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Vor seinen Auftritten in Museen kann Jakob Schwerdtfeger oft noch an Kunstwerken vorbeischlendern und tun, was er am liebsten tut. Dass die Kunst sein Lebensthema ist, das wusste er schon in jungen Jahren. Heute bringt er sein Wissen und seinen Willen, die Kunst lebensnah zu gestalten, zusammen.
Jakob Schwerdtfeger ist Kunsthistoriker, Comedian – und jemand, der Museen als die „coolsten Backstage‑Bereiche“ bezeichnet. Kunst ist sein Lebensthema. Schon als Jugendlicher schlenderte er begeistert durch Ausstellungen, kaufte sich nach jedem Museumsbesuch ein Buch über eine neue Epoche und sog alles auf, was ihn inspirierte. Seine Eltern hatten ihn früh und kontinuierlich in Museen mitgenommen – der Funke sprang über.
Parallel entdeckte er das Schreiben und die Bühne: Mit 14 meldete ihn ein Freund zum Poetry Slam an. Später arbeitete er kurz als Kunstpädagoge, bis er immer häufiger auftrat und schließlich den Sprung wagte, ganz als Kunst‑Comedian zu leben. Sein Ziel: Kunst unterhaltsam machen und aus dem elitären Elfenbeinturm holen.
Heute verbindet er Wissen mit Humor, steht in Museen auf der Bühne und genießt es, vorher noch an Meisterwerken vorbeizuschlendern. Gerade hat er sein zweites Buch veröffentlicht: „Kunst, Kunst, Komma, Strich – fertig ist die Kunstgeschicht“, ein „wilder Ritt durch 1.000 Jahre Kunst“, wie er sagt.
Auf der Blauen Couch erzählt Jakob Schwerdtfeger, wie Kunst zu seinem Lebensmotor wurde, warum Humor ein Schlüssel zur Vermittlung ist und weshalb Museen für ihn Orte voller Magie und Freiheit sind.
Lasst uns gerne ein Abo da, wenn euch das Gespräch mit Jakob Schwerdtfeger und Thorsten Otto gefallen hat.
Hört hier weitere spannende Episoden unseres Interview-Podcasts Blaue Couch: zum Beispiel mit Kabarettist Christoph Sieber, Kabarettist und Autor Norbert Neugirg oder Kabarettistin Luise Kinseher.
Hier findet ihr kleine Porträts unserer Blaue Couch Gäste der Woche und die Infos, wer wann auf der Blauen Couch sitzt - bei Gastgeber Thorsten Otto.
Noch mehr gute Podcasts gefällig? Hier geht es zu unserem Podcast Besser Leben. Der Nachhaltigkeitspodcast. Mit vielen praktischen Tipps, wie wir unseren Alltag nachhaltiger und umweltfreundlicher gestalten können.
Kristina Biburger kam mit einer spastischen Lähmung und Wirbelsäulenproblemen zur Welt. Ihre Eltern entschieden sich bewusst gegen eine Sonderrolle – und schenkten ihr so viel Normalität wie möglich. Heute lebt Kristina selbstbestimmt mit dem Arbeitgebermodell, unterstützt von Assistentinnen und Assistenten, die ihr helfen, was sie körperlich nicht allein bewältigen kann. Sie ist Geschäftsführerin des Verbunds behinderter ArbeitgeberInnen und kämpft als Lobbyistin dafür, dass Menschen mit Behinderung frei und selbstbestimmt leben können.
Einer ihrer Assistenten ist Kevin Kast. Sein Weg war alles andere als geradlinig: Nach der Scheidung seiner Eltern rutschte er in die Drogenszene, brach eine Ausbildung ab, kämpfte mit Depressionen, Angststörungen und Wahnvorstellungen. Erst über Umwege fand er in den Assistenz‑ und Pflegeberuf – und sagt heute: „Seitdem ich Kristina begegnet bin, freue ich mich jedes Mal, wenn ich zur Arbeit komme.“
Kristina ist Kevins Chefin – und gleichzeitig auf seine Unterstützung angewiesen. Gemeinsam zeigen sie, wie Assistenzbeziehungen funktionieren können: professionell, vertrauensvoll, menschlich.
Auf der Blauen Couch erzählen Kristina Biburger und Kevin Kast, wie Selbstbestimmung im Alltag wirklich aussieht, warum Assistenz ein Beruf mit Herz ist und wie man trotz schwerer Startbedingungen ein freies Leben aufbauen kann.
