört werden" Die Stabilität unserer Demokratie erfordere einen transparent geführten neuen ÖRR als offenen Debattenraum. "Zu dessen Eckpfeilern gehört die Unabhängigkeit der Berichterstattung, die Abbildung von Meinungsvielfalt sowie die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern."
    Ole Skambraks erzählt in unserem Gespräch von seiner Entscheidung, sich öffentlich zu äußern, von den Reaktionen der Mitarbeiter, von seiner Entlassung sowie von der Entstehung des Manifests.
    Manifest lesen: https://meinungsvielfalt.jetzt/manifest.html
    Die dazugehörige Petition kann hier mitgezeichnet werden: https://www.openpetition.de/petition/online/erneuerung-des-oeffentlich-rechtlichen-rundfunks
    Video und Artikel: https://blog.bastian-barucker.de/manifest-rundfunk-skambraks/
    Meine Arbeit unterstützen: https://blog.bastian-barucker.de/unterstuetzung/
    1 hr 9 min
  • Abgeordnete über Corona-Politik und Aufarbeitung
    im Gespräch mit Saskia Ludwig (CDU)
    Dr. Saskia Ludwig ist seit 2004 Landtagsabgeordnete der CDU in Brandenburg, war von Juni 2010 bis September 2012 Landesvorsitzende ihrer Partei. Von Dezember 2019 bis Oktober 2021 außerdem Mitglied des Deutschen Bundestags. Sie hatte somit Einblick in die Arbeit der CDU-Bundestagsfraktion und in den politischen Umgang mit der Corona-Krise. In unserem Gespräch geht es um die Frage, wie Abgeordnete sich bezüglich der Pandemiepolitik informiert haben und inwieweit es in Zeiten von Onlinemeetings möglich war, über ein so brisantes Thema wie Corona auch innerhalb der Fraktion zu debattieren.
    Saskia Ludwig äußert in diesem Gespräch, dass sie mit Staunen erlebte habe, wie leichtfertig es möglich war, eigentlich unveräußerliche Grundrechte für einen sehr langen Zeitraum einzuschränken. Sie erläutert zudem, wie sie mithilfe von relevanten Zahlen und Statistiken sowie Gesprächen in ihrem Wahlkreis relativ schnell zu der Erkenntnis kam, dass die ausgerufene Gefahr durch Corona nicht vollumfänglich der Realität entsprach. Besorgt habe sie eine Art "Notstandsregieren" beobachtet, bei dem Politik im "Krisenmodus" und unter Wegfall von Debatte und Austausch geschieht.
    Sehr früh setzte Saskia Ludwig sich deshalb für einen verhältnismäßigen Umgang mit SARS-Cov2 ein und plädierte für Öffnungen und Eigenverantwortung der Bürgerinnen und Bürger. Derzeit ist sie Mitglied im zweiten Corona-Untersuchungsausschuss des Brandenburgischen Landtags. Die Aufarbeitung der Pandemiepolitik ist für sie von enormer Wichtigkeit: "Die Aufarbeitung der Corona Zeit ist unumgänglich, wenn man die Spaltung und schleichende Entdemokratisierung unserer Gesellschaft stoppen will."
    Mit Blick auf die aktuelle politische Lage in Deutschland wirbt Saskia Ludwig dafür, dass mehr Menschen ihre Meinung offen und ehrlich kundtun. Sie ruft dazu auf den Mut zu haben, zu den richtigen Dingen zu stehen.
    Artikel und Video: https://blog.bastian-barucker.de/corona-politik-saskia-ludwig/
    Meine Arbeit unterstützen: https://blog.bastian-barucker.de/unterstuetzung/
    51 min
  • Die Frage nach dem Warum
    Persönliche Prägungen und Politik
    Warum leben wir in einer Welt voller wiederkehrender Kriege, die unendlich viel Leid, Zerstörung und generationsübergreifende Traumata erzeugen? Warum werden die Erde, die Flüsse, die Wälder, die Steine und die Tiere weiterhin ausgebeutet, um mehr zu produzieren und zu konsumieren als wir brauchen?
