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Am 1. Februar 2020 tritt Hildegard Müller ihr Amt als neue Präsidentin des Verbandes der Deutschen Automobilindustrie (VDA) an.
Die frühere CDU-Politikerin wurde einstimmig zur Nachfolgerin von Bernhard Mattes gewählt. Damit führt erstmals seit den 90er Jahren wieder eine Frau den VDA an. Zuvor hat Hildegard Müller für RWE/innogy gearbeitet und plädierte in diesem Zusammenhang immer wieder für einen stärkeren Fokus auf die Elektromobilität.
Insofern hat die neue Präsidentin des Verbandes nicht nur Erfahrung mit Lobbyarbeit, sondern setzt sich auch für einen Wandel in der Autobranche ein.
Ein Wandel, den die Autoindustrie auch bitter braucht, finden Kritiker und Kritikerinnen. Das Image hat durch die Dieselaffäre und den neuen Fokus auf Nachhaltigkeit massiv gelitten.
„Ich glaube, dem Verband muss es darauf ankommen, ein Signal zu setzen und insofern würde ich nicht von Symbol sprechen, sondern von Signal, an die Gesellschaft und die Branche gleichermaßen“, interpretiert Stefan Reindl.
Welchen Einfluss Hildegard Müller auf den VDA hat und was das für die Autoindustrie bedeutet, darüber spricht AutoMobil-Redakteurin Eva Weber mit Stefan Reindl. Er ist Professor für Automotive & Mobility Business und Automotive & Mobility Management.
Der kriegerische Angriff ist Deutschland nach Artikel 26 des Grundgesetzes untersagt. Wird Deutschland angegriffen, darf sich der Staat allerdings wehren. Damit das möglich ist, muss jedoch zunächst der Verteidigungsfall ausgerufen werden.
Hierfür gibt es nur ein ziemlich kleines Zeitfenster. Die Bedrohung muss unmittelbar bevorstehen, es muss ein bewaffneter Angriff zu erwarten sein. Zum Beispiel, wenn Deutschland der Krieg erklärt wird oder ein anderes Land mobil macht.
„Geheimtipp: Sofort Badewanne oder andere Gefäße volllaufen lassen. Denn: Ohne Bier ist schon schlecht, aber ohne Wasser ist noch viel schlimmer“, weiß Hajo Schumacher über wichtige Maßnahmen im Kriegsfall.
Tritt der Verteidigungsfall ein, wechselt automatisch die Kommandogewalt auf die Bundeskanzlerin. Sie ist dann die Oberste Befehlshaberin der Bundeswehr. In Friedenszeiten ist das die Verteidigungsministerin. Dieser Wechsel wird auch als „Lex Churchill“ bezeichnet.
Was der frühere britische Premierminister damit zu tun hat, besprechen detektor.fm-Redakteurin Rabea Schloz und der freie Journalist Hajo Schumacher in der 82. Folge vom Grundgesetz-Podcast „In guter Verfassung“.
Ihr habt Fragen oder Feedback? Dann schreibt uns gerne an grundgesetz[at]detektor.fm
Gemeinsam mit Hajo Schumacher blättern wir uns durch und fragen Verfassungsexperten, was drin steht und was das für unseren Alltag bedeutet.
Auch wenn es schwer ist, die Zukunft zu prognostizieren: Orakeln und herumspinnen macht Spaß, besonders mit den interessanten Gästen des Monopol-Podcasts.
Mit der Kuratorin Tina Sauerländer und Monopol-Redakteurin Silke Hohmann spricht Sara Steinert zuerst über die Digitalisierung der Kunst. Tina Sauerländer hat sich auf künstlerische VR-Erfahrungen spezialisiert. Mit peertospace kuratiert sie Ausstellungen mit digitaler Kunst für verschiedene Orte, physische, aber auch reine Online-Ausstellungen.