Lasst uns gerne ein Abo da, wenn euch das Gespräch mit Kristina Biburger und Kevin Kast und Thorsten Otto gefallen hat.
Hört hier weitere spannende Episoden unseres Interview-Podcasts Blaue Couch: zum Beispiel mit den Unternehmern Alexandra und Benedikt von Poschinger, Hotelier-Ehepaar Anna-Maria und Michael Fäßler oder Managerin Dr. Irene Bader.
Hier findet ihr kleine Porträts unserer Blaue Couch Gäste der Woche und die Infos, wer wann auf der Blauen Couch sitzt - bei Gastgeber Thorsten Otto.
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Mit lebensbejahenden Hymnen und ergreifenden Balladen wollen sie sämtliche Emotionen hervorschürfen, die aus einem menschlichen Körper herauszudestillieren sind. So würde Paul Pizzera den Stil von "Pizzera & Jaus" das, was sie tun, einem Außerirdischen erklären. In Österreich sind Paul Pizzera und Otto Jaus Kultstars. Sie spielen in der Wiener Staatsoper, und im Burgtheater und haben als Headliner das Donauinselfest gerockt. Der eine begann mit Musik-Kabarett, der andere als Wiener Sängerknabe. Und den WM-Hit für Österreich liefert Paul Pizzera auch noch. Auf besonderen Wunsch von Bundestrainer Rangnick. Ihr Leben ist ein bisschen so wie eine Achterbahn - und so ist auch dieses Gespräch mit Thorsten Otto.
In Österreich haben sie Kultstatus: Pizzera & Jaus stehen für poetischen Austropop, Wortwitz und Sprachakrobatik. Paul Pizzera und Otto Jaus sind zwei Künstler mit völlig unterschiedlichen Wegen – und einer gemeinsamen Mission: Musik, die alle Emotionen aus einem menschlichen Körper herausdestilliert, wie Paul es beschreibt.
Paul Pizzera begann als Musik‑Kabarettist in Graz und füllte schon früh Hallen. Sein großes Vorbild und Freund ist Thomas Spitzer von der Ersten Allgemeinen Verunsicherung. Otto Jaus startete als Wiener Sängerknabe, studierte Schauspiel, Gesang und Tanz am Konservatorium Wien und an der Royal Academy in London, spielte in Musicals und Komödien. 2014 trafen sie sich – seitdem schreiben sie Hits mit Ösi‑Schmäh, spielen in der Wiener Staatsoper, im Burgtheater und rockten als Headliner das Donauinselfest.
Aktuell liefert Paul Pizzera auch noch den österreichischen WM‑Song „Stripes & Stars“, geschrieben auf Wunsch von Nationaltrainer Ralf Rangnick – ein Ohrwurm für Fußballfans.
Auf der Blauen Couch erzählen Pizzera & Jaus, wie ihre Achterbahnkarriere aussieht, warum Humor und Tiefgang für sie zusammengehören und weshalb sie mit ihren Songs ein Lebensgefühl prägen, das in Österreich längst Kult ist.
Lasst uns gerne ein Abo da, wenn euch das Gespräch mit Pizzera und Jaus und Thorsten Otto gefallen hat.
Hört hier weitere spannende Episoden unseres Interview-Podcasts Blaue Couch: zum Beispiel mit Künstler und Pfleger Uli Scherbel, Jazzmusiker Mulo Francel oder Cellistin Elena Gröger.
Hier findet ihr kleine Porträts unserer Blaue Couch Gäste der Woche und die Infos, wer wann auf der Blauen Couch sitzt - bei Gastgeber Thorsten Otto.
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Eigentlich wollte sie überhaupt nicht singen, war dann aber das einzige Mädchen, das jemals im Tölzer Knabenchor aufgenommen wurde. Als Tochter des Chorgründers wuchs sie mit dem Chor auf und wurde schließlich Opernsängerin. Heute verwaltet sie das Erbe ihres Vaters mit großer Energie und Begeisterung.
Barbara Schmidt‑Gaden war als Kind das einzige Mädchen im Tölzer Knabenchor – eine Ausnahme, die ihr Leben geprägt hat. Als Tochter des Chorgründers Gerhard Schmidt‑Gaden wuchs sie zwischen Proben, Tourneen und großen Opernbühnen auf. Schon früh stand sie als „Dritter Knabe“ in Mozarts Zauberflöte auf der Bühne, später machte sie als Mezzosopranistin Karriere.