    Artikel: https://blog.bastian-barucker.de/warum/
    26 min
  • Demokratie per Losverfahren
    Eine echte Alternative
    Besteht Demokratie immer daraus, alle vier Jahre zwischen ein paar Parteien wählen zu können, ohne genau zu wissen, inwiefern (ab)gegebene Wahlversprechen eingehalten werden? Gibt es neben dem immer wiederkehrenden Ritual von Parteienwahlkampf und anschließendem Gang zur Urne auch andere Wege, um den Willen der Bevölkerung in den Parlamenten zu repräsentieren?
    Der freie Journalist und Autor Timo Rieg gehört zu denjenigen, die sich für Alternativen zum Bekannten einsetzen. In seinem Buch "Demokratie für Deutschland: Von unwählbaren Parteien und einer echten Alternative", welches 2013 – also vor Entstehung der AfD – herauskam, beschreibt er Grundlagen und mögliche Umsetzungswege einer aleatorischen Demokratie. Rieg definiert diese auf seiner Webseite so : "Aleatorische Demokratie ist eine Form direkter und zugleich repräsentativer Selbstbestimmung einer autonomiefähigen Gruppe, klassischerweise also eines ‘Staatsvolkes‘. Im Gegensatz zur repräsentativen (Parteien-)Demokratie werden Stellvertreter der Gesamtheit nicht per Wahl, sondern per Auslosung bestimmt."
    Eine selten erörterte aber immens wichtige Kernfrage in demokratischen Prozessen lautet Timo Rieg zufolge "Wer will was von wem wozu wie warum?" In unserem Gespräch beschreibt er, wie Entscheidungsfindungen, die auf Losverfahren basieren, aussehen und begleitet werden können und wo sie in unserer Gesellschaft Anwendung finden könnten. Er schöpft dabei aus viel praktischer Erfahrung, sowohl aus der Beteiligung an sogenannten Planungszellen, als auch aus der Arbeit mit Jugendlichen. Diese entwickelten viel Begeisterung und Engagement für das Mitgestalten, wenn sie mitentscheiden dürfen.
    In unserem ersten Gespräch vom Mai 2023 ging es um Qualitätsdefizite im Corona-Journalismus. Auch dieses Mal sprechen wir über die Schnittstelle zwischen der Informiertheit des Bürgers, die stark durch Medien und journalistische Veröffentlichungen geprägt ist, und seinen politischen Entscheidungen. Denn auch bei mittels Losverfahren ermittelten Parlamenten oder Räten kommt es Timo Rieg zufolge stark darauf an, ob die teilnehmenden Bürgerinnen und Bürger ausgewogen und vor allem objektiv informiert sind.
    Video und Artikel: https://blog.bastian-barucker.de/aleatorische-demokratie-timo-rieg/
    1 hr 17 min
  • Zurück zum Ursprung unserer Natürlichkeit
    das Erleben von Gemeinschaft und Naturverbindung in der Wildnis
    Hautnah, persönlich und zutiefst inspirierend erzählt Bastian Barucker seine eigene Geschichte von der Suche und Reise zurück zum Ursprung des Menschseins: dem Lernen des (Über-)Lebens im Wald, eine Erfahrung, die uns heute so fremd scheint, wir aber als Erinnerung unseres Jäger und Sammler Daseins noch in Knochen tragen. Was passiert mit Menschen und Gruppen wenn sie einen Monat lang zusammen im Wald leben? Wenn wir einander wirklich (wieder) zum Überleben brauchen? Was können wir aus den ganz ursprünglichem, verlorenen Wissen über das Zusammenleben mit der Natur und uns als Gemeinschaften für unsere heutige Zeit lernen? Diese Fragen erkunden wir mit Bastian in diesem Podcast - und entdecken welche Schätze darin verborgen liegen.
    Dieses Interview wurde durch das Global Ecovillage Network (GEN) Deutschland durchgeführt, jedoch leider nicht veröffentlicht. Da ich das Interview für sehr gelungen und informativ halte, habe ich es nun mit Erlaubnis von GEN veröffentlicht.