Auch wenn längst viele etablierte Künstlerinnen und Künstler VR für sich nutzen, gibt es immer noch viel Unwissen in der Branche. Deshalb hat Sauerländer die Plattform Radiance VR etabliert, um VR-Kunst besser auffindbar und zugänglich zu machen.
Die Zukunft wird wahrscheinlich nicht nur digitaler sondern auch globalisierter. Der Architekt und Designtheoretiker Friedrich von Borries sieht mit dieser Entwicklung zunehmend Städte als wichtigsten Lebensraum, aber auch politische Einheit. „Stadt der Zukunft – Wege in die Globalopolis“ heißt sein neues Buch, über das er im Monopol-Podcast spricht.
„Die Stadt ist viel integrativer, hat ein offeneres Identifikationsangebot als die Nation. Damit ist sie, glaube ich, viel zukunftsfähiger“, sagt Architekt und Autor Friedrich von Borries.
In den vergangenen Folgen des Monopol-Podcasts wurde es immer wieder sehr politisch. Ob im Bezug auf Sexualität, Ethnie oder Umwelt, häufig entsteht der Eindruck, Künstlerinnen und Künstler seien Pioniere und Avantgarde. Das Bild bricht aber auch immer wieder.
Welche gesellschaftliche Rolle kommt der Kunst in Zukunft zu? Und welche den Institutionen wie Museen? Darüber diskutieren im Live-Podcast die Kunstkritikerin Julia Voss und Monopol-Chefredakteurin Elke Buhr.
Redaktion: Eva Morlang
Als Anfang Oktober die Preise für die Metro von Santiago de Chile um 30 Pesos angehoben werden, rufen Schüler und Schülerinnen zum kollektiven Schwarzfahren auf. Kurz darauf geht das ganze Land auf die Straße. Die jahrelang angestaute Wut der Chilenen hat sich entladen, Polizei und Regierung reagieren mit Gewalt. Dabei geht es längst nicht mehr nur um die Fahrpreiserhöhung. „Es geht nicht um 30 Pesos, sondern um 30 Jahre Machtmissbrauch durch die Regierung“, sagen viele Protestierende. Chile galt lange als Musterland des Neoliberalismus, aber vom Wirtschaftswachstum haben nur wenige profitiert. Die freie Journalistin Sophia Boddenberg beschreibt die Stimmung unter den Protestierenden vor Ort.
„Der Feminismus ist schuld an den sinkenden Geburtenraten im Westen, die die Ursache für die Massenimmigration sind.“ So wirr die Verschwörungstheorie von Stephan B., dem Attentäter von Halle, auch sei, sie stehe doch exemplarisch für einen beunruhigenden Trend, schreibt die Soziologin Christa Wichterich: Der Anti-Feminismus ist ein prägendes Motiv bei vielen Rechtsextremen. Ihre These: Weltweit hätten sich Anti-Feminismus und konservativer Familismus in den vergangenen Jahrzehnten zu regelrechten Steigbügelhaltern für den Aufstieg von Rechtspopulisten und Autoritären entwickelt.
Deutschland nähert sich der Vollbeschäftigung. Gleichzeitig können viele Menschen trotz Arbeit ihren Lebensunterhalt nicht alleine bestreiten. Dabei komme die Diskussion über den Arbeitsmarkt derzeit daher, als ginge es hier nur um ein weiteres unter vielen politischen Problemen im Land, schreibt die Journalistin Anette Dowideit. Ihrer Meinung nach ist eine vernünftige und gerechte Gestaltung der Arbeitswelt das Fundament und die Lösung für fast alle anderen Herausforderungen. Die Frage, was Arbeit wert ist, sei entscheidend für die Zukunft unserer Gesellschaft.
Das Bundesverfassungsgericht sollte prüfen, ob Sanktionen gegen Hartz-IV-Empfänger mit dem Grundgesetz vereinbar sind. Seit Jahren kritisieren Sozialverbände, dass die Sanktionen meist die Falschen träfen. Auf Nachfrage des Bundesverfassungsgerichtes konnte die Bundesregierung keine tragfähigen Ergebnisse vorlegen. Denn die Bundesregierung ducke sich seit 14 Jahren weg beim Thema Hartz IV, mahnt der Sozialrichter Michael Kanert.
