Während in der Ukraine ein Krieg wütet, haben auch die Sportwelt und einige Verbände reagiert. Viele Athlet:innen sind von der aktuellen Lage betroffen, engagieren und positionieren sich. Russische und belarussische Sportler:innen wurden als Teil von Sanktionspaketen von so ziemlich allen internationalen Wettbewerben ausgeschlossen und dürfen nicht für ihr Land antreten. Fußballklubs von Oligarchen (“FC Chelsea”) sind mittlerweile fast handlungsunfähig. Dabei ist der Sport für Putins Politik ein wichtiges Instrument. Timm Lindenau spricht heute über “Sport im Krieg”.
Mit dabei ist der Journalist Thorsten Poppe und die Säbelfechterin Leá Krüger aus dem Präsidium von “Athleten Deutschland e.V.”. Der Verein hat ein Papier mit Forderungen zu Sanktionen gegen (bela-)russische Athlet:innen, Vereine und Verbände veröffentlicht. Lisa, ihr Ehemann (der mehrmalige Olympia Gold Gewinner) Felix Loch und andere Athlet:innen haben die Initiative “Athletes for Ukraine” gegründet. Sie sind mit Hilfsgütern an die polnisch-ukrainische Grenze gefahren, um zu helfen und haben Geflüchtete mit nach Deutschland genommen. Leá wird von dieser emotionalen Reise und der Initiative erzählen.
Außerdem wird Timm mit Verani Kartum vom “SC Aleviten Paderborn” sprechen, der sich mit sehr wenig Mitteln und seinem Kreisliga-Verein für Geflüchtete und Integration einsetzt.
Welche Gefühle habt ihr zum Ausschluss von Sportler:innen von internationalen Wettbewerben? Müssen die sportlichen Sanktionen eurer Meinung nach noch härter werden? Engagiert sich euer (Lieblings-)Verein für die vom Krieg Betroffenen? Welches Zeichen muss der Sport setzen und welche Aufgabe hat er? Tun die Sportler:innen und die großen Verbände eurer Meinung nach genug? Oder habt ihr einfach Fragen an unsere Gäst:innen?