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Iris Nieding vom Institut Arbeit und Qualifikation an der Universität Duisburg Essen konnte in einer gerade erschienen systematischen Literaturübersicht des BMBF Metavorhabens „Bildung und Digitalisierung“ 10 Studien identifizieren, die aktuelle Forschungsbefunde umfassen. Sie berichtet in dieser Podcastfolge vom gegenwärtigen Stand der Digitalisierung in der frühen Bildung und erläutert, warum das pädagogische Personal eine ausschlaggebende Rolle für eine gelungene Digitalisierung innehat.
Der Band steht zum Download zur Verfügung: doi.org/10.31244/9783830991991. Die systematische Literaturübersicht ist hier zu finden. DOI: 10.7477/414:1:0
Digitalisierung in der frühen Bildung ist ein sehr populäres Thema, trotzdem gibt es zurzeit nur sehr wenige wissenschaftliche Studien, die konkrete Maßnahmen und Befunde für Deutschland liefern. Iris Nieding vom Institut Arbeit und Qualifikation an der Universität Duisburg Essen konnte in einer gerade erschienen systematischen Literaturübersicht des BMBF Metavorhabens „Bildung und Digitalisierung“ dennoch 10 Studien identifizieren, die aktuelle Forschungsbefunde umfassen. Sie berichtet in dieser Podcastfolge vom gegenwärtigen Stand der Digitalisierung in der frühen Bildung und erläutert, warum das pädagogische Personal eine ausschlaggebende Rolle für eine gelungene Digitalisierung innehat. Dabei kristallisieren sich die persönliche Haltung und digitale Kompetenzen als wichtige Faktoren heraus, die dem digitalen Arbeiten in diesem Bildungsbereich Auftrieb geben können. Auch für die Bereiche Fort- und Weiterbildung sowie Unterstützungsangebote durch Leitungen und Träger bieten die ausgewerteten Studien Befunde an, die sich in die praktische Arbeit und die Organisation der Einrichtungen durchaus integrieren lassen.
Dieser Podcast steht unter der CC BY 4.0-Lizenz. Der Name des Urhebers soll bei einer Weiterverwendung wie folgt genannt werden: Carolin Anda für Deutscher Bildungsserver
Wir alle werden dieser Tage daran erinnert, dass es wichtig ist, um unsere Demokratie zu kämpfen. Dass demokratische Regeln und Prinzipien nicht nur eingehalten, sondern auch gelebt werden müssen. Vor allem dann, wenn andere konträre Positionen vertreten. Angesichts grotesker Verschwörungsmythen und Hetze in Social Media-Kanälen, angesichts zunehmend extremistischer Positionen und der kommunikativen Verbohrtheit mancher Mitmenschen ist es allerdings nicht gerade einfach außerhalb seiner eigenen „Community“ für den Schutz von Minderheiten einzutreten und einen respektvollen Umgang miteinander zu wahren. Besonders aufgefordert demokratische Prinzipien zu leben und zu vermitteln, sind Menschen, die im Bildungsbereich arbeiten – also Lehrerinnen und Erzieher, Jugend- und Sozialarbeiterinnen. Sie tragen eine große Verantwortung dafür, dass Kinder und junge Erwachsene lernen, was sie von einem demokratischen Gemeinwesen erwarten können und was es gleichzeitig von ihnen fordert – und auch wie sie an demokratischen Prozesse teilhaben können.
Dieser Podcast steht unter der CC BY 4.0-Lizenz. Der Name des Urhebers soll bei einer Weiterverwendung wie folgt genannt werden: Christine Schumann für Deutscher Bildungsserver
Am 8. September wird jedes Jahr daran erinnert, dass es in vielen Ländern immer noch ein Privileg ist, Lesen und Schreiben zu können. Die UNESCO hat diesen Tag zum Internationalen Alphabetisierungstag ausgerufen. Zum diesjährigen Alphabetisierungstag stellt Doris Hirschmann, Redakteurin für das Bildungsthema Erwachsenen-/Weiterbildung beim Deutschen Bildungsserver, im Podcast Internetseiten, Apps und Anlaufstellen vor, die Interessierten helfen sich auf den Weg zu machen, um ihre Lese- und Schreibkompetenzen weiterzuentwickeln – und Lehrenden aktuelles Unterrichtsmaterial an die Hand geben. Außerdem informiert sie zu aktuellen Entwicklungen in der Förderpolitik in Deutschland zur Alphabetisierung und Grundbildung.