Über diese Themen spricht detektor.fm-Moderatorin Helena Schmidt mit Autoren und Autorinnen der Blätter.
Es ist dunkel, dann erhellen Taschenlampen den Raum. Ein Mann packt einen Hammer und beginnt, auf eine Vitrine einzuschlagen. Was nach dem Anfang eines Filmes klingt, ist ein Ausschnitt aus dem Überwachungsvideo des Grünen Gewölbes in Dresden.
Unbekannten ist es am Montag gelungen, in das Grüne Gewölbe in Dresden einzudringen und dabei hoch gesichterten Diamantschmuck aus einer historischen Sammlung zu entwenden. Der materielle Wert der Beute wird von Seiten des Museums auf etwa zehn bis 40 Millionen geschätzt, wobei der historisch-symbolische Wert noch einmal deutlich höher liegt.
Um die Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen, haben sich die Täter einen detaillierten und ausgeklügelten Plan überlegt. Je mehr Details des Überfalls bekannt werden, desto mehr wirkt das Ganze wie der Plot eines neuen „Ocean’s“-Films.
Die „Ocean’s“-Filmreihe ist allerdings nicht der einzige Film, in dem das Motiv des perfekt geplanten Raubes aufgegriffen wird. Mit Serien und Filmen wie „Reservoir Dogs“, „Baby Driver“ und „Haus des Geldes“ – um mal nur einige aktuellere Beispiele zu nennen – hat sich ein ganzes popkulturelles Genre gebildet: „Heist Movies“, in denen solche perfekt inszenierten Überfälle aus der Täterperspektive erzählt werden.
„Deswegen dienen solche Krimis auch in gewisser Weise dem Angstabbau. Weil wir haben im Prinzip Angst vor solchen übersinnlichen Tätern. Aber letztendlich wird dann dieser Täter auch gefasst und dingfest gemacht und der gerechten Strafe zugeführt“, erklärt der Psychiater Prof. Borwin Bandelow.
Aber wieso übt das „perfekte Verbrechen“ eine solche Faszination auf uns aus? Darüber hat detektor.fm-Moderatorin Doris Hellpoldt mit dem Psychiater Prof. Borwin Bandelow gesprochen. Er gilt in Deutschland als einer der renommiertesten Angstforscher.
Redaktion: Jonas Enke
Das Europäische Parlament hat mit großer Mehrheit den Klimanotstand ausgerufen. Direkte Folgen hat der Notstand zwar nicht, die Symbolik ist dafür umso größer. Denn die Kommunen, die bisher den Klimanotstand ausgerufen haben, haben damit die grundsätzliche Bereitschaft gezeigt, den Folgen der Klimakrise mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Ob das auch bei der EU klappt?
„Im Fall von der EU geht es eben darum, dass bis 2030 der CO²-Ausstoß um 50 Prozent sinkt, vielleicht sogar um 55 Prozent. Und bis 2050 soll Europa der erste klimaneutrale Kontinent sein“, erklärt der Krautreporter Christian Fahrenbach.
Mit den „China Cables“ hat das Internationale Netzwerk investigativer Journalisten wieder eine Recherche bekannt gemacht. Rund eine Millionen Uiguren sollen in Gefangenenlagern im Nordwesten Chinas inhaftiert sein. Ist Deutschland darin verwickelt?
„Es gibt tatsächlich deutsche Firmen, die zumindest lose mit diesem Überwachungsapparat zu tun haben, den die kommunistische Partei dort installiert hat“, berichtet Christian Fahrenbach.
Der „Gender Pay Gap“ bezeichnet den Lohnunterschied zwischen Männern und Frauen. Dieser liegt in Deutschland bei mindestens 7 Prozent. Was daraus folgt, ist auch eine geringere Rente. Da bekommen Frauen hierzulande ein Viertel weniger als Männer, so eine aktuelle Studie der OECD. Bemerkenswert, denn das ist der höchte Wert aller OECD-Länder.