    Nachtrag am 4.3.2024: Nun erfuhr ich, dass das Gespräch doch auch von GEN veröffentlicht wurde.
    Webseite: https://gen-deutschland.de/interviews_expertinnen/
    30 min
  • LNG-Terminal vor Rügen
    mit Tourismusdirektor Kai Gardeja
    Trotz heftigem Bürgerprotest wurde vor der Insel Rügen kürzlich mit dem Bau einer Infrastruktur für den Import von Flüssigerdgas (LNG) begonnen. Die angebliche Notwendigkeit für das LNG-Terminal ist äußerst zweifelhaft. Ausgangspunkt war die politische Entscheidung der Bundesregierung, sich langfristig von russischer Energie unabhängig machen zu wollen sowie die Sprengung von drei der vier Nord-Stream-Pipelines.
    Im Sommer 2022 erklärte Wirtschaftsminister Robert Habeck eine nationale Gasmangellage, was die rechtliche Grundlage für eine beschleunigte Errichtung der LNG-Infrastruktur vor Rügen ermöglicht. Doch die faktische Grundlage für den erklärten Gasnotstand ist dünn beziehungsweise nicht vorhanden. Das meint jedenfalls mein Gesprächspartner Kai Gardeja, der Tourismusdirektor des Rügener Ostseebades Binz.
    Eine kürzlich erschienene Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung kommt laut einem NDR-Artikel zu dem Schluss, dass das LNG-Terminal weder "notwendig noch kosteneffizient" ist.
    In seiner Stellungnahme vor dem Ausschuss für Klimaschutz und Energie des deutschen Bundestages im Sommer 2023 fasst Gardeja die Kritik an dem Vorhaben zusammen. In einem aktuellen Interview spricht er bezüglich der Umsetzung des LNG-Vorhabens von "mehrfachen Rechts- und Versprechensbruch" seitens der Politik.
    Durch das LNG-Beschleunigungsgetz war es möglich, das Bauprojekt ohne Einhaltung normaler Prüfvorgänge und ohne eine Umweltverträglichkeitsprüfung zu beginnen. Mit dem Beginn der Bauarbeiten verstärkte sich jedoch zugleich der Protest der Anwohner inklusive vieler Bürgermeister der Insel. Auch große Naturschutzorganisationen wie NABU Deutschland und WWF Deutschland beteiligten sich an dem Protest gegen die Errichtung des Terminals.
    Ein weiterer wichtiger Aspekt der Energiepolitik des grün geführten Wirtschaftsministeriums ist die enorme Klimaschädlichkeit des Frackinggases, welches zum Teil aus den USA importiert wird. Im Januar 2024 beendete US-Präsident Biden unerwartet den Export von LNG-Gas. Deutschland muss nun nach neuen Importmöglichkeiten suchen, um die Energieversorgung sicherzustellen.
    Doch trotz massiver Proteste wurden Kritiker kaum angehört; die bei derartigen Großvorhaben vorgesehene Bürgerbeteiligung fand de facto nicht statt. Und nachdem klar wurde, dass demokratische Mittel wie Bürgerinitiativen, Petitionen und offene Briefe keinerlei Wirkung entfalten, entstand in der ansässigen Bevölkerung zunehmend ein Gefühl der Ohnmacht und ein enormer Vertrauensverlust in die Politik. Kai Gardeja war hautnah dabei und erläutert in unserem Gespräch unter anderem, wie sehr sich die Inselbevölkerung bemüht hat, Gehör bei der Politik zu finden. Trotz der bisherigen Rückschläge bleiben die Menschen vor Ort aktiv und engagieren sich weiterhin für den Erhalt der Natur rund um die Insel Rügen.