Heute ist sie Geschäftsführerin des Tölzer Knabenchors und verwaltet das Erbe ihres Vaters mit Energie, Leidenschaft und einem klaren Ziel: Die bayerischen Knabenchöre sollen als immaterielles Kulturerbe anerkannt werden. Sie organisiert Tourneen, betreut Solisten, hält engen Kontakt zu den Familien – und sagt: „Die schönsten Momente sind, wenn die Kinder auf der Bühne stehen.“
Für Barbara Schmidt‑Gaden ist der Chor nicht nur ein Beruf, sondern ein Stück ihres Lebens. Auf der Blauen Couch erzählt sie, wie man Tradition lebendig hält, warum Kinderstimmen Magie haben und weshalb sie sich bis heute als „Knäbin“ fühlt – mit Stolz und einem Lächeln.
Lasst uns gerne ein Abo da, wenn euch das Gespräch mit Barbara Schmid-Gaden und Dominique Knoll gefallen hat.
Hört hier weitere spannende Episoden unseres Interview-Podcasts Blaue Couch: zum Beispiel mit Dr. Pop Markus Henrik, Musikmoderator Markus Kavka oder Cellistin Elena Gröger.
Hier findet ihr kleine Porträts unserer Blaue Couch Gäste der Woche und die Infos, wer wann auf der Blauen Couch sitzt - bei Gastgeberin Dominique Knoll.
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Die Münchner Regisseurin und Drehbuchautorin Mimi Kezele hatte schon als Kind ein großes künstlerisches Talent und wollte eigentlich Sängerin werden. Sie wuchs zwischen der Gaststätte ihrer Eltern in München und dem Bauernhof der Großeltern in Dubrovnik auf. Ihre glückliche Kindheit hat sie stark gemacht, doch sie endete abrupt mit dem Krieg im ehemaligen Jugoslawien. Ihre persönlichen Kriegserfahrungen, ihre 90er-Jahre-Jugend in München und ihre Liebe zu Geschichten verarbeitet sie als Regisseurin in Filmen und Serien - vom preisgekrönten Kriegsdrama "Die Brücke am Ibar" bis zur neuen Techno-Serie "München Beats" oder der Katarina-Witt-Doku "Kati - Eine Kür, die bleibt". Ihr Metier ist die Tragikomödie, sie erzählt Dramen mit Leichtigkeit und Humor. Ihr Traum: Mehr Zeit am Meer verbringen.
Mimi Kezele ist Münchner Regisseurin und Drehbuchautorin – und jemand, der Tragödien mit Leichtigkeit erzählen kann. Sie wuchs zwischen der Gaststätte ihrer Eltern in München und dem Bauernhof der Großeltern in Dubrovnik auf. Eine glückliche Kindheit, die abrupt endete, als der Krieg im ehemaligen Jugoslawien begann. Ihre persönlichen Kriegserfahrungen, ihre 90er‑Jahre‑Jugend und ihre Liebe zu Geschichten prägen bis heute ihre Arbeit.
Kezele erzählt Dramen als Tragikomödien – vom preisgekrönten Kriegsdrama „Die Brücke am Ibar“ über die Techno‑Serie „München Beats“ bis zur Katarina‑Witt‑Doku „Kati – Eine Kür, die bleibt“. Gleichzeitig bildet sie Nachwuchs an der Drehbuchwerkstatt der HFF aus und sagt: Geschichten müssen berühren, aber auch atmen dürfen.
Ihr Traum: mehr Zeit am Meer verbringen. Bis dahin renoviert sie einen geerbten Gutshof – und stürzt sich, wie sie es auch Führungskräften rät, mutig ins Unbekannte.
Auf der Blauen Couch erzählt Mimi Kezele, wie Kriegserfahrungen zu Kunst werden, warum Humor für sie ein Rettungsanker ist und weshalb München und Dubrovnik beide in ihrem Herzen wohnen.
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Hört hier weitere spannende Episoden unseres Interview-Podcasts Blaue Couch: zum Beispiel mit Schauspieler Maximilian Brückner, Schauspieler August Zirner oder Franz Xaver Bogner, Regisseur und Drehbuchautor.
Hier findet ihr kleine Porträts unserer Blaue Couch Gäste der Woche und die Infos, wer wann auf der Blauen Couch sitzt - bei Gastgeberin Dominique Knoll.