Über die Themen der Woche hat detektor.fm-Moderatorin Doris Hellpoldt mit Krautreporter Christian Fahrenbach gesprochen.
Redaktion: Esther Stephan
Jede Woche passiert viel – aber haben wir daraus auch etwas gelernt?
Gemeinsam mit dem Krautreporter Christian Fahrenbach wagen wir jeden Freitag den Wochenrückblick und fragen, was bleibt.
Rinck, 1969 in Zweibrücken geboren, lebt als Lyrikerin, Essayistin und Übersetzerin in Berlin. Neben vielen Auszeichnungen hat sie für ihren Band „Honigprotokolle“ den Peter-Huchel-Preis und 2015 den Kleist-Preis erhalten.
Allein in diesem Jahr hat sie vier neue Werke herausgebracht: „Champagner für die Pferde. Ein Lesebuch“ (S. Fischer) ein neuer Gedichtband mit dem Namen „Alle Türen“ (kookbooks). Darüber hinaus die Poetikvorlesungen „Wirksame Fiktionen“ (Wallstein Verlag) und „Heida! Heida! He! Sadismus von irgendetwas Modernem und ich und Lärm! Fernando Pessoas sensationistischer Ingenieur Álvaro de Campos“ (Wunderhorn).
Sie schreibt vielstimmige und mehrsprachige Texte, die sich an der Lektüre anderer Texte vollgefressen haben. Sie ist eine ideale Gesprächspartnerin für Mascha Jacobs, die bei Dear Reader immer wissen will, wie das Lesen und das Schreiben zusammengehören. Das Gespräch dreht sich um Gattungsgrenzen, die Rekombination von Genres, den Essay, das Gedicht. Es geht um Vorurteile, die viele gegenüber Gedichten pflegen, Übersetzungen unter Hypnose und die Begeisterung für das Lesen.
„Ich verstehe so einen Essay auch als die Herstellung eines Gesprächs, einer Vielstimmigkeit. Eigentlich bin ich auch, wenn ich andere Essays oder diese Art von autobiografischer Non-Fiction lese, in denen es ja auch ganz oft um Lektüren geht, sehr dankbar, wenn Leute diese Art der Vielstimmigkeit herstellen“, erzählt Monika Rinck.
Die Mischung aus einer wilden, freundlichen Albernheit, die Monika Rinck genauso schätzt wie das sorgsame Denken, das „allmähliche Verfertigen der Gedanken beim Reden“, zeichnet nicht nur ihre Texte aus. Auch im Gespräch merkt man diese Züge deutlich. Die Vorstellung ihrer Lieblingsbücher, aus denen sie auch vorliest, ist ein Genuss. Und es zeigt, dass auch die Lyrik, wenn sie noch so eigen ist, ein Gespräch mit den Lesern und Leserinnen in Gang setzen kann.
Mascha Jacobs hat Monika Rinck getroffen. Die beiden sprechen über das Schreiben und Übersetzen unter Hypnose (ja, richtig gelesen) und die Liebe zur Lyrik.
Wo die Geldstrafe in Deutschland nicht mehr ausreicht, kommt das Gefängnis ins Spiel: Freiheitsentzug zum Schutze der Allgemeinheit. Dieses Prinzip ist weltweit bekannt und seit Jahrhunderten im Gebrauch. Doch was bewirkt der Knast in einem Sträfling?
Im Gegensatz zur Geldbuße, die einem Täter ausschließlich als Strafe dient, soll der Gefängnisaufenthalt auch resozialisierend wirken. Insassen sollen durch Arbeit und Ausbildung sowie verschiedenen Therapieangeboten unter strenger Aufsicht soziale Verantwortung lernen und ausüben. Allerdings ist gerade das Gegenteil oftmals der Fall.
