Bastian Barucker

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Bastian Barucker episodes

  • Medizin und Wissenschaftsjournalismus:
    Wie unabhängig sind sie?
    Wie unabhängig sind Medizin und Wissenschaftsjournalismus?
    Cornelia Stolze ist seit 30 Jahren Wissenschaftsjournalistin und Buchautorin. Sie veröffentlicht ihre Recherchen unter anderem in der “Zeit“, bei “Spiegel Online“, in der “Welt“ und dem “Cicero“. Ihr Fachgebiet ist die Medizin, und als Naturwissenschaftlerin bringt sie auch die notwendigen Kenntnisse mit, um Studien und wissenschaftliche Arbeiten auszuwerten und auf ihre Qualität zu prüfen. In unserem Gespräch erzählt Cornelia Stolze davon, wie ihre Recherchen zu Alzheimer und Demenz sowie zur Wirksamkeit von Medikamenten ihren Blick auf die Medizin verändert haben.
    Immer wieder deckte Stolze in ihren Recherchen und Büchern wichtige Interessenkonflikte auf, die dem Bürger normalerweise verborgen bleiben. Dabei kann es dem Patienten etwa die informierte Einwilligung in eine Behandlung erschweren, wenn ihm nicht bekannt ist, dass der betreffende Arzt oder eine vorgelegte Studie nicht unabhängig sind. Cornelia Stolzes Veröffentlichungen derartiger Interessenkonflikte wurden mehrmals juristisch angegriffen – was ihr zufolge die journalistische Arbeit zur Frage nach der Unabhängigkeit von Medizin und Forschung behindert.
    Von Anfang des Corona-Geschehens an stellte Stolze mit ihrem bereits geschulten kritischen Blick auf vermeintliche Autoritäten sowie auf als Konsens deklarierte Wahrheiten in Medizin und Wissenschaft das offizielle Narrativ der Pandemie in Frage. Entsprechend verblüfft war sie, wie wenig ihre Kollegen kritisch nachfragten.
    Es geht in unserem Gespräch also auch um die Qualität des Wissenschaftsjournalismus in der Pandemiepolitik. Cornelia Stolze erkennt im Nicht-Hinterfragen grundlegender Pandemiebausteine – etwa dem PCR-Test und der Behauptung, es gäbe einen komplett neuartigen Virus – eine naive Autoritäts- und Institutionsgläubigkeit. Offensichtliche Fehler und Falschbehauptungen seien für manche ihrer Kollegen nun schwer einzugestehen, wo sie die verheerende Pandemiepolitik der Bundesregierung unterstützt haben.
    Artikel und Video: blog.bastian-barucker.de
    Meine Arbeit unterstützen: https://blog.bastian-barucker.de/unterstuetzung/
    1 hr 8 min
  • Abrechnung mit der NATO
    im Gespräch mit Sevim Dagdelen(MdB)
    Laut Eigendarstellung ist die NATO ein reines Verteidigungsbündnis, welches Demokratie und westliche Werte verteidigt und sich dabei strikt an das Völkerrecht hält. Das 32 Mitgliedsländer umfassende Bündnis mit einem Etat von 355 Milliarden Euro, an dem sich Deutschland mit einer Rekordsumme von 67,71 Milliarden Euro beteiligt, feiert in diesem Jahr seinen 75. Geburtstag. Anlass zum Feiern? Eher nicht.
    Das jedenfalls behauptet meine Gesprächspartnerin Sevim Dagdelen. Sie ist seit 2005 Bundestagsabgeordnete und aktuell die außenpolitische Sprecherin des Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW). Außerdem war sie von 2017 - 2021 Obfrau im Auswärtigen Ausschuss des deutschen Bundestages.
    Ihr neues Buch „Die NATO – eine Abrechnung mit dem Wertebündnis“ ist eine schonungslose Kritik an der expandierenden Militärorganisation und entlarvt die Eigendarstellung der NATO als einen  Mythos, der wenig mit der Wahrheit zu tun hat. 
    Dagdelen begründet das mit einer Auflistung völkerrechtswidriger militärischer Interventionen der NATO, mit den meist wenig demokratischen Partnern der NATO, mit den extrem hohen Zahlen von zivilen Todesopfern, die NATO-Einsätze gekostet haben, und auch mit dem Umgang mit dem Whistleblower Julian Assange, der immer noch in einem Hochsicherheitsgefängnis sitzt, obwohl er kein Verbrechen begangen hat. Sein “Vergehen“ war die Veröffentlichung von Beweisen für Kriegsverbrechen der USA, der Führungsmacht der NATO.
    Unser Gespräch beleuchtet die Entstehung der NATO, den Ukraine- sowie den Gazakonflikt, die kognitive Kriegsführung und die Gefahr von noch mehr Krieg in Europa.
    Laut Dagdelen ist „das Streben nach Alternativen zur NATO Widerstand zu einer Weltkriegspolitik“. Wir bräuchten “Frieden statt NATO."