Dieser Podcast steht unter der CC BY 4.0-Lizenz. Der Name der Urheberin soll bei einer Weiterverwendung wie folgt genannt werden: Doris Hirschmann für Deutscher Bildungsserver
Vor 250 Jahren wurde Ludwig van Beethoven als Sohn einer flämischen Musikerfamilie in Bonn geboren. Er sollte in den nächsten 57 Lebensjahren zu einem der berühmtesten Komponisten weltweit werden. Beethoven schrieb neun Symphonien, fünf Klavierkonzerte, 16 Streichquartette, 32 Klaviersonaten, zwei Messen und die Oper „Fidelio“ und gilt als zentrale Figur der Klassik und als Wegbereiter der Romantik. In frühester Kindheit lernte er Klavier, Orgel und Violine und trat 1795 erstmals als Pianist mit eigenen Kompositionen auf. Etwa zur gleichen Zeit etwa begann ein starkes Hörleiden, das sich bis 1819 zu völliger Taubheit entwickelte. Dennoch war Beethoven bis zu seinem Tode am 26. März 1827 als Pianist und Komponist tätig. Eine Beschäftigung mit Beethoven bietet sich schon im Musikunterricht der Grundschule an und sollte später in der weiterführenden Schule noch weiter vertieft werden. Caroline Hartmann hat dafür ein paar tolle kostenlose Materialien und Projekte herausgesucht.
Im Dossier des Deutschen Bildungsservers finden Sie Hintergrundinformationen zu Beethovens Leben und Kompositionen sowie kostenloses Material für Ihren Musikunterricht.
Dieser Podcast steht unter der CC BY 4.0-Lizenz. Der Name der Urheberin soll bei einer Weiterverwendung wie folgt genannt werden: Caroline Hartmann für Deutscher Bildungsserver
Die Sommerzeit ist da und bei schönem Wetter hält man sich doch am liebsten draußen auf. Wie wäre es damit, das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden und an der frischen Luft etwas zu lernen? Möglich machen dies GeoEdu-Apps. Das sind mobile Anwendungen, die an den geographischen Raum gebunden sind und Lernen mit Spielen verbinden. Sie lassen sich überall einsetzten, in Summerschools, in der Ferienbetreuung, in der Familie, alleine und mit Freunden – und vor allem mit Abstand!
Dieser Podcast steht unter der CC BY 4.0-Lizenz. Der Name der Urheberin soll bei einer Weiterverwendung wie folgt genannt werden: Sigrid Fahrer für Deutscher Bildungsserver
Über Demokratiebildung an Schulen wurde schon viel geschrieben und geforscht. Es gibt eine Menge guter Ansätze: Man kann sich in gemeinsamen Initiativen für ein Thema oder eine Gruppe von Menschen einsetzen, man kann den Unterricht selbst demokratischer gestalten oder Schülerinnen und Schüler aktiv an Entscheidungs- und Steuerungsprozessen innerhalb der Schule beteiligen – man kann sogar demokratische Schulentwicklungsprozesse anstoßen. Eines sollte aber auf jeden Fall beherzigt werden, wenn man darüber nachdenkt, Demokratiepädagogik in der eigenen Schule umzusetzen oder zu verankern: Ein demokratisches Miteinander lernt man am besten, wenn jeder und jede einzelne sich aktiv an demokratischen Prozessen beteiligt und sich als handelndes Subjekt erleben kann. Wer also lernt, gute und umsetzbare Vorschläge auszuarbeiten und Mehrheiten zu organisieren, ist in der Lage Dinge zu verändern – und lernt, dass mit Engagement und Verantwortung der eigene Lebensraum gestaltet und verändert werden kann.
Das jedenfalls sagt die Diplom-Psychologin und Publizistin Marina Weisband, die im Rahmen eines Projekts mit der Bundeszentrale für Politische Bildung die digitale Partizipations-Plattform aula entwickelt hat und mit Christine Schumann darüber gesprochen hat, was Aula schafft, das herkömmliche Beteiligungsinstrumente nicht leisten können.
Mehr Informationen zu Partizipation und Demokratiebildung gibt’s beim Deutschen Bildungsserver im Dossier Demokratie und Partizipation lernen und leben.