    Artikel: https://blog.bastian-barucker.de/lng-terminal-ruegen-gardeja/
    Meine Arbeit unterstützen: https://blog.bastian-barucker.de/unterstuetzung/
    1 hr 5 min
  • Psychologie als Regierungsinstrument
    Über die Bedeutung einer psychoemotionalen Aufklärung
    Nudging wird teilweise eher verharmlosend als sanftes Stupsen bezeichnet. Personen sollten mithilfe von Anreizen und auf Grundlage verhaltenswissenschaftlicher Erkenntnisse zu einem vorgegebenen Zielverhalten gebracht werden, ohne dass die angesprochene Person darüber in Kenntnis gesetzt wird. Diese Technik zielt auf die Tiefenpsychologie und ist mittlerweile eine verbreitete Praxis der Beeinflussung, vor der man sich schützen sollte.
    Artikel inklusive Quellen: https://www.nachdenkseiten.de/?p=111387
    Meine Arbeit unterstützen: https://blog.bastian-barucker.de/unterstuetzung/
    14 min
  • Corona-Impfschaden
    Eine Betroffene berichtet
    Die neuartigen mRNA-Präparate, auch Corona-Impfungen genannt, wurden im Eiltempo entwickelt, massenhaft produziert und in einer historischen Impfkampagne Milliarden von Menschen verabreicht. Politik, Medien und wissenschaftliche Berater versprachen eine hohe Wirksamkeit und trotz sehr kurzer Herstellungszeit hohe Sicherheit. Obwohl SARS-COV2 für den Großteil der Bevölkerung keine außergewöhnliche Gefahr darstellte und das Krankheitsgeschehen mit normalen Grippewellen durchaus gleichzusetzen war, sollte weltweit jeder Mensch gegen Covid-19 geimpft werden.
    Doch die Bewerbung des Produktes reichte nicht aus. Mittels 2G und partieller Impfpflicht wurden Menschen massenhaft und systematisch zur einer experimentellen «Impfung» genötigt, die auch als Gentherapie bezeichnet werden kann.
    Kurz nach Beginn der Impfkampagne deutete sich bereits an, dass die Zahl der schweren Nebenwirkungen weit über das übliche Maß hinausgeht. Eine unabhängige Analyse des Pharmazieprofessors Peter Doshi berechnete anhand einer Neuauswertung der Zulassungsstudien eine Quote von einer schwerer Nebenwirkung auf 800 geimpfte Personen. Eine immens hohe Zahl und eigentlich Grund genug, die mRNA-Produkte vom Markt zu nehmen.
    Im folgenden Gespräch geht es jedoch nicht um Metaanalysen, Tabellen und Statistiken. Es geht um eine Frau, die darüber berichtet, wie Medien und Politik mittels Angstmache die Erzählung eines Killervirus verbreiteten und Andersdenkende aus dem Debattenraum ausschlossen. Im guten Glauben an die Regierung und unter dem sozialen Druck, das von der Mehrheit der Gesellschaft erwartete Richtige zu tun, entschied sich Melanie dafür, sich zwei Mal gegen Corona impfen zu lassen. Sie berichtet über eine mangelhafte Aufklärung, über Ärzte, die einen Impfschaden ungern offiziell in Betracht ziehen wollen und über den schwierigen Weg Anerkennung für den eigenen Leidensweg zu erfahren.
    Sie erzählt aber auch davon, wie eine Freundschaft, trotz gegensätzlicher Auffassung zur Pandemiepolitik, Bestand haben kann.
    Video, Artikel und weiterführende Quellen: https://blog.bastian-barucker.de/betroffene-berichtet-ueber-corona-impfschaden/
    Meine Arbeit unterstützen: https://blog.bastian-barucker.de/unterstuetzung/
    Redaktioneller Hinweis: Der Pressekodex rät bei medizinischen Themen dazu "eine unangemessen sensationelle Darstellung zu vermeiden". Trotz vorliegender Laborwerte der Interviewten und Rücksprache mit mehreren Ärzten ist es dem Autor nicht möglich zweifelsfrei festzustellen, ob im vorliegenden Fall ein kausaler Zusammenhang zwischen "Impfung" und nachfolgender Symptomatik besteht. Da jedoch immer mehr ähnliche Berichte in die Öffentlichkeit gelangen, halte ich dieses Thema und daher auch die Erläuterungen von Melanie für gesellschaftlich relevant.