    Video und Artikel: https://blog.bastian-barucker.de/nato-dagdelen/
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    32 min
  • Elternschule
    Was brauchen Kinder
    Mit der Diplompsychologin und Psychotherapeutin Dagmar Schwarz, die seit 35 Jahren Menschen in ihrer Entwicklung begleitet und insbesondere mit Eltern arbeitet, spreche ich über eine bedürfnisorientierte Begleitung von Kindern sowie über die Bedeutung und Herausforderungen von Elternschaft.
    Dagmar Schwarz arbeitet täglich mit Eltern und schöpft daher aus einem reichhaltigen Erfahrungsschatz. Sie erläutert, welche Verhaltensweisen die kindliche Entwicklung stören und welche Schwierigkeiten Eltern immer wieder begegnen und negativen Einfluss auf die Elternschaft haben können.
    Ein Schlüsselaspekt der Elternschule nach Hans-Joachim Maaz, die meine Interviewpartnerin maßgeblich mitentwickelt hat, ist der elterliche Blick auf die eigene Kindheit und die damit verbundenen positiven wie auch negativen Beziehungserfahrungen. Diese haben das eigene Verhalten als Eltern stark geprägt und üben dementsprechend starken Einfluss auf den Umgang mit dem eigenen Kind aus.
    Mit Blick auf die Demokratiefähigkeit einer Gesellschaft bekommt die Begleitung von Kindern einen enormen Stellenwert, sobald erkannt wird, dass eine echte äußere Demokratie nur dann entstehen kann, wenn es den daran teilnehmenden Menschen bereits als Kindern und Jugendlichen durch eine achtsame Begleitung ins Leben ermöglicht wird, eine innere Demokratie zu entwickeln.
    Video und Artikel: https://blog.bastian-barucker.de/elternschule-was-kinder-brauchen/
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    1 hr 1 min
  • Charité-Professor im Interview
    Impfnebenwirkungen und Pandemiepolitik
    Die Ausrufung eines gesundheitlichen Notstands aufgrund des Corona-Infektionsgeschehens war Grundlage für die bedingte bzw. Notfall-Zulassung von mRna-Impfstoffen, die im Vergleich zu normalen Impfstoffen enorm schnell entwickelt und wenig getestet wurden. Obwohl die “teleskopierten“ Zulassungsstudien diese Einschätzung nicht belegten, versprachen Medien, Politiker und Fachleute eine sehr effektive und sichere Impfung. (1,2,3,) Gesundheitsminister Karl Lauterbach sprach sogar von einer "nebenwirkungsfreien" Corona-Impfung.
    Dr. Harald Matthes ist Professor am Charité-Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie sowie Geschäftsführer des Gemeinschaftskrankenhauses Havelhöhe Er begann im Sommer 2021 mit einer Beobachtungsstudie, die herausfinden wollte, wie hoch die Rate schwerer Nebenwirkungen nach Corona-Impfungen ist. Der Vorstand der Charité kritisierte dann jedoch Matthes’ Aussagen, in denen er von einer starken Untererfassung schwerer Nebenwirkungen sprach, und "empfahl ihm, die Studie nicht fortzusetzen".
    In meinem Gespräch mit Dr. Matthes geht es um die vorläufigen Ergebnisse seiner Studie, die sich im Wesentlichen mit anderen internationalen Erhebungen zu den den Corona-Impfstoffen decken, indem sie eine für Impfungen ungewöhnlich hohe Rate an schweren Nebenwirkungen zeigen. Die Zahlen liegen weit über denen des zuständigen Paul-Ehrlich-Instituts. Außerdem sprechen wir über den Unterschied zwischen Post-Covid und Post-Vac und wie aktuell mit diesen Krankheitsbildern seitens der Politik und der Ärzteschaft umgegangen wird.
    Dr. Matthes sagt: "Viele Behauptungen, die damals einfach getan wurden, waren nicht durch größere Studien gedeckt." Er beschreibt auch, wie die Charité auf seine Studie reagiert hat, und äußert Kritik an der Diskursqualität während des Corona-Geschehens. Auch er glaubt: "Es ist allerhöchste Zeit, dass wir die Pandemie aufarbeiten."
    Artikel und Video: https://blog.bastian-barucker.de/charite-professor-matthes-impfnebenwirkungen-corona/
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    57 min
  • WHO-Pandemieabkommen
    und internationale Gesundheitsvorschriften