Dieser Podcast steht unter der CC BY 4.0-Lizenz. Der Name des Urhebers soll bei einer Weiterverwendung wie folgt genannt werden: Christine Schumann für Deutscher Bildungsserver
Geht es Ihnen auch manchmal so, dass sie von der Fülle wissenschaftlicher Publikationen und Befunde zu einem Thema schier erschlagen sind? Gerade im Zuge der Digitalisierung haben die Publikationsgeschwindigkeit und die Quellenlage zugenommen. Das Internet und auch die Fachliteratur bieten umfangreiche Quellen, jedoch kostet es viel Zeit diese auf qualitative und bedarfsgerechte Antworten zu durchforsten.
Carolin Anda, wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Deutschen Bildungsserver stellt in diesem Podcast eine gerade entstandene systematische Literaturübersicht aktueller Forschungsbefunde aus dem BMBF geförderten „Metavorhaben Digitalisierung im Bildungsbereich“ vor. Angelehnt an ein Systematic Review erörtert dieses Critical Review die Frage nach der Bedeutung der Digitalisierung für das pädagogische Personal und für die Aus- und Fortbildung in fünf Kapiteln für die Bildungsbereiche Frühe Bildung, Schule, Lehreraus- und Fortbildung, Berufsbildung, Erwachsenenbildung und Weiterbildung. Die Publikation dazu: „Bildung im digitalen Wandel. Die Bedeutung für das pädagogische Personal und die Aus- und Fortbildung“ erscheint im Herbst 2020 im Waxmann Verlag.
Dieser Podcast steht unter der CC BY 4.0-Lizenz. Der Name des Urhebers soll bei einer Weiterverwendung wie folgt genannt werden: Carolin Anda für Deutscher Bildungsserver
Nach dem Tod von George Floyd und den Massendemonstrationen in den USA sind Rassismus und Diskriminierung auch in Deutschland wieder verstärkt Thema. Denn auch hierzulande sind der rechtsextrem motivierte Mord an Walter Lübcke, das antisemitische Attentat von Halle und der rassistisch motivierte Anschlag in Hanau lediglich die Spitze des Eisbergs: Fast 8000 rassistische Straftaten hat das Bundesinnenministerium letztes Jahr gezählt.
Dieser Podcast steht unter der CC BY 4.0-Lizenz. Der Name der Urheberin soll bei einer Weiterverwendung wie folgt genannt werden: Caroline Hartmann für Deutscher Bildungsserver
Bislang war es im Bereich der Erwachsenenbildung/ Weiterbildung immer möglich die Form der Kursangebote – ob nun Präsenz- oder Onlineunterricht oder eine Kombination daraus – selbst zu wählen. Die Lernenden hatten die Möglichkeit sich darüber Gedanken zu machen, welcher Lerntyp sie sind, welche Lernform ihnen am ehesten liegt und die entsprechend passendste Kursform für eine Weiterbildung auszuwählen. Derzeit ist das nicht möglich – sowohl Lehrende als auch Lernende sind gezwungen sich schnell mit Online-Lehren und -Lernen auseinanderzusetzen bzw. anzufreunden.
Dieser Podcast steht unter der CC BY 4.0-Lizenz. Der Name der Urheberin soll bei einer Weiterverwendung wie folgt genannt werden: Doris Hirschmann für Deutscher Bildungsserver
Seit Wochen lernen und arbeiten Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte zu Hause. Das bedeutet für viele einen Sprung ins kalte Wasser und ein Erproben von Onlinelernen und Lehren. Auch wenn seit Ende April manche Kinder und Jugendlichen ihre Schulen wieder besuchen dürfen, bleibt Homeschooling für alle anderen weiterhin Alltag. Carolin Anda hat praxisnahe Internetseiten aus dem Deutschen Bildungsserver herausgesucht, die Lehrenden Tipps und Anregungen für die Vorbereitung und die Durchführung digitaler Unterrichtseinheiten bieten.
Noch mehr Hinweise und Informationen zu „Digitales Lernen und Lehren in der Schule“ gibt es beim Deutschen Bildungsserver im Dossier „Bildung in der digitalen Welt“. Mit folgenden Kapiteln
Dieser Podcast steht unter der CC BY 4.0-Lizenz. Der Name der Urheberin soll bei einer Weiterverwendung wie folgt genannt werden: Carolin Anda für Deutscher Bildungsserver
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