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Erst kürzlich sind zwei Bücher erschienen, die sich mit dem Thema Gewalt durch pädagogische Fachkräfte auseinandersetzen: Von Jörg Maywald „Gewalt durch pädagogische Fachkräfte verhindern“ und das Buch „Seelenprügel“ von Anke Elisabeth Ballmann. Gewissermaßen wurde dadurch ein Tabu gebrochen und wir beginnen über die Missstände zu sprechen. So auch ich in meiner vierteiligen Podcastreihe.
Im ersten Teil der Reihe werde ich aufschlüsseln, welches Verhalten als gewaltvoll eingestuft werden kann und warum. Es handelt sich um eine Sammlung, die nicht den Anspruch auf Vollständigkeit hat. Grundlage für die Sammlung sind die beiden oben genannten Bücher und meine eigenen Erfahrungen. Viel Spaß beim Hören.
Den passenden Artikel zum Podcast findest du hier: https://www.beduerfnisorientierte-kinderbetreuung.de/uebersicht-ueber-fehlverhalten-paedagogischer-fachkraefte-in-kindertagesstaetten
Quellen:
Jörg Maywald (2019): Gewalt durch pädagogische Fachkräfte verhindern.
Anke Elisabeth Ballmann (2019): Seelenprügel. Was Kindern in Kitas wirklich passiert.
Dir hat die Podcastfolge gefallen und du möchtest mir deine Wertschätzung ausdrücken? So würde ich mich über eine Spende freuen. Ich erstelle die Podcastfolgen ehrenamtlich und bin dankbar für deine Unterstützung.
Warum willst du ErzieherIn werden? Warum bist du eigentlich ErzieherIn geworden? Was meinst du? Hast du dir dazu schonmal Gedanken gemacht? Viele werden antworten, na klar weiß ich das. Aber ist die erste Antwort, die du geben würdest, auch dein tatsächlicher innerer Antrieb?
Dieser Frage gehen Sarah Bohnes und ich in dieser Podcastfolge nach. Was treibt uns wirklich ganz tief in uns an, den Erzieherberuf zu ergreifen? Nach was suchen wir unbewusst in der Tätigkeit als ErzieherInnen? Wir machen uns auch Gedanken darüber, wie man Auswahlverfahren gestalten kann, um herauszufinden, ob eine Fachkraft bedürfnisorientiert arbeitet.
Artikel zum Podcast: https://www.beduerfnisorientierte-kinderbetreuung.de/warum-werde-ich-erzieherin-was-der-berufswunsch-mit-mir-selbst-zu-tun-hat
Artikel über die menschlichen Bedürfnisse: https://www.beduerfnisorientierte-kinderbetreuung.de/die-beduerfnisse-des-menschen-eine-uebersicht
Studie zur Berufsmotivation von Erzieher-Auszubildenden von Knauf: https://www.pedocs.de/volltexte/2013/7467/pdf/KiTa_2009_3_Knauf_Erzieherin_werden.pdf
Bindungsrepräsentanzen Studierender der Kindheitspädagogik: https://econtent.hogrefe.com/doi/abs/10.1026/2191-9186/a000327
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Nehmen wir mal an, in den nächsten Wochen öffnen die Krippen, Kindergärten und Tagespflegestätten wieder. Wie würde es den Kindern, Eltern und Fachkräften gehen? Was brauchen alle Beteiligten? Welche Fragen stehen dann möglicherweise im Raum?
Ich habe mir dazu einige Fragen gestellt, an euch Fachkräfte, an euch Eltern aber insbesondere an die Kinder. Was brauchen die Kinder jetzt? Was bedeutet es für sie, nach einer so langen Quarantäne-Zeit zuhause ganz plötzlich wieder in die Einrichtung zu kommen und was können wir Erwachsenen unternehmen, um den Kindern den Einstieg zu erleichtern?
Unter Einbeziehung eurer Ideen, Anmerkungen und kritischen Nachfragen bei Facebook beschäftige ich mich im zweiten Abschnitt mit den Themen Abwägen von individuellen Bedürfnissen, (Wieder-)Eingewöhnung, Zusammenarbeit mit den Eltern, Hygienemaßnahmen wie z.B. das Masken tragen.
Hier der passende Blogartikel, in dem ihr gerne einen Kommentar hinterlassen könnt: https://www.beduerfnisorientierte-kinderbetreuung.de/die-rueckkehr-der-kinder-in-die-kinderbetreuung-verantwortungsbewusst-und-beduerfnisorientiert-gestalten.
SHOWNOTES: Der Artikel “ Die Morgenkreis-Falle“: https://www.beduerfnisorientierte-kinderbetreuung.de/die-morgenkreis-falle
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Es hält sich in der pädagogischen Praxis immer noch hartnäckig der Glaube, dass zu viel körperliche und emotionale Nähe den Kindern schaden könnte. Die Angst ist groß, dass Kinder bei zu enger Bindung zu den Fachkräften viel weinen, sich nicht lösen und nicht selbständig werden könnten. Pädagogische Fachkräfte sollten die professionelle Distanz wahren, um ein Kind nicht zu sehr an sich zu binden. Aber gibt es wirklich ein zu viel an Nähe? Eine zu enge Bindung zwischen Fachkraft und Kind? Um diese Frage geht es in dieser Podcastfolge.