    Aktuell verhandelt die Weltgesundheitsorganisation zwei internationale Verträge mit weitreichenden Folgen. Es handelt sich dabei um das WHO-Pandemieabkommen und um das Abkommen zu den internationalen Gesundheitsvorschriften. Beide nehmen aufeinander Bezug und sollen künftig die Prävention, Überwachung und Abwehr von Gesundheitsnotständen regeln. Denn immer wieder prophezeit die WHO, dass Pandemien “definitiv zunehmen“ werden und deshalb die sogenannte "Pandemic Preparedness" von enormer Bedeutung sei. Deutschland ist sowohl bei der Finanzierung der WHO als auch im Bereich der Pandemievorsorge ein einflussreicher Player.
    Zu den Neuerungen, die ein ratifiziertes Abkommen und die geänderten Gesundheitsvorschriften bringen würde, gehören ein globales Überwachungsnetz, welches permanent nach neuen Erregern sucht, sowie die internationale Vernetzung von Laboren, die vorbereitend Impfstoffe entwickeln beziehungsweise neue Impfstoffe in kürzester Zeit (100 Tage) massenhaft produzieren.
    Auch aufgrund der eher unrühmliche Rolle der WHO während des Corona-Geschehens wächst der Widerstand gegen die Verträge, über die derzeit noch verhandelt wird. Kritiker befürchten einen zu starken Einfluss der WHO , der auf einen Verlust an nationaler Souveränität hinausläuft.
    Mit der Volljuristin und Menschenrechtsexpertin Dr. Beate Sybille Pfeil spreche ich über den aktuellen Stand der Verhandlungen und juristische Konsequenzen für die Nationalstaaten. Auch aus ihrer Perspektive entsteht durch die beiden Vertragswerke ein enormer politischer Druck, der die nationale Entscheidungshoheit gefährdet. Dr. Pfeil erachtet die aktuell vorliegenden Entwürfe als nicht mit dem Grundgesetz vereinbar und plädiert für mehr Aufklärung und öffentliche Debatten. Insbesondere sollten auch Parlamentarier für dieses Thema sensibilisiert werden.
    Zu den wissenschaftliche Schwerpunkten von Beate Sybille Pfeil gehört der Volksgruppen- bzw Minderheitenschutz auf der Ebene des Völker- und Europarechts sowie des Staats-, Verfassungs- und Verwaltungsrechts. Von 2017-2023 war sie deutsches Mitglied in einem Sachverständigenausschuss für die Europäische Charta der Regional- oder Minderheitensprachen, einem Völkerrechtsvertrag des Europarates. Von 2017-2022 war Sie Vizevorsitzende des European Centre for Minority Issues in Flensburg.
    Artikel und Video: https://blog.bastian-barucker.de/who-pandemieabkommen-gesundheitsvorschriften/
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    56 min
  • 35 Jahre Sterbebegleitung
    Im Gespräch mit einem Hospizleiter
    Der Tod und der damit verbundene Sterbeprozess sind unausweichlich und gehören zum Leben dazu, auch wenn die moderne Gesellschaft selten offen darüber spricht. Diese Erkenntnis hatte Philipp Freund, heute Geschäftsführer der Ricam Hospiz gGmbH, schon als Jugendlicher, als er seine ersten Erfahrungen mit der Begleitung Sterbender machte. Mittlerweile begleitet er seit mehr als 34 Jahren Menschen und Angehörige dabei, dem Tod entgegenzugehen, und ihnen – angelehnt an die Begründerin der Hospizbewegung Cicely Saunders – "statt dem Leben mehr Tage, dem Tag mehr Leben zu geben". Philipp Freund versteht sich bei seiner Arbeit als "Hebamme am anderen Ende".
    Bei unserem Gespräch gewährt er Einblick in die alltägliche Hospizarbeit und spricht unter anderem über die Herausforderung, eine würdevolle und respektvolle Sterbebegleitung von hochbetagten Menschen und deren Angehörigen zu ermöglichen. Dabei geht Philipp Freund auch um die Frage, inwiefern Autonomie im Sterbeprozess gewahrt bleiben können. Er berichtet zudem darüber, was Menschen im Bewusstsein des nahenden Tods oftmals bereuen und welchen Aspekten ihres Lebens sie Wert beimessen. Durch seine Arbeit hat er gelernt, für das Leben essenzielle Dinge nicht auf die lange Bank zuschieben. Nicht zuletzt empfiehlt er, sich frühzeitig mit dem eigenen Tod zu beschäftigen…
    Artikel und Video: https://blog.bastian-barucker.de/sterbebegleitung-freund/
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    1 hr 4 min
  • Corona-Aufarbeitung
    Rehabilitiert die Maßnahmenkritiker!
    Erschienen in der Berliner Zeitung: "Unser Autor findet, zu einer ernsthaften Aufarbeitung gehört das offene Gespräch mit den Maßnahmenkritikern der ersten Stunde."
    Artikel: https://www.berliner-zeitung.de/open-source/corona-aufarbeitung-rehabilitiert-die-massnahmenkritiker-li.2206001
    11 min
  • RKI-Protokolle und Corona Journalismus
    Im Gespräch mit Philippe Debionne