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Die Hubschrauberpilotin hat europäischen Astronauten wie Alexander Gerst und Matthias Maurer das Handwerkszeug für die ISS beigebracht. Technik, Abläufe, Fehler- und Notfalltraining. Inzwischen gibt sie als Selbständige Einblicke in das Thema Raumfahrt, coacht Führungskräfte - und wirbt als Keynote-Speakerin dafür, sich auch mal ins Unbekannte zu stürzen. Sie selbst tut das gerade mit der Renovierung eines geerbten Gutshofs. Wenn sie da nicht gerade umbaut, ist die gebürtige Oberfränkin am liebsten im Camper unterwegs.
Laura Winterling hat europäischen Astronauten wie Alexander Gerst und Matthias Maurer das Handwerkszeug für die ISS beigebracht: Technik, Abläufe, Fehler‑ und Notfalltraining. Die gebürtige Oberfränkin war für ESA, NASA und in Japan in zahlreiche Weltraumprojekte eingebunden – und kennt die Raumfahrt wie kaum eine andere. Heute arbeitet sie selbständig, gibt Einblicke in die Raumfahrt, coacht Führungskräfte und wirbt als Keynote‑Speakerin dafür, sich mutig ins Unbekannte zu stürzen.
Winterling ist außerdem Hubschrauberpilotin, Rettungssanitäterin, hat eine Tauchlizenz und war schon in über 50 Ländern unterwegs – am liebsten im Camper. Privat stellt gerade ein geerbter Gutshof in Franken ihr Leben auf den Kopf: Renovierung, Umbau, neue Pläne. Und ein Traum bleibt: selbst einmal ins All zu fliegen.
Auf der Blauen Couch erzählt Laura Winterling, wie man Astronauten trainiert, warum Perfektion überschätzt wird und weshalb Abenteuer oft dort beginnen, wo man sich am wenigsten auskennt.
Lasst uns gerne ein Abo da, wenn euch das Gespräch mit Laura Winterling und Dominique Knoll gefallen hat.
Hört hier weitere spannende Episoden unseres Interview-Podcasts Blaue Couch: zum Beispiel mit ESA-Astronaut Matthias Maurer, Skispringerin Katharina Schmid oder Shaolin-Mönch Sacha Wenk.
Hier findet ihr kleine Porträts unserer Blaue Couch Gäste der Woche und die Infos, wer wann auf der Blauen Couch sitzt - bei Gastgeberin Dominique Knoll.
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Mit diesem Motto ist er als letzter verbliebener Weber in Augsburg erfolgreich. Durch einen Zufall ist Kosel auf sein wichtigstes Produkt gekommen, den "Augsburger Lumpa", ein Leinentuch, das er inzwischen in vielen Varianten verkauft. Im zweiten Leben ist er mit Leidenschaft Mesner.
Oliver Kosel ist der letzte kommerzielle Weber Augsburgs – und jemand, der sagt: „Textil ist mein Leben.“ Durch einen Zufall stieß er auf sein wichtigstes Produkt, den „Augsburger Lumpa“, ein schlichtes Putztuch aus reinem Leinen, das er heute in vielen Varianten verkauft und über Social Media bekannt macht.
Gemeinsam mit seinem Bruder führt Kosel die traditionsreiche Weberei weiter, zeigt Besucher*innen bei Führungen stolz seine Maschinen und erzählt von den Ideen, mit denen er gegen die Konkurrenz aus Fernost ankämpft. Augsburg hat eine lange Textilgeschichte – so lang, dass es dafür ein eigenes Museum gibt. Kosel hält diese Geschichte lebendig.
Sein Tag könnte 48 Stunden haben: Neben der Weberei ist er seit über 20 Jahren Mesner und engagiert sich im Gemeinderat. Zwei Berufe, ein Antrieb: Leidenschaft für Handwerk, Heimat und Gemeinschaft.
Auf der Blauen Couch erzählt Oliver Kosel, wie der „Lumpa“ zum Kultprodukt wurde, warum Weben für ihn Identität bedeutet und weshalb er zwischen Webstuhl und Kirche sein Glück gefunden hat.
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Hört hier weitere spannende Episoden unseres Interview-Podcasts Blaue Couch: zum Beispiel mit Textil-Unternehmerin Lisa Augustin, Unternehmer-Ehepaar Alexandra und Benedikt von Poschinger oder Hotelier-Ehepaar Anna-Maria und Michael Fäßler.
Hier findet ihr kleine Porträts unserer Blaue Couch Gäste der Woche und die Infos, wer wann auf der Blauen Couch sitzt - bei Gastgeberin Dominique Knoll.
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