Maywald, J. (2019): Gewalt durch pädagogische Fachkräfte verhindern: Herder Verlag. (Amazon)
Hier findest du den passenden Artikel zum Podcast: https://www.bo-paedagogik.de/magazin/du-bist-zu-eng-mit-den-kindern
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Kathrin Hohmann von „Kindheit erleben“ war wieder bei mir zu Gast. Wir haben uns erneut dem Thema „AGGRESSIONEN von Kindern in der KINDERBETREUUNG“ gewidmet. Im heutigen zweiten Teil stellt Kathrin ein paar Ergebnisse ihrer Masterarbeit vor, wir sprechen über die Relevanz von Strafen sowie über das Thema Selbstfürsorge von Fachkräften. Der Schwerpunkt dieser Podcastfolge liegt darin, zu überlegen, wie man mit „aggressiven“ Kindern umgehen kann. Anhand eines Leitfadens stellt Kathrin uns konkrete Handlungsoptionen vor, die wir gemeinsam diskutieren und auf die Beispiele anwenden.
Artikel zu gewaltvollem Handeln durch pädagogische Fachkräfte: https://www.beduerfnisorientierte-kinderbetreuung.de/uebersicht-ueber-fehlverhalten-paedagogischer-fachkraefte-in-kindertagesstaetten
Artikel darüber, warum es nicht auf den Personalschlüssel ankommt, sondern auf die pädagogische Haltung: https://www.beduerfnisorientierte-kinderbetreuung.de/man-kann-nicht-alles-auf-den-personalschluessel-schieben-die-haltung-ist-entscheidend
Artiel von Kathrin Hohmann: Regeln, Grenzen, Konsequenzen und Strafen: https://kindheiterleben.de/regeln-grenzen-konsequenzen-strafen-in-der-erziehung/
Website von Kindheiterleben https://kindheiterleben.de/
Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse der Masterarbeit „Aggressionen im Kindesalter – die Bedeutung von Aggressionen von Kindern in Kindertageseinrichtungen“ von Kathrin Hohmann, in der sie 402 pädagogische Fachkräfte in Kindertagesstätten befragte und u.a. folgende Ergebnisse erzielte:
Buch Seelenprügel: https://www.amazon.de/Seelenpr%C3%BCgel-Kindern-wirklich-passiert-dagegen-ebook/dp/B07QMB29Z8
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Die liebe Kathrin von „Kindheit erleben“ war virtuell bei mir zu Gast zum Thema „AGGRESSIONEN in der KINDERBETREUUNG“ und wie wir mit aggressiven Verhalten umgehen können.
Das Interview ist in zwei Teile geteilt:
In diesem 1. Teil sprechen wir über theoretische Grundlagen kindlicher Aggression, über das Stressfass, das Eisbergmodell, was Aggressionen mit uns als PädagogInnen zu tun hat und warum Kinder aggressiv handeln.
Im 2. Teil werde wird es dann darum gehen, wie man als pädagogische Fachkraft konkret mit „aggressiven“ Kindern umgehen kann.
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Im Kindergartenalltag sind wir darauf gepolt, den Kindern alle Bedürfnisse prompt zu erfüllen. Wir meinen, die Erfüllung aller Bedürfnisse der Kinder sei der Kern unserer pädagogischen Arbeit. Das stimmt auch in weiten Teilen. Allerdings viel wichtiger als ein bestimmtes Bedürfnis sofort zu erfüllen, ist es das Bedürfnis des Kindes wahrzunehmen und zu verbalisieren. Das Kind in seinem Bedürfnis wahrzunehmen steht oft noch vor der Erfüllung selbst. Oft braucht es dann gar nicht mehr. Es reicht aus das Bedürfnis zu spiegeln (zu benennen).
Den Artikel zum Podcast könnt ihr hier nachlesen: https://www.beduerfnisorientierte-kinderbetreuung.de/das-kind-in-seinem-beduerfnis-wahrzunehmen-ist-oft-noch-wichtiger-als-die-erfuellung-selbst
Oder schaut gerne in unserer Facebook Gruppe: „Bedürfnisorientierte Kinderbetreuung“ vorbei.
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In dieser Podcastfolge tausche ich mit Teresa Miss über die Frage aus, ob die Bedürfnisorientierte Kinderbetreuung ausreichend auf die Schule vorbereitet.
Was denkt ihr?
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In dieser Podcastfolge schlage ich zwei Fliegen mit einer Klappe: erstens erläutere ich knapp die drei Säulen der Bedürfnisorientierten Kinderbetreuung (Bedürfnisse, Gefühle und Grenzen) und zweitens setze ich mich daran anlehnend kritisch mit dem allbekannten Buch “der Regenbogenfisch” auseinander.
Der Regenbogenfisch: https://www.amazon.de/Regenbogenfisch-Marcus-Pfister/dp/3314005814
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Im dritten Teil unserer dreiteiligen Podcastreihe „Bedürfnisorientierte Kinderbetreuung in der Praxis“ berichtet Teresa Miss wieder über ihren Praxisalltag in einer Kita mit Beziehungs- und Bedürfnisorientiertem Konzept. Diesmal wird Teresa erzählen, wie sie mit den Gefühlen der Kinder umgeht, wie sie darauf achtet, die Grenzen der Kinder und ihre eigenen Grenzen zu wahren und welche Relevanz sie der Erzieherinnenpersönlichkeit beimisst. Am Schluss wird sie mir noch die Frage beantworten, wann es schwer fällt, bedürfnisorientiert zu arbeiten.
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