    Nach einem zweijährigen und rund 15.000 Euro teuren Rechtsstreit veröffentlichte das Onlinemagazin Multipolar am 20. März 2024 die Ergebnissprotokolle des Corona-Krisenstabs des Robert-Koch-Instituts (RKI). Die 2500 teilweise stark geschwärzte Seiten erlauben einen – noch lückenhaften – Einblick in die fachliche Einschätzung der Experten der obersten, dem Gesundheitsministerium unterstellten Gesundheitsbehörde Deutschlands zwischen Januar 2020 und April 2021.

    Wie bereits auf diesem Blog berichtet, widersprechen die dokumentierten Ergebnisse dem Corona-Narrativ der Politik in vielerlei Hinsicht. Die Protokolle offenbaren, dass die Evidenzlage für viele der verpflichtenden Maßnahmen nur dünn oder gar nicht vorhanden war. Trotzdem beriefen und berufen sich weiterhin Gerichte auf die Einschätzung des RKI, wonach von Corona ein hohes Gesundheitsrisiko ausginge, weshalb die angeordneten Grundrechtseinschränkungen verhältnismäßig gewesen seien.

    Mit dem Journalisten Philippe Debionne, der für den Nordkurier die Rubrik zu den sogenannten RKI-Files verantwortet, spreche ich über seine Rechercheergebnisse zu den Protokollen, die daraus resultierenden politischen Konsequenzen und das bisherige Medienecho.

    Debionne ist seit über 25 Jahren im Nachrichtengeschäft tätig und war unter anderem lange Zeit News-Chef der Berliner Zeitung. Er ist der Ansicht, dass "furchtloser Journalismus eine elementare Stütze jeder demokratischen Gesellschaft " sei. Auch deshalb sprechen wir über seine Perspektive auf den Corona-Journalismus der letzten vier Jahre und darüber, inwiefern es weiterhin brisant ist, kritische Berichterstattung zur Pandemiepolitik zu veröffentlichen.

    Hinweis: Vier Stunden nach Beendigung des Interviews wurde bekannt, dass die von Gesundheitsminister Karl Lauterbach angekündigte Veröffentlichung der nun weitestgehend entschwärzten Protokolle innerhalb von vier Wochen nun doch weiterhin ohne feste Terminierung bleibt und der mit der Forderung nach Entschwärzung verbundene Gerichtstermin vom Mai in den Juli verlegt wurde.