    37 min
  • Die Individuelle Impfentscheidung
    im Gespräch mit Dr.med Konietzky
    Impfungen gelten als eine der wichtigsten Errungenschaften der Schulmedizin. Ihnen wird nachgesagt Millionen von Menschenleben gerettet zu haben und sicher und wirksam in der Bekämpfung von Krankheiten zu sein. Manchmal, so scheint es, sind sie der heilige Gral der Schulmedizin, dessen wissenschaftliches Fundament eindeutig gesichert und wiederholt geprüft worden sei. Kritik oder tiefer gehende Nachfragen werden schnell als Impfskepsis und sogar Impfgegnerschaft betitelt und somit der Dialog über das Thema erschwert. Trotzdem ist eine Entscheidung für oder gegen eine Impfung bedeutsam und von enormer Tragweite, weil es einerseits um die Unversehrtheit des eigenen Körpers und auf der anderen Seite um die Verhinderung schwerer Erkrankung oder sogar Tod geht. Es handelt sich bei einer Impfung, wie in Zeiten von Corona suggeriert, eben nicht nur um einen Pieks, sondern streng genommen um eine Körperverletzung, die nur mithilfe einer wirksamen Einwilligung zu einer legalen medizinischen Behandlung wird.
    Für diese Einwilligung braucht es die notwendigen Informationen, um das individuelle Nutzen-Risiko-Profil einschätzen zu können. Dieses wiederum basiert auf einer soliden Beweislage hinsichtlich der Wirksamkeit und einer sorgfältigen Erfassung möglicher unerwünschter Nebenwirkungen.
    Im Gespräch mit dem Kinder- und Jugendarzt und dem Geschäftsführer des Vereins "Ärztinnen Ärzte und für eine individuelle Impfentscheidung" Dr. med. Alexander Konietzky geht es darum, nüchtern und objektiv die Datenlage zu den von der Ständigen Impfkommission empfohlenen Impfungen zu analysieren. Man könne zu dem Schluss kommen, dass wir "in Sachen Impfforschung bei Null stehen und ganz von vorne anfangen müssen", so Konietzky.
    Fast keiner der aktuell in Deutschland verimpften Stoffe wurde über einen langen Zeitraum mithilfe einer randomisiert-kontrollierten Doppelblindstudie, also dem höchsten Grad an Evidenz, auf seine Wirksamkeit und Ungefährlichkeit hin getestet. Trotzdem beginnt in der Impfstoffherstellung nun eine neue Ära. Die mit Corona eingeführte mRNA-Technik soll künftig massenhaft und für verschiedene Erkrankungen genutzt werden und neue Vakzine auf Basis dieser Technologie sogar innerhalb von 100 Tagen entwickelt, zugelassen und produziert werden. Auch aufgrund dieser Entwicklungen ist es wichtig und auch ein Vorhaben des Vereins eine kritische und vom Einfluss der Politik und Pharmaindustrie unabhängige Evaluierung der Impfstoffe vorzunehmen. Dafür braucht es mehr kritische Ärzte und auch einen Bewusstseinswandel in der Gesellschaft, hin zu dem Bestreben, auch selbst Verantwortung für die eigene, individuelle Impfentscheidung übernehmen zu wollen.
    Artikel und Video: https://blog.bastian-barucker.de/impfentscheidung-konietzky/
    Weitere Gespräche ermöglichen: https://blog.bastian-barucker.de/unterstuetzung/
    Ärztinnen und Ärzte für individuelle Impfentscheidung e. V.: https://individuelle-impfentscheidung.de
    1 hr 16 min

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Ich veröffentliche Beiträge zu den Themen „innere und äußere Natur”, „Wildnispädagogik” und „Persönlichkeitsentwicklung”. Dabei interessiert mich oft die Frage nach dem Ursprünglichen und Natürlichen.…

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