Inhaftierte Sträflinge hausen nicht selten zu sechst oder gar zu acht in der selben Zelle. Folglich bilden sich innerhalb der Gefängnismauern eigenständige Strukturen, wodurch teilweise sogar Clans ähnlich der Mafia entstehen. Das steigert oft die kriminelle Bereitschaft einzelner Häftlinge.
„Die Aufgabe sollte eigentlich sein, Kriminalität zu reduzieren. Diese Aufgabe kann das Gefängnis nach meiner Erfahrung und nach meiner Überzeugung nicht erfüllen“, stellt der ehemalige Gefängnisleiter Dr. Thomas Galli fest.
Um die Kriminalität einzudämmen muss sich laut Thomas Galli die Gesellschaft vom Bedürfnis nach Rache befreien. Zu oft werde angenommen, dass härtere Strafen wie lebenslängliche Haft, potenzielle Täter abschrecke. Tatsächlich müsse nur ein geringer Teil von Inhaftierten zum Schutz der Bevölkerung hinter Gittern sitzen, meint Thomas Galli.
„Wir müssen auch den Menschen würdig behandeln, der es aus unserer Sicht nicht verdient hat“, wendet Thomas Galli gegen ein überhöhtes Rachebedürfnis der Gesellschaft ein.
Alternativ zum Gefängnis seien beispielsweise Unterbringungen in Wohngemeinschaften denkbar. Oder ein elektronisch überwachter Hausarrest. Darüber hinaus sollte nach Galli viel mehr auf gemeinnützige Arbeit für soziale Projekte gebaut werden.
Über die derzeitige Situation in Deutschlands Gefängnissen und darüber, wie ein alternatives System „Gefängnis“ aussehen kann, spricht detektor.fm-Moderatorin Lara-Lena Gödde mit Dr. Thomas Galli. Er ist Rechtsanwalt und ehemaliger Leiter von Justizvollzugsanstalten.
Redaktion: Fabian Hapich
Das hat sich schon Immanuel Kant vor über 200 Jahren gefragt. Von dem Philosophen stammt nämlich eine der ersten Theorien, wie sich aus Gas und Staub die Planeten in unserem Sonnensystem gebildet haben könnten. Mittlerweile ist der Stand der Forschung natürlich um einiges weiter, aber noch immer gibt es viele ungeklärte Fragen.
Zwar gibt es Theorien und Modelle, wie die Prozesse der Planetenentstehung ablaufen könnten. Die konnten bisher allerdings noch nicht in der Praxis überprüft werden. Das Problem: Bisher hat ein Planet im Entstehungsprozess gefehlt, anhand dessen man diese Abläufe hätte beobachten können.
Doch genau so ein „Planetenbaby“ haben Forschende des Max-Planck-Instituts für Astronomie 2018 entdeckt. Der 370 Lichtjahre entfernte Gasplanet PDS 70b ist weniger als fünf Millionen Jahre alt und damit in Planetenzeitaltern gerechnet noch extrem jung. Er befindet sich also noch in der Phase seiner Entstehung. Es ist das erste Mal überhaupt, dass Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen die Möglichkeit haben, einen so jungen Planeten beim Wachsen zu beobachten.
„PDS 70b ist der erste Planet, den man wirklich unzweideutig zu dem Zeitpunkt seiner Entstehung detektiert hat. Und das ist eine Novität, sag ich mal, das hat es bisher noch nicht gegeben“, berichtet Miriam Keppler. Sie ist Doktorandin am Max-Planck-Institut für Astronomie und hat an der Entdeckung von PDS 70b mitgewirkt.
Über die Entdeckung von PDS 70b hat detektor.fm-Redakteur Yannic Köhler mit Miriam Keppler von der Abteilung Planeten- und Sternentstehung des Max-Planck Instituts für Astronomie gesprochen. Wie der Forschungsstand in Sachen Planetenentstehung ist, und wie uns PDS 70b helfen kann, diese Prozesse zu verstehen, erzählt er Lara-Lena Gödde in dieser Folge des Forschungsquartetts.
Redaktion: Yannic Köhler
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