    Artikel und Video: https://blog.bastian-barucker.de/rki-protokolle-corona-journalismus-debionne/

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    47 min
  • Ende des Wirtschaftswachstums
    Im Gespräch mit Ökonomieprofessor und Ex-Banker
    Christian Kreiß ist Professor für Finanzierung, Volkswirtschaftslehre und Wirtschaftspolitik und war neun Jahre lang Banker, davon arbeitete er sieben Jahre als Investmentbanker. In seinem aktuellen Buch "Das Ende des Wirtschaftswachstums" (als PDF), das die für einen Ökonomen eher ungewöhnlichen Untertitel "Die ökonomischen und sozialen Folgen mangelnder Ethik und Moral" trägt, geht es um die Frage, ob ein stetig steigendes Bruttosozialprodukt zu steigendem Wohlstand für die Mehrheit der Menschen führt.
    Gemäß Christian Kreiß lautet die wichtigste Arbeitshypothese seines Buches: "Ohne Moral funktioniert Wirtschaft nicht.“
    Kreiß analysiert für diese Publikation Ökonomien westlicher Volkswirtschaften und stellt dabei fest, dass es in vielen Ländern bereits seit Jahren bis zu Jahrzehnten trotz eines formalen Wirtschaftswachstums keine realen Lohnerhöhungen mehr für die normal arbeitende Bevölkerung gegeben hat. Er sagt: "Von dem amtlich vermeldeten Wirtschaftswachstum kommt selbst laut offiziellen Zahlen bei einem großen Teil der Bevölkerung nur wenig an.“
    Anhand prägnanter Beispiele verdeutlicht Professor Kreiß, wie sehr leistungslose Einkommen, wie z.B. Gewinnausschüttungen an Aktienbesitzer, mit dafür verantwortlich sind, dass es in Deutschland seit langem schon kein reales, wohlfahrtssteigerndes Wirtschaftswachstum mehr gibt.
    Zu den weiteren Faktoren für die Steigerung des Bruttosozialprodukts gehört nach Kreiß der stetig wachsende Gesundheitssektor, der oftmals in die Reparatur von solchen Krankheiten investiert, die erst durch die ungesunde moderne Lebensweise entstanden sind. Diese Investitionen könnten aber nicht mehr Wohlstand erzeugen. Unsinnige Werbungen und eigentlich überflüssige und vor allem aufgrund mangelnder Ethik entstanden Berufszweige steigern ebenfalls das Bruttosozialprodukt, ohne dabei Wohlstand zu vermehren.
    Ein Blick in die Wirtschaftsgeschichte zeigt Christian Kreiß zufolge, dass der Glaube an unendliches materielles Wachstum eine eher neue Idee in der Ökonomie ist, die mit dem Leben auf einem endlichen Planeten nicht vereinbar ist. Wie eine "menschengerechte" Wirtschaft aussehen könnte und dass hinter den vorliegenden, marktwirtschaftlichen Missständen auch eine spirituelle Krise steckt, besprechen wir am Ende unseres Dialogs.
    Video und Artikel: https://blog.bastian-barucker.de/ende-des-wirtschaftswachstums-kreiss/
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    1 hr 10 min
  • Protokolle des Robert-Koch-Instituts
    RKI-Protokolle widersprechen Corona-Narrativ der Politik
    Die kürzlich veröffentlichten, allerdings (noch) stark geschwärzten Protokolle des Corona-Krisenstabs des Robert Koch Instituts (RKI), die über zwei Jahre freigeklagt werden mussten, deuten darauf hin, dass ein Großteil der Corona-Maßnahmen von der Politik eingefordert und angeordnet wurde, statt auf wissenschaftlicher Basis begründet gewesen zu sein. Trotz der massiven Schwärzungen zeigen die “RKI-Files“, dass die Fachleute im RKI von Anfang an über die Evidenzlosigkeit vieler Maßnahmen und die Untauglichkeit vieler pandemierelevanter Daten wussten – ein Meilenstein der Corona-Aufklärung!
    Artikel: https://blog.bastian-barucker.de/rki-protokolle-1/
    17 min

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Ich veröffentliche Beiträge zu den Themen „innere und äußere Natur”, „Wildnispädagogik” und „Persönlichkeitsentwicklung”. Dabei interessiert mich oft die Frage nach dem Ursprünglichen und Natürlichen.…

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